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Kaufprämie für E-Autos wird vom Bundeswirtschaftsministerium aufgestockt

News von Sarah K.

Letzte Aktualisierung am: 22. September 2023

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Der Umweltbonus soll einen Anreiz für Verbraucher schaffen, sich ein Elektroauto zu kaufen. Bis Anfang Juli 2023 wurden bereits etwa 1,7 Milliarden Euro als Kaufprämie für E-Autos ausbezahlt. Ursprünglich sah der Haushaltsplan dafür Aufwendungen in Höhe von insgesamt 2,1 Milliarden Euro vor. Diese sollen nun vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) um mindestens 400 Millionen Euro erhöht werden, wie der Tagesspiegel berichtet.

Die Kaufprämie für E-Autos soll um 400 Millionen Euro aufgestockt werden.
Die Kaufprämie für E-Autos soll um 400 Millionen Euro aufgestockt werden.

Niedrigere Kaufprämie für E-Autos führte zu sinkendem Absatz

Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, bis zum Jahr 2030 etwa 15 Millionen elektrisch betriebene Fahrzeuge auf die deutschen Straßen zu bringen. Dieses Ziel ist nun in Gefahr geraten, da die Verbraucher bezüglich der Elektromobilität teils verunsichert sind.

Zu Beginn des Jahres wurde zudem die Kaufprämie für E-Autos reduziert. Das hatte erst einmal zu einem Rückgang in der Nachfrage geführt. Nach Informationen der Tagesschau ist die Nachfrage seit März 2023 nun aber wieder deutlich gestiegen, sodass schon 1,7 Milliarden der vorgesehenen 2,1 Milliarden für die Kaufprämie für E-Autos aufgebraucht sind.

Aus diesem Grund wird das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) das Budget für dieses Jahr nun aufstocken. Das Ministerium teilte dem „Tagesspiegel Background“ (Freitagausgabe) diesbezüglich mit:

Um Planbarkeit und Sicherheit für Verbrauchende und Wirtschaft sicherzustellen, wird das BMWK die Mittel für 2023 um mindestens 400 Millionen Euro aufstocken[.]

Änderungen bei der Kaufprämie für E-Autos

Zu Beginn des Jahres lief die Förderung für Plug-In-Hybride aus. Käufer können nun nicht mehr von einem Umweltbonus profitieren. Auch für E-Autos gab es Änderungen bei der Förderung. Was davon bereits umgesetzt ist und worauf Sie sich in Zukunft einstellen müssen, fassen wir nachfolgend für Sie zusammen:

  • Zum 1.1.2023 sank der Bundesanteil für die Förderung von E-Autos. Fahrzeuge mit Nettolistenpreis bis zu 40.000 Euro werden seither mit 4.500 Euro bezuschusst (davor 6.000 Euro). Bei einem Nettolistenpreis zwischen 40.000 Euro und bis zu 65.000 Euro gibt es 3.000 Euro (davor 5.000 Euro).
  • Ab dem 1.9.2023 wird die Förderung auf Privatpersonen beschränkt. Wollen Sie sich also einen Firmenwagen mit Elektroantrieb anschaffen, sollten Sie diesen bis zum September bestellen.
  • Zu Jahresbeginn 2024 werden E-Fahrzeuge mit einem Nettolistenpreis über 45.000 Euro nicht mehr gefördert. Die Anschaffung von E-Autos mit Nettolistenpreis bis zu 45.000 Euro kann dann noch mit bis zu 3.000 Euro bezuschusst werden.

Über den Autor

Sarah
Sarah K.

Sarah absolvierte ein Journalismus-Studium an der DEKRA Hochschule für Medien in Berlin mit dem Schwerpunkt "Onlinejournalismus" und ist seit 2016 Teil unseres Teams. Sie schreibt Texte zu unterschiedlichsten Fragestellungen im Bereich Verkehrsrecht und ist insbesondere für den Newsbereich zuständig.

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