Neues Kennzeichen nach einem Unfall – Woher Sie es bekommen

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Was tun, wenn das Kennzeichen beschädigt wurde?

Neues Kennzeichen: Nach einem Unfall müssen Sie ein solches beantragen, wenn das alte beschädigt wurde.

Neues Kennzeichen: Nach einem Unfall müssen Sie ein solches beantragen, wenn das alte beschädigt wurde.

Bei einem Unfall im Straßenverkehr ist es keine Seltenheit, dass Fahrzeuge beschädigt werden. Dabei kommt es auch immer wieder zu Deformierungen am Autokennzeichen, die dieses unleserlich machen.

Doch was ist zu tun, wenn es zu derartig gravierenden Beschädigungen gekommen ist? „Muss ich ein neues Kennzeichen nach einem Unfall beantragen und wenn ja, wer ist dafür zuständig? Welche Unterlagen brauche ich dafür und welche Kosten fallen dabei an?“

Diese und weitere Fragen zum Thema „Neues Kennzeichen nach einem Unfall“ werden im folgenden Ratgeber für Sie beantwortet.

Muss ein neues Kennzeichen nach einem Unfall beantragt werden?

Wenn die Kennzeichenschilder Ihres Kraftfahrzeuges beschädigt wurden, beispielsweise durch einen Unfall im Straßenverkehr, so müssen diese ersetzt werden. Keineswegs darf mit einem unleserlichen Nummernschild weiter am Straßenverkehr teilgenommen werden.

Wer dies dennoch tut, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die dann wiederum mit einem entsprechenden Bußgeld geahndet werden kann.

Betroffene müssen also unverzüglich handeln und sich so schnell wie möglich um eine neues Kennzeichen nach dem Unfall kümmern.

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Zuständigkeit für die Neuerteilung

Wer ein neues Kennzeichen nach einem Unfall beantragen möchte, muss bestimmte Unterlagen vorlegen.

Wer ein neues Kennzeichen nach einem Unfall beantragen möchte, muss bestimmte Unterlagen vorlegen.

Wenn Sie ein neues Nummernschild nach einem Unfall beantragen möchten, müssen Sie sich an die für Ihren Bezirk zuständige Zulassungsbehörde wenden.

Diese ist verantwortlich für die Zuteilung von Autokennzeichen.

Rechtsgrundlage dafür ist § 8 Absatz 1 Satz 1 der Verordnung über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr (kurz: Fahrzeug-Zulassungsverordnung: FZV).

Die erforderlichen Unterlagen?

Um eine neues Kennzeichen nach einem Unfall zu beantragen, werden verschiedene Unetrlagen benötigt. Dabei ist von Relevanz, wer das Schild beantragt.

Natürliche Personen müssen die folgenden Unterlagen vorlegen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (der sogenannte „Fahrzeugschein“)
  • gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Bescheinigung über die gültige Hauptuntersuchung (kurz: HU)
  • bisherige (beschädigte) Kennzeichenschilder

Wer ein neues Kennzeichen nach einem Unfall beantragen möchte, daran aber persönlich gehindert ist, kann sich auch vertreten lassen. In dem Fall benötigen Sie neben den oben genannten Unterlagen

  • eine entsprechende Vollmacht und die Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses.

Für Gesellschaften (GmbH, AG, OHG usw.) bedarf es zudem noch folgender Unterlagen:

  • aktueller Handelsregisterauszug
  • aktuelle Gewerbeanmeldung
  • Vollmacht des Geschäftsführers oder Prokuristen (bzw. deren persönliches Erscheinen bei der Zulassungsbehörde)

Für Vereine gilt in puncto „neues Kennzeichen nach einem Unfall“ zudem das Erfordernis der folgenden Unterlagen:

  • Auszug aus dem Vereinsregister
  • Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses sowie die Vollmacht des bzw. der benannten Vertreter
Bei der Zulassungsstelle bekommen Sie ein neues Kennzeichen nach einem Unfall.

Bei der Zulassungsstelle bekommen Sie ein neues Kennzeichen nach einem Unfall.

Gesellschaften des bürgerlichen Rechts müssen Folgendes vorlegen:

  • komplette Übersicht der Gesellschafter (in der Regel den Gesellschaftervertrag)
  • Vollmacht und Erklärung, auf welche Person die Zulassung erfolgen soll (Dies ist von allen Gesellschaftern durch Unterschrift zu bestätigen)
  • Personalausweis bzw. Reisepass des Gesellschafters, auf den die Zulassung erfolgen soll

Sofern eine betreute Person ein neues Kennzeichen nach einem Unfall beantragen möchte, muss die personelle Aufsicht in Form eines speziellen Ausweises (= sogenannter Betreuungsausweis) nachgewiesen werden.

Wer ein neues Kennzeichen nach einem Unfall im Straßenverkehr beantragt, muss zudem mit Gebühren rechnen. Diese belaufen sich in etwa auf einen Betrag von 3,30 bis 25,50 Euro pro Schild, je nach Aufwand.

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