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E-Parkplatz: Wer darf parken und wer nicht?

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 16. Februar 2022

Parkplätze für Elektroautos sind langsam keine Besonderheit mehr

Für ein Elektroauto ist ein Parkplatz in der Regel mit einer Ladesäule ausgestattet.
Für ein Elektroauto ist ein Parkplatz in der Regel mit einer Ladesäule ausgestattet.

Verbrennungsmotoren haben derzeit einen schweren Stand. Dieselskandal, Fahrverbote und steigende Kosten für Kraftstoffe machen es nicht gerade einfach, Argumente für sie zu finden. Als Alternative wird daher viel über die sogenannte E-Mobilität gesprochen und die Anschaffung von Elektrofahrzeugen gefördert. Allerdings hakt es oft noch an der vergleichsweise geringen Reichweite der Fahrzeuge sowie am Fehlen von Ladestationen. Ein weiterer Punkt ist das Thema Parken, das ohnehin schon für Unmut sorgt. Viele Verkehrsteilnehmer wissen ganz einfach auch nicht, wer einen ausgewiesenen E-Parkplatz überhaupt nutzen darf.

Ob es gesetzliche Vorgaben für solche Parkplätze gibt und welche Fahrzeuge hier wie lange abgestellt werden können, erläutert der nachfolgende Ratgeber näher. Des Weiteren wird das Thema Sanktionen beim Parken auf einem Parkplatz für Elektrofahrzeuge ebenfalls betrachtet.

FAQ: E-Parkplatz

Wer darf auf einem E-Parkplatz parken?

In der Regel dürfen nur Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen diese Parkplätze nutzen.

Ist das Parken auf einem E-Parkplatz immer kostenlos?

Nein, die Gemeinden und Städte bestimmten, ob und unter welchen Bedingungen auf einem E-Parkplatz kostenlos geparkt werden kann. Oft gibt es auch hier eine Parkraumbewirtschaftung.

Wie hoch fallen die Bußgelder aus, wenn unberechtigter Weise auf einem E-Parkplatz geparkt wird?

Hierfür droht ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro.

Auszug aus dem Bußgeldkatalog

Durch die Änderung der Bußgeldkatalog-Verordnung am 9. November 2021 gibt es deutschlandweit ein einheitliches Bußgeld, wenn Sie sich mit einem Diesel oder Benziner unberechtigt auf einen E-Parkplatz stellen.

Bußgeld Parken auf einem Elektroauto-Parkplatz

VerstoßBußgeld
Unberechtigt auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge geparkt55 €

Elektro-Parkplatz: Was ist das eigentlich genau?

Elektor-Parkplatz: Ein Schild weist einen solchen üblicherweise amtlich aus.
Elektor-Parkplatz: Ein Schild weist einen solchen üblicherweise amtlich aus.

Grundsätzlich ist bekannt, was ein E-Parkplatz ist und welchen Verkehrsteilnehmern dieser vorrangig zur Verfügung stehen soll. Was jedoch meist zu Unsicherheiten führt, ist das Unwissen darüber, ob auch andere Fahrzeuge hier abgestellt werden können, für wie lange Elektroautos hier stehen dürfen und welche Beschilderung nun bindend ist.

Ein Parkplatz für ein Elektroauto ist mit einer Lademöglichkeit ausgestattet und wird entweder durch besondere Markierungen auf dem Boden bzw. Verkehrszeichen oder nur eines von beiden gekennzeichnet. Besitzer von E-Autos bzw. auch Verleiher von diesen (z. B. beim Carsharing) dürfen diese Flächen dann nutzen, um ihre Fahrzeuge aufzuladen.

Rechtlich ist für einen solchen E-Parkplatz nicht definiert, wie dieser ausgestattet sein muss. Das heißt auch, dass es keine einheitlichen Vorgaben für die Gestaltung der Flächen gibt. Je nachdem wer den Parkplatz einrichtet, die Infrastruktur zur Verfügung stellt oder von den Kommunen gefördert wird, unterscheiden sich die Ladestationen und auch das Aussehen der Flächen an sich. Fahrer müssen also immer genau schauen, welches System angeboten wird und ob ihr Fahrzeug mit diesem kompatibel ist.

Was legen die StVO und das Elektromobilitätsgesetz zum E-Parkplatz fest?

Eine einheitliche, rechtliche Vorschrift gibt es in der Straßenverkehrsordnung (StVO) zum Parken für ein Elektrofahrzeug seit Inkrafttreten der StVO-Novelle (28. April 2020). Sind solche Parkplätze amtlich durch Verkehrszeichen als Parkfläche ausgewiesen, gelten die allgemeinen Regelungen der StVO. Seit November 2021 gibt es durch die Änderung des Bußgeldkataloges auch ein einheitliches Bußgeld in Höhe von 55 Euro, wenn Verkehrsteilnehmer unberechtigt auf einem E-Parkplatz parken.

Wichtig in Bezug auf das Parken der Elektrofahrzeuge ist das Elektromobilitätsgesetz (EmoG). Dieses Gesetzt gibt den Kommunen die Möglichkeit, das Parken und Aufladen von E-Autos einfacher zu gestalten. So definiert § 3 EmoG, dass es Parkerleichterungen für E-Autos auf „öffentlichen Straßen und Wegen“ geben kann und diese Bevorzugung auch in Bezug auf die Parkgebühren anwendbar ist. Allerdings ist dies eine Kann-Regelung, sodass es den Gemeinden obliegt, diese möglichen Erleichterungen anzuwenden oder eben auch nicht.
Strafzettel: Auf einem Elektro-Parkplatz widerrechtlich zu parken, bedeutet Sanktionen.
Strafzettel: Auf einem Elektro-Parkplatz widerrechtlich zu parken, bedeutet Sanktionen.

Nicht nur das Aussehen oder die Ausstattung können sich daher regional unterscheiden, auch das Parken an den Ladestationen ist je nach Region, Kommune oder Stadt verschieden geregelt. Die Kommunen entscheiden also selbst, wie ein E-Parkplatz aussieht, mit welchem System er ausgestattet ist, ob mehrere Anbieter Flächen ausstatten dürfen und auch ob Elektroautos kostenlos parken können.

So ist es beispielsweise oft so, dass kostenlos zu parken mit einem Elektroauto nur dann zulässig ist, wenn dieses gleichzeitig aufgeladen wird. Auf diese Einschränkung wird in der Regel dann durch Zusatzschilder am Parkplatz entsprechend hingewiesen. Kostenloses Parken und das Laden des Fahrzeugs stehen dann im direkten Zusammenhang.

Parken auf einem Elektro-Parkplatz: Wann ein Bußgeld droht

Wer grundsätzlich einen E-Parkplatz nutzen darf, wird durch die zuständigen Gemeinden und Städte bestimmt. In der Regel ist das Abstellen, egal ob im Zusammenhang mit dem Aufladen oder als reines Parken, nur Fahrzeugen gestattet, deren Kennzeichen ein „E“ für Elektrofahrzeug aufweist. Es kann daher gut sein, dass Behörden Autos ohne das E oder mit einem Verbrennungsmotor, die auf einem amtlich ausgewiesenen Elektro-Parkplatz stehen, abschleppen lassen.

Da die Anzahl vorhandener Elektroparkplätze immer noch sehr begrenzt ist, wollen Städte und Gemeinden meist verhindern, dass diese dauerhaft durch nur wenige Nutzer besetzt sind. Daher ist auf einem solchen Elektro-Parkplatz das Parken oft zeitlich begrenzt. Neben der Einschränkung, dass das Parken nur beim Laden zulässig ist, kann generell die erlaubte Parkdauer ebenfalls durch Zusatzbestimmungen begrenzt sein.

Ist das Abstellen ohne Laden zulässig, sollten Fahrer darauf achten, dass sie dann unter Umständen einen Parkschein ziehen oder eine Parkscheibe einlegen müssen. Letzteres kann auch notwendig sein, wenn das Fahrzeug geladen wird und das kostenlose Parken nur für einen bestimmten Zeitraum möglich ist. Die Beschilderung ist in jedem Fall wichtig und sollte nicht ignoriert werden.
Parken auf einem Elektro-Parkplatz: Welcher Tatbestand erfüllt ist, hängt vom Verstoß ab.
Parken auf einem Elektro-Parkplatz: Welcher Tatbestand erfüllt ist, hängt vom Verstoß ab.

Stehen Fahrzeuge unberechtigter Weise auf einem E-Parkplatz, kann das also Sanktionen nach sich ziehen. Ist ein Elektro-Parkplatz durch ein Schild und etwaige Zusätze gekennzeichnet, kann ein Bußgeld in Höhe von 55 Euro drohen, sollten Sie einen E-Parkplatz ohne Berechtigung blockieren.

Das Falschparken auf einem Elektro-Parkplatz zieht keine Strafe im rechtlichen Sinn nach sich, kann aber neben einem Verwarngeld auch hohe Abschleppkosten bedeuten.

Welche Vorschriften zu beachten sind, zeigen nicht nur die jeweiligen Verkehrszeichen an, auch die zuständigen Behörden können Verkehrsteilnehmer in der Regel darüber informieren, wann und für wie lange sie ihr Elektroauto auf einem E-Parkplatz abstellen dürfen.

Voraussetzung zum Parken auf einem E-Parkplatz

Obwohl es keine einheitlichen Vorgaben bezüglich der Ausstattung, Kennzeichnung und Nutzung für E-Parkplätze gibt, sind in der Regel einige grundsätzliche Voraussetzungen zu erfüllen, damit ein Fahrzeug dort parken darf.

Folgende Bedingungen gelten üblicherweise für die Nutzung von einem E-Parkplatz:

  • Das Fahrzeug muss einen Elektromotor aufweisen und ein E-Kennzeichen. Fahrzeuge ohne diese Kennzeichen dürfen diese Flächen in der Regel nicht nutzen.
  • Kostenloses Parken ist meist nur erlaubt, wenn das Fahrzeug aufgeladen wird. Oftmals ist das Parken ohne Laden ebenfalls nicht zulässig. Hier ist unbedingt auf die Beschilderung zu achten.
  • Ist das Parken ohne Laden zulässig, kann die Parkdauer eingeschränkt und das Abstellen gebührenpflichtig sein. Auch hier ist die Beschilderung der Flächen wichtig.
  • Wie bei jedem anderen ausgewiesenen Parkplatz darf eine angegebene Höchstparkdauer nicht überschritten werden. Missachtungen ziehen Verwarngelder nach sich.

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49 Kommentare

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  1. Werner sagt:

    Ich hab mein Auto (natürlich mit E-Kennzeichen) in der falschen Fahrtrichtung geparkt da ich sonst nicht mit dem Ladekabel an den Stromanschluss gekommen wäre.
    Dafür gab es einen 15€ Strafzettel wegen parken in der falschen Richtung.
    Gibt es irgendwelche Ausnahmeregeln für den Fall?

  2. ulwo sagt:

    Wie sieht es denn aus, wenn ein E-Parkplatz ausgewiesen ist, aber keine Ladesäule vorhanden ist.
    So vorhanden in Dortmun-Lütgendortmund mit Knöllchen effekt

  3. Elly sagt:

    ich habe ein hybridfahrzeug, kann ich damit auf einen E-Parkplatz (keine Ladestation) parken. Danke

  4. Heer sagt:

    Ich habe einen 330e Hybrid, ohne E Kennzeichen.Darf ich zum Laden des E Motors auf einen E Parkplatz?

    • KP sagt:

      im Falle eines Knöllchens ist nachzuweisen, dass das Fahrzeug die Anforderungen für ein E-Kennzeichen erfüllen kann. Dann kann die Stadtverwaltung das Knöllchen stornieren

  5. Lutz sagt:

    Unser Fahrzeug hat kein “E” Kennzeichen, weil es derart in den Niederlanden nicht gibt. Es hat genau so ein Kennzeichen wie jedes andere. Da ich es aber – sobald ich an einer Ladesäule stehe – immer anschließe und auch auf der Heckscheibe 100% Electric steht, sollte das kein Problem sein oder benötige ich noch irgendeine extra Plakette die meine ZOE als Elektroauto ausweist?

    • Kurt sagt:

      Für ausländische Fahrzeuge kann auf jeder KFZ-Zulassungsstelle eine blaue E-Plakette beantragt werden, die hinten drauf geklebt werden muss.

  6. Tesla2Go sagt:

    Als ich Anfang 2015 mein Elektroauto angemeldet habe, gab es noch gar keine E-Kennzeichen! Es wurde mir von der Zulassungsstelle noch nicht einmal angeboten. Solange dieses Kennzeichen optional ist und nicht verpflichtend wäre es ein Unding, wenn ich mit einem reinen elektrischen Auto, dass mittlerweile über alle Grenzen bekannt ist, nicht auf einem Parkplatz stehen dürfte und dort laden dürfte, nur weil es kein E Kennzeichen besitzt. Wenn mir die Nachrüstung bzw. das Ummelden bezahlt wird oder wenn es für Pseudo-Elektroautos wie Hybride, die nicht auf Ladesäulen angewiesen sind (!!) keine E-Kennzeichen mehr gibt, dann wäre das politisch okay und ich würde mir ein solches Kennzeichen zulegen. Aber solange das nicht der Fall ist, ist das E-Kennzeichen eine reine Farce.

  7. Sven sagt:

    Kann das gleiche Klientel auch bei Familienparkplätze angewendet werden?
    Das heißt, wenn auf einem öffentlichen Parkplatz, eins oder zwei Stellplätze für Familien per (Zusatz)schild reserviert ist, kann es dann dennoch zur einem Bußgeld kommen, wenn man ohne Kinder darauf parkt?

    • Nico sagt:

      Nein, Familienparkplätze kommen in der StVo nicht vor, ebenfalls Frauenparkplätze nicht. Diese Beschilderungen gibt es nur auf privaten Parkplätzen und evtl. kann der Besitzer vom Hausrecht gebrauch machen, wenn die StVo auf dem Parkplatz nicht gilt.

  8. Stefan sagt:

    Für alle Ausländer (sorry den Begriff) gibt es eine blaue Plakette die auf der Heckscheibe rechts unten und auf der außenseite “montiert” werden muss. Somit ist auch einem nicht in Deutschland zugelassenem Fahrzeug das Laden auf E-Parkplätzen gestattet!!!

  9. Michael sagt:

    Hallo Lutz,
    es gibt natürlich für ausländische Fahrzeuge eine blaue Plakette für E-Fahrzeuge :-)
    Grundlage hierfür ist die Richtlinie der EU 2007/46/EG.

  10. theMario sagt:

    Hallo Lutz, für Elektrofahrzeuge ohne E !!!und!!! nicht in der Bundesrepublik zugelassen gibt es ein rundes blaues E (ähnlich der Umweltplakette vorn rechts in der BRD). Diese kommt allerdings aussen mitten auf das Heck des Fahrzeuges. Aussen, weil das ja auch so schön sinnvoll ist. Haltbarkeit und Nachhaltigkeit sind nicht wichtig in den Amtsstuben, nur der Kaffee sollte wenn nicht Bio, wenigstens teuer sein… .
    Ich finde das Pochen auf ein E- Kennzeichen sinnfrei. Gibt es doch Hybride mit E- Kennzeichen und ohne Ladeport. Amtsschimmel, ich hör dir wiederkäuen.

  11. Kurt H. sagt:

    Man kann eine E-Plakette in Deutschland bei jeder KFZ-Zulassungsstelle erhalten. Hierzu muss man die CoC-Bescheinigung vorlegen.

  12. Marius sagt:

    Man könnte sich natürlich einfach ein richtiges Auto mit Verbrennungsmotor kaufen und auf einem freien Parkplatz abstellen;
    diese Vorgehensweise hat sich in Großstädten seit etwa einem Jahrhundert bewährt.
    Abgesehen davon, dass der Betrieb eines E-Autos der ökologische Supergau ist;
    vielmehr noch der ökonomische, da Deutschland die höchsten Strompreise Europas, wenn nicht gar dieser Erde verlangt, eine Bilanz des Scheiterns;
    Konsequenz von drei Dekaden gedankenloser und verbraucherfeindlicher Energiepolitik.

  13. Fritz! sagt:

    Nein, es gibt KEIN Hybrid-Auto mit E-Kennzeichen und KEINEM Ladeport. Alle Hybrid-FAhrzeuge mit E-Kennzeichen müssen PlugIn Hybride sein, also von aussen aufladbar. Sonst bekommen sie das E-Kennzeichen nicht.

  14. Frank sagt:

    Ich habe einen 330e Hybrid, ohne E Kennzeichen.Darf ich zum Laden des E Motors auf einen E Parkplatz?
    Antwort: Nein. Hybridfahrzeuge haben kein E – Zusatz im Kennzeichen.

  15. Pat sagt:

    Leider werden auf E-Parkplätzen immer wieder E-Autos geparkt, ohne dass sie geladen werden. Da die App eine freie Ladesäule anzeigt, sucht man die Ladestation auf, nur um festzustellen, dass der Parkplatz belegt ist. Das ist insbesondere in Gegenden, in denen es nur wenige Ladesäulen gibt, sehr ärgerlich. Alle E-Parkplätze sollten immer mit dem entsprechenden Zusatz “nur für den Ladevorgang” gekennzeichnet sein und dieses Verhalten sollte mit einem Bußgeld geahndet werden.

  16. Stefan sagt:

    Sicher gibt es auch ein ‚falsches‘ Auto mit Verbrennungsmotor. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aussagen ohne Validierung das Elektoautos ein Supergau wären sind allerdings nicht zielführend, weil schlichtweg falsch. Es hängt immer davon ab, ob man sich überhaupt mit dem Thema identifizieren möchte und sich entsprechend informiert hat.

  17. Thorsten J. sagt:

    Guten Morgen! Ich halte das mit der angegebenen Höchstparkdauer für völlig sinnlos weil was kann ich dafür wenn mein Auto nur 1 phasig lädt und damit der Ladevorgang über 3 Stunden dauert? Da sagt man einerseits kostenlos parken während des Ladens aber sobald es länger als 3 Stunden dauert gibt es ein Verwarngeld? MIt chademo würde es natürlich schneller gehen aber leider hat meine Stadt keine Ladesäule aufgestellt wo ich so laden könnte? Tja dann heißt es wohl wegziehen in eine Stadt die das ermöglicht? Da sollte man schon den e Mobilisten ermöglichen so lange zu laden bis der Akku voll ist aber so muss ich ganz genau kucken 3 Stunden und dann weg fahren auch wenn damit der Akku nicht voll ist? Das bremst die Verkehrswende aus wenn mir die StVO Steine in den Weg wirft beim laden? Danke!

  18. michaela F sagt:

    Wir haben seit Mai einen plug – in Hybrid und warten seit Monaten darauf , dass in unserem Wohn- Umfeld eine Ladestation der Stadt installiert wird, da wir im Mehrfamilienhaus wohnend, keine Möglichkeit haben eine Station einzurichten .
    Seit 6.Oktober ist nun endlich eine Ladestation aufgebaut worden , inclusive der Beschilderung , aber bis heute 20.11. ist sie noch nicht in Brtrieb genommen – diesbezüglich sind wir seit Wochen mit der Stadt in Kontakt !
    Dennoch wurde unser dort parkendes Auto aufgrund der Beschilderung `Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs `am 13.11. von der Stadt abgeschleppt ! 140 € Abschleppkosten , 89 € Verwaltungsgebühr … für die Ordnungswidrigkeit 10 €
    Ein Schildbürgerstreich !?

  19. Joe sagt:

    Hallo,
    Fahre einen voll-elektrischen Renault Twizzy in der 5 PS Motorisierung mit Versicherungskennzeichen. (Kein E-Kennzeichen).
    Muss das Fahrzeug als E-Fahrzeug gekennzeichnet werden?
    Gibt es dazu eine Plakette?
    Kann ich damit auf E-Parkplätze ohne Gefahr auf einen Strafzettel parken und laden?

  20. Steve P sagt:

    Also das ein E-Mobil ein Kennzeichen mit einem E am Ende hat ist nicht verpflichtend. Bei Landkreisen mit vorne 3 Buchstaben gibt es nämlich Probleme mit dem Platz für die Buchstaben/Zahlen, es passen maximal 8 auf ein Kennzeichen.
    Bei uns im Landkreis fahren viele Elektroautos ohne dem E rum.
    Allerdings glaube ich, dass man beim Ordnungsamt schon erkennt, dass es sich um ein Tesla oder Renault ZOE handelt und das Kabel nicht nur Attrappe ist ;) Hatte da mit unseren ZOE ohne E noch nie Probleme

    • Stefan sagt:

      Wenn das Ordnungsamt ein Auge zudrückt, ansonsten schlechte Karten. Unser Landkreis hat auch 3 Buchstaben und ich hatte kein Problem ein “E” am Ende zu erhalten. Entweder man nimmt zwei Buchstaben und zwei Ziffern und ein E (XXX-YY 43E) oder 1 Buchstaben und 3 Ziffern und 1 E (XXX-Y 431E).

  21. Kurt sagt:

    Plugin-Hybride (z.B. 330E) und batterieelektrische Autos erhalten ein E-Kennzeichen und zum berechtigt, entsprechend gekennzeichnete Parkplätze anzufahren. Leider erfolgt die Ausstellung eines E-Kennzeichens nicht immer automatisch. Aber die Verkehrsüberwachung orientiert sich stets an dem Kennzeichen.
    In einigen Städten (z.B. Dortmund) gibt es E-Parkplätze mit und ohne Ladeinfrastruktur. Das Zusatzkennzeichen “während des Ladevorgangs” ist aktuell rechtssicher. Das Parken entgegen der Fahrtrichtung ist leider in der STVO ein Verstoß, wird aber in den meisten Kommunen toleriert. Am besten die zuständige Behörde anschreiben.

  22. wilfried sagt:

    Welche Bestimmungen gibt es für das Laden von Hybrid-Autos auf Laternenparkplätzen vor dem Haus über die Steckdose. Gibt es Vorschriften. Darf ich diesen öffentlichen Parkplatz als private Hybridladestelle ausweisen und freihalten lassen. Wie ist es generell mit der E-Ladung aus dem Privathaus über den Fußweg geregelt.

  23. Honesty sagt:

    Ich habe gestern mit meinem Verbrenner auf einem E-Parkplatz für circa 1 Minute gehalten um meine Frau einsteigen zu lassen, die ich von der Arbeit abgeholt habe. Dabei habe ich das Fahrzeug nicht verlassen und niemanden behindert. Ein weiteres Fahrzeug stand auf einem anderen E-Parkplatz vor mir. Der Fahrer dieses E-Fahrzeugs nahm mit dem Smartphone mein Kennzeichen auf und meinte, er würde Anzeige erstatten weil ich dort nicht stehen darf. Wie gesagt habe ich niemanden behindert und nicht geparkt, sondern nur ganz kurz zum einsteigen gehalten, wird die Anzeige Erfolg haben?

  24. Chris sagt:

    Ich habe mein Auto mit E Kennzeichen an einer E-Tankstelle ohne Parkscheibe geladen, nach 20 min hatte ich ein Knöllchen. An der E-Tankstelle darf ich 3 Stunden mit Parkscheibe stehen, mein Auto ist aber erst nach 3,5 Stunden voll. Eine Strafzeit vom Elektroanbieter muss ich nach 4 Stunden tanken bezahlen. Kurz, hier arbeiten alle nicht gut zusammen und das Ganze ist vollkommen unausgereift und unsympathisch. Der Schilderwald an Hinweisschildern und Anleitungen ließ mich das Schild mit der Parkscheibe 3 Stunden übersehen.

  25. Norbert sagt:

    Darf man auf einem Elektroauto-Parkplatz (kein Ladeplatz, reiner Parkplatz) mit einem Verbrenner Parken wenn man einen blauen Behindertenparkausweis hat?

  26. Armin H sagt:

    Guten Tag ! Darf ich mit einem Auto mit Verbrennungsmotor auf einem Parkplatz mit Ladestation parken, wenn ein Schild an der Ladestation mit “Außer Betrieb” oder “Defekt” steht ?
    Mfg
    H

  27. Günther sagt:

    In Saarbrücken wurde ein Behindertenparkplatz kurzerhand zum E-Parkplatz umfunktioniert – mit Ladesäule.
    Ob geladen wird oder nicht, spielt keine Rolle: Parkscheibe reicht und wer länger als 6 Stunden da steht, bekommt ein Knöllchen & wird abgeschleppt.

    Allerdings ist er auch weiterhin als Behindertenparkplatz ausgewiesen, was zu interessanten Situationen führt:

    – parkt jemand mit einem normalen Auto OHNE Behindertennachweis drauf, gibt’s ein Knöllchen & es wird abgeschleppt.
    – parkt jemand mit einem normalen Auto MIT Behindertennachweis drauf, gibt’s ein Knöllchen & es wird abgeschleppt.
    – parkt jemand mit einem E-Auto OHNE Behindertennachweis drauf, gibt’s ein Knöllchen & es wird abgeschleppt.
    – parkt jemand mit einem E-Auto MIT Behindertennachweis drauf, gibt’s KEIN Knöllchen & alles ist gut.

    Aber, weil es ganz offensichtlich nicht genug Autofahrer mit Behindertennachweis UND E-Auto gibt, sammelt sich dort inzwischen der Sperrmüll.
    Denn andernfalls wird ja eh alles, was da drauf steht … mit einem Knöllchen belegt & anschließend abgeschleppt.

    (entfernt von der Redaktion).

  28. Bennet sagt:

    Toll das alles für E Autos ausgelegt wird, es gibt aber auch Menschen die sich kein Auto leisten können oder wollen. Als E Scooter/Roller/Bike Fahrer schaut man in die Röhre obwohl die Stationen selbst einfach um Ein oder mehrere 230v schuko Anschlüsse erweitert werden könnten.
    Darf man mit einem e Roller auf einem “Auto” Parkplatz stehen und laden ? (In der Theorie könnte man selbst über 3kw laden, oder bis 3kw mit Adapter Kabel auf schuko)

  29. Patrick sagt:

    Ich habe aktuell einen Hybrid und kein E im Kennzeichen, was bei dieses Model eigentlich Pflicht wäre.
    Ich denke es wurde ein Fehler vom StVa gemacht und mir ist es kürzlich aufgefallen. Heißt es, ich darf ihn also nicht öffentlich laden?😂

  30. Alex W sagt:

    Hallo,

    vor Kurzem habe ich bei uns in Heilbronn in der Innenstadt mit meinem Diesel einen “normalen” Parkplatz gesucht, jedoch keinen gefunden, in der Parkzone waren aber 5-6 E Parkplätze vorhanden, diese aber alle leer. Beider Suche nach einem Parkplatz ist mir jedoch aufgefallen dass mindestens 3 E-Fahrzeuge auf “normalen” Parkplätzen standen. Sollte man da nicht auch ein Knöllchen verteilen wenn E-Fahrzeuge auf “normalen” Parkplätzen parken ob es 5-6 leer E Parkplätze gibt. Ich finde es sehr unfähr uns “Normalos” die Parkplätze zu reduzieren um E-Parkplätze daraus zu machen, und dann werden dieser noch nicht einmal von E Fahrzeugen genutzt, denn diese stehen auf “normalen” Parkplätzen und nehmen uns die auch noch weg…
    Echt sehr unfähr, dass ich dann nicht auf einem E Parkplatz parken darf… Hoffe es hat jemand verstanden was mein Problem ist???

    • Eswalt sagt:

      Da kommt es eindeutig auf die Beschilderung der E-Parkplätze an. Falls dort stehen sollte “Nur während des Ladevorganges” dürfen dort elektrisch angetriebene Fahrzeuge nicht geparkt werden, sondern müssen die normalen Parkplätze verwenden. Es kann keiner gezwungen werden sein E-Auto aufzuladen, genauso wie kein Verbrenner genötigt werden kann an jeder Tankstelle an der das Auto vorbeifährt, zu tanken.

  31. Peter sagt:

    Vor unserem Haus ist ein sehr schmaler Gehweg, reicht gerade für eine Person.
    Direkt vor unserem Haus parken nun ab und zu E-PKW.
    Ich habe große Bedenken, da die Akkus dieser Fahrzeuge wegen der Dendritenbildung zur
    Selbstentzündung neigen. Diesbezügliche Fälle gibt es zahlreich. Bei uns sind im Umkreis schon
    mehrere Häuser deshalb abgebrannt. In einem Fall (Eisenberg) hat es mehrere Verletzte gegeben, einer davon lebensgefährlich.
    Die Frage: kann ich es verbieten lassen, das bei mir direkt an der Hauswand unter unserem Schlafzimmer E-Autos parken?
    Dies betrifft insbesondere die Nacht.
    Wegen der großen Hitze wäre im Falle eines Akkubrandes sofort die ganze Fassade am brennen, Evakuierung schierig.
    Ich kann deshalb kaum schlafen, wenn so ein Fahrzeug dort steht.
    Die Akkus fangen nicht nur beim laden zu brennen an, das kann jederzeit passieren, insbesondere, wenn sie
    abkühlen, da die Wärmeausdehnung dann rückläufig ist. Die Elektroden sind ja nur µm auseinander, in Verbindung mit
    Dendriten ( sich bildende astförmige Strukturen auf der Elektrode ) ist die Gefahr immer gegeben.
    In manchen Parkhäusern dürfen diese Fahrzeuge ja auch nur noch auf bestimmten Ebenen, dort mit Abstand zueinander parken.

    • Stefan sagt:

      Statistisch gesehen gehen Verbrenner häufiger in Flammen auf als E-Autos. Also wenn, dann gleich ein Parkverbot für alle Fahrzeuge unter dem Schlafzimmerfenster. Neulich große Schlagzeile: E-Autos in Tiefgarage abgebrannt. Ausgelöst wurde der Brand allerdings von einem Verbrennerfahrzeug, was im folgendem Text nur nebenbei oder überhaupt nicht erwähnt wurde. So entstehen Ängste!!!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      wenden Sie sich am besten mit Ihrem Anliegen an das Ordnungsamt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Stefan sagt:

        Dann hätte ich an Ihrer Stelle immer unruhige Nächte, denn statistisch gesehen brennen Verbrennerautos häufiger als E-Autos. Es wird nur ein Riesentheater produziert, wenn ein E-Auto brennt, da die Anzahl noch relativ selten ist. Beispiel: Brand in einer Tiefgarage, Meldung E-Auto abgebrannt, aber der Brandverursacher war ein Verbrennerauto. Wenn, dann Parkverbot für alle Fahrzeuge vor dem Schlafzimmer, dann wird das Risko sehr stark reduziert.

      • Stefan A sagt:

        Es gibt E-Autos und elektrisch betriebene Fahrzeuge. Nach dem EmoG (Eletromobilitätsgesetz) sind letztere elektrisch betriebene Fahrzeuge, die mit einem “E” am Ende des Kennzeichens versehen sind. Für diese Fahrzeuge wurden extra die Zusatzschilder Z 1010-66 (Auto mit Stecker) unter dem Zeichen Z 314 (blaues Schild mit weißem P) und Z 1024-20 (Auto mit Stecker und das Wort “Frei” darunter) geschaffen. Siehe auch vzkat.de. Dort ist alles über die Problematik der Beschilderung von Parkplätzen für die Elektromobilität beschrieben und auch hier auftauchende Fragen werden beantwortet.
        Diese Zusatzschilder besagen, dass hier nur elektrisch betriebene Autos mit einem “E” am ende des Kennzeichens parken dürfen. Falls jemand ein E-Auto oder Plug-in-Hybrid ohen “E” abstellt und auch lädt, läuft Gefahr eine Anzeige zu kassieren, da keine Berechtigung zum Parken vorllegt. Diese Fahrzeuge dürfen an Ladesäulen mit dem verbalen Zusatzschild “Elektrofahrzeuge während des Ladevorganges” geladen werden.

        Der Artikel fängt auch schon mit einem fehlerhaften Bild an. Das Bild zeigt das Verkehrzeichen 365-65. Dieses ist ein Hnweisschild, dient lediglich als Wegweiser oder Hinweisschild zu einem Ladepunkt, hat bzgl. des Parkens keine rechtliche Aussage. Auch das Schild darunter ist in der STVO nicht ausgewiesen.
        Darum die Bitte an die Redaktion sich mit dem Thema nochmal knkret zu beschäftigen.

        MfG Stefan A

  32. Bodo S sagt:

    Ich habe ein Elektrofahrzeug auf der gekeenzeichneten Fläche geparkt, das ich bei einem carsharingunternehmen gemietet habe (dieses Fahrzeug stand auch vorher dort und der Abstellplatz ist in der App als Standartparkplatz gekennzeichnet). Ich bin vertraglich zum Laden des Fahrezuges verpflichtet. Die Beendigung des Ladevorganges liegt außerhalb des Mietverhältnisses, sodass ich keinen Zugriff mehr hatte auf das Fahrzeug. – Auch Bußgeld von 10€ ..

  33. Daniel sagt:

    Gleiche Frage. Dar man entgegen der der Fahrtrichtung Parken? Ist eine Hauptstraße.

  34. Manuela N sagt:

    Hallo,
    ich muss eine Strafe von 55€ bezahlen, da ich auf einem E Parkplatz stand, der als solcher nicht gekennzeichnet ist. Woher soll ich nachts wissen, dass dieser „Kasten“ eine Aufladestation ist, muss man die nicht wenigstens ausschildern und kenntlich als E Station ausweisen? Danke

  35. Jan B sagt:

    Hallo! Ich habe 2-3 mal mein E-Auto für 3-4 Tage an der Ladesäule stehen gelassen – die Stadtwerke möchten nun knapp 1000 Euro dafür haben, weil ich dies dann auch als Parkmöglichkeit genutzt habe. Ich weiß, mein Fehler. Aber das mit einer so großen Summe zu berechnen finde ich unverhältnismäßig. Kann ich hier rechtlich vorgehen? Freue mich über Rückmeldungen.

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