Menü

Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 18. November 2021

Wiederholte Geschwindigkeits-, Alkohol- oder Drogenverstöße im Straßenverkehr

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.
Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde dazu entwickelt, die Verkehrssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Im Verkehrsrecht gibt es daher für unterschiedliche Delikte auch ganz verschiedene Strafen.

Besonders im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung sind die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote stark gestaffelt. Etwas eindeutiger und drastischer sind die Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Gleiches gilt für das Delikt “Fahren unter Drogeneinfluss”. Die betroffenen Kraftfahrer müssen mit schweren Strafen rechnen.

Doch ab wann droht eigentlich ein Fahrverbot? Und wann muss an einer MPU teilgenommen werden? Wann sprechen Juristen von einer Wiederholungstat? Der folgende Artikel klärt die wichtigsten Fragen rund um Wiederholungstäter und Fahrverbote.

FAQ: Wiederholungstäter

Wann gelten Temposünder als Wiederholungstäter?

Die Einordnung als Wiederholungstäter erfolgt bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h innerhalb eines Jahres.

Welche Folgen hat die Bewertung als Wiederholungstäter?

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall ergänzend zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog einen zusätzlichen Monat Fahrverbot vor.

Werden auch mehrere Handyverstöße als Wiederholungstat gewertet?

Nein, dies gilt eigentlich nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wer allerdings wiederholt mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss ggf. mit härteren Sanktionen aufgrund von Beharrlichkeit rechnen.

Die Strafen für zu schnelles Fahren

Generell gilt, dass je höher die Geschwindigkeitsüberschreitung ist, desto höher auch das Bußgeld ausfällt. Dabei sind klare Unterscheidungen zwischen geschlossenen Ortschaften und Landstraßen bzw. Autobahnen zu treffen. Wer innerorts beispielsweise 41 bis 50 km/h zu schnell ist, zahlt 400 Euro. Dasselbe Vergehen kostet außerhalb der Ortschaft 80 Euro weniger. Die Spanne der zu entrichtenden Beträge reicht generell von 20 Euro (bis 10 km/h außerorts) bis 800 Euro (über 70 km/h innerorts).

Zusätzlich zu den Bußgeldern warten ab einer Übertretung von mehr als 21 km/h sowohl inner- als auch außerorts Punkte und Fahrverbote. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehr als 30 km/h zu schnell ist, muss seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Außerorts liegt diese Grenze bei 41 Kilometern pro Stunde.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit – das sind die Strafen

Wiederholungstäter von Geschwindigkeitsüberschreitungen (Blitzer) müssen mit erhöhten Strafen in Bezug auf Fahrverbote rechnen. Ein Beispiel:

Person A fährt am 22.11.2021 außerorts 131 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Er vergisst dabei, dass auf seinem täglichen Arbeitsweg ein fest installierter Blitzer steht. Vier Wochen später trifft der Bußgeldbescheid ein. Nach Abzug der Toleranzgrenze von drei Prozent war Person A noch genau 27 km/h zu schnell. Folglich muss er eine Strafe von 150 Euro zahlen und bekommt einen Punkt.

Im Dezember desselben Jahres hat es A wieder eilig. Eine mobile Polizeikontrolle erwischt ihn mit einer überhöhten Geschwindigkeit von 32 km/h. Person A ärgert sich, doch zum Glück wurde er außerhalb geblitzt, denn innerorts würde das Vergehen direkt zu einem Fahrverbot führen. Als ihm mitgeteilt wird, dass er seinen Führerschein dennoch abgeben muss, ist er sichtlich verwirrt. Bei einer solchen Überschreitung ist doch normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Am nächsten Tag geht er direkt zu seinem Anwalt. Dieser erklärt Person A, dass er bezüglich der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Wiederholungstäter sei. A merkt an, dass seine letzte Tat ja schon im November dieses Jahres war und er schließlich nicht innerhalb eines Monats 2-mal geblitzt worden sei. Genau hier ist der springende Punkt:

Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Der Führerscheinentzug für Wiederholungstäter ist § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) gesetzlich geregelt und klar definiert.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.

Alkohol und Drogen am Steuer – die Strafen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ gering. Weniger milde ist der Bußgeldkatalog im Bereich von Alkohol und Drogen. Besonders eine Alkoholfahrt von einem Wiederholungstäter wird stark geahndet.

Die Grenze für den Konsum von Alkohol (auch für Wiederholungstäter) und das anschließende Führen eines Fahrzeugs liegt in Deutschland derzeit bei 0,5 Promille. Allerdings müssen Autofahrer, die unter geringerem Alkoholeinfluss in einen Unfall geraten, damit rechnen, dass die Versicherung auch bei Werten unterhalb der Grenze gar nicht oder nur teilweise zahlt. Für den Drogenkonsum am Steuer gibt es ebenfalls eine Grenze.

SubstanzGrenzwerte
THC1 ng/ml0,001 mg/l
Morphin10 ng/ml0,01 mg/l
Cocain10 ng/ml0,01 mg/l
Benzoylecgonin75 ng/ml0,075 mg/l
Amfetamin 25 ng/ml0,025 mg/l
MDA25 ng/ml0,025 mg/l
MDE25 ng/ml0,025 mg/l
MDMA25 ng/ml0,025 mg/l
Metamfetamin25 ng/ml0,025 mg/l

Eine Überschreitung dieser Grenzwerte wird direkt mit zwei Punkten, einem Fahrverbot und einem Bußgeld von 500 Euro geahndet. Ebenso hoch ist die Strafe für Alkoholfahrten mit mehr als 0,5 Promille.

Deutlich schärfer sind die Sanktionen gegen Wiederholungstäter. Das Fahrverbot wird auf mindestens drei Monate verlängert und die Strafen verdoppelt. Zudem kann und wird die Polizei in den meisten Fällen eine MPU für Wiederholungstäter beantragen.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.
Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Alkohol am Steuer kann aber auch strafrechtlich verfolgt werden. So heißt es in Absatz eins §316 Strafgesetzbuch (StGB):

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d StGB) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a StGB oder § 315c StGB mit Strafe bedroht ist.

Je nach Höhe des festgestellten Promillewerts, fällt dann auch die Strafe aus. Bei einer Wiederholungstat mit Alkohol am Steuer ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. Im Falle eines durch die Drogen- oder Alkoholfahrt verursachten Unfalls kann es gar zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung kommen.

MPU: Wiederholungstäter haben ein größeres Risiko

Wann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ansteht, ist nicht in allen Fällen klar definiert. Es liegt generell im Ermessensbereich der Behörden, wann eine MPU verordnet wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe kurz auf.

GrundBemerkung
Alkohol am Steuer
  • Der häufigste Grund für MPUs

  • Kann schon beim ersten Verstoß erteilt werden (Werte oberhalb von 1,6 Promille, in einigen Bundesländern schon ab 1,1 Promille)

  • Wiederholungstäter (Alkohol) so gut wie immer von MPU betroffen, auch bei jeweils nur kleineren Mengen

Drogenkonsum
  • Wer erwischt wird, muss immer zur MPU

  • Fahrerlaubnis kann auch entzogen werden, wenn der Konsument nicht selber gefahren ist (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)

Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten
  • Bei mehr als 8 Punkten wird der Führerschein entzogen, die MPU ist dann Pflicht

  • Wiederholungstäter (Geschwindigkeit, Stoppschilder überfahren etc.) können so auch durch viele kleine Delikte zur MPU gebeten werden

Strafrechtliche AuffälligkeitenVom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)
Behinderungen, KrankheitenMPU hier nicht als „Strafe“, sondern als Überprüfung der Fahrteignung
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine MPU wegen Alkohol am Steuer ist für Wiederholungstäter also im Rahmen des Möglichen. Die Untersuchung schließt dabei immer ein Gespräch mit einem Psychologen ein. Zusätzlich werden medizinische Untersuchungen und ein Reaktionstest durchgeführt. Empirische Studien haben ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer die MPU nicht (sofort) bestehen.

Fazit

Das deutsche Verkehrsrecht geht konsequent gegen Wiederholungstäter vor. Die Strafen für die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder erneutes Fahren mit Alkohol am Steuer sind drastisch.

Mit einem Fahrverbot für Wiederholungstäter ist fast immer zu rechnen, oft muss zusätzlich eine MPU durchgeführt werden. Erst wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, erhalten Verkehrssünder die Fahrerlaubnis zurück. Auf Wiederholungstäter kommen allerdings nicht nur verkehrsrechtliche Konsequenzen zu. Wer mit hohen Alkohol- oder Drogenwerten erwischt wird, muss unter Umständen mit Freiheitsstrafen oder zumindest hohen Geldstrafen rechnen.

Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (172 Bewertungen, Durchschnitt: 4,30 von 5)
Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot
Loading...
Diese Themen könnten Sie auch interessieren:
804 Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

  1. Schmidt sagt:

    Hallo,
    Ich habe aktuell 6 Punkte.

    Im letzten Jahr bin ich zweimal wegen überhöhter Geschwindigkeit zu Punkten gekommen. Einmal habe ich die Geschwindigkeit außerorts um größer 20 oder größer 25km/h überschritten (bin mir nicht mehr sicher). Beim zweiten Mal als Wiederholungstäter habe ich bei 15km/h Überschreitung außerorts einen weiteren Punkt bekommen.

    Nun wurde ich mit 25km/h außerorts zu schnell geblitzt. Können Sie mir sagen, ob ich mit einem oder mit zwei Punkten für diesen Verstoß rechnen muss?

    Danke und viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Führerscheinstelle regelt dies individuell anhand der früheren Delikte. Die Wiederholungstäterregel besagt aber, dass Sie mit einem Monat Fahrverbot rechnen müssen, wenn Sie zweimal innerhalb von 12 Monaten mit mehr als 25 km/h zu viel geblitzt wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Daniel P. sagt:

    Hallo,
    Ich wurde im Juni 2015 mit 29 km/h (außerorts) geblitzt, jetzt hab ich ein Bescheid von 25 km/h (Autobahn) und erwarte noch einen Bescheid von ca. 29 km/h außerorts. Muss ich dort wirklich nur mit einen Monat Fahrverbot rechnen.

    Ich hatte vorher keine Punkte in Flensburg, war vor 4 Jahre schon einmal mein Führerschein für ein Monat los.

    Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,

      die Regel besagt, dass Sie als Strafe einen zusätzlichen Monat Fahrverbot auferlegt bekommen. Zudem kann die Bußgeldstelle individuell die Regelbuße anheben und weitere Strafen verhängen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. martin sagt:

    ich wurde in 4 monaten viermal geblitzt.
    jedes mal genau 10kmh zu schnell.
    jedes mal nur 15eur strafe.
    dafür kein führerscheinentzug. das ist klar im normalfall.

    nun das problem . ich bin in der probezeit.
    das gelten verschärfte vorschriften.
    gibt sogegannte a und b verstösse in der probezeit.
    10kmh zu schnell ist weder ein a noch ein b verstoss.
    die treten erst bei 20kmh zu schnell ein und bedeuten aufbauseminar usw.

    mein frage. was erwartet mich. nix ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      richtig, erst einmal nichts. Ist die Bußgeldstelle jedoch der Meinung, dass Sie vorsätzlich zu schnell fahren und sich diese Taten öfter wiederholen, können Maßnahmen individuell folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Marie sagt:

    Womit habe ich zu rechnen, wenn ich innerhalb eines Jahres drei mal mit mehr als 27kmh zu schnell geblitzt wurde?
    Der Monat Fahrverbot für die ersten beiden Geschwindigkeitsüberschreitungen (Wiederholungstäter) wurde noch nicht vollzogen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marie,

      die Bußgeldstelle kann die Bußgelder und weitere Maßnahmen individuell erhöhen, wenn sie der Meinung sind, dass der Verkehrsteilnehmer nicht aus begangenen Fehlern lernt und die Geldbuße zu niedrig ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Jana sagt:

    Hallo
    Wurde 2012 mit 0,86 Promille angehalten Strafe Fahrverbot und punkte erhalten jetzt wurde ich mir 0,5 Promille angehalten mit was für Strafen muss ich rechnen.
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jana,

      in der Regel sollten ein Bußgeld von 1000 Euro, zwei Punkte in Flensburg und drei Monate Fahrverbot anfallen. Auch eine MPU kann angeordnet werden – die wird im Einzelfall entschieden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Bernd sagt:

    Hallo, ich wurde innerhalb eines Jahres zweimal wegen Geschwindigkeitsubertretung ausserorts geblitzt. Habe nach dem zweiten Mal, ein Fahrverbot von einem Monat erhalten. Nun wurde ich, zwei Wochen nach dem Erhalt meines FS abermals geblitzt. Was blüht mir, wenn die Geschwindigkeit hoher als 21 km/h zu schnell war

    Danke und Gruss
    Bernd

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernd,

      in diesen Fällen sind die möglichen Folgen vom jeweiligen Sachbearbeiter abhängig und werden somit im Einzelfall entschieden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Sonja K. sagt:

    Hallo , bin innerhalb von 6 Wochen zweimal geblitzt worden das erste mal Verwarnungsgeld von 35 Euro bezahlt und gestern wieder 30. Zone weiß nicht genau wie schnell ich schätze so um 50 rum …. Mein Schein jetzt weg ????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sonja,

      als Wiederholungstäter gelten Sie erst, wenn Sie zweimal innerhalb eines Jahres mehr als 26 km/h zu schnell fahren. Ein Verwarngeld von 35 Euro wird für eine Überschreitung von bis zu 20 km/h verhängt. Ein Fahrverbot dürfte in Ihrem Fall also nicht anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Matze b sagt:

    Schönen guten Tag ich würde 2 mal bei 80 geblitzt beim ersten mal bekam ich nur 1 Punkt und eine Geld strafe nun bin ich leider wieder bei 80 geblitzt worden mit 127km muss ich jetzt zu mpu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matze,
      grundsätzlich liegt es im Ermessen der Behörden, wann eine MPU angeordnet wird. Ob es in Ihrem Fall zur Anordnung einer solchen Maßnahme kommt, entnehmen Sie Ihrem Bußgeldbescheid.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Kevin sagt:

    Meine Frage an euch

    Ich wurde mit dem Lkw vor vier Wochen außerorts mit 19km/h zu viel geblitzt bei erlaubten 60 km/h laut der bußgeldtabelle erwartet mich eine Geldstrafe von glaube 80 Euro und einem Punkt

    Ich wurde aber vor ein paar Tagen innerorts mit glaube 26km/h zu viel geblitzt auch laut der Tabelle erwartet mich ein Punkt dies war aber mit dem Pkw nun sind es ja in einem Monat zwei Punkte was ich bekomme

    Nun meine Frage erwartet mich eventuell ein Fahrverbot oder ist das nur wenn beide male die Geschwindigkeit um 26 km/h überschritten wurde

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,
      ein Fahrverbot droht in der Regel nur, wenn innerhalb eines Jahres die zulässige Höchstgeschwindigkeit zweimal um mindestens 26 km/h überschritten wurde.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Jenny sagt:

    Hallo ich wurde am 1.05.2015 innerorts mit 76 kmh nach tolleranzanzug geblitzt.
    Erlaubt waren 50.
    (Habe einen Punkt und 128,50 Bußgeld bekommen)

    Jetzt wurde ich wieder geblitzt mit 72 kmh nach tolleranzanzug außerorts.
    Erlaubt waren wieder 50.

    Bin ich jetzt Wiederholungstäter bzw. Welche Strafe blüht mir jetzt?

    Vielen Dank schonmal im vorraus

    LG Jenny

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenny,

      in der Tat gelten Sie erst mit zwei Überschreitungen von mehr als 26 km/h als Wiederholungstäterin. Dafür können ein zusätzlicher Monat Fahrverbot oder eine höhere Geldstrafe drohen – dies wird je nach Sachlage von den Behörden entschieden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. JA sagt:

    Moin!!

    im November wurde ich mit 36kmh zu viel innerorts geblitzt (1 Monat Fahrverbot und da schon im Januar mit über 21kmh innerorts in einer 30er Zone 560€ Bussgeld).

    Wenn ich bis November 2016 mit unter 20kmh zu viel geblitzt werden würde, was würde mir drohen? Und was würde mir drohen, wenn ich wiederholt mit über 31kmh zu viel innerorts?

    Und wie sähe es aus, würde das oben geschilderte vor Januar 2016 passieren? Und nach Januar 2016?

    Ich hoffe Sie können meiner Ausführung folgen und bedanke mich schonmal für Ihre Hilfestellung.

    Mit freundlichen Grüßen
    JA

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Bußgelder für eventuelle, zukünftige Bußgelder können Sie den Bußgeldtabellen für geschwindigkeitsüberschreitungen entnehmen: https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/

      Ganz allgemein gelten Sie ab zwei Überschreitungen von mehr als 26 km/h als Wiederholungstäter – dann fallen höhere Strafen an. Dies können ein zusätzliches Fahrverbot oder eine größeres Bußgeld sein. Hinzu kann der Tatbestand der Beharrlichkeit kommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. flo sagt:

    hallo,
    gibt es eine generelle Regelung oder Gerichtsentscheide für Blitzer unter 20km/h zu schnell? Sprich: Kann man sich z.B. 3-4x im Monat oder 15x im Jahr mit 17km/h zu schnell blitzen lassen ohne das da was passiert, wenn man jedesmal brav direkt 25-30 Euro zahlt?

  13. Lottie sagt:

    Hallo,
    bin Innerorts bei tempo 50km/h mit 78km/h geblitzt worden (das ist das erste mal dieses Jahr),

    jetzt habe ich aber ein Fahrverbot von einem Monat bekommen Aufgrund der Voreintragungen im Verkehrszentralregister

    das war im Jahr 2013 zwei Überschreitungen mit einem Monat Fahrverbot, Jetzt Frage ich mich ist das rechtens ?
    Die alten Eintragungen sind seit circa August 2015 verjährt? Was kann ich tun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lottie,

      sofern Taten verjährt sind, dürfen sie nicht mehr für Bestrafungen heran gezogen werden. Dies ist in Ihrem Fall allerdings nicht eindeutig. Für eine konkrete Einschätzung empfehlen wir Ihnen, sich an einen Anwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Martin G. sagt:

    Hallo,

    Ich wurde außerorts auf der Autobahn im Februar mit 186 bei 130 geblitzt. Daraufhin habe ich 4 Wochen Fahrverbot gehabt.
    Jetzt wurde ich im November wieder geblitzt- 85 im Ort bei 50.

    Welche Strafe steht mir in diesem Fall bevor?
    Kann man sich den Zeitpunkt der Abgabe des Führerscheins aussuchen? Muss man den Zeitraum des Fahrverbots am Stück nehmen oder könnte man auch aufteilen?

    Mit besten Grüßen

    Martin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      zum einen wird die gewöhnliche Strafe für eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 35 km/h innerorts anfallen: 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte und ein Monat Fahrverbot. Hinzu kommt, dass Sie als Wiederholungstäter mit einem zusätzlichen Monat Fahrverbot rechnen müssen.

      In der Regel kommen die Behörden bezüglich des Fahrverbots nur Ersttätern entgegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Bane sagt:

    Hallo

    wurde im August 2015 außerorts mit 24 km/h zu viel geblitzt. Knapp 100€ gezahlt und einen punkt bekommen.
    Im Oktober 2015 wurde ich außerorts mit 28 km/h zu viel geblitzt. Die Strafe hier für müsste doch wieder “nur” eine geldstrafe und ein punkt sein oder?!
    Fahrverbot kommt nicht in frage, weil das erste mal unter 26 km/h war wenn ich das alles richtig verstanden habe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bane,

      in der Tat greifen die erhöhten Strafen für Wiederholungstäter in der Regel erst ab zwei Überschreitungen von mehr als 26 km/h innerhalb eines Jahres.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. H.B. sagt:

    Hallo ,
    bin dieses Jahr 3x geblitzt worden 1x 6 km /h außerhalb , 1x 15km/h außerhalb ,1x 20km/h innerorts zudem 2x nicht angeschnallt . Gelte ich als Wiederholungstäter und mit welcher Strafe muss ich jetzt rechnen . Ich erwarte den letzten Bussgeldbescheid in der nächsten Wochen . ( 20km/h innerorts zu schnell und nicht angeschnallt ) wie oben beschrieben .
    Mfg
    Heiko

  17. Simon sagt:

    Hallo,

    ich bin im Februar 2015 erstmalig bei einer Brückenabstandsmessung negativ aufgefallen.
    Konkret: Bußgeld, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot

    Im Dezember 2015 wurde ich außerorts mit über 26 km/h (ca. 99 km/h bei erlaubten 70 km/h) geblitzt.

    Gelte ich trotz verschiedener Sachverhalte als Wiederholungstäter oder komme ich mit einem blauen Auge davon und bekomme wieder 1 Punkt + Bußgeld?

    Danke vorab.

    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simon,

      als Wiederholungstäter gelten Sie in der Regel erst, wenn Sie zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen mit mehr als 26 km/h begangen haben. Dies trifft auf Ihren Fall nicht zu. Sie müssen also mit dem Punkt und 80 Euro Bußgeld rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Stefanie sagt:

    Hallo,

    wurde im Juni mit mehr als 26km/h außerorts geblitzt. Im Oktober innerorts mit 56km/h (Tempo30) innerorts, im November innerorts mit 71km/h (Tempo 50).

    Aufgrund der ersten beiden Delikte erhielt ich einen Bußgeldbescheid mit 4 Wochen Fahrverbot.
    Ich habe mit der Behörde telefoniert und dann Einspruch erhoben, da Ersttäter und im Außendienst tätig. Heute erhielt ich Mitteilung, daß der Bußgeldbescheid geändert wird und das Fahrverbot erlassen und ich ein höheres Bußgeld bekomme. Bescheid wird am Montag neu erstellt.

    Allerdings hatte ich heute für das 3. Delikt mit 71 km/h einen Anhörungsbogen im Briefkasten.
    Ich weiß, daß ich für dieses Delikt auf jeden Fall 80€ Bußgeld zahlen muß und 1 Punkt bekomme.
    Doch ist es im Ermessen der Verkehrsüberwachungsbehörde, mir selbst bei 21km/h nun doch ein Fahrverbot zu verhängen?
    Oder gilt das nur bei 2 Mal 26km/h zu schnell pro Jahr?

    Viele Gruüße Stefanie

  19. kevin sagt:

    Hallo ich wurde vor knapp 2 Monaten im Kreis coe nach Toleranz Abzug mit 23 km/h zu schnell geblitzt und heute erneut aber im Kreis un laut Tacho 30 km/h zu schnell weniger Toleranz und voreilung schätze ich so 23-25 km/h. Beides außerorts. Muss ich jetzt mit einem Fahrverbot rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      als Wiederholungstäter gelten Sie, wenn Sie zweimal innerhalb eines Jahres mit mehr als 26 km/h zu schnell unterwegs waren. Ansonsten droht ein Fahrverbot ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h außerorts. Beides scheint in Ihrem Fall nicht zuzutreffen – sofern Ihre Schätzung korrekt ist, dürfte kein Fahrverbot anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Martin sagt:

    Bin genau 41km/h zu schnell gewesen. Wie hoch sind die Chancen dass das auf 40 abgerundet wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      in der Regel wird bei Blitzerergebnissen eine Toleranz abgezogen – die Höhe variiert je nach Gerät.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Zoltan sagt:

    hallo! ich wurde am 28.08.2015 außerorts mit 47km/h, am 09.11.2015 außerorts mit 31km/h, am 16.11.2015 innerorts mit 45km/h, am 21.11.2015 außerorts mit 73km/h und am 11.12.2015 ausserorts mit 17km/h (dieses mal auch mit dem Handy) nach dem Toleranzabzug geblitzt. Wie wird es gerechnet werden?

    Vielen Dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Zoltan,

      sofern der Bußgeldbescheid des ersten Vergehens zum Zeitpunkt der neuen Verstöße nicht rechtskräftig war, gelten Sie nicht als Wiederholungstäter. Allerdings können die Behörden den Tatbestand der Beharrlichkeit geltend machen. In diesem Fall können höhere Strafen anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Flo sagt:

    Hallo,
    ich wurde innerhalb von 12 Monaten zweimal mit mehr als 26 km/h geblitzt und habe den Führerschein für einen Monat abgegeben und auch wiederbekommen…nun wurde ich 6 Wochen später erneut außerhalb (Autobahn) geblitzt und ich tippe auf 20-30 km/h zu schnell…womit muss ich rechnen…ist alles innerhalb von 12 Monaten passiert…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Flo,

      sollten Sie um mehr als 26 km/h zu schnell gefahren sein, müssen Sie mit dem “gewöhnlichen” Bußgeld für die Tat und einem zusätzlichen Monat Fahrverbot oder einem höheren Bußgeld rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Stefan sagt:

    Hallo, bin vor etwa drei Jahren mit o,6promille kontrolliert worden. Strafe war wie gehabt (2 punkte, 500 euro, und 1monat fahrverbot) jetzt bin ich vor 2 wochen mit 0,5 promille angehalten wurden. Einen Bescheid habe ich noch nicht bekommen. Gehe davon aus das die strafe nun bei 1000euro, 3 monaten fahrverbot und 2 punkten liegt.

    nun meine Frage: habe gelesen das man bei einer wiederholungstat mit Alkohol evtl. eine mpu machen muss. da meine werte “gering wahren” und 3 jahre dazwischen liegen ( bin in dem zeitraum auch nicht auffällig geworden) wird das ganze dann anders gewertet?? die strafe sehe ich absolut ein. Aber werde ich tatsächlich nen kanditat für ne mpu oder werden in solchen umständen mildere strafen verteielt? Danke im vorraus für die antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      die Anordnung zu einer MPU wird in diesen Fällen immer von Fall zu Fall entschieden. Es liegt also im Ermessen der zuständigen Behörde, ob Sie eine entsprechende Anordnung bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Oliver sagt:

    Hallo,

    ich habe im laufenden Jahr ein 1-monatiges Fahrverbot erhalten (und bereits abgeleistet) aufgrund eines Pegels von 0,5 Promille. Nun wurde ich außerorts mit 42 km/h zu viel geblitzt. Das wird ja bekanntermaßen mit 160€ 2 Punkten und 1 Monat Fahrverbot geahndet. Wird dieser Verkehrsdelikt nun als Wiederholungstäter eingestuft? Konkret geht es mir um die Frage, in welchem Zeitraum ich den Führerschein abgeben muss. Soweit ich weiß muss ein Wiederholungstäter den Führerschein sofort abgeben und kann den Zeitpunkt nicht innerhalb eines Zeitraumes selber bestimmt. Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Oliver,

      Sie gelten nicht als Wiederholungstäter im Sinne einer erhöhten Strafe. Allerdings müssen Sie bei einem wiederholtem Fahrverbot den Führerschein unmittelbar abgeben. Beim ersten Verstoß hatten Sie dazu vier Monate Zeit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Oki D. sagt:

    Hello,

    I got caught by speed cameras 4 times in this year:

    2015 February – 28 km/h over the limit
    2015 October – 27 km/h over the limit
    2015 October – 29 km/h over the limit
    2015 October – 24 km/h over the limit

    The last three happenned in a very short time period such that I got caught already 3 times in October before I got the brief for the first one in October. I replied to ‘Anhoerungsbogen’ and accepted that I have been the driver. Could you please already advice what would be the total monetary fine and ban from driving? :(

    I have got my driving license back in July 2013. I think I will have a short farewell to the roads…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hello Oki,

      because of the few times you got caught by speed cameras in such a short time the police will banning you for a few months of driving. Because of the law you can’t drive between one year two time over 26 km/h.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Miriam sagt:

    Hallo,

    bei mir könnte es eine ganz knappe Geschichte werden…. ich wurde Ende letzten Jahres innerorts mit 27 km/h zu schnell gefilmt und direkt angehalten. Am 10.12. diesen Jahres wurde ich mit 27 km/h innerorts geblitzt. Jetzt ist die Frage, wann der erste Verstoß rechtskräftig wurde oder? Ist das in diesem Fall schon der Tattag, da ich ja unterschrieben habe, dass ich den Verstoß zugebe?
    Bei dem zweiten Verstoß gilt dann der Tattag oder auch der Tag an dem es rechtswirksam wird?

    vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Miriam,

      der Tag, an dem der Bußgeldbescheid rechtskräftig wird, ist entscheidend. In der Regel ist das nach Ablauf der Einspruchsfrist, also ca. zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids. Ab diesem Zeitpunkt zählt das Jahr. Beim zweiten Verstoß ist der Tattag ausschlaggebend. Liegt diese innerhalb des Jahres, wird die Wiederholungstäter-Regel angewendet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Sebastian sagt:

    Hallo,

    ich wurde im Oktober mit 27km/h (außerorts), im November mit 24km/h (innerorts) und im Dezember mit 23km/h (innerorts) geblitzt. Nach meinem Verständnis bin ich kein Wiederholungstäter, da ich nur einmal über 26km/h geblitzt wurde, oder habe ich doch ein Fahrverbot zu erwarten, da dreimal in kurzer Zeit eine Geschwindigkeitsüberschreitung mit jeweils einem Punkt vorliegt ??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      gemäß der Wiederholungstäterregel ist dies richtig und haben Sie auch richtig so verstanden. Dennoch können die Behörden Ihr mehrmaliges Vergehen als Beharrlichkeit sehen und dann könnte im schlimmsten Fall doch ein Fahrverbot drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Raphael sagt:

    Hallo,

    Ich wurde heute 2 mal geblitzt innerorts unter 21 kmh (hoffe ich) was kann passieren ? ich bin noch in der Probezeit und halt schon 2 mal aufgefallen mit Punkten.

    Mit freundlichen grüßen
    Raphael

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Raphael,

      sofern Sie wirklich mit weniger als 21 km/h zu schnell gefahren sind, dürften keine Probezeitmaßnahmen anfallen. Allerdings kann unter Umständen der Tatbestand der Beharrlichkeit geltend gemacht werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Peter sagt:

    Hallo,

    ich bin 2014 mit 41 zuviel ausserorts geblitzt worden.
    Mein Fahrverbot habe ich im Oktober 2015 verbüßt.
    Nun bin ich heute wieder mit ca. 130 incl. Toleranz ausserorts wieder geblitzt worden.
    Womit muss ich rechnen?

    Danke für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      wenn die Rechtskraft des ersten Bußgeldbescheides länger als ein Jahr zurück liegt, müssen Sie lediglich mit den “normalen” Ahndungen rechen. Liegt die Rechtskraft weniger als ein Jahr zurück, greift die Wiederholungstäterregel und Sie müssen mit einem verlängerten Fahrverbot oder einer höheren Strafe rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Ben sagt:

    Hallo!

    Ich würde am 01.12.15 geblitzt. Ich nehme eine Überschreitung von über 25 km/h an. Jetzt, am 13.01.16 wurde ich von einem Provida-Fahrzeug mit einer Überschreitung von 27 km/h erwischt. Das Schreiben für die Überschreitung vom 01.12.15 habe ich bislang nicht erhalten.Bin ich in diesem Fall ein Wieserholungstäter, obwohl ich eigentlich nicht belehrt würde?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ben,

      eigentlich nicht. Die Wiederholungstäter-Regel gilt erst ab einer Überschreitung von 26 km/h. Außerdem muss der erste Verstoß bereits rechtskräftig sein. Beides ist bei Ihnen nicht der Fall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Anatoli sagt:

    Hallo

    Ich wurde im September 2015 mit 26 km/h (Toleranz schon abgezogen) zu schnell geblitz und
    Am 01.01. diesen Jahres wurde ich mit 41 km/h(Toleranz schon abgezogen) auf der Autobahn geblitzt. Bin ich in diesem Fall ein Wiederholungstäter?
    Welche kosten kommen auf mich zu???

    Danke für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anatoli,
      bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 km/h oder mehr in einem Zeitraum von einem Jahr gelten Sie als Wiederholungstäter und müssen mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Da bei einer Geschwindigkeit von 41 km/h zu schnell ebenfalls ein Fahrverbot ausgesprochen wird, selbst wenn Sie nicht als Wiederholungstäter gelten, ist es möglich, dass sich die Dauer des Fahrverbotes verdoppelt. Der erste Verstoß wird in der Regel mit einem Bußgeld von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft, der zweite mit 160 Euro und zwei Punkten. In manchen Fällen geht die Führerscheinstelle davon aus, dass Sie mit Vorsatz gehandelt haben und kann das Bußgeld ebenfalls verdoppeln.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Bodo sagt:

    Hallo,

    ich wurde mit 41 km/h zu schnell außerorts geblitzt. nun habe ich eine vorladung erhalten, nachdem seitens meiner firma das anschreiben mit meinen daten als fahrer beantwortet wurde. es war eine dienstfahrt im firmenwagen.

    zu meiner vorgeschichte: drogen und alkohol in der probezeit. nach 2 jahren wiedererteilung. mpu bestanden. probezeit mittlerweile abgeschlossen. seit wiedererteilung vor knapp 3 jahren bisher keine auffälligkeit.

    muss ich angst vor einer mpu haben? ist ein anwalt ratsam? oder bleibt es sicher bei den lt. katalog vorgesehenen maßnahmen?

    vielen dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bodo,

      eine MPU ist stets eine Einzelfallentscheidung der Behörden. Jedoch empfiehlt es sich in Ihrem Fall, erst einmal abzuwarten, ob es zu einer Anordnung kommt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. jana sagt:

    Hallo,

    Mein bruder wurde im oktober geblitzt. Bußgeld lag bei 232 euro ein monat Fahrverbot zwei punkte. Führerschein muss er jetzt abgeben für ein monat.
    Im november wurde er wieder geblitz nit 43 kmh zu schnell außerorts was er wartet ihn jetzt??? Probezeit wurde un 2 Jahre verlängert schon

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jana,

      für die zweite Geschwindigkeitsüberschreitung drohen neben den üblichen Maßnahmen (Bußgeld von 160 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte) ein zusätzlicher Monat Fahrverbot aufgrund der Wiederholungstäterregel sowie eine Verwarnung und die Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Airi sagt:

    Laut dem Bescheid vom 05.01.2016 habe ich auserhalb geschlossener Ortschaften die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 43 km/h überschriten, zuzätzlich wurde mir ein Fahrverbot von 1 Monat zugeordnet (wirksam wird in 3 Monaten) und sind 2 Punkte eingetragen worden.
    Nun bin ich heute wieder geblitzt worden. Ich nehme eine Überschreitung von über 10 bis 15 km/h an. Diesmal innenorts.
    Was erwartet mich?
    Vielen Dank.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Airi,

      im schlimmsten Fall droht ein weiteres Bußgeld, ein verlängertes Fahrverbot, da es als Beharrlichkeit zu dem vorangegangen Verstoß gesehen werden kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Heinz sagt:

    Hallo,

    Und zwar geht es bei mir darum, das ich in einem monat zweimal wegen eines qualifizierten Rotlichtverstosses angehalten wurde
    Das heisst 2 mal 1monat fahrverbot
    2 mal 200€
    2 mal 2 punkte
    Habe aber noch kein brief bekommen
    Kann es sein das mein führerschein ganz eingezogen wird ?
    Und ist es möglich die erste tat (also das fahrverbot) zu verschieben ?
    Und bei der ersten sache bin ich mir sicher das die ampel gelb war und hab einen beifahrer als zeugen ?
    Lohnt sich es zum anwalt deshalb zu gehen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heinz,

      beide Verstöße werden für sich betrachtet. Demnach erhalten Sie nur die Strafen für den Rotlichtverstoß. Dabei kommt es aber darauf an, ob die Ampel bereits eine Sekunde auf “Rot” geschaltet war. Im zweiten Fall dürfte das nicht der Fall gewesen sein. Dann sind es 90 Euro und ein Punkt. Aufgrund dieser Ordnungswidrigkeiten ist es sehr unwahrscheinlich, dass Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wird. Allerdings könnten die Behörden Ihnen Beharrlichkeit vorwerfen, wodurch das Fahrverbot beispielsweise verlängert werden könnte. Aber auch das ist recht unwahrscheinlich, da beim zweiten Verstoß Sie noch keinen rechtskräftigen Bescheid erhalten hatten. Warten Sie daher ab, was Ihnen vorgeworfen wird. Entsprechend können Sie dann entscheiden, ob sich der Gang zum Anwalt lohnt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.

  36. Reiko sagt:

    Guten Tag ,
    Ich hatte das Pech, auch noch auf einer Dienstfahrt, innerhalb von da. 2 Stunden 4x geblitzt wurden zu sein. Immer die gleiche Stelle, immer der gleiche Blitzer nur habe ich nichts davon mitbekommen. ( schwarzlicht).
    Innerorts bei 50km/h, einmal 91km/ h, einmal 89km/h, einmal 72 km/h, und einmal 84 km/ h. womit ist zu rechnen? Kann man von einer Strafeinheit ausgehen, weil ich dienstlich unterwegs war? Danke

    • Christoph sagt:

      Hey Reiko,
      würdest du mir sagen bitte, was genau passiert ist? war das nur eine Strafeinheit und dann was für eine?
      MfG,
      Christoph

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Reiko,
      von einer Tateinheit kann in der Regel immer nur in näherer Umgebung und auf gleicher Strecke ausgegangen werden, also z.B. innerhalb von einem Kilometer auf gleicher Strecke. Mit welcher Strafe Sie rechnen müssen, wird im Einzelfall entschieden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Bella sagt:

    Wurde 2015 innerhalb 1Jahr 1x26km/h 1x27km/h außerorts geblitzt und habe daher im Juli mein Fahrverbot abgegolten. Letzte Woche wurde ich innerorts kurz vor Ortsausgang beim überholen des vorraus fahrenden Fahrzeugs mit ca.80km/h geblitzt(da dieser stark abbremste,war zum zeitpunkt neben dem fahrzeug)
    Was kann auf mich zukommen und ist es überhaupt möglich ein wiederholtes Fahrverbot durch höhere Geldstrafe oder Aufbauseminar umzuwandeln?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bella,
      bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 30 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften kommt ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg auf Sie zu. Wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zwei oder mehr Überschreitungen von 26 km/h oder mehr begehen, gelten Sie als Wiederholungstäter und müssen zudem noch mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. In bestimmten Fällen ist es möglich, ein Fahrverbot in eine Geldstrafe umzuwandeln. Wir würden Ihnen empfehlen, einen Anwalt zurate zu ziehen, obwohl die Chancen einer Umwandlung eher gering sind, wenn zuvor bereits ein Fahrverbot verhängt wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Dirk sagt:

    Hallo,

    ich wurde letzte Jahr zu Pfingsten mit 51km/h aaußerorts auf der Autobahn geblitzt.
    Nachdem ich das Verfahren verloren bzw. zurückgezogen hatte, mußte ich meinen FS für 1 Monat abgeben letztes Jahr im Oktober.
    Heute habe ich Post bekommen, wobei ich auf der Autobahn außerorts mit 26km/h zuviel geblitzt wurde in einer 80er Zone.
    Lt. Bußgeldkatalog sind bei einer Überschreitung ab 26km/h 80€ zu zahlen, es gibt 1 Punkt und bei Verstoß zweimal innerhalb von 1 Jahr mit mehr als 26km/h zuviel wird mit 1 Monat Fahrverbot gedroht. Gilt mein erster verstoß, wo ich bereits den FS 1.Monat abgegeben haben mit und muß ich jetzt wieder den FS 1 Monat abgeben oder gibt es hier eine andere Leseart?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,
      wenn Sie sich innerhalb eines Zeitraumes von 12 Monaten zweimal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr leisten, dann gelten Sie als Wiederholungstäter. In der Regel müssen Sie dementsprechend neben den bereits erwähnten Sanktionen erneut mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Mario sagt:

    Hallo,

    Ich wurde vor gut 3 Jahren mit 28 kmh Zuviel außerorts geblitzt, vor 22 Monaten mit 27 kmh Zuviel (ein Monat Fahrverbot) und nun leider mit 46 kmh zuviel außerorts. Habe leider gepennt….. Laut Bußgeldkatalog sind das ein Punkt und ein Monat Fahrverbot. Habe jetzt aber auch gehört das kann auf zwei Monate ausgeweitet werden. Stimmt das? Wenn ja, wie wahrscheinlich ist das? Ich benötige den Führerschein beruflich, bin im Außendienst deutschlandweit tätig. Kann mir das helfen obwohl ich kein Ersttäter bin?

    Vielen Dank,

    Mario

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,
      wenn Sie zweimal innerhalb von 12 Monaten eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr begehen, dann gelten Sie als Wiederholungstäter. Bei einer Überschreitung von 46 km/h müssen Sie mit einem Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Da dies bereits Ihr zweites Vergehen innerhalb von 12 Monaten war und ein Fahrverbot generell bei dieser Geschwindigkeit fällig wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Fahrverbot auf zwei Monate verlängert wird. Es ist dabei in der Regel nicht relevant, ob Sie beruflich auf den Führerschein angewiesen sind. Sie könnten das Verbot lediglich verschieben, wenn Sie seit zwei Jahren kein weiteres Fahrverbot verursacht haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Tekeli sagt:

    Schönen guten Abend,
    ich wurde innnerhalb eines Jahres einmal innerorts über 40 Kmh geblitzt habe 2 punkte bekommen über 200 euro musste ich zahlen und 1 Monat Fahrverbot. Jetzt wurde ich Außerorts ( Autobahn ) von der Polizei angehalten und war bei einer 100er Zone 35 kmh drüber….. Was erwartet mich da jetzt…

    über eine schnelle Rückmeldung würde ich mich sehr freuen….. Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tekeli,

      wenn Sie zweimal innerhalb eines Jahres mit 26 km/h zu viel geblitzt wurden, gelten Sie als Wiederholungstäter und es droht ein weiteres Fahrverbot und zudem eine Geldbuße.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Larissa sagt:

    Hallo

    Ich wurde an einem Vormittag mit 27km/h, jeweils außerorts
    dazu Stellungnahme,
    und in der Nacht des selben Tages mit 13km/h (davon schon Bußgeldbescheid in Höhe von 20,-€) zu schnell geblitzt.
    Was kann noch auf mich zukommen?

    Danke für die Hilfe

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Larissa,
      das zu zahlende Bußgeld von 20€ für den zweiten Verstoß ist korrekt. Für den ersten Verstoß mit 27 km/h zu schnell werden 80€ und 1 Punkt in Flensburg fällig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. marvin sagt:

    Liebes Bussgeldteam,

    Ich wurde heute an der Ampel mit dem Handy am Ohr erwischt. Es ist leider insgesamt schon das dritte Mal. Das letzte mal war 2014 im Dezember. Gelte ich nun als wiederholungstäter? Eigentlich ist es ja länger als ein Jahr her. Weiter habe ich einen Punkt wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung. Muss ich nun mit Einen Fahrverbot rechnen?

    Vielen Dank für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marvin,
      in der Regel kann laut § 25 Straßenverkehrsgesetz (StVG) ein Fahrverbot von bis zu 3 Monaten verhängt werden, wenn die begangenen Ordnungswidrigkeiten auf einer groben oder beharrlichen Pflichtverletzung beruhen. Dies wird jedoch stets im Einzelfall entschieden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. David sagt:

    Hallo, ich wurde ausserorts mit 40 zuviel geblizt, mein letzter blitzer mit über 21 km/h zuviel ist jetzt über ein jahr her. hatte aber vor 5 monaten einen roten ampel blitzer mit 2 punkten und 1 monat fahrverbot. jetzt die frage wird dieses fahrverbot wegen der roten ampel jetzt zum fahrverbot der geschwindigkeitskeitsüberschreitung führen. da ich ja nicht innerhalb eines jahres mit über 21 km/h geblitzt wurde. mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hall David,

      die Wiederholungstäter-Regel ist nur anwendbar auf Verstöße, die sich vom Tatverlauf ähneln. Bei einem Rotlichtverstoß und einer Geschwindigkeitsüberschreitung dürften die Behörden diesen Zusammenhang nicht sehen. Wenn Sie innerhalb eines Jahres über 26 km/h zu schnell waren, wird ein Fahrverbot vergeben. Solange Sie diesen Tatbestand nicht erfüllen, sollte es bein der Regelbuße bleiben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David,

      der Geschwindigkeitsverstoß von 40 km/h zu schnell zieht ohnehin ein Fahrverbot von einem Monat nach sich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Michele sagt:

    Hallo,
    ich wurde Ende Dezember nach Toleranzabzug mit 27 km/H zu schnell auf der Autobahn (Baustelle) geblitzt. Vor zwei Wochen kam die Anhörung wegen dem Bußgeld. Vor zwei Wochen bin ich aber auch an der selben Stelle erneut geblitzt worden, mit ca. 20 km/h zu viel. Heute wurde ich schon wieder geblitzt auf der selben Autobahn. Zwar an anderer Stelle, aber auch wieder knapp 20 km/h zu schnell ( 80 waren jeweils erlaubt).
    Kann mir jetzt ein Fahrverbot drohen? Ich weiß zwar um die Wiederholungstäterregel bescheid, aber wie ist dass bei drei Vorfällen innerhalb von zwei Monaten an fast der selben Stelle? Kann mir da ein Vorsatz unterstellt werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michele,

      in der Tat kann der Tatbestand der Beharrlichkeit in solchen Fällen geltend gemacht werden. Dies liegt jedoch im Ermessen der Behörden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Diego B sagt:

    Hallo,

    ich wurde mitte August 2014 mit 40 km/h innerorts geblitzt und musste mein Schein für 1 Monat abgeben.
    Mitte 2015 wurde ich mit 20 km/h innerots geblitzt, da habe ich nur Bußgeld bezahlen müssen.
    Nun wurde ich 20 Feb 2016 mit 70 km/h zu viel innerorts geblitzt.
    MPU wird mir 100 % angeordnet oder ? -.-‘

    Lg Diego

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Diego,

      es liegt im Ermessen der Behörde, ob eine MPU angeordnet wird, oder nicht. Erkundigen Sie sich herzu bei der zuständigen Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Eckhard M. sagt:

    Habe im März 2014 1 Punkt und 80 € für 22 kmh innerhalb Ortschaften bekommen. Jetzt im November 2015 ( 32kmh außerhalb drüber!)
    Heute Bescheid für Bußgeld mit Punkt und Fahrverbot.
    Es ist doch aber ein längerer Zeitraum als 12 Monate und es ist nicht 2 mal über 26 kmh!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eckhard,

      wenden Sie sich in diesem Fall an die zuständige Behörde und erkundigen Sie sich, wie dieses Bußgeld zustande kommt. Grundsätzlich liegt es aber im Ermessen der Behörde jemanden als Wiederholungstäter einzustufen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. kessy sagt:

    Wurde 4x in 30er geblitzt 2x hin und 2x zurück also alles innhalb 2 stunden und mit geringer Geschwindigkeitsübertretung
    Die letzten 3 x habe ich den blitzer (mobil) nicht gesehen
    Zähle ich jetzt zu den wiederholungstätern ?
    Vielen Dank für die Antwort
    Kessy

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kessy,

      als Wiederholungstäter gelten Sie erst, wenn Sie eine Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 26 km/h innerhalb eines Jahres nach Rechtskraft einer alten Überschreitung von mehr als 26 km/h. Da der Bußgeldbescheid für die erste Überschreitung zum Zeitpunkt der weiteren Verstöße noch nicht rechtskräftig war, sollten Sie nicht als Wiederholungstäter gelten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Valerij sagt:

    ich wurde des Öfteren geblitzt und bin über die 8 Punkte hinausgeschossen und war somit auf 14 Punkten, die allerdings nicht als 14 angerechnet wurden da ich nach dem neuen Punktesystem ja erstmal eine Verwarnung bekommen habe und auf 7 Punkte runter gestuft wurde. Ohne die Verwarnung kann ich ja keinen 8ten Punkt sammeln. Nun ist es aber so dass ich vor dieser Verwarnung leider wieder einmal geblitzt wurde Der Tattag war der 18.09.2015, die Verwarnung erhielt ich am 03.12.2015. Seitdem wurde ich nicht mehr geblitzt und habe auch sonst keine weiteren Verstöße begangen. >>>>>Allerdings habe ich heute am 05.03.2016 Post von der Führerscheinstelle bekommen mit der netten Überschrift: “Entziehung ihrer Fahrerlaubnis” da ich am besagten Tattag mit 71 km/h (nach Toleranzabzug) zu viel geblitzt wurde und weitere 2 Punkte eingetragen bekommen habe und somit einen Punktestand von 9 habe. Meine Frage ist nun ob dies überhaupt rechtens bzw. zulässig ist dass sie mir diese Punkte anrechnen obwohl sie in der Vergangenheit der Verwarnung liegen ? Denn ab der Verwarnung bin ich kein einziges mal aufgefallen.

    Valerij

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Valerij,

      innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Bescheids können Sie dagegen Einspruch einlegen. Auf jeden Fall ist es aber zu empfehlen, einen auf das Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt zu konsultieren. Dieser kann Ihnen genau sagen, ob das Verfahren rechtmäßig ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Jonny sagt:

    Guten tag,
    würde am freitag mit 0.58 promille bei eine normale verkehrskontrolle erwischt.( ohne unfall und normale fahrverhältniss).
    Vor 6 Jahren würde ich mit 1.6 promille erwischt, folge: 12 Monate führerschein weg, Strafgeld und MPU.
    Wird jetzt alles berucksichtig oder zähle ich als ersttäter?
    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jonny,

      als Ersttäter werden Sie nicht gelten. Inwiefern jedoch die Vergangenheit mit diesen Verstößen bewertet wird, hängt von den Behörden ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Marco sagt:

    Hallo,

    ich bin letztes Jahr im Mai mit 27km/h drüber geblitzt worden, dann einen Monat später mit 26km/h und habe als Wiederholungstäter meinen Führerschein 1 Monat abgegeben.
    Jetzt bin ich mit 23 km/h geblitzt worden.
    Drohen auser einem höheren Bussgeld noch andere Maßnahmen (weil 3. Wiederholungsfall in einem Jahr)

    Vielen Dank für die Antwort.
    Marco

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marco,

      die Behörden könnten dies als Beharrlichkeit ihrerseits werten, da zum weiteren wiederholten Mal die Geschwindigkeit erheblich überschritten wurde. Ist dies der Fall, können noch höhere Strafen, wie ein Fahrverbot drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

Verfassen Sie einen neuen Kommentar


Nach oben
Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2021 vom VFR Verlag zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.