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Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 8. Oktober 2021

Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder werden bis voraussichtlich September 2021 in Kraft treten.

Welche neuen Bußgelder künftig gelten sollen, erfahren Sie hier:

Wiederholte Geschwindigkeits-, Alkohol- oder Drogenverstöße im Straßenverkehr

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.
Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde dazu entwickelt, die Verkehrssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Im Verkehrsrecht gibt es daher für unterschiedliche Delikte auch ganz verschiedene Strafen.

Besonders im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung sind die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote stark gestaffelt. Etwas eindeutiger und drastischer sind die Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Gleiches gilt für das Delikt “Fahren unter Drogeneinfluss”. Die betroffenen Kraftfahrer müssen mit schweren Strafen rechnen.

Doch ab wann droht eigentlich ein Fahrverbot? Und wann muss an einer MPU teilgenommen werden? Wann sprechen Juristen von einer Wiederholungstat? Der folgende Artikel klärt die wichtigsten Fragen rund um Wiederholungstäter und Fahrverbote.

FAQ: Wiederholungstäter

Wann gelten Temposünder als Wiederholungstäter?

Die Einordnung als Wiederholungstäter erfolgt bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h innerhalb eines Jahres.

Welche Folgen hat die Bewertung als Wiederholungstäter?

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall ergänzend zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog einen zusätzlichen Monat Fahrverbot vor.

Werden auch mehrere Handyverstöße als Wiederholungstat gewertet?

Nein, dies gilt eigentlich nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wer allerdings wiederholt mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss ggf. mit härteren Sanktionen aufgrund von Beharrlichkeit rechnen.

Die Strafen für zu schnelles Fahren

Generell gilt, dass je höher die Geschwindigkeitsüberschreitung ist, desto höher auch das Bußgeld ausfällt. Dabei sind klare Unterscheidungen zwischen geschlossenen Ortschaften und Landstraßen bzw. Autobahnen zu treffen. Wer innerorts beispielsweise 41 bis 50 km/h zu schnell ist, zahlt 200 Euro. Dasselbe Vergehen kostet außerhalb der Ortschaft 40 Euro weniger. Grund hierfür ist natürlich die Höhe der relativen Überschreitung der Geschwindigkeit. Die Spanne der zu entrichtenden Beträge reicht generell von 10 Euro (bis 10 km/h außerorts) bis 680 Euro (über 70 km/h innerorts).

Zusätzlich zu den Bußgeldern warten ab einer Übertretung von mehr als 21 km/h sowohl inner- als auch außerorts Punkte und Fahrverbote. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehr als 30 km/h zu schnell ist, muss seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Außerorts liegt diese Grenze seitdem bei 41 Kilometern pro Stunde.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit – das sind die Strafen

Wiederholungstäter von Geschwindigkeitsüberschreitungen (Blitzer) müssen mit erhöhten Strafen in Bezug auf Fahrverbote rechnen. Ein Beispiel:

Person A fährt am 22.01.2014 außerorts 131 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Er vergisst dabei, dass auf seinem täglichen Arbeitsweg ein fest installierter Blitzer steht. Vier Wochen später trifft der Bußgeldbescheid ein. Nach Abzug der Toleranzgrenze von drei Prozent war Person A noch genau 27 km/h zu schnell. Folglich muss er eine Strafe von 80 Euro zahlen und bekommt einen Punkt.

Im Mai desselben Jahres hat es A wieder eilig. Eine mobile Polizeikontrolle erwischt ihn mit einer überhöhten Geschwindigkeit von 32 km/h. Person A ärgert sich, doch zum Glück wurde er außerhalb geblitzt, denn innerorts würde das Vergehen direkt zu einem Fahrverbot führen. Als ihm mitgeteilt wird, dass er seinen Führerschein dennoch abgeben muss, ist er sichtlich verwirrt. Bei einer solchen Überschreitung ist doch normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Am nächsten Tag geht er direkt zu seinem Anwalt. Dieser erklärt Person A, dass er bezüglich der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Wiederholungstäter sei. A merkt an, dass seine letzte Tat ja schon im Januar diesen Jahres war und er schließlich nicht innerhalb eines Monats 2 mal geblitzt worden sei. Genau hier ist der springende Punkt:

Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Der Führerscheinentzug für Wiederholungstäter ist § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) gesetzlich geregelt und klar definiert.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.

Alkohol und Drogen am Steuer – die Strafen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ gering. Weniger milde ist der Bußgeldkatalog im Bereich von Alkohol und Drogen. Besonders eine Alkoholfahrt von einem Wiederholungstäter wird stark geahndet.

Die Grenze für den Konsum von Alkohol (auch für Wiederholungstäter) und das anschließende Führen eines Fahrzeugs liegt in Deutschland derzeit bei 0,5 Promille. Allerdings müssen Autofahrer, die unter geringerem Alkoholeinfluss in einen Unfall geraten, damit rechnen, dass die Versicherung auch bei Werten unterhalb der Grenze gar nicht oder nur teilweise zahlt. Für den Drogenkonsum am Steuer gibt es ebenfalls eine Grenze.

SubstanzGrenzwerte
THC1 ng/ml0,001 mg/l
Morphin10 ng/ml0,01 mg/l
Cocain10 ng/ml0,01 mg/l
Benzoylecgonin75 ng/ml0,075 mg/l
Amfetamin 25 ng/ml0,025 mg/l
MDA25 ng/ml0,025 mg/l
MDE25 ng/ml0,025 mg/l
MDMA25 ng/ml0,025 mg/l
Metamfetamin25 ng/ml0,025 mg/l

Eine Überschreitung dieser Grenzwerte wird direkt mit zwei Punkten, einem Fahrverbot und einem Bußgeld von 500 Euro geahndet. Ebenso hoch ist die Strafe für Alkoholfahrten mit mehr als 0,5 Promille.

Deutlich schärfer sind die Sanktionen gegen Wiederholungstäter. Das Fahrverbot wird auf mindestens drei Monate verlängert und die Strafen verdoppelt. Zudem kann und wird die Polizei in den meisten Fällen eine MPU für Wiederholungstäter beantragen.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.
Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Alkohol am Steuer kann aber auch strafrechtlich verfolgt werden. So heißt es in Absatz eins §316 Strafgesetzbuch (StGB):

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d StGB) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a StGB oder § 315c StGB mit Strafe bedroht ist.

Je nach Höhe des festgestellten Promillewerts, fällt dann auch die Strafe aus. Bei einer Wiederholungstat mit Alkohol am Steuer ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. Im Falle eines durch die Drogen- oder Alkoholfahrt verursachten Unfalls kann es gar zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung kommen.

MPU: Wiederholungstäter haben ein größeres Risiko

Wann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ansteht, ist nicht in allen Fällen klar definiert. Es liegt generell im Ermessensbereich der Behörden, wann eine MPU verordnet wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe kurz auf.

GrundBemerkung
Alkohol am Steuer
  • Der häufigste Grund für MPUs

  • Kann schon beim ersten Verstoß erteilt werden (Werte oberhalb von 1,6 Promille, in einigen Bundesländern schon ab 1,1 Promille)

  • Wiederholungstäter (Alkohol) so gut wie immer von MPU betroffen, auch bei jeweils nur kleineren Mengen

Drogenkonsum
  • Wer erwischt wird, muss immer zur MPU

  • Fahrerlaubnis kann auch entzogen werden, wenn der Konsument nicht selber gefahren ist (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)

Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten
  • Bei mehr als 8 Punkten wird der Führerschein entzogen, die MPU ist dann Pflicht

  • Wiederholungstäter (Geschwindigkeit, Stoppschilder überfahren etc.) können so auch durch viele kleine Delikte zur MPU gebeten werden

Strafrechtliche AuffälligkeitenVom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)
Behinderungen, KrankheitenMPU hier nicht als „Strafe“, sondern als Überprüfung der Fahrteignung
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine MPU wegen Alkohol am Steuer ist für Wiederholungstäter also im Rahmen des Möglichen. Die Untersuchung schließt dabei immer ein Gespräch mit einem Psychologen ein. Zusätzlich werden medizinische Untersuchungen und ein Reaktionstest durchgeführt. Empirische Studien haben ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer die MPU nicht (sofort) bestehen.

Fazit

Das deutsche Verkehrsrecht geht konsequent gegen Wiederholungstäter vor. Die Strafen für die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder erneutes Fahren mit Alkohol am Steuer sind drastisch.

Mit einem Fahrverbot für Wiederholungstäter ist fast immer zu rechnen, oft muss zusätzlich eine MPU durchgeführt werden. Erst wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, erhalten Verkehrssünder die Fahrerlaubnis zurück. Auf Wiederholungstäter kommen allerdings nicht nur verkehrsrechtliche Konsequenzen zu. Wer mit hohen Alkohol- oder Drogenwerten erwischt wird, muss unter Umständen mit Freiheitsstrafen oder zumindest hohen Geldstrafen rechnen.

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Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot
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804 Kommentare

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  1. Ramona sagt:

    Hallo,
    Am 2 September war Ich innerhalb Ortschaften geblitzt worden mit 82 kmh statt 50 dafür habe Ich ja 160€ + ein Monat Fahrverbot bekommen. Am 29 September leider wieder nochmal geblitzt worden auf Autobahn mit 148 statt 100 das heisst nochmal 160€ und ein Monat Fahrverbot.
    Zufallig habe Ich irgentwo gelesen wenn mann innerhalb eine Monat zweimal Gleiche Strafe bekommt, meine Ich Fahrverbot, darf nur einmal bestraft werden, aber habe der Gesetzt nicht gefunden, ob stimmt oder nicht. Können Sie mir saghen ob doch zweimal soll Ich meine Führerschein abgeben oder nur einmal.
    Sorry für gramatische fähler, meine Deutsch ist nicht der beste.
    Danke.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ramona,

      dies könnte einzellfallabhängig sein. Die Behörden könnten aufgrund des wiederholten und gleichen Verstoßes dies als Beharrlichkeit einstufen und demnach lässt es sich nicht pauschal sagen, ob Sie ein Fahrverbot erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Tobias sagt:

    Hallo,

    ich wurde gestern mit ca 93km/h in einer 60er Zone, außerorts(Autobahn), geblitzt.
    Mein Problem ist folgendes. Im Jahre 2015, also letztes Jahr, wurde ein Fahrverbot verhängt, da ich zwei mal innerhalb eines Jahres einen Punkt wegen Geschwindigkeitsüberschreitung erhalten habe.
    Meine Frage ist nun, ob ich ein Wiederholungstäter bin. Was heißt das für mich? Drei Monate Fahrverbot? Oder zählt der Punkt als Einzelnes. Man kann doch nicht zwei mal für etwas belangt werden, oder? Also das ein Punkt aus dem Vorjahr da mit rein zählt.

    Mit freundlichen Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,
      es kommt darauf an, wann Sie im letzten Jahr geblitzt wurden. Als Wiederholungstäter gelten Sie, wenn Sie zwei oder mehr Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb von 12 Monaten begangen haben. Je nachdem, wann Sie im letzten Jahr das letzte Mal geblitzt wurden, kann dies noch im Rahmen liegen und Sie müssen erneut mit einem Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Leif Fergusón sagt:

    Hallo,

    ich bin schon in der verlängerten Probezeit und habe bereits ein Aufbauseminar absolviert. Zudem habe ich deshalb auch 1 Punkt in Flensburg.

    Jetzt wurde ich in der letzten Woche 2 mal mit 15 und 1 mal mit 9 zu schnell geblitzt.

    Womit habe ich zu rechnen?

    Gruß,
    Leif

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leif,
      in der Regel haben diese Vergehen keine Auswirkungen auf die Probezeit. Die Strafen richten sich danach, ob Sie innerorts oder außerorts geblitzt wurden. Eventuell kommt eine Zusatzstrafe wegen Beharrlichkeit auf Sie zu, dies wird jedoch stets im Einzelfall entschieden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Sergej D. sagt:

    Hallo

    Ich wurde von einer verkehrskontrolle angehalten
    Drogentest auf thc positiv
    Ich hatte nichts dabei und das war das 1mal
    Ich bin azubi und brauch meinen Führerschein für die Arbeit
    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sergej,

      in der Regel kann bei einem Drogenvergehen hinter dem Steuer, bei einem erstmaligen Vorfall, ein Bussgeld in Höhe von 500 Euro sowie ein Monat Fahrverbot und ein Punkt in Flensburg auf Sie zukommen. Es kann auch eine Anordnung zur MPU mit dem Bußgeldbescheid erfolgen.
      Sie müssen hier den Bescheid abwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Anonym sagt:

    Hallo!
    Wie wird folgender Verstoß geahndet?
    100km/h in der 80er Zone und nicht angeschnallt?

    Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anonym,

      hierbei wird sehr wahrscheinlich ein Bußgeld von 30 bis 35 Euro folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Robin sagt:

    Wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit?

    Hallo,

    Ich verfüge seit 1,5 Jahren über eine gültige Fahrerlaubnis, wurde nun aber innerhalb von einem halben Jahr zum mutmaßlich dritten Mal geblitzt.

    November 2015: Geschwindigkeitsüberschreitung von 17 km/h auf der Autobahn; 35 €

    Angenommene Geschwindigkeitsüberschreitungen:

    März 2016: Geschwindkeitsübertritt von ca. 15-20 km/h innerhalb geschlossener
    Ortschaft, Blitzer direkt hinter Ortsschild; Ort des Geschehehens: Kreisstadt

    März 2016; 6 Tage später: Geschwindigkeitsübertritt in benachbartem Landkreis;
    Großstadt, von ca. 18-21 km/h; geschlossene Ortschaft
    Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde übersehen, annehmend, dass man 50 fahren dürfe.

    Toleranz ist zu beachten, sehr gut möglich, dass in beiden Fällen lediglich ein Bußgeld fällig würde.

    Wie verhält es sich nun aber, weil noch ein halbes Jahr Probezeit ausstehet und ich (leider und unentschuldbar) schon mehrfach auffälig wurde?

    Der PKW ist auf den Vater zugelassen, er ist Halter und regulärer Fahrer!
    Im November wurde das Bußgeld auf ihn ausgestellt!

    Muss der Vater oder F mit einer, über das Bußgeld hinausgehenden, Sanktion rechnen, da Häufung?

    Rechtslage?!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robin,

      wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitungen können als Beharrlichkeit angesehen werden. Dies hat höhere Strafen – auch ein eventuelles Fahrverbot zur Folge. Findet die Polizei heraus, dass Sie gefahren sind, droht ihrem Vater eine Fahrtenbuchauflage.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Jasmin sagt:

    Hallo guten Tag unzwar bin ich in der Probezeit und wurde mit 1,1 Promille erwischt musste Bluttest machen und wurde gehen gelassen durfte aber nicht mehr fahren . Stand aber im Halteverbot habe das Auto paar Meter um geparkt und wurde wieder erwischt am gleichen Tag nur ne Stunde später noch mal Blut abgeben müssen. Womit kann ich rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jasmin,

      Sie müssen, neben den (zwei) Alkoholbußgeldern, mit den Strafen für Fahren ohne Fahrerlaubnis – auch dies stellt eine Straftat dar – rechnen. Zudem sollte Ihre Probezeit um zwei Jahre verlängert werden. Eine Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar ist ebenfalls vorgesehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Karin sagt:

    Hallo,

    ich habe im Dezember 2010 eine Straftat im Straßenverkehr begangen – ich habe im Streit eine Autofahrerin angefahren, bekam dafür 14 Monate Bewährung, 2,5 Jahre Führerscheinentzug und eine saftige Geldstrafe. Im April 2014 habe ich durch eine bestandene MPU meinen Führerschein wiedererlangt und habe mir seitdem nichts mehr zu Schulden kommen lassen. Nun bin ich Ende August 2015 mit 143km (erlaubt waren 100) in einer Baustelleneinfahrt geblitzt worden. Neben Geldstrafe und Punkte habe ich 1 Monat Fahrverbot bekommen, dass ich noch antreten muss. Droht mir auch eine erneute MPU? Vielen Dank für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karin,

      in der Regel wird nach einem einmaligen Geschwindigkeitsverstoß keine MPU angeordnet. Die Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar oder einer MPU wird mit dem Bußgeldbescheid oder zeitnah zu diesem in einem Schreiben der zuständigen Behörde mitgeteilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Biggi sagt:

    Guten Tag ! Habe vor 8 Monaten erfolgreich meine MPU wegen Alkohol bestanden ! Probezeit war schon vor dem Vergehen 3j vorbei ! Jetzt bin ich auf der Autobahn mit 21km zu viel in einer 80 Zone geblitzt worden ! Man erzählte mir das ich mir ein Jahr nach der MPU nichts zu Schulden kommen lassen darf ! Was passiert nun ! Ich erhalte 1punkt und 70euro Geldstrafe ! Muss ich jetzt wieder zur MPU oder Aufbauseminar? Außer das Vergehen wegen Alkohol (schlimm genug ) habe ich noch nie eine Strafe bekommen ! Auch noch nie geblitzt worden ! Meinen neuen Führerschein habe ich nach 8 Monat Speere neu erhalten !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Biggi,

      in der Regel wird bei einem erstmaligen Geschwindigkeitsverstoß keine MPU angeordnet. Sie sollten hier jedoch den Bußgeldbescheid und eventuelle weitere Schreiben der Behörde abwarten, denn dort werden alle angeordneten Maßnahmen in Bezug auf Ihr Vergehen aufgeführt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. dennis sagt:

    Hallo,ich bin vor 2 Monaten über eine Ampel gefahren die länger als eine sek. rot war habe dafür auch 4 Wochen Fahrverbot,plus strafe und punkte etc bekommen.nun habe ich aus Dummheit heute schon wieder eine rote Ampel überfahren.die war meiner Meinung nach aber nicht länger als eine sekunde rot.´
    PS:mein Führerschein habe noch nicht abgegeben für die erste tat.nun meine frage was blüht mir jetzt????vielen dank schon mal für die antwort.mfg dennis

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      in der Regel müssen Sie hier mit der selben Strafe rechnen, die bereits bei Ihrem ersten Verstoß verhängt wurde. Allerdings kann die Behörde dies auch als Wiederholungstat einstufen. In diesem Fall könnte ein höheres Bußgeld bzw. höheres Strafmaß anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Lukas sagt:

    Einen wunderschönen guten Tag
    Und zwar ich wurde am 29.11.2014 bereits nach Abzug der Toleranz mit 31km/h geblitzt (fv ab 04.03.15 bis 04.04.15) und nun hat es mich 31.03.2016 wieder erwischt -.- da schätze ich so 25km/h nach Abzug zu schnell gewesen zu sein. Muss ich jetzt mit FV rechnen?
    Danke schonmal
    Und Grüße
    Lukas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      sofern Sie nach Abzug der Toleranz nicht schneller als 25 km/h zu schnell fuhren, droht kein Fahrverbot. Ab 26 km/h zu schnell greift allerdings die Wiederholungstäterregel und Sie müssen mit einem Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Rüdiger sagt:

    Bin vor einiger Zeit mit 21km/h zuviel außerorts geblitzt worden. Bußgeld wurde aufgrund eines vorherigen Geschwindigigkeitsüberschreitung erhöht und es gab 1Punkt. Dieses angesprochene Überschreitung lag ebenfalls unter 26km/h und war außerorts.
    Jetzt kam es zu einer erneuten überschreitung. Dieses Mal um 28km/h. Obwohl die bisherigen Überschreitungen immer unter 26km/h (außerorts) lagen, soll ein Fahrverbot von 1 Monat wirksam werden.
    Begründung: Fahrverbot und erhöhte Geldbuße wegen 3 Eintragungen im Fahreignungregister. Eine Ahndung durch erhöhte Geldbuße allein ist wegen der beharrliche Pflichtverletzung nicht möglich.
    Eigentlich sollte ich doch erst bei 2 Überschreitungen von mehr als 26km/h innehalb eines Jahres als Wiederholungstäter gelten. Keine der auch weiter zurückliegenden Geschwindigkeitsüberschreitungen (außer der aktuellen) war höher als 25km/h. Wieso werde ich als Wiederholungstäter eingestuft.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rüdiger,

      wie Sie ja bereits erwähnt haben, kam es zu mehreren Geschwindkeitsverstößen. Wenn die Behörden den Eindruck haben, dass Sie beharrlich die Regeln missachten, haben sie die Möglichkeit das Strafmaß zu erhöhen. Beachten Sie dazu den Ratgeber zum Thema “Beharrlichkeit“. Die Wiederholungstäterregel stellt eher einen anderen Spezialfall dar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Detlef sagt:

    Hallo, habe da auch eine Frage…

    Bin am 10.03.16 außerhalb geschlossener Ortschaften mit (nach Abzug) 27 zu schnell per Motorrad gefilmt worden, Bußgeld steht noch aus!
    Am 24.03.16 per Radar außerhalb (nach Abzug) mit 17 zu schnell, Verwarnungsgeld habe ich bezahlt
    Am 13.04.16 per Radar außerhalb (nach Abzug) mit 20 zu schnell, Verwarnungsgeld ist noch offen

    Gelte ich jetzt als Wiederholungstäter?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Detlef,

      als Wiederholungstäter gelten Sie erst, wenn Sie mehr als einmal um mehr als 26 km/h zu schnell gefahren sind. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall. Allerdings können die Behörden ebenfalls den Tatbestand der Beharrlichkeit geltend machen – dies liegt im Ermessen der Behörden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Katja sagt:

    hallo,
    letztes jahr im Dez. 2015 wurde ich auf der autobahn geblitzt und war 26 km/h über dem limit-habe also einen punkt bekommen.
    heute im April 2016, also nur einige Monate später, hatte ich mein handy in der rechten hand an der ampel und habe erneut einen punkt und bußgeld von 60 Eur bekommen.
    jetzt habe ich also zwei punkte innerhalb von einem halben jahr.
    meien frage: droht mir ein Fahrverbot? und ab wann würden die punkte verjähren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Katja,
      ein Fahrverbot bzw. der Entzug der Fahrerlaubnis droht erst bei acht Punkten in Flensburg. Ein Punkt verjährt nach zweieinhalb Jahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Christian sagt:

    Hallo guten Tag
    Ich wurde letzten Monat im März mit 18 km/h Überschreitung geblitzt und mit einem handy am Ohr
    Diese Sache wurde bestraft mit 88,95€ und 1 Punkt
    Heute Morgen würde ich geblitzt mit 20km/h Überschreitung auch außerorts und war nicht angeschnallt
    Wo mit muss ich rechnen
    Mit freundlichen Grüßen Christan

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      da Sie wahrscheinlich als Wiederholungstäter auffallen, kann Sie ein erhöhtes Strafmaß erwarten. Fahrten ohne Sicherheitsgurt kosten in der Regel 30 Euro, Geschwindigkeitsüberschreitungen von 20 km/h außerorts auch 30 Euro. Es könnte Sie durch die Wiederholungstat aber mehr erwarten. Am besten warten Sie erstmal den Anhörungsbogen ab, dann wissen Sie es genau. So lässt sich das zu diesem Zeitpunkt nicht so genau voraussehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Ute sagt:

    Hallo,
    Ich wurde im September mit 36km/h zu schnell geblitzt und jetzt im März wurde ich mit 34 km/h zu viel geblitzt. Daraufhin habe ich ein Bußgeldbescheid mit 1 Monat Fahrverbot bekommen. Leider wurde ich 1 woche nachdem letzten Blitzer nochmal geblitzt mit 39 km/h zu schnell ( 2x im selben Monat). Was passiert nun? Verlängert sich mein Fahrverbot?
    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ute,

      Sie müssen in der Tat mit einer Verlängerung des Fahrverbots um einen Monat, einem Bußgeld von 120 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. hendrik sagt:

    Hallo …

    Bin Herbst letzten Jahres mit 47kmh zu schnell innerorts geblitzt worden… Habe ein Monat Fahrverbot und über 200€ Geldstrafe bekommen und beides beglichen…jetzt bin ich Anfang April nochmal mit 34kmh zu schnell außerorts geblitzt worden …was bedeutet das jetzt? Vielen Dank im Voraus mit freundlichem Gruß, Hendrik

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hendrik,
      ab zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 26 km/h innerhalb von 12 Monaten gelten Sie als Wiederholungstäter. Dies bedeutet, dass Sie erneut mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Hinzu kommen in der Regel ein Bußgeld von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Anna sagt:

    Hallo,

    ich war unauferksam vor einer Ampel an der ein Ampelblitzer installiert war und bin ausversehen auf die Kontaktschleife gefahren. Die Ampel war bestimmt seit 10 Sekunden auf rot und der Blitzer wurde ausgeloest. Kurz darauf hat der Blitzer ein yweites mal geblitzt. Ich stand immernoch auf derselben Stelle, da ich ja von Anfang an nicht ueber rot fahren wollte sondern nur zu nah an die Kontaktschleife gefahren bin. Die zu ueberquerende Kreuzung war zu dem Zeitpunkt des Geschehens sehr stark befahren. Man konnte gar nicht ueber rot fahren auch wenn man es wollen wuerde.

    Was passiert nun?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anna,
      die zwei Kontaktschleifen auf der Fahrbahn haben den Vorteil, dass durch sie festgestellt werden kann, ob ein Autofahrer die rote Ampel wirklich überfahren hat, oder noch rechtzeitig angehalten hat, ohne die Haltelinie zu überfahren. Wenn Sie also noch vor dem Gefahrenbereich angehalten haben, wird Ihnen in der Regel kein Rotlichtverstoß, sondern ein Haltelinienverstoß vorgeworfen. Kann eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen werden, müssen Sie für diesen Verstoß mit einem Bußgeld von 10 Euro rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Dominik sagt:

    Hallo ich wurde heute zum 2 mal im diesem Monat geblitzt beides unter 21 kmh womit muss ich rechen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dominik,

      dadurch dass Sie in kurzer Zeit zweimal auffällig geworden sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Sie als Wiederholungstäter bestraft werden. Das bedeutet, dass das zu erwartende Strafmaß für Ihre Geschwindigkeitsüberschreitung (abhängig von der Höhe der Überschreitung) höher als gewöhnlich ausfallen wird. Wir können jedoch keine absolute Prognose abgeben. Warten Sie am besten den Anhörungsbogen ab. Dieser gibt Ihnen Gewissheit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. cindy sagt:

    Hallo.
    Ich hab da mal eine frage.und zwar bin ich vor kurzem außerhalb der ortschaft 100 km/h geblitzt worden mit 148 km/h zu schnell.Strafe dafür ist 188 Euro und 1 Monat Fahrverbot.jetzt wurde ich genau heute wieder geblitzt innerhalb einer Ortschaft 50 km/h und ich bin mit 70 km/h geblitzt also 20 km/h zu schnell.was kommt da auf mich drauf zu,womit kann ich rechnen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cindy,

      durch das zweimalige Auffallen in kurzer Zeit ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie als Wiederholungstäter bestraft werden und das Strafmaß von 35 Euro, welches innerorts bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 16-20 km/h gefordert wird, deutlich höher ausfällt. Warten Sie am besten erstmal den Anhörungsbogen ab, dann wissen Sie es genau.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Nancy sagt:

    Hallo ,
    ich bin letztes Jahr im Julie 15 geblitz wurden weil ich zu schnell mit 42 km/h.
    Jetzt bin ich im März wegen Abstand geblitz wurden und soll nun statt 180 €, 270 € bezahlen weil ich innerhalb eines Jahres einen weiteren Punkt bekommen habe.
    Für mich sind das zwei verschiedene Fälle, einmal Abstand und einmal Geschwindigkeit, darf das dann höher ausfallen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nancy,

      die Widerholungtäterregel gilt grundsätzlich nur bei ähnlichen Verstößen – Abstand und Geschwindigkeit sind doch recht verschieden. Ob ein erhöhtes Bußgeld hier gerechtfertigt ist, sollte von einem Anwalt überprüft werden. Dann können Sie einen Einspruch einlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Franz sagt:

    Hallo,

    Ich bin 2001 kurz nachdem die 0,8 Promillegrenze abgeschafft wurde mit 0,58 erwischt worden und musste meinen Führerschen einen Monat abgeben. Anfang April diesen Jahres wurde ich angehalten und hatte laut Blutalkoholtest ( kein Ergebnis vorliegend, nur telefonisch von der Polizeidienststelle gesagt bekommen) 0,51 Promille. Nun würde ich gerne wissen ob mein erstes Delikt verjährt ist, oder ich als Wiederholungstäter gelte, und welche Strafe ich zu erwarten habe.

    Danke im Vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franz,

      der erste Verstoß sollte verjährt sein. Sie müssen daher mit 500 Euro Bußgeld, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Manuel sagt:

    Hallo,

    Auf meinen Konto in Flensburg habe ich bereits 7 Punkte, musste auch schon vor 6monaten mein Führerschein abgeben für 1 Monat. Nun würde ich wieder geblitzt mit 36km nach Abzug. Womit muss ich jetzt rechnen?

    1Jahr und Mpu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manuel,

      sehr wahrscheinlich wird dabei noch Ihr Einzelfall bewertet und die Umstände. Bei einer Wiederholungstat kann das Strafmaß ansteigen, da dies als Beharrlichkeit gilt. Eine MPU wird sehr wahrscheinlich angesetzt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Patrick sagt:

    Hallo .

    Bin im Mai 2014 beim überfahren einer Roten Ampel geblitzt worden. Strafe 2 Punkte 220 Euro. Mein Fahrverbot habe ich nach Einspruch im Dezember 2014 hinter mich gebracht. Letzte Woche bin ich mit ca. 22 km/h zu schnell innerorts geblitzt worden.

    was kommt auf mich zu? gelte ich als wiederholungstäter oder bekomme ich nur ein Bußgeld und einen Punkt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Patrick,

      Sie gelten nicht als Wiederholungstäter. Eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist juristisch nicht wirklich mit einem Rotlichtverstoß vergleichbar.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Patrick sagt:

        Das heißt ich behalte den Führerschein bekomme aber einen Punkt . korrekt?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Patrick,
          das heißt, Sie erhalten in der Regel ein Bußgeld von 80 Euro und einen Punkt in Flensburg. Ihren Führerschein müssen Sie normalerweise nicht abgeben.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Marcello sagt:

    Hallo ,

    Ich wurde innerhalb eines Jahres einmal nach Toleranzabzug 25 km/h zu schnell innerorts und vor wenigen Tagen außerorts mit gut 38 km/h zu schnell .. Ich habe gelesen , dass ein Fahrverbot in Kraft tritt , sobald ein Verkehrsteilnehmer zweimal mit mindestens 26 km/h zu viel geblitzt wird innerhalb eines Jahres , diesen Tatbestand erfülle ich nicht oder ?

    Marcello

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcello,

      dies ist die Regel für Wiederholungstäter. Allerdings kann bei Ihnen der Fall von Beharrlichkeit gewertet werden. Dies ist einzelfallabhängig und hängt von den Behörden ab, ob daher auch hier ein Entzug der Fahrerlaubnis durchgesetzt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Constantin sagt:

    Guten Tag,

    ich habe dieses Jahr im Februar meinen Führerschein abgegeben, da ich zwei mal zu schnell gefahren bin (einmal 26km/h nach Toleranz Abzug und einmal 30km/h nach Toleranz Abzug – beides Außerorts).

    Meinen Führerschein habe ich nun seid März wieder und nun bin ich Idiot vorgestern wieder mit schlimmstenfalls 30km/h zu viel Außerorts geblitzt worden.

    Kann mir nun ein erneutes Fahrverbot drohen oder womit muss ich aller Wahrscheinlichkeit rechnen?

    viele Grüße und vielen Dank für Eure Mühe, Constantin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Constantin,

      in der Tat drohen ein Bußgeld von 80 Euro, ein Punkt in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. ozden sagt:

    Guten morgen,

    ich habe letztes Jahr im November meinen Führerschein für 1 mon. abgegeben, weil ich innerorts (50-Zone) mit einem mobilen Blitzer mit Abzug 31 KM/h zu schnell geblitzt war.

    vor 1 Std. bin ich wieder innerorts in der 50er Zone mit ca. 63-65 von einem festen Säulenblitzer geblitzt worden.

    Womit muss ich jetzt rechnen?

    Vielen Dank!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ozden,
      in diesem Fall müssen Sie in der Regel mit einem Bußgeld von 25 Euro rechnen. Erst bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 km/h oder mehr innerhalb von 12 Monaten gelten Sie als Wiederholungstäter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Hakan sagt:

    Guten Tag,

    ich habe letztes Jahr im November meinen Führerschein für 1 mon. abgegeben, weil ich innerorts (50-Zone) mit einem mobilen Blitzer mit Abzug 31 KM/h zu schnell geblitzt war.

    heute morgen bin ich wieder innerorts in der 50er Zone mit ca. 63-65 von einem festen Säulenblitzer geblitzt worden.

    Womit kann ich rechnen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hakan,

      in der Regel wird für eine Überschreitung von 11 – 15 km/h innerorts ein Bußgeld von 25 Euro gefordert. Da Sie jedoch innerhalb eines Jahres zweimal auffällig geworden sind, kann die Tat als Wiederholungstat gewertet werden. In diesem Fall droht eine höhere Strafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Patrick sagt:

        Oezden hat Ihnen 3 Tage vorher genau den gleichen Sachverhalt geschildert.

        Bei jedem Sachverhalt haben Sie aber anders geantwortet:

        Oezden: 25.-Bußgeld. Erst bei 2 Verstößen über 26 km Wiederholungstäter.

        Hakan: 25 -Bußgeld, da aber 2x aufgefallen evt. Wiederholungstäter.

        Welche Aussage stimmt den nun?
        (In Ihrer Grafik “bin ich Wiederholungstäter” ist Variante Oezden
        zu entnehmen.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Patrick,

          in der Tat kann die Wiederholungstäterregel nicht auf die beiden Fällen angewandt werden. Grundsätzlich ist somit mit einem Bußgeld von 25 Euro zu rechnen. Dennoch können sich die Ahndungen erhöhen, wenn mehrere Verstöße vorliegen, auch wenn der Betroffene nicht als “Wiederholungstäter” im Sinne der Regelung gilt. Befinden die Behörden den Tatbestand der Beharrlichkeit als erfüllt – hierbei liegt ein gewisser Ermessensspielraum vor – können sich entweder das Bußgeld erhöhen oder sogar ein Fahrverbot verhangen werden.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Jens8111 sagt:

    Guten Morgen,

    ich wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag 2 mal geblitzt.

    – Einmal auf der Bundesstraße mit 97 lt. Tacho bei erlaubten 80.-> Tacho läuft 2 KMH vor, Toleranz 3 KMH->12 KMH zu viel
    – 20 Min später dann innerorts weil ich mich über das erste Blitzen aufgeregt habe mit 64 lt. Tacho bei erlaubten 50. -> 9 KMH zu viel.

    Es handelt sich hierbei um 2 verschiedene Landkreise. Ich wurde in meinem Leben seither nur einmal geblitzt vor 2 Jahre. Ich habe keine Punkte. Bleibt es beim Verwarngeld oder greift die Beharrlichkeit.

    Grüße

    Jens

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      es bleibt beim Verwarnungsgeld. Beide Verstöße sind dafür zu gering. Zudem ist die Rechtskraft beim Nachweis von Behaarlichkeit notwendig. Diese ist erst gegeben, wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten haben und die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Dies ist nicht der Fall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Lisa sagt:

    Hallo,

    ich wurde nun innerhalb eines Jahres dreimal geblitzt. Das erste Mal innerhalb geschlossener Ortschaft mit 27 km/h drüber ( habe dann Widerspruch eingelegt, deswegen liegt es noch innerhalb der 1 Jahres Frist). Beim zweiten Mal außerhalb geschlossener Ortschaften mit 39 km/h zu schnell.
    Nun wurde ich gestern wieder geblitzt. Vermutlich war ich dort innerhalb geschlossener Ortschaft mit 30 oder mehr km/h zu schnell unterwegs.
    Kann hier schon eine MPU angeordnet werden?
    Weitere Verstöße habe ich nicht bzw. liegen diese schon länger zurück und waren nur klein (Falschparken, Blitzer von 5 km/h,..).

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lisa,

      bei Ihnen kann dies zusätzlich zu der Wiederholungstat als Beharrlichkeit ausgelegt werden. Daher ist es möglich, nach Bewertung Ihres Falles, dass eine MPU droht. Letztlich entscheidet dies die Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Robin sagt:

    Hallo

    Ich bin am25.11.2015 mit 0,5 mg/l Alkohol erwischt worden. Jetzt am 1.6.2016 mit 0,36 mg/l Alkohol wieder. Beide mal ohne Gefährdung.
    Ich gehe daher von der Strafe 2 Punkte 3 monate laufen und 1000 Euro aus. Richtig ?
    Jetzt meine Frage. Ist hier zwingend von einem mpu auszugehen?
    Und wenn ein mpu angeordnet wird Kann meine Verkehrsrechtschutz wenigstens den mpu abwähren oder besteht da keine Chance ?
    Danke für eure Antwort bereits im vorraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robin,
      in der Regel wird eine MPU erst ab einem Wert von 1,6 Promille angeordnet. Es existieren jedoch durchaus Fälle, in denen schon bei 1,1 Promille eine MPU verlangt wurde. Demnach sollten Sie normalerweise noch einmal Glück gehabt haben. Bei der Strafe könnten Sie Recht haben, da es sich bereits um Ihr zweites Vergehen mit Alkohol am Steuer handelt. Die Strafen sowie die Aufforderung zur MPU sind jedoch stets abhängig vom Einzelfall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Erhan sagt:

    Guten Tag,

    ich hatte in den letzten paar wochen etwas pech und wurde 2 mal innerhalb von einer woche ca. geblitzt, einmal mit 13 kmh zu viel und mobil gerät
    und einmal mit maximal 10 kmh zu viel, kam bis jezt noch nichts, was habe ich zu befürchten ? :S

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Erhan,

      bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung bis 10 km/h ist mit einem Bußgeld von 10 Euro zu rechnen, bei einer Überschreitung zwischen 11 und 15 km/h drohen 20 Euro. Hier sollten Sie die Bußgeldbescheide abwarten, dort wird die genaue Überschreitung und das zu zahlende Bußgeld aufgeführt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Sven sagt:

    Guten Tag,

    ich wurde im Februar dieses Jahres außerorts mit 49 km/h drüber geblitzt (80 erlaubt, 129 nach Toleranzabzug gefahren). Mir ist es gelungen, dieses Kunststück jetzt im Mai zu wiederholen, wieder außerorts und mit den exakt gleichen Zahlen. Allerdings in einem anderen Bundesland und damit einer anderen zuständigen Behörde. Bekomme ich noch mal 1 Monat Fahrverbot oder sogar 2 Monate (in der Summe damit 3 Monate), weil ich Wiederholungstäter bin? Und bleibt das Bußgeld dasselbe?

    Viele Grüße!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,

      da Sie Wiederholungstäter sind, kann sich das Bußgeld erhöhen, da das vergehen auch als Beharrlichkeit gesehen werden kann. In der Regel bleibt ansonsten die Verordnung von Bußgeld und weiteren Strafen bundeslandübergreifend gleich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Daniel sagt:

    Hallo,

    ich bin lange Zeit ohne Punkte gefahren, aber jetzt hat es mich in kurzer Zeit leider zweimal erwischt.
    Im März wurde ich mit dem Motorrad außerorts mit 38 km/h zuviel von der Polizei rausgewunken und habe jetzt 1 Punkt.

    Diese Woche habe ich einen Anhörungsbogen wegen “Benutzung des Seitenstreifens zum schnelleren Vorwärtskommen” erhalten. Dies wird ja auch mit einem Punkt geahndet.

    Muss ich nun mit einem Fahrverbot rechnen oder wird dies nicht als Wiederholungstat angesehen, weil es kein Geschwindigkeits- oder Abstandsverstoß ist?

    Vielen Dank!
    Gruß Daniel

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Daniel,
      erst ab zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen in einem Zeitraum von 12 Monaten von mehr als 26 km/h gelten Sie als Wiederholungstäter und müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Zudem gilt dies nur bei gleichwertigen Verstößen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Michael sagt:

    Hallo!

    Ich hab meinen Führerschein im Juli 2014 gekriegt.
    Im August 2015 bin ich innerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt, 15km/h, 25 Euro.
    Im Mai 2016 bin ich auch innerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt, 8km/h, 15 Euro.
    Was erwartet mich jetzt? Verlängert sich meine Probezeit, oder nicht?

    Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,
      Ordnungswidrigkeiten, die nicht in Flensburg registriert werden (wie beispielsweise die Überschreitung der Parkzeit oder eine Geschwindigkeitsüberschreitung von nicht mehr als 20 km/h), haben in der Regel keinen Einfluss auf die Dauer der Probezeit.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Wolfgang sagt:

    Hallo,
    ich wurde im Sept.2014 innerorts geblitzt mit 32kmh zu schnell, hatte 2 Punkte und 4 Wochen Fahrverbot das ich im Dezember 2014 und Januar 2015 abgelegt habe.
    Leider wurde ich nun im Mai 2016 wieder geblitzt, allerdings ausserorts mit 24kmh zu schnell.
    Ist das eine Wiederholungstat und mit welchen Folgen muss ich rechnen?
    Danke für eine Info.
    Grüße
    Wolfgang

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      die Wiederholungstäterregel dürfte keine Anwendung finden, denn zwischen den Verstößen liegt mehr als ein Jahr und die Geschwindigkeitsüberschreitung war unter 26 km/h. Vermutlich bleibt es bei der üblichen Strafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Frank sagt:

    Hallo,
    September letzten Jahres war ich außerorts 28 km/h zu schnell, haben einen Punkt bekommen.
    März 2016 Rotlichverstoß…habe einen Punkt bekommen.
    Jetzt im Juni 25 km/h zu schnell außerorts……..

    Bin ich Wiederholungstäter oder komme ich mit einen Punkt weg OHNE Fahrverbot ????
    Grüße, Frank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frank,

      im Bußgeldkatalog ist die wie folgt geregelt: Wer innerhalb eines Jahres zwei Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, erhält ein Fahrverbot von einem Monat. Ihr zweiter Geschwindigkeitsverstoß liegt unterhalb dieser Grenze. Die zuständige Bußgeldstelle kann jedoch auch mehrere kleinere Verstößen als Beharrlichkeit ansehen. Im Bußgeldbescheid wird Ihnen in der Regel mitgeteilt, welche Strafe Sie zu erwarten haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Frank s. sagt:

    Hallo
    Ich hatte 2015 2 x Fahrverbot für einen Monat.
    1. abstandsverstoß 2 Punkte 1 Monat.
    2. 22 km zu schnell, Wiederholungsfall 1 Monat FV.

    Gerade eben außerorts 15 km zu schnell.
    95 statt 80.
    was habe ich zu erwarten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frank,
      in der Regel müssen Sie bei 15 km/h zu schnell außerorts mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen. Normalerweise gelten Sie erst ab zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 km/h oder mehr innerhalb von 12 Monaten als Wiederholungstäter und haben ein Fahrverbot zu befürchten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Simone sagt:

    Hallo,

    mir ist leider auch was ganz schlimmes passiert.

    Ich habe hintereinander bei einem Bahnübergang zwei Stoppschilder überfahren was eine Kamera wohl auch aufgezeichnet hat.

    Dazu kamm es zu einem Unfall nach dem zweiten Stopschild. Ich bin zwar nur vielleicht 20kmh gefahren aber ich habe dann einen Motorradfahrer an seinem Hinterrad gestreift. Er stand plötzlich da. Der Geschädigte macht keine Anzeige. Aber nun droht mir eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung und was kann nun noch auf mich zukommen? Denn ich war ja in diesem Fall wiederholungstäter oder nicht? Oh Gott, ich habe so Angst das dies böse Folgen haben wird für mich.

    Ein Glück ist der Geschädigte Wohl auf ohne großen Schäden. Es sind nur kleinere Schäden am Motorrad und was kleines an meinem Auto.

    Was wird mich nun hier erwarten??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simone,

      bei fahrlässiger Körperverletzung stellt eine Straftat gemäß § 229 StGB dar, welche mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer einer entsprechenden Geldstrafe geahndet wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Caro sagt:

    Ich habe im Januar die Vorfahrt nicht beachtet und habe ein Auto gestreift. Der Sachschaden war gering und eine besondere Gefährdung lag nicht vor. Dafür habe ich 120 Euro gezahlt und einen Punkt bekommen.

    Im Juni habe ich blöderweise innerorts eine 30 Zone übersehen und wurde mit 55km/h geblitzt.
    Man hat mir ein Bußgeld verordnet, dass wegen einen Voreintrages (der vom Januar) sogar erhöht wurde und einen Punkt gegeben.

    Kann ich nun mit einem Fahrverbot rechnen?

  41. Steven sagt:

    Hallo,
    Ich wurde letztes Jahr 2015 innerorts geblitzt mit 26kmh zuviel und habe daraufhin im April 2016 mein Monat Fahrverbot angetreten nun wurde ich heute morgen 18.07.2016 wieder innerorts geblitzt auf mein tacho stand in dem Moment die Nadel zwischen 80 und 85 kmh.Was kann mich erwarten?
    Danke im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Steven,

      das hängt davon ab, wie hoch die zulässige Höchstgeschwindigkeit an der Stelle war, an der Sie geblitzt wurden. Diesbezüglich sind Ihre Angaben zu ungenau. Überschritten Sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit beispielsweise um eine Geschwindigkeit zwischen 26 und 30 km/h, so droht Ihnen einen Bußgeld in Höhe von 100 EUR, ein Punkt im Fahreignungsregister und gegebenenfalls ein Fahrverbot. Sie können die jeweiligen Folgen der Tabelle unter

      https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/

      entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Jonas W. sagt:

    hallo! ich schilder euch mal meine akte – so wie es im brief steht.

    vorsätzliches fahren ohne versicherungsschutz am 12.04.13 (diese tat ist nach rechtsänderung nicht mehr sicherheitsrelevant und deshalb nicht mehr im fahreignungsregister eingetragen),überschreiten der zulässigen höhstgeschwindigkeit von 80kmh außerhalb geschlossener ortschaften um 22kmh; entzug der fahrerlaubnis wegen nichtbeibringung einer daraufhin angeordneten mpu. nach entzug der fahrerlaubnis verurteilung wegen unerlaubten entfernen vom unfallort in tateinheit mit vorsätzlichem fahren ohne fahrerlaubnis (11/14 . sperre bis 04/16)

    ist das alles so korrekt ? ist alles in meiner restprobezeit passiert.. bzw hat es dort angefangen am 12.04.13

    mfg & danke im vorraus – jonas!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jonas,

      ob Ihre Angaben so korrekt sind, können wir für Sie leider nicht beurteilen. Sollten Sie das Gefühl haben, dass dort Unstimmigkeiten herrschen, sollten Sie sich Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt einholen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Peter sagt:

    Hallo, ich musste vor etwa 9 Jahren meinen Führerschein wegen Alkohol am Steuer mit Ca.1,6 Promille abgeben. Nun wurde ich mit 0,55 Promille angehalten. Damals habe ich eine MPU machen müssen. Muss ich jetzt erneut mit einer MPU rechnen?
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      je nachdem wie die Behörden entscheiden, kann ein erneuter Führerscheinentzug drohen. Zudem ist eine MPU nicht unwahrscheinlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Chris sagt:

    Hallo,
    folgender Sachverhalt:
    Anfang Mai 2015: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts über 20 km, Bußgeld!Mitte September 2015: Geschwindigkeitsüberschreitung außerorts über 20 km, Bußgeld und 1 Monat Fahrverbot!28.07.2016: Geschwindigkeitsüberschreitung 83 km bei 50 km innerorts oder außerorts – war mir leider nicht ersichtlich (Herrenkrugstr., Magdeburg), hinzu kommt zu diesem Vergehen ein, bei der 2. Atemprobe, gemessener Alkoholwert von 0,52 Promille.
    Mit welcher Strafe habe ich nun zu rechnen?
    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chris,

      durch die schnell hintereinander auftretenden Ordnungswidrigkeiten in Kombination mit der Tatsache, dass Sie sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer gesetzt haben, erwartet Sie womöglich der Führerscheinentzug und die Verpflichtung zur Teilnahme an einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU). Tritt dieser Fall ein, müssen Sie diese Untersuchung bestehen, um den Führerschein wiederzubekommen. Dazu erwartet Sie als Wiederholungstäter ein hohes Bußgeld, welches wir aber in diesem Fall nicht voraussagen können. Denn dieses wird von der zuständigen Behörde in Ihrem Fall individuell erhöht. Bei 33 km/h zu viel innerorts erwarten Sie aber mindestens 160 Euro Strafe und 2 Punkte in Flensburg (außerorts sind es 120 Euro und ein Punkt).

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Bsprivat sagt:

    Hallo,

    Ich wurde im November 14 mit 40kmh zu viel geblitzt. 1 monat fv habe ich im Februar 15 abgeleistet. Nun wurde ich am 31.7.16 schon wieder geblitzt. 60er Zone autobahn baustelle. Könnten theoretisch wieder 40 drüber sein. :(

    Gelte ich jetzt als wiederholungstäter?
    Mir ging der arsch sofort auf grundeis weil ich leider nicht ganz bei der sache war in dem moment

  46. Anja sagt:

    Hallo, ich wurde innerhalb von vier Wochen drei mal geblitzt worden innerorts. Zwei mal mit 10 oder 15 km/h drüber und einmal in der 30 Zone mit 50 oder knapp drüber. Muss ich mit Fahrverbot rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anja,

      ein Fahrverbot erhalten Sie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung dann, wenn Sie zweimal im Jahr mit ab 26 km/h geblitzt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Anonym sagt:

    Hallo,

    ich wurde angehalten von der Verkehrskontrolle.
    Habe einen Punkt in Flensburg bekommen und eine Geldstrafe für das Benutzen des Smartphones beim Auto fahren.

    Mein Fühererschein muss ich jedoch schon abgeben.
    Meine Frage ist was die Rechtslage ist, bzw. was die Folgen nun für mich sind???

    Vielen lieben Dank vorab,

    Liebe Grüße

    Anonym

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anonym,

      generell sollten Sie das Bußgeld bezahlen und der Punkt in Flensburg wird registriert. Ein fahrverbot fällt hierbei in der Regel nicht an.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Alan sagt:

    Guten Tag,

    Ich wurde mit 41kmh zuviel auserorts geblitz nach Toleranz Abzug. D.h 1 Monat Fahrverbot + Punkte und Geldstrafe. Jedoch wurde ich eine woche drauf mit ca. 90kmh zu schnell auserorts erwischt Bundesstraße 100kmh erlaubt ca 200 gefahren. D.h. 600euro+Punkte+3Monate Fahrverbot. Der erste blitzer kam schon an der 2te steht noch aus. Was kommt auf mich zu? :/ Hab bisher keine Punkte

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alan,

      da beide Verstöße wegen überhöhte Geschwindigkeit kurz aufeinander folgten, kann es durchaus sein, dass die Bußgeldstelle dies als Wiederholungstat ansieht. Daher können Sie hier in der Regel mit einem Fahrverbot rechnen. Ist für den Verstoß ein Fahrverbot vorgesehen, verlängert sich dieses bei einer Wiederholungstat um einen Monat. Sie müssen jedoch den zweiten Bußgeldbescheid abwarten, denn hier werden alle Sanktionen genau aufgeführt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Dennis sagt:

    Hallo ich hab folgende Frage die mich etwas stutzig macht ,,
    Ich wurde am Samstag 2 mal vom selben Blitzer erfasst ,,,,es war 70 erlaubt das erste Mal hatte ich ca 20 zu schnell und beim zweiten ca 30 im Abstand von ca 4,5 Std wie viel es genau war da tachos meist nicht 100% stimmen und Toleranz Abzug ist Word zwar noch bisschen was an Geschwindigkeit weg gehen, aber stutzig was auf mich zu kommt macht es mich trotzdem …..
    Theoretisch gesehen bin ich kein Wiederholungstäter aber dadurch das ich am selben Blitzer am selben Tag 2 mal drüber bin weiß ich nicht womit ich rechnen muss ….
    Über eine Antwort würde ich mich freuen
    Danke schonmal im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dennis,

      in der Regel entscheidet die zuständige Bußgeldbehörde darüber, ob eine Wiederholungstat vorliegt. Üblicherweise wird bei zwei Überschreitungen von 26 km/h oder mehr innerhalb eines Jahres von einem Wiederholungstäter ausgegangen. Hier muss mit einem erhöhten Bußgeld und einem Fahrverbot gerechnet werden.

      Hier müssen Sie die Zustellung der Bußgeldbescheide abwarten. Dort werden die Sanktionen aufgeführt sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Romano sagt:

    Hallo am 17.08.2016 wurde ich geblitz erlaubt waren 80kmh und ich bin gefahren 120kmh leider habe ich schon 2 Punkte 1 Punkt wahr 2014 und der nexte Punkt was ich bekommen habe wahr 2015 ich habe schon 2 Punkte und wollte fragen was alles aus mich zu kommt ob ich mein schein abgeben muss ich binn auch noch in der probezeit

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Romano,

      Sie müssen mit einer Verwarnung rechnen. Zudem droht ein Bußgeld von 120 Euro, ein Punkt in Flensburg und bei vorherigen Geschwindigkeitsüberschreitungen auch ein Monat Fahrverbot.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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