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Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 8. Oktober 2021

Am 16. April 2021 wurde eine Korrektur der StVO-Novelle mit neuen Bußgeldern von Bund und Ländern ausgearbeitet. Diese neuen Bußgelder werden bis voraussichtlich September 2021 in Kraft treten.

Welche neuen Bußgelder künftig gelten sollen, erfahren Sie hier:

Wiederholte Geschwindigkeits-, Alkohol- oder Drogenverstöße im Straßenverkehr

Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.
Wiederholungstäter müssen oftmals mehr Geld zahlen.

Die Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde dazu entwickelt, die Verkehrssicherheit in Deutschland zu gewährleisten. Im Verkehrsrecht gibt es daher für unterschiedliche Delikte auch ganz verschiedene Strafen.

Besonders im Bereich der Geschwindigkeitsüberschreitung sind die Bußgelder, Punkte und Fahrverbote stark gestaffelt. Etwas eindeutiger und drastischer sind die Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Gleiches gilt für das Delikt “Fahren unter Drogeneinfluss”. Die betroffenen Kraftfahrer müssen mit schweren Strafen rechnen.

Doch ab wann droht eigentlich ein Fahrverbot? Und wann muss an einer MPU teilgenommen werden? Wann sprechen Juristen von einer Wiederholungstat? Der folgende Artikel klärt die wichtigsten Fragen rund um Wiederholungstäter und Fahrverbote.

FAQ: Wiederholungstäter

Wann gelten Temposünder als Wiederholungstäter?

Die Einordnung als Wiederholungstäter erfolgt bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 25 km/h innerhalb eines Jahres.

Welche Folgen hat die Bewertung als Wiederholungstäter?

Der Gesetzgeber sieht in diesem Fall ergänzend zu den Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog einen zusätzlichen Monat Fahrverbot vor.

Werden auch mehrere Handyverstöße als Wiederholungstat gewertet?

Nein, dies gilt eigentlich nur bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wer allerdings wiederholt mit dem Handy am Steuer erwischt wird, muss ggf. mit härteren Sanktionen aufgrund von Beharrlichkeit rechnen.

Die Strafen für zu schnelles Fahren

Generell gilt, dass je höher die Geschwindigkeitsüberschreitung ist, desto höher auch das Bußgeld ausfällt. Dabei sind klare Unterscheidungen zwischen geschlossenen Ortschaften und Landstraßen bzw. Autobahnen zu treffen. Wer innerorts beispielsweise 41 bis 50 km/h zu schnell ist, zahlt 200 Euro. Dasselbe Vergehen kostet außerhalb der Ortschaft 40 Euro weniger. Grund hierfür ist natürlich die Höhe der relativen Überschreitung der Geschwindigkeit. Die Spanne der zu entrichtenden Beträge reicht generell von 10 Euro (bis 10 km/h außerorts) bis 680 Euro (über 70 km/h innerorts).

Zusätzlich zu den Bußgeldern warten ab einer Übertretung von mehr als 21 km/h sowohl inner- als auch außerorts Punkte und Fahrverbote. Wer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mehr als 30 km/h zu schnell ist, muss seinen Führerschein für mindestens einen Monat abgeben. Außerorts liegt diese Grenze seitdem bei 41 Kilometern pro Stunde.

Wiederholungstäter Geschwindigkeit – das sind die Strafen

Wiederholungstäter von Geschwindigkeitsüberschreitungen (Blitzer) müssen mit erhöhten Strafen in Bezug auf Fahrverbote rechnen. Ein Beispiel:

Person A fährt am 22.01.2014 außerorts 131 km/h, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. Er vergisst dabei, dass auf seinem täglichen Arbeitsweg ein fest installierter Blitzer steht. Vier Wochen später trifft der Bußgeldbescheid ein. Nach Abzug der Toleranzgrenze von drei Prozent war Person A noch genau 27 km/h zu schnell. Folglich muss er eine Strafe von 80 Euro zahlen und bekommt einen Punkt.

Im Mai desselben Jahres hat es A wieder eilig. Eine mobile Polizeikontrolle erwischt ihn mit einer überhöhten Geschwindigkeit von 32 km/h. Person A ärgert sich, doch zum Glück wurde er außerhalb geblitzt, denn innerorts würde das Vergehen direkt zu einem Fahrverbot führen. Als ihm mitgeteilt wird, dass er seinen Führerschein dennoch abgeben muss, ist er sichtlich verwirrt. Bei einer solchen Überschreitung ist doch normalerweise ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg fällig. Am nächsten Tag geht er direkt zu seinem Anwalt. Dieser erklärt Person A, dass er bezüglich der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Wiederholungstäter sei. A merkt an, dass seine letzte Tat ja schon im Januar diesen Jahres war und er schließlich nicht innerhalb eines Monats 2 mal geblitzt worden sei. Genau hier ist der springende Punkt:

Wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein unter Umständen einen Monat lang abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Sieht der Katalog aufgrund der Höhe der Übertretung sowieso ein Fahrverbot vor, verlängert sich dieses um einen weiteren Monat. Der Führerscheinentzug für Wiederholungstäter ist § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) gesetzlich geregelt und klar definiert.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.
Alles auf einen Blick mit unserer Infografik zum Thema „Wiederholungstäter & Geschwindigkeit“.

Alkohol und Drogen am Steuer – die Strafen

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind in Deutschland im internationalen Vergleich relativ gering. Weniger milde ist der Bußgeldkatalog im Bereich von Alkohol und Drogen. Besonders eine Alkoholfahrt von einem Wiederholungstäter wird stark geahndet.

Die Grenze für den Konsum von Alkohol (auch für Wiederholungstäter) und das anschließende Führen eines Fahrzeugs liegt in Deutschland derzeit bei 0,5 Promille. Allerdings müssen Autofahrer, die unter geringerem Alkoholeinfluss in einen Unfall geraten, damit rechnen, dass die Versicherung auch bei Werten unterhalb der Grenze gar nicht oder nur teilweise zahlt. Für den Drogenkonsum am Steuer gibt es ebenfalls eine Grenze.

SubstanzGrenzwerte
THC1 ng/ml0,001 mg/l
Morphin10 ng/ml0,01 mg/l
Cocain10 ng/ml0,01 mg/l
Benzoylecgonin75 ng/ml0,075 mg/l
Amfetamin 25 ng/ml0,025 mg/l
MDA25 ng/ml0,025 mg/l
MDE25 ng/ml0,025 mg/l
MDMA25 ng/ml0,025 mg/l
Metamfetamin25 ng/ml0,025 mg/l

Eine Überschreitung dieser Grenzwerte wird direkt mit zwei Punkten, einem Fahrverbot und einem Bußgeld von 500 Euro geahndet. Ebenso hoch ist die Strafe für Alkoholfahrten mit mehr als 0,5 Promille.

Deutlich schärfer sind die Sanktionen gegen Wiederholungstäter. Das Fahrverbot wird auf mindestens drei Monate verlängert und die Strafen verdoppelt. Zudem kann und wird die Polizei in den meisten Fällen eine MPU für Wiederholungstäter beantragen.

Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.
Wiederholungstäter, die mit Alkohol am Steuer erwischt werden, müssen nicht selten zur MPU.

Alkohol am Steuer kann aber auch strafrechtlich verfolgt werden. So heißt es in Absatz eins §316 Strafgesetzbuch (StGB):

Wer im Verkehr (§§ 315 bis 315d StGB) ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 315a StGB oder § 315c StGB mit Strafe bedroht ist.

Je nach Höhe des festgestellten Promillewerts, fällt dann auch die Strafe aus. Bei einer Wiederholungstat mit Alkohol am Steuer ist mit deutlich höheren Strafen zu rechnen. Im Falle eines durch die Drogen- oder Alkoholfahrt verursachten Unfalls kann es gar zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung kommen.

MPU: Wiederholungstäter haben ein größeres Risiko

Wann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) ansteht, ist nicht in allen Fällen klar definiert. Es liegt generell im Ermessensbereich der Behörden, wann eine MPU verordnet wird. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gründe kurz auf.

GrundBemerkung
Alkohol am Steuer
  • Der häufigste Grund für MPUs

  • Kann schon beim ersten Verstoß erteilt werden (Werte oberhalb von 1,6 Promille, in einigen Bundesländern schon ab 1,1 Promille)

  • Wiederholungstäter (Alkohol) so gut wie immer von MPU betroffen, auch bei jeweils nur kleineren Mengen

Drogenkonsum
  • Wer erwischt wird, muss immer zur MPU

  • Fahrerlaubnis kann auch entzogen werden, wenn der Konsument nicht selber gefahren ist (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)

Verkehrsrechtliche Auffälligkeiten
  • Bei mehr als 8 Punkten wird der Führerschein entzogen, die MPU ist dann Pflicht

  • Wiederholungstäter (Geschwindigkeit, Stoppschilder überfahren etc.) können so auch durch viele kleine Delikte zur MPU gebeten werden

Strafrechtliche AuffälligkeitenVom Straßenverkehr unabhängige Delikte wie Körperverletzungen, Diebstähle etc. können zum Führerscheinentzug führen (geistige Reife des Verkehrsteilnehmers)
Behinderungen, KrankheitenMPU hier nicht als „Strafe“, sondern als Überprüfung der Fahrteignung
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.
Eine Wiederholungstat kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Eine MPU wegen Alkohol am Steuer ist für Wiederholungstäter also im Rahmen des Möglichen. Die Untersuchung schließt dabei immer ein Gespräch mit einem Psychologen ein. Zusätzlich werden medizinische Untersuchungen und ein Reaktionstest durchgeführt. Empirische Studien haben ergeben, dass rund ein Drittel der Teilnehmer die MPU nicht (sofort) bestehen.

Fazit

Das deutsche Verkehrsrecht geht konsequent gegen Wiederholungstäter vor. Die Strafen für die wiederholte Geschwindigkeitsüberschreitung oder erneutes Fahren mit Alkohol am Steuer sind drastisch.

Mit einem Fahrverbot für Wiederholungstäter ist fast immer zu rechnen, oft muss zusätzlich eine MPU durchgeführt werden. Erst wenn diese erfolgreich abgeschlossen wird, erhalten Verkehrssünder die Fahrerlaubnis zurück. Auf Wiederholungstäter kommen allerdings nicht nur verkehrsrechtliche Konsequenzen zu. Wer mit hohen Alkohol- oder Drogenwerten erwischt wird, muss unter Umständen mit Freiheitsstrafen oder zumindest hohen Geldstrafen rechnen.

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Wiederholungstäter – Erhöhtes Bußgeld und Fahrverbot
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804 Kommentare

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  1. Wolfgang L sagt:

    Guten Tag,
    vielleicht können Sie mir Auskunft erteilen? Ich war vor 2 Monaten mit 31 km/ h zu schnell auf der Autobahn unterwegs, da ich ein Begrenzungsschild nicht sah. Ebenso abgelenkt vor 1 Woche mit 61 km/h im Ort, wobei mir die Tempo 30 Begrenzung nicht auffiel ( passager angebracht wegen Brückenschadens). Hatte mich kräftig geärgert. Nun werde ich heute das 3. mal mit 133 statt 100 km/h geblitzt, Landstrasse, diesmal wegen Eile.

    was kommt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      neben den üblichen Bußgeldern und Punkten (1. Verstoß: 120 Euro, 1 Punkt – 2. Verstoß: 160 Euro, 2 Punkte, ein Monat Fahrverbot – 3. Verstoß: 120 Euro, 1 Punkt) droht ein zusätzlicher Monat Fahrverbot aufgrund der Wiederholungen. Dies gilt allerdings nur, wenn der erste Bußgeldbescheid zum Zeitpunkt der weiteren Verstöße bereits rechtskräftig war.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Wiederholungstäter sagt:

    Hallo,

    ich hätte auch eine Frage zu der Geschichte mit den 12 Monaten:

    Wurde letztes Jahr am 18.06.15 mit 29 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften geblitzt. Der Bußgeldbescheid wurde mit Datum 25.09.2015 ausgestellt.
    Jetzt habe ich am 10.08.16 einen Anhörungsbogen bezüglich einer erneuten Geschwindigkeitsüberschreitung erhalten. Geblitzt am 23.06.16 mit 26 km/h außerorts.

    Eigentlich liegen zwischen den Geschwindigkeitsüberschreitungen ja 12 Monate. Jetzt habe ich hier allerdings gelesen, dass das Datum des Bescheides angesetzt wird. Ist mein Führerschein also davon Abhängig wie lange die Bearbeitung bis zum neuen Bußgeldbescheid dauert?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      bei dem zweiten Verstoß zählt der Tattag, nicht der Zeitpunkt der Rechtskraft. In Ihrem Fall wird die Wiederholungstäterregel somit greifen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Olaf sagt:

    hallo zusammen

    bin gestern blöderweise 2 mal hintereinander außerorts mit ca 18-20 km/h zu schnell geblitzt worden.muss ich mit einen fahrverbot rechenen ?

    gruss olaf

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Olaf,

      generell wird im Sinne einer Wiederholungstat erst bei Geschwindigkeitsverstößen über 26 km/h ein Fahrverbot verhängt. Warten Sie am besten erst einmal den Bescheid ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Peter sagt:

    Hallo,
    ich wurde in diesem Jahr zwei Mal geblitzt und jetzt wurde kommt noch eine Abstandsmessung hinzu.

    Erstes Mal geblitzt:
    30 KM/H zu schnell Außerorts = 1 Punkte und Geldstrafe, kein Fahrverbot

    Zweites Mal geblitzt:
    21 KM/H zu schnell Außerorts = 1 Punkt und Geldstrafe, kein Fahrverbot

    Drittes Mal Abstand nicht eingehalten:
    119 KM/H und weniger als 1/4 des halben Tachos = ?

    Was habe ich jetzt zu befürchten?
    Lt. Bußgeldrechner sind das 100 Euro und 1 Punkt, kein Fahrverbot.

    Kann es trotzdem sein, dass ich meinen Führerschein für einen Monat abgeben muss? Ich bin beruflich darauf angewiesen.

    Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Mühen.

  5. Enrico sagt:

    Hallo, kurze Frage, ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Ich wurde heute 2x in der selben Ortschaft auf einer 4 Spurigen Bundesstraße geblitzt. Einmal früh am Morgen, und einmal am Nachmittag. Beide Male standen etwa 70km/h auf dem Tacho. Ist mein Führerschein jetzt in Gefahr oder zahle ich “nur” 2x? Ich bin nicht in der Probezeit und habe auch noch kein sammelkonto in Flensburg.

    Danke schon vorab für die Hilfe.

    Lg. Enrico

    Vielleicht noch erwähnenswert: Es handelt sich um 2 stationäre Blitzer, quasi einmal in jede Richtung geblitzt worden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Enrico,

      ein Fahrverbot droht wahrscheinlich noch nicht. Aber es ist möglich, dass Sie als Wiederholungstäter bestraft werden und Sie daher erhöhte Bußgelder und Punkte erwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Jan sagt:

     

    Nach bestandener drogen mpu mit 0,8 promille angehalten

    Hallo allerseits, 
    folgendes ist geschehen: im April 2016 habe ich eine drogen MPU bestanden und am 2.05.2016 man fahrerlaubnis wiedererteilt bekommen. Jetzt wurde ich gestern am 4.09.2016 angehalten wegen defekten Rücklicht und wurde zum pusten gebeten. Es kam ein wert von 0.76 promille raus. Musste dann mit auf die wache und nochmal in ein größeres gerät pusten wobei ein wert von 0.8 promille raus kam. Keine Blutabnahme. 

    Meine Frage ist nun bin ich ersttäter oder wiederholungstäter? muss ich mit erneuter mpu rechnen? Es ist ja eine Ordnungswidrigkeit und das erste mal mit alkohol am Steuer. 

    Liebe grüße 

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jan,

      in der Regel kommt hier ein Bußgeld wegen Alkohol am Steuer in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot auf Sie zu. Eine Anordnung zur MPU sollte hier nicht erfolgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Luise sagt:

    Hallo. Ich sitze momentan mein einmonatiges Fahrverbot ab. wurde innerhalb geschlossener Ortschaften mit 31kmh zu viel geblitzt und musste dafür meinen Führerschein abgeben sowie 2 Punkte in Flensburg. Nun wurde ich im August, vor dem Abgeben meines Führerscheins, erneut geblitzt mit 24kmh zu viel außerhalb geschlossener Ortschaften.. Was droht mir jetzt?? Ich habe gelesen normaler Weise nur 70 Euro und einen Punkt aber wie verhält sich das in meinem Fall??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Luise,

      Sie können in diesem Fall durchaus als Wiederholungstäter beurteilt werden. Kommt es dazu, würde sich die zu erwartende Sanktion erhöhen. Genaue Voraussagen sind aber nicht möglich. Warten Sie am besten den Bescheid ab.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Ann-Kathrin sagt:

    war schon im Aufbauseminar, weil ich kurz vor Probezeit-Ende mit 26 km/h zu schnell geblitzt wurde. Probezeit 2 Jahre Verlängert. Dann wurde ich kurze Zeit später wieder mit 26 km/h zu schnell geblitzt… Kam nur Bußgeld und ein Punkt. Jetzt kommt meine Frage…

    Wurde gestern auf der Autobahn beim Rechtsüberholen und mit Handy am Steuer erwischt.. Der Polizist sagt es kommt ein Bußgeldbescheid. Soll ich bezhlen und dann ist gut. Mit was muss ich noch auf jeden Fall rechnen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ann-Kathrin,

      die Probezeit kann nur einmal um zwei Jahre verlängert werden. Allerdings handelt es sich bei dem Handy-Verstoß um einen erneuten A-Verstoß, sodass hier neben dem Bußgeld für den Verstoß auch mit einer Verwarnung und der Empfehlung für eine Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung zu rechnen ist. Dies wird im Bußgeldbescheid dann auch mitgeteilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Markus sagt:

    Hallo,
    Ich bin Wiederholungstäter, zweimal schneller als 26 km/h außerorts, das 1.mal am 5/2015, das 2.mal 2/2016.
    Bußgeld und 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot (abgesessen 7/2016) die Folge.
    Jetzt 9/2016 außerorts 23 km/h zu schnell.
    Was wird auf mich zukommen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      Wiederholungstäter müssen in derartigen Fällen mit einem Fahrverbot rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Ivy sagt:

    Hallo,
    zu allererst: Ich bin nicht Fahrzeughalter, sondern nur Führerin des PKW’s.
    Ich wurde am 02.09 mit 26 km/h zu viel geblitzt in Rheinland-Pfalz. Der Bescheid kam am 21.09 beim Halter an. Dieser gab mich dann als Fahrer an. Gestern kam dann der Bescheid bei mir an, dass ich als Fahrer zutreffen würde. Ich hab den Verstoß zugegeben und abgeschickt. Strafe folgt ja dann erst mit der nächsten Post, ich rechne allerdings mit 1 Punkt und 100 Euro.
    Gleichzeitig traf gestern ein zweiter Bescheid beim Halter ein. Ich wurde am 03.09. mit 12 km/h zu viel geblitzt in Baden-Württemberg. Der Halter schickte mir den Überweisungsträger und ich überwies die 20 Euro direkt, ohne dass der Halter den Zeugenbogen ausfüllte und mich als fahrerin angab.
    Muss ich jetzt mit Konsequenzen rechen, sprich als Wiederholungstäter?
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.

  11. Jens sagt:

    Hallo,
    ich wurde Ende Juni diesen Jahres mit 22 km/h zu schnell (innerorts) geblitzt (Strafe waren 108,50€ mit den Gebühren)
    Am 08.09 diesen Jahres wurde ich ausserorts mit 62kmh (in der 50er Zone). Verwarnungsgeld von 20€ wurde bezahlt.

    Nun wurde ich heute innerorts wieder mit knapp über 70kmh geblitzt (an der ähnliche Stelle wie beim ersten Mal)

    Dies sind bisher meine einzigen vergehen seit ich den Führerschein habe (seit knapp über 6 Jahren).

    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen ? Welche Strafe erwartet mich ?

    Vielen Dank für eure Hilfe !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jens,

      in der Regel wird für ein Geschwindigkeitsverstoß von bis zu 20 km/h zu schnelle ein Bußgeld von 35 Euro fällig. Die zuständige Behörde könnte die kurzen Zeitabstände jedoch auch als Beharrlichkeit auslegen und das Bußgeld erhöhen. Bezüglich eines eventuellen Fahrverbotes müssen Sie hier den Bescheid abwarten. Üblicherweise wird ein solches erst bei einem Verstoß ab 26 km/h zu schnell verhängt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Alex sagt:

    Hallo,
    Ich bin im September 2014 in einer 60er Zone mit 81 geblitzt worden, wobei ich einen Punkt erhalten habe. Im Oktober 2015 habe ich den Abstand um weniger als 5/10 gehalten, weshalb ich ebenfalls einen Punkt erhalten habe. Im September 2016 habe ich wieder einen Punkt wegen zu geringen Abstandes erhalten (geringer 4/10). Muss ich jetzt mit einem Fahrverbot rechnen bzw. was sind die Konsequenzen?
    Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      in dem Fall wird voraussichtlich kein Fahrverbot verhängt. Es kann jedoch ein Bußgeld verhängt werden sowie ein Punkt, was laut Ihren Angaben ja bereits eingetreten ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Alex sagt:

        Ich habe mich falsch ausgedrückt. Da ich einen Firmenauto habe wurde der aktuelle Bescheid, in dem die Strafe erwähnt wird, an meine Firma geschickt. Jetzt müssen wir angegeben wer gefahren ist…

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Alex,
          dies ändert trotzdem nichts an der Strafe. Geben Sie an, dass jemand anderes gefahren ist und die zuständige Behörde kommt dahinter, kann dies als falsche Verdächtigung angesehen werden. Die Konsequenzen bestünden in diesem Fall aus einer Geldstrafe oder eine Freheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Andreas sagt:

    Hallo, ich hatte vor einigen Monaten ein Knöllchen um die 16-20 kmh, und jetzt eins über 35 kmh (beides außerorts). Könnte das ein Fall von Beharrlichkeit darstellen oder eher unwahrscheinlich?

    VG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andreas,

      als Wiederholungstäter gilt, wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird. In Ihrem Fall läge die erste Überschreitung darunter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Peter sagt:

    Guten Tag

    Frage: bin gestern zweimal an der gleiche Stelle geblitzt wurden außerorts
    50km/h sind gestattet aber es waren glaub ich nach tacho 69km/h was kann ich für eine Strafe erwarten?

    danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,
      in der Regel müssen Sie je Verstoß mit einem Verwarngeld von 30 Euro rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Richard sagt:

    Hallo,
    ich wurde im April vor zwei Jahren, außerhalb geschlossener Ortschaft, mit Überschreitung der Geschwindigkeit von 24 km/h
    geblitzt. Der Bußgeldbescheid von 70 Euro und 1 Punkt war die Folge.
    Im August dieses Jahr wurde ich, wieder außerhalb geschlossener Ortschaft, diesmal nach Abzug der Toleranz mit einer Überschreitung mit 29 km/h geblitzt.
    Im Anhörungsbogen zum Bußgeldverfahren habe ich zur Sache keine Aussage gemacht.
    Gestern habe ich den Bußgeldbescheid erhalten, nicht über 80 Euro, sondern 90 Euro. Die Begründung, dass ich laut Auszug aus dem Fahreignungsregister in der Vergangenheit bereits 1 weitere Geschwindigkeitsüberschreitung begangen habe. Der Eintrag vom April 2014 wird am 16.12. diesen Jahres gelöscht.
    Kann ich gegen 10 Euro wegen “Wiederholungstäter” Widerspruch einlegen wenn der 1. Verstoß über 2 Jahre zurück liegt?

    Viele Grüße,
    Richard

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Richard,

      für gewöhnlich haben Sie immer die Möglichkeit, Einspruch einzulegen. Sie sollten jedoch überlegen, ob der Aufwand für die 10 Euro berechtigt ist. Strafen für Wiederholungstäter kommen eigentlich nur dann zum Tragen, wenn zwei solche Taten innerhalb von 12 Monaten begangen werden. Hier wollte die Behörde aber vermutlich eine abschreckende Wirkung erzielen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Lila sagt:

    Ich hab mal eine Frage hatte einen Unfall dabei hab ich rechts vor links nicht beachtet und einen Punkt und Geldstrafe bekommen. eine woche später wurde ich mit 24 km(ohne toleranz) ich glaube laut digital tacho geblitz worden. Ich habe Angst das ich ein Fahrverbot bekomme war nie auffällig im stressenVerkehr.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lila,

      ob Sie vorher nie auffällig waren, wird nicht in das Bußgeld oder die folgenden Strafen mit einfließen, insbesondere, da Sie nun zweimal in Folge auffällig geworden sind. Generell wird bei dieser Geschwindigkeitsüberschreitung 1 Punkt in Flensburg vermerkt und ein hohes Bußgeld folgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Jörg sagt:

    Hallo,

    bei mir ist folgender Sachverhalt:
    Im April 2016 wurde ich auf einer BAB mit 41km/h nach Abzug der Toleranz geblitzt und hatte somit ein rechtswirksames Fahrverbot von einem Monat. Diese Buße habe ich geleistet. Leider war ich am 28.08.2016 erneut auf der BAB zu schnell. Laut Anhörungsbogen warden mir nach Abzug der Toleranz 21km/h zur Last gelegt. Mit welcher Strafe muss ich rechnen?
    Wenn ich das richtig verstehe, dann 1 Punkt und KEIN Fahrverbot?

    Gruß
    Jörg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,
      in der Regel gelten Sie erst dann als Wiederholungstäter, wenn Sie zweimal innerhalb von 12 Monaten eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr begangen haben. In Ihrem Fall sollte demnach normalerweise kein erneutes Fahrverbot auf Sie zukommen. Jedoch müssen Sie mit einem Bußgeld in Höhe von 70 Euro sowie einem Punkt in Flensburg rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Sven sagt:

    Hallo,
    Ich wurde zweimal außerorts geblitzt. Beides innerhalb eines Kalenderjahres.
    Einmal 34 und jetzt aktuell mit 42 zu.schnell.
    Bedeutet das also Wiederholungstäter und weil die 42 zu schnell sowieso einen Monat Fahrverbot bedeuten, dass ich insgesamt 2Monate Fahrverbot bekäme wegen Wiederholung?!
    Und.gibt es eine Regelung wann der Führerschein abzugeben ist?
    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,
      da könnten Sie Recht haben. Um sicherzugehen, würden wir Ihnen jedoch empfehlen, den Bußgeldbescheid abzuwarten. Wenn in den vergangenen zwei Jahren kein Fahrverbot gegen Sie ausgesprochen wurde, haben Sie normalerweise die Möglichkeit, sich einen Zeitraum in den nächsten vier Monaten nach Verhängung des Fahrverbots selbst auszusuchen. Das Fahrverbot kann jedoch nicht aufgeteilt, sondern muss in einem Stück abgesessen werden. Es ist auch möglich, dass die zuständige Führerscheinstelle ein Datum auf dem Bußgeldbescheid vermerkt, zu dem Sie Ihren Führerschein abgeben müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Andy sagt:

    Hallo,
    Ich bin im April 16 mit 25km/h außerorts , im August 2016 ,mit 15 km/h außerorts und jetzt mit 27km/h außerorts geblitzt worden. Bin davor in 18 Jahren nur einmal geblitzt worden und auch sonst nicht auffällig geworden.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andy,

      die Wiederholungstäterregel greift nur bei zwei Verstößen über 26 km/h innerhalb von 12 Monaten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Caro sagt:

    Ich habe folgende Frage.
    Ich wurde am Dienstag in einer 30er Zone mit 10 km/h mehr geblitzt. Heute am Montag wieder in einer 30er Zone auch mit 10 km/h zu viel. Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen. Und was ist mit dieser Klausel wo man trotz geringer Geschwindigkeit ein Fahrverbot bekommt da man als Vorsatz gehandelt haben soll.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Caro,

      wer innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr geblitzt wird, muss seinen Führerschein für einen Monat abgeben und gilt laut Bußgeldkatalog als Wiederholungstäter. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung bis 10 km/h innerorts droht ein Bußgeld in Höhe von 15 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Stefan D. sagt:

    Guten Tag,

    ist man auch ein Wiederholungstäter, wenn man zwar zweimal innerhalb eines Jahres mit mehr als 25 km/h außerhalb der Ortschaft geblitzt wurde, vom ersten Fall aber nichts wusste? Mithin nicht vorsichtiger sein konnte?

    Konkret: Obwohl ich sehr selten mal geblitzt werde, bin ich binnen einer Woche zweimal mit 27 km/h zu viel geblitzt worden. Beim ersten Mal habe ich es auch gar nicht bemerkt, beim zweiten Mal schon. Die Bescheide kamen am gleichen Tag.

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stefan,

      die Wiederholungstäterregel greift erst, wenn der erste Bescheid zum Zeitpunkt des zweiten Verstoßes bereits rechtskräftig war. In Ihrem Fall greift die Regelung also noch nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Nadja sagt:

    Hallo,

    ich bin letzten Sonntag innerorts mit 16 km/h zu schnell geblitzt worden. Gestern wiederum ausserorts mit 16 km/h zu schnell.

    Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nadja,

      in Ihrem Fall dürften Sie mit jeweils einem Verwarnungsgeld von 30 bis 35 Euro davonkommen. Die Wiederholungstäterregel dürfte keine Anwendung finden. Punkte oder Fahrverbote sind entsprechend nicht zu erwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Nina sagt:

    Hallo, ich wurde dieses Jahr schon 7 mal geblitzt.
    Jedoch wurden nie mehr als 20km/h überschritten.
    Die letzten Zwei habe ich diesen Sonntag zusammen gesammelt.
    100km/h in einer 80er Zone und kurz darauf 50km/h in einer 30er Zone.
    Muss ich trotzdem mit einem Fahrverbot Rechnen?
    da es ja schon 7 mal dieses Jahr vorgekommen ist ??

    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nina,

      gemäß Bußgeldkatalog-Verordnung gelten Sie als Wiederholungstäterin, wenn Sie zwei Mal eine Geschwindigkeitsüberschreitung von über 26 km/h innerhalb von 12 Monaten begangen haben. Dann kann ein Fahrverbot von zusätzlich einem Monat angeordnet werden.

      Aber auch wenn Sie mehrfach gegen die Höchstgeschwindigkeit verstoßen, kann ein Fahrverbot verhängt werden. Juristisch handelt es sich hierbei um eine beharrlichen Pflichtverletzung.
      Sie sollten also zukünftig mehr auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen achten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Kadar sagt:

    Hallo, bin dieses Jahr schon zweimal über eine rote Ampel gefahren. Beim ersten Mal musste ich den Führerschein für vier Wochen abgeben. Für das letzte Vergehen ist der Bescheid noch nicht eingegangen. Beim zweiten Mal bin ich der Meinung gewesen über Gelb gefahren zu sein. Der Polizist hat aber gemeint, das es schon rot war. Was habe ich zu erwarten.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kadar,

      in diesem Fall ist anzunehmen, dass die Ampel weniger als eine Sekunde lang rot leuchtete. In diesem Fall müssen Sie mit einem Bußgeld von 90 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Anni sagt:

    Moin,

    das übliche Thema Blitzer/Fahrverbot

    ich musste 2013 und 2014 meinen Führerschien für je 1 Monat abgeben

    Nun wurde ich kurz vor Weihnachten Geblitzt mit etwas sehr, sehr viel auf dem Tacho,
    laut Bu?geldkatallog droht mir nun abermals ein Fahrverbot

    In den Letzten 2 Jahren wurde ich nicht über 26 km/h geblitzt

    Punkte-Konto steht unter 4 Punkten

    Nun meine eigentliche Frage was passiert oder kann passieren wenn man zum 3. mal seinen Führerschein für einen Monat abgeben muss.
    Fahrverbot, Geldstrafe und Punkte ?
    oder noch mehr
    MPU ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anni,

      Sie werden die üblichen Strafen erhalten. Liegen zwischen dem letzten Fahrverbot und dem nun auf Sie zukommenden mehr als 24 Monate, gelten Sie als Ersttäter und könnten das Fahrverbot mit Viermonatsfrist antreten. Ist dies nicht der Fall müssen Sie das Fahrverbot direkt nach Rechtskraft des Bescheids antreten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Benjamin sagt:

    Hallo,
    ich habe mit 16 Jahren (2007) ein Fahrverbot von 10 Monaten bekommen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnins und Alkolkonsum. Da es ja auch während meiner Probezeit war habe ich eine MPU machen müssen, die ich auch bestand und hatte somit pünktlich mit 18 (2009) meinen Führerschein. Oktober 2010 wurde ich mit 60 zu schnell außerorts geblitzt, mit wurde aber kein Fahrverbot sondern eine erhöhte Geldstrafe erteilt, allerdings wieder eine MPU angeordnet. Diese habe ich auch direkt bestanden (schätze es war Anfang 2012) Seitdem habe ich mir nichts zu Schulden kommen lassen. Nun wurde ich im Oktober 2016 mit 22km/h zu schnell geblitzt, was ja einen Punkt und 70€ mit sich zieht. Habe ich deswegen hier etwas zu befürchten? Eine erneute MPU wäre sehr ärgerlich, da es jedesmal viel Geld kostet.

    Beste Grüße

    Benjamin A.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Benjamin,

      aufgrund Ihrer Vorgeschichte ist es durchaus möglich, dass eine MPU angeordnet wird. Dies liegt im Ermessen der Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. HSV sagt:

    Hallo.
    Ich bin 2015 mit einem Punkt wegen 27 Kmh drüber auf der Autobahn, letztes Jahr wegen Handy in die Schale stecken und entsichern mit einem Punkt und eben wegen einem Rotlicht verstoßen der eigentlich gelb war mit voraussichtlich einem Punkt belastet.
    Was erwartet mich wohl?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo HSV,

      von einer Wiederholungstat ist hier nicht auszugehen, da die einzelnen Verstöße doch recht verschieden sind. Sie erwartet für den Rotlichtverstoß die übliche Buße.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Luiz sagt:

    Guten Tag,
    ich hatte vor ca. 3 Jahren eine Ordnungswidrigkeit begangen (Alkohol am Steuer) mit einem Promillewert von 0,59. Nun habe ich einen erneuten Fall gehabt ( 3 Jahre später ca) mit 0,88 Promille und habe 1 Monat Fahrverbot und ein Bußgeld von 600€ angeordnet bekommen. Meine Frage nun: Habe ich mit einer MPU zu rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Luiz,
      in diesem Fall ist es eher unwahrscheinlich, dass Ihnen eine MPU auferlegt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Nicole W. sagt:

    Hay ich habe wegen Alkohol am Steuer meinen Führerschein weg bekommen habe aber dann die MPU gemacht und bestanden und habe seit ein paar Monaten den Führerschein wieder bin leider heute dummer weise im Dorf statt 30 .. 40 oder 50 gefahren und bin geblitz geworden was kann mir jetzt passieren ????????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole W.,

      in der Regel müssen Sie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerorts von bis zu 15 km/h mit einem Bußgeld in Höhe von 10 Euro rechnen. Zwischen 16 und 20 km/h zu schnell sind es dann 35 Euro. In der Regel drohen hier keine weiteren Konsequenzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. JHK sagt:

    Guten Tag,

    ich habe letztes Jahr innerhalb von vier Monaten zwei Ordnungswidrigkeiten begangen – einmal mit Fahrrad über rote Ampel (länger als eine Sekunde rot), einmal Geschwindigkeitsübertretung (Auto) außerorts über 21 km/h. Ich vermute: jeweils einen Punkt, oder? Muss ich mit weiteren Konsequenzen rechnen?

    Danke für Info & viele Grüße!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo JHK,

      war die Ampel länger als eine Sekunde rot, kommt es sogar zu zwei Punkten in Flensburg. Dazu kommen die jeweiligen Bußgelder.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Hendelil sagt:

    Servus,

    Ich würde vor kurzem innerorts mit 40 km/h zu schnell geblitzt.
    Habe 2 Punkte 1 Monat fahrverbot bekommen.

    Jetzt bin ich auf den Weg zur Arbeit außerorts erlaubte 100km/h mit 128km/h nach Toleranz Abzug wieder ertappt.

    Was erwartet mich ?
    Wiederholungstäter ?
    Wie lange Fahrverbot wenn es der Fall ist ?

    • Andreas sagt:

      Ich wurde innerorts 24 kmh zu schnell geblitzt gestern hatte ich das Gefühl wieder überhöht geblitzt worden zu sein wieder innerorts hab einen Anhörungsbogen ausgefüllt Bescheid kam noch nicht und weil es an verschieden Orten war wird das getrennt behandelt was erwartet mich wiederholungstäter? Mpu? Fahrverbot wie viel Punkte

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Andreas,

        als Wiederholungstäter gelten Sie erst, wenn Sie zweimal innerhalb von 12 Monaten die Höchstgeschwindigkeit um mindestens 26 km/h überschreiten. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall, sodass Sie lediglich mit den gewöhnlichen Bußgeldern und Konsequenzen rechnen müssen. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 24 km/h innerorts drohen ein Bußgeld von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hendelil,
      als Wiederholungstäter werden Sie normalerweise angesehen, wenn Sie sich zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 km/h oder mehr innerhalb von 12 Monaten zuschulden kommen ließen. In der Regel hätten Sie nach der Geschwindigkeitsüberschreitung von 28 km/h “nur” mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen müssen, da Sie jedoch nun als Wiederholungstäter gelten, kommt ein Fahrverbot von einem Monat hinzu.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. J sagt:

    Hallo ich wurde im August 2016 innerorts mit 21 km/h zu schnell geblitz und bekam 1 punkt.

    Jetzt wurde ich heute (Februar 2017) wieder innerorts geblitzt, ich glaub das ich ca. 22-25 km/h zu schnell dran war.

    (Ich glaube auch im Januar geblitz worden zu sein mit 11km/h zu schnell innerorts. Aber hierbei bin ich mir nicht sicher weil noch kein bescheid kam.)

    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo J,

      eigentlich nicht. Die Wiederholungstäterregel greift erst bei zwei Verstößen von über 25 km/h zu viel innerhalb von 12 Monaten. Sie liegen darunter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Alexandra sagt:

    Hallo. Ich bin am 3.1 außerorts geblitzt wurden mit 29 km/h zuviel. Ich bekam per Post einen Anhörungsbogen, den ich ausfüllte und zurück schickte. Darauf hab ich noch keine Antwort. Nun wurde ich heute erneut mit 40 km/h außerorts geblitzt. Was kommt auf mich zu?
    Vielen Dank im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexandra,

      da der erste Verstoß noch nicht rechtskräftig ist, bleibt es bei den üblichen Strafen. Sie sollten mit 120 Euro und einem Punkt rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. mp sagt:

    Hallo, ich wurde im oktober 2015 wegen trunkenheit am steuer angehalten(0,5;2 punkte und ein monat fahrverbot; Ersttäter; keine weiteren Punkte im Zentralregister). anfang dieses jahres wurde ich nun leider geblitzt außerhalb geschlossener ortschaften mit 26kmh. da ich ja schon 2 punkte habe, wie hoch wird mein bußgeld sein. ich bin vorher noch nie geblitzt worden. daher verstehe ich nicht ob ich wiederholungstäter bin oder nicht. Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo mp,

      Sie sind kein Wiederholungstäter. Dafür gibt es zwei Gründe. Die einzelnen Vergehen haben keinen inhaltlichen Zusammenhang und Sie wurden nur einmal geblitzt. Die Wiederholungstäterregel greift nur bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen über 26 km/h innerhalb von 12 Monaten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Noni sagt:

    Wie oft darf man unter 21 km/h geblitzt werden ? Also wenn man jetzt immer nur mit 9-12 km/h geblitzt wird paar mal im Jahr. Wird das dann irgendwann daraus laufen das der Führerschein entzogen wird. Wegen sowenig km/h aber dafür oft?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Noni,

      die Wiederholungstäterregelung gilt ab zwei Geschwindigkeitsverstößen ab 26 km/h innerhalb eines Jahres. Auch bei geringeren Verstößen, die sich häufen, können höhere Sanktionen angesetzt werden. Dies liegt im Ermessen der zuständigen Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Ratin sagt:

    Hi!

    Could you please help me with this issue.

    On the 14 of December 2016, I was caught by a Radar in the out of Town and paid 30 Euro with 20 Km/h overspeed.

    Today, 27.02.2017, I have been caught again by a Radar in the out of Town permissible Speed 50 Km/h with 72-73 Km/h Speed (This is an overall speed without Tolerance exclusion).

    Im am in the Trial period. Could you please tell me what kind of charges do I have to wait?

    I have read about persistence (Beharrlichkeit ) but could not understand it well. Is it related to my situation as I have repeated (14.12.2016 and 27.02.2017) the overspeading? If it is so, what kind of charges do I have to wait?

    Thank you very much for your help!

    Kind Regards,
    Ratin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hello Ratin,

      there will be higher fines for persistence (Beharrlichkeit) if you exceed the speed limit by more than 25 km/h twice in one year. It is probable that – in addition to a fine – your trial period (Probezeit) will be extended by two years. Additionally, you will have to go to an „Aufbauseminar“. These classes normally take five sessions, including one test drive. A „Aubauseminar“ costs auroud 250 to 500 Euro per person.

      The editorial staff of bussgeldkatalog.org

      • Ratin sagt:

        Hi!

        First of all, I would like to thank you for your quick respond.

        Could you please make it more clear with 25 Km/h overspeed.

        Do I have to add the first and the second overspeed? Or is it for every overspeed?

        I do not know whether I could explain myself…

        On the 14th of December I was caught by a Radar with 20 Km/h overspeed. Today, i have been caught again with 20 Km/h overspeed. Do I have to add the first 20 and the second 20 (20+20>25) ist it right?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hello,

          if you overspeed more than times with more than 25 km/h each time, you will get an addional month of drinving ban. You don’t have to add the amounts.

          The editorial staff of bussgeldkatalog.org

  37. Heike sagt:

    Bin am 15.02. geblitzt worden (war mir nicht bewusst) . Laut Bescheid innerorts um 13km/h also 63 bei erlaubten 50. Bußgeld 25€
    Jetzt am Montag 13.03. wahrscheinlich der gleiche Blitzer, also auch Innerorte, hatte da 72/73 km/h aufm Tacho als es blitzte.
    Was erwartet mich jetzt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heike,

      gemäß Bußgeldkatalog erhalten Sie einen Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von 80 Euro.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Nicole sagt:

    Hallo 16.02. Habe ich meinen Strafzettel bekommen weil ich innerhalb Ortschaft 30 kmh zu schnell war. Hier habe ich jetzt ein Punkt und 130 Euro Strafe bekommen. Am 15.03. Kam dann der nächste Strafzettel weil ich am 17.01. Außerhalb Ortschaft mit 23 kmh zu schnell geblitzt worden bin. Kann es sein das ich jetzt meinen Führerschein abgeben muss oder habe ich nochmal glück gehabt da ich unter 26 kmh war und bekomme nur einen weiteren Punkt und Geldstrafe? Vielen Dank im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      die Wiederholungstäter-Regel greift in der Regel dann, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr aufgefallen sind. In Ihrem Fall sollten die regulären Sanktionen und kein zusätzliches Fahrverbot drohen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Gerhard sagt:

    Hallo,

    Ich bin letztes Jahr im August mit 25kmh zu viel Ausserorts geblitzt worden. 1 Punkt. Bin jetzt mit 37kmh zuviel geblitzt worden.
    Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?
    Danke und Gruß

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gerhard,

      die oben beschriebene Wiederholungstäter-Regel greift, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h aufgefallen sind. In Ihrem Fall – beim ersten Mal betrug die Überschreitung 25 km/h – sollte diese Regelung also im Normalfall nicht greifen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Anonym sagt:

    Hallo,
    ich wurden innerhalb 2Wochen geblitzt.
    Beide Male auf der Autobahn. Einmal war erlaubt, 80km/h, da war ich ca 50km/h zu schnell. Bei dem anderen mal, war 100km/h erlaubt und ich bin ebenfalls mit ca 50km/h zu schnell gewesen. Was kommt jetzt alles auf mich zu? Ich würde das erste mal mit so einer hohen Geschwindigkeit geblitzt. Kann ich da nochmal um ein Fahrverbot rumkommen?
    Gruss

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anonym,

      in beiden Fällen wird ein Fahrverbot von einem Monat vergeben. Demnach kommen auf Sie so oder so zwei Monate Fahrverbot zu. Eine Monat zusätzliches Fahrverbot gemäß Wiederholungstäterregel wird es vermutlich nicht geben, da bisher keiner der Verstöße rechtskräftig sein dürfte.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Ve,I sagt:

    Hi, mein Freund wurde mit 50 kmh Überschreitung geblitzt, das Verfahren läuft noch über den Anwalt, schlimmstenfalls würde ihm ein Bussgeld oder ersatzweise 1 Monat Fahrverbot drohen.. jetzt wurde er angezeigt wg gefährlichem Überholmanöver.. was kann ihm, wenn dieses Verfahren ihm zu Laste gelegt wird schlimmsenfalls erwarten? Kann er mit einer Strafe rechnen oder mit Führerscheinverlust? MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ve,I,

      das kommt auf die Umstände an. Da aber der Geschwindigkeitsverstoß offenbar noch nicht rechtskräftig ist, kann dies nicht zur Strafverschärfung führen. Die Wiederholungstäterregel gemäß Bußgeldkatalog wird jedenfalls nicht erfüllt. Je nachdem, was bei dem Überholmanöver ihm zu Laste gelegt wird, fällt die Sanktion aus. Einer Missachtung eines Überholverbots bei unklarer Verkehrslage und Überholverbot mit Gefährdung folgt ein Bußgeld von 250 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot, soweit es noch im Rahmen der Ordnungswidrigkeit liegt. Ob dieser Tatbestand erfüllt wurde, können wir aber anhand Ihrer Angaben nicht feststellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Martin sagt:

    Bin mit 2,65 Promille angehalten worden! Vor vier Jahren mit 0,86 Promille! Was kommt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Martin,

      da ab 1,1 Promille von einer völligen Fahruntüchtigkeit ausgegangen wird, liegt eine Straftat vor. Es droht die Entziehung des Führerscheins, eine Freiheitsstrafe oder Geldstrafe. Außerdem fallen drei Punkte in Flensburg an und eine MPU wird angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Ferdinand R. sagt:

    Moin,
    ich wurde im November 2016 mit 30 km/h zuschnell außerorts geblitzt und musste 120 Euro strafe zahlen + 1 punkt.
    Dieser war mein erster Punkt, nun wurde ich wieder geblitzt(03.2017) und diesmal auch außerorts mit 30 km/h,
    habe ich jetzt mit einem Führerschein-verbot von einem Monat zu rechnen ? Gilt die Regelung für 12 Monate oder für ein Kalenderjahr ? Was kommt auf mich zu ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ferdinand,

      das Jahr gilt ab dem ersten Verstoß – das Kalenderjahr ist also nicht von Belang. Dementsprechend gelten Sie als Wiederholungstäter und müssen mit einem (zusätzlichen) Fahrverbot von einem Monat rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Thorsten sagt:

    Hallo ZUsammen,

    Ich bin zwischen August 13 und August 14 zweimal mit mehr als 26kmh zu schnell gefahren und habe dafür Mitte Februar 2015 für einen Monat meinen Führerschein abgegeben. Es könnte sein, dass ich heute / 26.märz 2017) mit über 80 in ner 50 Zone geblitzt wurde. Wenn es über 31 zu schnell sind, bekomme ich einen Monat Fahrverbot und 2 Punkte laut Bußgeldkatalog. Meine Fragen 1. hat mein damaliges Fahrverbot noch Auswirkungen , so dass die Strafe noch erhöht werden kann?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thorsten,

      üblicherweise hat das vergangene Fahrverbot keine Auswirkungen auf die aktuelle Sanktion. Dies wäre nur dann möglich, wenn Ihnen Beharrlichkeit vorzuwerfen ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. Aline sagt:

    Hallo Zusammen :)
    Ich hab da mal eine Frage :)
    Mein mann wurde vor ca 2 monaten bei einer Abstandsprüfung erwischt. Er hatte 3/10 der vorgeschriebenen Meter an Abstand. Bis jetzt kam noch nichts von der Bußgeldstelle. Nun ist ee gestern in der 30er zone mit 40 geblitzt worden. Wenn man also die toleranz von 6km/h abzieht sind es gerade mal 4 km/h zu schnell. Zählt das schon als wiederholungstäter und was kommt auf ihn zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Aline,

      die Wiederholungstäterregelung greift nur bei zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 km/h oder mehr innerhalb eines Jahres.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Anna sagt:

    Hallo,
    Ich musste für 4 Wochen meinen Führerschein abgeben. Jetzt würde ich wegen Roter Ampel geblitzt. Ich habe aktuell 7 Punkte. Was kann da passieren?
    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anna,

      da es für einen Rotlichtverstoß einen Punkt in Flensburg gibt, erreichen Sie die Maximalpunktzahl von 8. Somit wird Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Rico sagt:

    Hallo, ich habe eine Frage. Ich wurde im Juni & im August mit je knapp 35km/h zuviel geblitzt wurden, ausserorts.(Firmenwagen)
    Es wurde ein vergehen fallen gelassen, als habe ich nur einmalig 140 Euro und 1 Punkt bekommen. (Vorher hat ich 0 Punkte, Führerschein hab ich schon 5 Jahre)

    Jetzt wurde ich am 03. Februar mit ca 120 km/h geblitzt innerorts auf einer Bundesstraße, wo 70 km/h erlaubt waren, und leider in dem Moment eine Baustellenausfahrt war, wo 50 km/h erlaubt sind. Also bin ich abzüglich Toleranz ca bei 67 km/h drüber.

    Meine Frage ist, was auf mich zukommen kann.
    Ich gehe davon aus, da das eine Vergehen letzten Jahres nicht gewertet wurde, wurde ich derzeit noch nicht als Wiederholungstäter gelistet.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rico,

      für diesen Verstoß erhalten Sie ein Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. Da bei Ihnen die Wiederholungstäterregelung greift, kann die Behörde zusätzlich noch einen weiteren Monat Fahrverbot verhängen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. Thomas sagt:

    Hallo Zusammen,

    folgender Sachverhalt:

    1. Geblitzt 10.03 – 27km/h außerorts auf der wunderschönen A3 (Festinstallierte Kamera)
    2. Geblitzt ca. ne Woche später A3 sagen wir um selben km/h Bereich oder weniger das weiß ich leider nicht mehr… (Festinstallierte Kamera)
    3. Geblitzt 01.04 – bestimmt wieder so um die 27km/h hey wieder auf der A3 (Mobile Variante)

    Der erste Bescheid bzw. Anhörungsbogen kam ca. 1 Woche später, ich füllte diesen aus und gab den Verstoß zu..
    Wann kann ich mit in etwa mit Bescheid 2 und 3 rechnen?

    Und gehe ich Recht in der Annahme das mich das min. einen Monat Fahrverbot kostet? Was erwartet mich noch in diesen Zusammenhängen?

    Viele Grüße und schonmal den Dank eines geläuterten “Schnell”fahrers…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      zusätzlich zu den “herkömmlichen” Sanktionen für die Geschwindigkeitsüberschreitungen (zu finden auf https://www.bussgeldkatalog.org/geschwindigkeitsueberschreitung/) droht wohl ein zusätzliches Fahrverbot von einem Monat, da Sie als Wiederholungstäter gelten, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit einer Gerschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h oder mehr auffallen. Es kann mitunter einige Wochen dauern, bis ein Bußgeldbescheid eintrifft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Thomas sagt:

    Hallo Zusammen,

    bin jetzt innerhalb von ca. zwei Monaten dreimal geblitzt worden und wolte mich einmal um die Folgen erkundigen.
    Geschwindigkeit lag dabei bis max 27km/h außerorts (Autobahn). Einmal bestigt und zweimal vermutet laut Tachoanzeige.

    Welche Folgen kommen auf mich zu? Ich glaube es handelt sich hierbei um mindestens einen Monat fahrverbot. Liege ich mit der Annahme richtig? Viele Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      zusätzlich zu den üblichen Sanktionen kann für Wiederholungstäter ein einmonatiges Fahrverbot angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Annalena sagt:

    Hallo zusammen,

    ich bin Montag den 3.4.2017 und am Dienstag den 4.4.2017 jeweils innerorts einmal geblitzt worden.
    Da ich mich in der Großstadt nicht auskannte, bin ich zwei Male unbewusst in 30 er Zonen gelandet,
    wo ich dann beide Male mit etwa 40km/h bei erlaubten 30km/h geblitzt wurde. Zu meiner Frage, wie wird das im Bußgeldkatalog gewertet? Gelte ich so bereits als Wiederholungstäter und mit welcher Strafe muss ich rechnen? Da ich die Bescheide erst in einem Monat bekommen werde, wäre ich um eine zügige Antwort echt dankbar, da ich gerade sehr unsicher bin, da mir dass zuvor noch nie passiert ist…

    LG
    Annalena

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Annalena,

      mit unserer Infografik zum Thema können Sie ganz leicht herausfinden, ob Sie ein Wiederholungstäter sind. Um Ihnen die Spannung zu nehmen: Nein. Ihre Überschreitung von 10 km/h liegt im Bereich der geringfügigen Ordnungswidrigkeit. Sie werden ein geringes Verwarnungsgeld erhalten, welches Sie innerhalb einer Wochen zahlen sollten. Da keiner Ihrer Verstöße rechtskräftig ist und Sie jeweils unter 26 km/h zu schnell waren, greift die Wiederholungstäterregel in Ihrem Fall nicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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