Vorläufige Deckung beim Kfz – Was muss beachtet werden?

Was ist die vorläufige Deckung bei einer Versicherung?

Eine vorläufige Deckung für das Kfz bekommen Sie von Ihrem Versicherungsanbieter auf Anfrage.

Eine vorläufige Deckung für das Kfz bekommen Sie von Ihrem Versicherungsanbieter auf Anfrage.

Eine vorläufige Deckungszusage ist in der Regel bei einer Kfz-Versicherung üblich.

Diese ist notwendig für jeden Fahrer, welche sein Fahrzeug zulassen möchte und mit einem ordnungsgemäßen Versicherungsschutz auf den Straßen unterwegs sein will.

Die Kfz-Haftpflicht ist, wie der Name schon sagt, keine freiwillige Option, sondern eine Pflicht.

Jeder Halter eines zugelassenen Fahrzeugs, welches sich im öffentlichen Verkehr bewegt, muss gemäß dem Pflichtversicherungsgesetz, eine Autoversicherung haben.

Wozu genau bei einer Kfz-Versicherung die vorläufige Deckung dient, erfahren Sie in dem folgenden Ratgeber.

Wie zeichnet sich eine vorläufige Versicherungsbestätigung aus?

Nach der Wahl eines Versicherungsanbieters für eine Kfz-Versicherung und der Einreichung des unterzeichneten Versicherungsvertrages, erhält der Versicherungsnehmer eine elektronische Bestätigung zur Versicherungsleistung.

Gut zu wissen: Die sogenannte elektronische Versicherungsbestätigung (eVb) wird meist per Mail an die versicherte Person versendet und enthält eine Kombination aus mehreren Nummern.

Die Zahlenkombination muss vorgezeigt werden, wenn das Fahrzeug zugelassen wird.

Diese Bestätigung gilt als Nachweis bei der Zulassungsstelle und ist eine Grundvoraussetzung, damit das Fahrzeug überhaupt zugelassen und später gefahren werden kann. Denn der Versicherungsschutz muss schon zu diesem Zeitpunkt belegt werden.

Die vorläufige Deckungszusage bei einer Kfz-Versicherung

Bei der vorläufigen Deckung handelt es sich insbesondere bei einer Kfz-Versicherung darum, dass die Versicherungsleistung bestätigt wird. Der Versicherungsschutz ist also gegeben, auch wenn der Versicherungsschein noch nicht als Schriftstück in Briefform vorliegt.

Schon gewusst? Bis die Versicherungspolice angekommen ist, gilt die vorläufige Versicherungsbestätigung als Nachweis eines gültigen Schutzes.

Die vorläufige Deckungszusage ist somit ein eigenes Vertragsverhältnis gemäß des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) und gilt noch vor der Zahlung der ersten Prämie. Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflicht ist dieses Vorgehen üblich und auch ebenfalls im Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) geregelt.


Sollte sich ein Versicherungsnehmer einen zusätzlichen Schutz von Anfang an wünschen, sodass die vorläufige Deckung als Vollkasko ausgeweitet wird, muss dies bei der Versicherungsfirma gesondert angegeben und beantragt werden. Im Normalfall ist nur der grundlegende Schutz bei der vorläufigen Deckung inbegriffen.

Wann endet die vorläufige Deckung?

Eine vorläufige Deckung ist meist bei der Zulassung eines Autos notwendig.

Eine vorläufige Deckung ist meist bei der Zulassung eines Autos notwendig.

Die von dem Versicherungsanbieter gestellte vorläufige Deckung endet dann, wenn der eingesandte Versicherungsantrag vollständig angenommen wurde. Danach beginnt der übliche Versicherungsschutz, welcher dann nicht mehr nur vorläufig ist.

Die Versicherungsgesellschaft sendet dann der betreffenden Person einen Versicherungsschein – auch Police genannt – zu.

Infolgedessen kann der Versicherungsnehmer nun immer die Versicherungspolice als Beleg vorzeigen. Denn ein Nachweis einer gültigen Kfz-Versicherung ist häufiger der Fall. Nicht nur bei einer Zulassung ist dies wichtig.

Was ist die Besonderheit an der elektronischen Versicherungsbestätigung?

Die vorläufige Deckung erhalten Sie in der Regel per Mail oder SMS als elektronische Versicherungsbestätigung (eVB).

Die darauf aufgeführte Nummer wird dann von der Zulassungsbehörde im Internet geprüft.

Dabei stellt die Behörde fest, ob das Fahrzeug tatsächlich einen vorläufigen Versicherungsschutz besitzt.

Durch diesen Vorgang wird der Aufwand gering gehalten. Außerdem werden Kosten gespart, da eine elektronische Überprüfung nicht nur schnell ist, sondern auch Verwaltungsgebühren und Papierkosten spart. Ein stetiger Briefwechsel wird dadurch ebenfalls vermieden.

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