Falsche Messungen: Verwarnungsgeld wird zurückgezahlt

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News vom 07.06.2018 um 14:07 Uhr

3219 Autofahrer bekommen ihr Verwarnungsgeld zurückgezahlt. Grund ist eine falsche Beschilderung.

3219 Autofahrer bekommen ihr Verwarnungsgeld zurückgezahlt. Grund ist eine falsche Beschilderung.


Auf der A2 wurde falsch kontrolliert! Wegen eines falschen Verkehrsschildes in einer Baustelle auf der A2 bei Recklinghausen in Fahrtrichtung Oberhausen wird 3219 Autofahrer das gezahlte Verwarnungsgeld zurückgezahlt. Ob ausgesprochene Fahrverbote oder Punkte in Flensburg gestrichen werden, steht bis dato noch nicht fest.

Verwarnungsgeld wird zurückgezahlt: 3219 Autofahrer betroffen

Eine Aktion mit Seltenheitswert: In 3219 Fällen wird ein Buß- oder Verwarnungsgeld nun zurückgezahlt. Grund dafür ist eine falsche Beschilderung in einer Baustelle auf der A2 bei Recklinghausen in Fahrtrichtung Oberhausen.

Dort galt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Ausgeschildert waren aber fälschlicherweise nur 60 km/h. Diese Beschilderung nahmen Polizeibeamte allerdings als Richtwert, während sie Geschwindigkeitsmessungen vornahmen.

Zwischen Dezember 2017 und März 2018 wurden bei 25 Kontrollen 3219 Verstöße fälschlicherweise registriert. Ein Verwarngeld, das nun zurückgezahlt wird, wurde gegen 1766 Fahrer verhängt. Bei den übrigen 1453 war die Geschwindigkeitsüberschreitung so hoch, dass es zu einem Bußgeldverfahren kam.

Ob allerdings auch verhängte Fahrverbote oder Punkte in Flensburg, die durch die falsche Beschilderung zustande kamen zurückgenommen werden, steht bis dato noch aus. Es müssten noch rechtliche Fragen geklärt werden.

Blitzer liefern häufig falsche Messergebnisse

Dass ein Verwarnungsgeld zurückgezahlt wird, ist eher unüblich.

Dass ein Verwarnungsgeld zurückgezahlt wird, ist eher unüblich.

Das ein Verwarnungsgeld zurückgezahlt wird, kommt nicht gerade oft vor. Dass Blitzer Fehler bei den Messungen produzieren hingegen schon. In aller Regel ist allerdings meist ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid notwendig.

Ist dieser erfolgreich, muss das Bußgeld nicht bezahlt werden. Häufige Fehlerquellen von Blitzern sind folgende:

  • Das Messpersonal war nicht ausreichend geschult bzw. nicht befugt, den Blitzer zu bedienen
  • Das Gerät wurde nicht fristgemäß geeicht
  • Straßenschäden haben die Funktion der Induktionsschleifen beeinflusst, sodass nicht mehr sichergestellt ist, dass das Gerät ordnungsgemäß auslöst
  • Auf der Aufnahme sind mehrere Fahrzeuge zu erkennen, sodass eine eindeutige Zuordnung der Messung nicht erfolgen kann

Erhalten Sie einen Bußgeldbescheid wegen überhöhter Geschwindigkeit, empfiehlt es sich immer, diesen genau zu prüfen. Haben Sie Zweifel an den Messergebnissen, sollten Sie ggf. einen Anwalt für Verkehrsrecht konsultieren. Dieser kann Sie beraten und die Chancen für einen Einspruch verlässlich einschätzen.

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