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Motorradpflege: Mit diesen Tipps halten Sie Ihr Motorrad in Schuss!

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 24. November 2021

FAQ: Motorradpflege

Ich möchte mein Motorrad zur Inspektion bringen. Welche Kosten kommen auf mich zu?

Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen kann jede Werkstatt selbst festlegen, welche Preise sie für eine Inspektion am Motorrad verlangt. Die Kosten richten sich zum anderen aber vor allem nach dem Wartungsaufwand. Handelt es sich bei Ihrem Motorrad um ein großes oder komplizierteres Modell oder sind Reparaturen nötig, wird es teurer. So kann sich die Preisspanne für eine Motorrad-Inspektion von 40 Euro bis zu mehreren Hundert oder sogar Tausend Euro erstrecken. Holen Sie hier ggf. mehrere Angebote ein, ehe Sie sich für eine Werkstatt entscheiden.

Was muss ich bei der Motorradreinigung beachten?

Verzichten Sie nach Möglichkeit auf den Einsatz von Hochdruckreinigern, da diese bestimmte Bauteile Ihres Motorrads beschädigen können. Waschen Sie Ihr Bike lieber per Hand mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste. Beachten Sie außerdem, dass das Waschen von Fahrzeugen (also z. B. auch bei der Autopflege) aus Gründen des Umweltschutzes auf öffentlichen Straßen verboten ist. Fahren Sie für die Reinigung deshalb am besten in eine offizielle Waschbox an der Tankstelle.

Was ist bei der Kettenpflege vom Motorrad zu beachten?

Die Kette Ihres Motorrads sollte regelmäßig gereinigt und geschmiert werden. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie hier.

Ein Motorrad sollte regelmäßig gepflegt werden

Auch beim Motorrad ist regelmäßige Pflege wichtig.
Auch beim Motorrad ist regelmäßige Pflege wichtig.

Kette, Bremsen, ReifenDie Bauteile Ihres Motorrads sind einem ständigen Verschleiß ausgesetzt. Dies kann gefährlich werden, insbesondere wenn ein wichtiges System mitten während der Fahrt versagt. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Sie die verschiedenen Teile deshalb regelmäßig kontrollieren und vor allem pflegen. Dadurch erhöhen Sie deren Lebensdauer und können kleine Mängel oft beheben, bevor sie zu einem wirklichen Problem werden. Das erhöht nicht nur Ihre Sicherheit, sondern kann auch Ihren Geldbeutel schonen, denn so sparen Sie sich später unter Umständen eine aufwendige und teure Reparatur in einer Werkstatt.

Im Folgenden geben wir Ihnen einige Tipps, was Sie bei der Motorradpflege beachten sollten.

Motorradkette pflegen: So geht’s!

Die Motorradkette sorgt für die Kraftübertragung zwischen Motor und Hinterrad und ist somit eines der wichtigsten Bauteile. Entsprechend viel Aufmerksamkeit sollten Sie daher auch Ihrer Motorrad-Kettenpflege widmen.

Diese beginnt bereits damit, dass Sie die Kette regelmäßig reinigen (etwa alle 2000 Kilometer oder je nach Bedarf auch früher). Entfernen Sie dafür leichtere Verschmutzungen mit einem Lappen oder einer Bürste und verwenden Sie für gröbere Verschmutzungen einen speziellen Kettenreiniger. Benutzen Sie auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger oder Dampfstrahler, denn diese können die Kettenglieder beschädigen.

Vergessen Sie im Rahmen Ihrer Motorradpflege außerdem nicht, Ihre Kette regelmäßig zu schmieren. Dadurch reduzieren Sie die Reibung und schützen Ihre Kette obendrein vor Korrosion, sodass sie länger hält. Es empfiehlt sich, Ihre Kette nicht erst unmittelbar vor dem Start zu schmieren, sondern etwa einen halben Tag vorher. Auf die Weise hat das Kettenfett genug Zeit, richtig einzuwirken und sich vor Fahrtantritt zu verflüchtigen. Geeignete Schmiermittel sind in der Regel als praktische Kettensprays erhältlich.

So pflegen Sie Ihre Bremsscheiben

Wenn Sie Ihr Motorrad gut pflegen, erhöhen Sie dessen Lebensdauer.
Wenn Sie Ihr Motorrad gut pflegen, erhöhen Sie dessen Lebensdauer.

Auch auf Ihre Bremsen müssen Sie sich natürlich jederzeit und zu hundert Prozent verlassen können. Deshalb sollten diese ebenfalls ein wichtiger Punkt auf Ihrer Motorradpflege-Checkliste sein.

Vor allem wenn Ihr Motorrad längere Zeit ungenutzt herumstand, sollten Sie Ihre Bremsscheibe vor der nächsten Fahrt gründlich reinigen. Sprühen Sie diese dafür sowohl an der Innen- als auch der Außenseite mit einem speziellen Bremsenreiniger ein. Anschließend wischen Sie Ihre Bremsscheibe mit einem Lappen ab. Warten Sie dann ein paar Stunden ab, ehe Sie die Fahrt antreten. So kann sich der Bremsenreiniger vollständig verflüchtigen und nicht das Bremsverhalten Ihres Motorrads beeinträchtigen.

Darüber hinaus sollten Sie Ihre Bremsanlage regelmäßig kontrollieren:

  • Zeigt sich an Ihren Bremsscheiben Rost?
  • Haben sich die Bremsscheiben verzogen?
  • Sind die Bremsbeläge schon zu stark abgerieben?
  • Ist genügend Bremsflüssigkeit vorhanden?
  • Hat die Bremsflüssigkeit noch eine gelbliche Farbe oder ist sie bereits braun (und somit schlecht)?
  • Sind die Bremsleitungen spröde oder undicht?

Defekte oder verschlissene Teile sollten umgehend ersetzt werden. Fällt Ihnen ein merkwürdiges Brems- oder Fahrverhalten Ihres Motorrads auf, dessen Ursache Sie nicht benennen können, ist auf jeden Fall eine Prüfung in der Werkstatt ratsam.

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