Mopedversicherung 2017: Wie Sie die beste Versicherung für Ihr Moped finden

Allgemeine Informationen zu Mopeds

Eine Mopedversicherung ist gerade für junge Leute eine gute Absicherung.

Eine Mopedversicherung ist gerade für junge Leute eine gute Absicherung.

Mopeds sind ähnlich wie die Mofas. Es ist ebenfalls ein motorbetriebenes Fahrrad, allerdings setzt sich das Silbenwort aus Motor und Pedal zusammen. Das bedeutet, der Unterschied zu einem Mofa liegt darin, dass es mit Pedalen zum Starten ausgestattet ist. Zu dieser Kategorie gehört auch das Mokick. Letzteres hat Fußrasten und Kickstarter. Bei einem Mokick ist die Versicherung die gleiche wie bei einem Moped.

Ein Moped gehört zu dem Oberbegriff der Kleinkrafträder und ein Führerschein der Klasse AM ist zum Fahren dieser erforderlich. In Deutschland sind Mopeds zulassungsfrei, lediglich für den Einsatz auf öffentlichen Straßen sind eine Betriebserlaubnis und das Versicherungskennzeichen wichtig.

Egal ob junge oder schon ältere Mopedfahrer, im Straßenverkehr ist Vorsicht geboten. Auch wenn ein Moped nicht solche Höchstgeschwindigkeiten erreicht wie ein Motorrad, sind Unachtsamkeit und Unsicherheit auf den Straßen immer sehr gefährlich. Damit die eigene Sicherheit gewahrt wird und auch die von den anderen Verkehrsteilnehmern, sollte daher vorausschauend gefahren werden.

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Nichtsdestotrotz kann ein kleinerer Blechschaden schnell entstehen und auch im Ernstfall möchte jeder Halter eines Fahrzeugs schon im Voraus geschützt sein. Durch eine Mopedversicherung, die recht günstig zu bekommen ist, kann eine Absicherung des geschätzten Besitzes abgeschlossen werden.

Der folgende Ratgeber klärt sie auf, worauf Sie bei einer Mopedversicherung und dem Vergleich dazu, achten müssen.

Informationen die bei einem Moped und der Versicherung benötigt werden

Generell haben Kleinkrafträder eine elektrische Motorleistung von bis zu vier kW und sollten den Hubraum von 50ccm nicht überschreiten. Das Moped wird, wie schon der Name sagt, über die Pedale gestartet. In der Regel ist das Fahrzeug einsitzig.

Ein Moped ist ein Kleinkraftrad und gehört damit zu der Kategorie wozu auch Roller und Mofas zugehörig sind.

Ein Moped ist ein Kleinkraftrad und gehört damit zu der Kategorie wozu auch Roller und Mofas zugehörig sind.

In Deutschland dürfen Sie ein Moped ab dem 16. Lebensjahr fahren, sofern Sie einen Führerschein der Klasse AM oder eine Fahrerlaubnis einer höheren Klasse haben. Früher hieß die erforderliche Klasse M, bis diese am 19. Januar 2013 umbenannt wurde.

Durch die Vorgabe des eingegrenzten Hubraums, werden die Kleinkrafträder häufig auch umgangssprachlich als „50er“ bezeichnet. Im Jahr 2002 wurde eine Regelung festgelegt, dass diese Fahrzeuge europaweit nur mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h fahren dürfen.

Es gibt bei älteren, nahezu historischen Mopeds allerdings eine Ausnahmeregelung. Einige Fahrzeugen, je nach dem Baujahr eingeordnet, dürfen auch ein höheres Tempo fahren. Aufgrund der Bestandsschutzregeln gibt es hier die Sonderrichtlinien.

So gelten beispielsweise die folgenden verschiedenen Maximalgeschwindigkeiten gemäß den unterschiedlichen Baujahren:

  • Für Kleinkrafträder ab dem Baujahr 2002 gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 45 km/h.
  • Die Fahrzeuge für die Baujahre 1984 bis 2002 dürfen 50 km/h fahren.
  • Besondere DDR-Modelle mit dem Baujahr vor 1993 können sogar bis 60 km/h fahren
  • Mopeds, die das Baujahr vor 1984 haben, sind nur befugt bis 40 km/h zu fahren.

Das Moped: Für Versicherungen ist ein Vergleich empfehlenswert

Die Zulassung von Mopeds erfolgt über das Versicherungskennzeichen, welches Sie unmittelbar nach dem Abschluss der Mopedversicherung von der jeweiligen Gesellschaft erhalten.

Gemäß dem Pflichtversicherungsgesetz ist vorgeschrieben, dass jeder Halter eines Kleinkraftrades einen Haftpflichtversicherungsschutz benötigt.

Für ein Moped sollte in jedem Fall eine Versicherung abgeschlossen werden.

Für ein Moped sollte in jedem Fall eine Versicherung abgeschlossen werden.

Die Betriebserlaubnis und der Versicherungsschein werden zusammen ausgestellt und den Fahrer übermittelt. Da das Nummernschild nur ein Jahr lang eine Gültigkeit hat, muss das Kennzeichen jährlich ausgetauscht werden. Ein Versicherungsjahr unterscheidet sich zum Kalenderjahr. Versichert sind Sie daher immer vom 1. März des Jahres bis zum letzten Tag im Februar des darauffolgenden Jahres.

Bei Kleinkrafträdern generell gibt es keine Prüf- und Steuerpflicht. Das bedeutet, dass ein Moped nicht zur Hauptuntersuchung (HU) gebracht werden muss und in Deutschland keine Kfz-Steuer für dieses Fahrzeug fällig wird.

Anders als es bei Autos üblich ist, werden Mopeds und alle anderen Kleinkrafträder nicht in Typenklassen gegliedert. Daher gilt hier auch nicht die Einordnung in Schadensfreiheitsklassen. Das Positive daran ist, dass ein Unfallschaden nicht nachhaltig solch immensen Auswirkungen auf die Versicherung hat, wie es beispielsweise bei Pkws der Fall ist.

Worauf ist bei einer Mopedversicherung zu achten?

Eine günstige Mopedversicherung kann durch einen Vergleich schnell herausgefunden werden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Portale im Internet, die sich rein auf die Preisvergleiche von verschiedenen Anbietern spezialisiert haben. Daher ist Ihnen die Option überlassen entweder Onlineportale zu nutzen, um eine passende Mopedversicherungen für sich zu finden oder den persönlichen Kontakt zu Versicherungsanbietern zu suchen.

Eine telefonische Beratung kann durchaus hilfreich sein, bei der Entscheidungsfindung. Meist können so schneller und einfacher Fragen beantwortet werden. Gerade junge Leute sind auf dem Gebiet noch etwas unerfahrener und benötigen mehr Informationen und Hilfe. Ein richtiger Versicherungsberater nimmt sich die Zeit für den Kunden und schätzt ein, welche Konditionen für den Verbraucher wichtig sind und zudem tatsächlich benötigt werden.

Denn nicht jeder Fahrer ist gleich. Manche nutzen ihr Moped mehr oder weniger und es gibt auch Personen die zwingend auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. Daher braucht der Besitz häufiger mehr Schutz, beispielsweise im Fall eines Diebstahls.

Eine Versicherung für ein Moped lässt sich online auf verschiedenen Vergleichsportalen finden.

Eine Versicherung für ein Moped lässt sich online auf verschiedenen Vergleichsportalen finden.

Ein wichtiger Bestandteil, welcher für die Auswahl der richtigen Mopedversicherung ausschlaggebend sein sollte, ist dass diese jederzeit für Sie erreichbar ist. Generell sollte das selbstverständlich sein, doch einige Anbieter haben bestimmte Sprechzeiten. Empfehlenswert ist daher ein 24-Stunden-Notfallservice. Denn sollte in der Tat ein Diebstahl oder ein größerer Schaden vorliegen, kann dies zu jeder Zeit passieren. In diesen Fällen sollte dann möglichst schnell die Versicherung informiert werden.

Bei der Suche nach einer passenden Versicherung ist es von Vorteil, sich zu überlegen, ob Sie Zusatzleistungen benötigen. Diese können hilfreich sein, wenn Sie häufiger mit Ihrem Fahrzeug ins Ausland fahren. Diesbezüglich bietet sich eine Sonderleistung, wie ein spezieller Auslandsschutz an oder ein Unfall-Plus-Paket.

Onlineportale bieten sich an, um interessierten Personen einen schnellen Überblick zu verschaffen. Jedoch sollte beachtet werden, dass nicht alle Versicherer ihre Tarife offen angeben, manche müssen erst per Mail oder Telefon erfragt werden.

Die günstigste Mopedversicherung ist für ein Jahr ab ca. 30 Euro zu erhalten. Daher lohnt bei einer Mopedversicherung ein Preisvergleich.

Bekannte Hersteller von Mopeds

Für die klassischen Mopeds gibt es aktuelle, aber auch viele historische Hersteller, welche sich großer Beliebtheit erfreuen.

Folgende Hersteller produzieren aktuell Mopeds:

  • Peugeot
  • Tomos
  • Pony

Diese Hersteller sind eher für historische Modelle bekannt:

  • Hercules
  • Sachs
  • Simson
  • Aprilla
  • Kreidler
  • Zündapp

2 Kommentare

  1. Marc S. sagt:

    Hallo zusammen, eine echt tolle und informative Seite. Es würde mich freuen, wenn hier auch mehr auf sogenannte S-Pedelecs eingegangen wird. Mit dem Fahrzeug L1E und einer eingetragenen Höchstgeschwindigkeit von nur 15km/h sollte dieses eigentlich unter einem Leichtmofa fallen, so sah/sieht es die EU jedenfalls, oder irre ich hier? Deutschland ist hier offenbar wieder allein unterwegs und definiert alles wieder um. Helmpflicht ja/nein möchte ich nicht wirklich in Frage stellen, das macht Sinn einen zu nutzen. Aber wenn schon ein Helm muss es nach der nachträglichen Erhebung in den Kleinkraftrad-Status ja mindestens ein Motorradhelm (Norm EC 22-05) sein. Ein Fahrradhelm EN 1078 reicht hier nicht mehr. Die nächste Einschränkung: Muss ich nun wirklich außerorts auf der Straße fahren, auch wenn der Radweg in ländlichen Gebieten von anderen Verkehrsteilnehmern nicht benutzt wird und es mir sicherer erscheint dort zu fahren und nicht mit 35 km/h bei einer 50er/70er oder gar 100er Zone den Verkehr zu behindern? Denn sind wir mal realistisch, 45 Km/h kann damit dauerhaft kein Mensch fahren. Ein leerer Akku oder ein Defekt am Motor ändert ja nichts an der Eigenschaft dieses „KKR“. Was mich aber am meisten wurmt ist, wenn ich dieses Gefährt für den Weg zur Arbeit (25km einfache Entfernung) nutze und meinen Sohn vorher zur Schule begleiten will, darf ich das nicht mal mit ausgeschaltetem Motor auf dem Radweg tun?! Warum muss ich hier theoretisch zwei Räder kaufen, die ja nicht mal unterschiedlich teuer sind und sich meist technisch nicht unterscheiden? Was passiert bei einem (Angebote sind überall) auf 50 km/h getunten Pedelec? Der bringt seinen Sohn zu Schule und ist in der gleichen Zeit oder gar schneller bei der Arbeit. Das ist doch sicher kein Kavaliersdelikt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      wir verstehen Ihren Ärger. Allerdings müssen Sie sich mit einem S-Pedelec auch an die Verkehrsregeln halten, um kein Bußgeld zu kassieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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