Verwarngeld nicht bezahlt – Bußgeld folgt

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Ein Bußgeld folgt aufs Verwarngeld, wenn dieses nicht gezahlt wird.

Ein Bußgeld folgt aufs Verwarngeld, wenn dieses nicht gezahlt wird.

Was ist ein Verwarngeld?

Ein Verwarngeld oder auch Verwarnungsgeld wird erhoben, wenn eine geringfügige Ordnungswidrigkeit begangen wurde. Diese Verwarnung erfolgt in Form einer zu zahlenden Geldbuße. Diese Geldbuße ist nicht mit dem Bußgeld zu verwechseln, denn dieses muss erst gezahlt werden, wenn das Verwarnungsgeld nicht beglichen wurde.
Die Höhe des Verwarngeldes ergibt sich aus dem § 56 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten. Hier heißt es, dass diese zwischen fünf und 55 Euro betragen. Im Verkehrsrecht werden diese Geldbußen durch die Regelsätze im Bußgeldkatalog festgelegt.

Im Gegensatz zu einem Bußgeldbescheid entfallen beim Verwarngeld die Gebühren. Die Verwarngelder werden bei geringfügigen Verkehrsverstößen mit dem Auto oder dem Fahrrad erhoben, wie z. B. Halt- und Parkverstößen oder Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 20 km/h.


Das Verwarngeld wird wie ein Bescheid auch dem Halter des Fahrzeugs zugestellt. Liegt eine Ordnungswidrigkeit im ruhenden Verkehr vor, wird die Verwarnung z. B. an die Windschutzscheibe geklemmt. In diesem Fall hat der Halter 10 Tage Zeit zu bezahlen, ansonsten wird ihm eine Verwarnung zugesendet.
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Es ist nicht möglich, gegen ein Verwarngeld Rechtsmittel einzulegen. Der Halter kann allerdings Angaben zur Ordnungswidrigkeit und den Verantwortlichen machen, falls er nicht selbst gefahren ist. Die Bußgeldstelle entscheidet dann, ob das Verfahren eingestellt wird oder ein Bescheid versandt wird.

Bußgeldbescheid wegen nicht angenommener Verwarnung

Aus einem Verwarnungsgeld kann ein Bußgeld werden, wenn eine Zahlung der geforderten Geldbuße ausbleibt. In diesem Fall eröffnet die Behörde dann ein Bußgeldverfahren und weitere Gebühren fallen an.

Für die Zahlung des Verwarngelds bleibt dem Betroffenen eine Woche Zeit. Weitere Kosten und Gebühren fallen nicht an. Darüber hinaus wird die Verwarnung nur wirksam, wenn der Betroffene über sein Weigerungsrecht belehrt wurde.

Die Verwarnung nach Absatz 1 Satz 1 ist nur wirksam, wenn der Betroffene nach Belehrung über sein Weigerungsrecht mit ihr einverstanden ist und das Verwarnungsgeld entsprechend der Bestimmung der Verwaltungsbehörde entweder sofort zahlt oder innerhalb einer Frist, die eine Woche betragen soll, bei der hierfür bezeichneten Stelle oder bei der Post zur Überweisung an diese Stelle einzahlt. (§ 56 OWiG)

Nutzt der Betroffene sein Weigerungsrecht, geht die Verwarnung in ein Bußgeldbescheid über.

Verweigert der Betroffene die Verwarnung, wird ebenfalls ein Bußgeldbescheid zugesandt.  Gleiches passiert auch, wenn das Verwarngeld nicht innerhalb der einwöchigen Frist bezahlt wird.

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