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Adaptive Cruise Control (ACC): Der Abstandsregeltempomat für Kraftfahrzeuge

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 18. November 2022

FAQ: Adaptive Cruise Control

Was ist Adaptive Cruise Control?

Beim Adaptive Cruise Control handelt es sich um ein Fahrassistenzsystem für Kraftfahrzeuge. Der Abstandsregeltempomat reguliert automatisch die Geschwindigkeit und bezieht dabei den Anstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein.

Wie funktioniert Adaptive Cruise Control?

Das System verarbeitet unterschiedliche Daten. So gibt es zum Beispiel Sensoren am vorderen Teil des Kfz, welche ständig den Abstand zum Vordermann messen. Wird dieser zu gering, bremst das Fahrzeug automatisch ab.

Ist ACC ein Tempomat?

Ja. Allerdings handelt es sich hierbei um einen Tempomaten, der nicht immer die gleiche Geschwindigkeit hält. Viel mehr ist auch der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug von Bedeutung. Wird dieser zu gering, reduziert das System das Tempo automatisch.

Welche Fahrzeuge haben ACC?

Schon seit 2002 wird die Adaptive Cruise Control in Fahrzeugen der Hersteller Volkswagen und Audi verbaut. Bei vielen anderen Autoherstellern gehört der Abstandstempomat mittlerweile zur Standartausstattung für Fahrzeuge in höheren Preissegmenten.

Adaptive Cruise Control: Eine Definition

Was ist ein adaptiver Tempomat?
Was ist ein adaptiver Tempomat?

Mit steigendem technischem Fortschritt werden auch immer mehr Fahrassistenzsysteme in Fahrzeugen verbaut. Eine Zulassung für das autonome Fahren ist zwar aktuell noch nicht in Sicht, allerdings gibt es heute schon viele Funktionen, welche dem Fahrer die Fahrt erheblich erleichtern und die Verkehrssicherheit erhöhen.

Dazu gehört auch die sogenannte Adaptive Cruise Control. Es handelt sich dabei um einen Abstandstempomat. Wie ein üblicher Tempomat regelt dieser die Geschwindigkeit des Fahrzeugs. Zusätzlich wird der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ständig gemessen.

Dadurch soll das Risiko für einen Auffahrunfall erheblich verringert werden. Besteht akutes Risiko für eine Kollision, kann das Adaptive-Cruise-Control-System eine Gefahrenbremsung einleiten.

Interessant: Adaptive Cruise Control wurde schon in den 90er Jahren entwickelt. Heutzutage wird das System in vielen Fahrzeugen von unterschiedlichen Herstellern serienmäßig verbaut.

Wie funktioniert ein Adaptive-Cruise-Control-System?

Die Adaptive Cruise Control wird bei vielen Fahrzeugen verbaut.
Die Adaptive Cruise Control wird bei vielen Fahrzeugen verbaut.

Bei der Adaptive Cruise Control stellen Sie das gewünschte Tempo ein. Dieses wird vom Tempomat konstant gehalten. Am vorderen Teil des Fahrzeugs sind Sensoren verbaut. Diese können bis zu 250 m auf die Straße „strahlen“.

Stellt das System fest, dass der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Kfz unterschritten wird, so reduziert es das Tempo. Ist die Straße im Anschluss wieder frei, beschleunigt der Wagen auf die ursprünglich eingestellte Geschwindigkeit.

Das System funktioniert bei allen Witterungsbedingungen, da es durch Sensoren betrieben wird. Dies wäre zum Beispiel bei einer Kamera nicht möglich. Verfügt das Kfz über eine Handschaltung, wird der Fahrer per Signal im Cockpit zum Bremsen und Schalten aufgefordert.

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