Speedweek in ganz Europa: Ab heute wird geblitzt!

News von Mathias Voigt

Veröffentlichungsdatum: 4. August 2025

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Um das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Einhaltung von Tempolimits zu steigern, veranstaltet das European Roads Policing Network vom 04. bis 10. August die zweite Speedweek 2025. In diesem Zeitraum müssen Sie in ganz Europa mit dem verstärkten Einsatz von Blitzern rechnen. Einen Blitzermarathon wird es im Zuge dessen diesmal aber nicht geben.

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Speedweek für weniger Unfälle auf europäischen Straßen

Die Speedweek soll für mehr Sicherheit auf europäischen Straßen sorgen.
Die Speedweek soll für mehr Sicherheit auf europäischen Straßen sorgen.

Der Speed-Marathon ist eine europaweite Aktion im Rahmen der sogenannten Speedweek. Diese wird vom European Roads Policing Network (ROADPOL) organisiert. Es handelt sich dabei um einen Zusammenschluss verschiedener europäischer Polizeibehörden.

Laut eigenen Angaben hat es sich ROADPOL zur Aufgabe gemacht, die Zahl der schweren und tödlichen Verletzungen auf europäischen Straßen zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, wird es vom 04. bis zum 10. August eine erneute Speedweek geben.

In diesem Zeitraum müssen Verkehrsteilnehmer also mit verstärkten Kontrollen durch mobile Blitzer rechnen.

Speedweek: Sind alle Bundesländer dabei?

Folgende Bundesländer sind bei der Speedweek dabei und führen die gesamte Woche über Kontrollen durch:

  • Baden-Württemberg (Geschwindigkeitsüberwachung)
  • Bayern (keine Angabe)
  • Berlin (keine Teilnahme)
  • Brandenburg (Schwerpunkt Motorradfahrer)
  • Bremen (Geschwindigkeitskontrollen)
  • Hamburg (Stationäre und mobile Blitzer)
  • Hessen (Geschwindigkeitskontrollen und Unfallschwerpunkte)
  • Mecklenburg-Vorpommern (keine Teilnahme)
  • Niedersachsen (Geschwindigkeitskontrollen)
  • Nordrhein-Westfalen (Unfallschwerpunkte und bekannte Raserstrecken)
  • Rheinland-Pfalz (Geschwindigkeitskontrollen)
  • Saarland (keine Teilnahme)
  • Sachsen (Verstärkte Kontrolle von Schulwegen)
  • Sachsen-Anhalt (Geschwindigkeitskontrollen)
  • Schleswig-Holstein (Überhöhte Geschwindigkeit und aggressives Fahrverhalten)
  • Thüringen (keine Teilnahme)

Berlin und das Saarland nahmen weder an der Speedweek noch am Speed-Marathon im April teil. Dieser Schritt wurde teilweise mit Personalmangel begründet. In Sachsen fiel die erste Speedweek mit der Kampange „Blitz für Kids“ zusammen, die sich auf die Schulwegsicherheit fokussierte und in Mecklenburg-Vorpommern wurde die Speedweek in die Kampange „Fahren.Ankommen.Leben“ integriert, mit der den gesamten April gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen vorgegangen wurde.

Übrigens! Die Speedweek wird in ganz Europa durchgeführt. Wenn Sie als mit dem Auto ins Ausland fahren, sollten Sie vorab dringend die geltenden Tempolimits in Erfahrung bringen!

Einige Polizeistellen veröffentlichen vorab die Standorte, an denen in der Speedweek verstärkt geblitzt werden soll. Die nachfolgende Tabelle fasst die Informationen zu den Messstellen, die im April genutzt wurden, zusammen:

Bundes­landGroße Städte
Baden-Württemberg
(15.04.)
Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg im Breisgau, Heidelberg, Heilbronn
Bayern
(15.04.)
Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Erlangen, Fürth, Ingolstadt, München, Nürnberg, Regens­burg, Würzburg
Berlin
(13. - 19.04.)
-
Branden­burg
(15.04.)
Bernau bei Berlin, Branden­burg an der Havel, Cottbus, Ebers­walde, Falkensee, Frankfurt (Oder), Fürsten­walde, Königs Wuster­hausen, Oranien­burg, Potsdam
Bremen
(13. - 19.04.)
-
Hamburg
(1 Schwerpunkttag zwischen 13. und 19.04.)
-
Hessen
(13. - 19.04.)
Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Hanau, Kassel, Marburg, Offenbach am Main, Wiesbaden
Mecklenburg-Vorpommern
(13. - 19.04.)
Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund
Niedersachsen
(13. - 19.04.)
Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück
Nordrhein-Westfalen
(13. - 19.04.)
Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg
Rhein­land-Pfalz
(13. - 19.04.)
Frankenthal, Kaisers­lautern, Koblenz, Ludwigs­hafen am Rhein, Mainz, Neustadt an der Wein­straße, Neuwied, Speyer, Trier, Worms
Saarland-
Sachsen
(13. - 19.04.)
Leipzig, Chemnitz, Dresden, Görlitz
Sachsen-Anhalt
(13. - 19.04.)
Halle (Saale), Magdeburg, Dessau-Roßlau, Stendal
Schleswig-Holstein
(13. - 19.04.)
Kiel, Lübeck, Flensburg, Norderstedt, Neumünster
Thüringen
(13. - 19.04.)
Erfurt, Jena, Gera, Weimar, Gotha, Eisenach, Nordhausen

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Über den Autor

Mathias Voigt (Rechtsanwalt)
Mathias Voigt

Rechtsanwalt Mathias Voigt besitzt seine Zulassung seit 2013. Zuvor studierte er an der juristischen Fakultät in Rostock und absolvierte sein Referendariat in Nordrhein-Westfalen. Als Autor für bussgeldkatalog.org informiert er Verbraucher unter anderem über deren Rechte in einem Bußgeldverfahren.

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