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Welche verschiedenen Fahrradtypen gibt es?

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 22. April 2022

FAQ: Fahrradtypen

Ich möchte mir ein Fahrrad kaufen. Welche Arten von Bikes gibt es?

Da ein Fahrrad auf verschiedene Weise gebraucht werden kann, gibt es auch sehr viele verschiedene Typen. Im Alltag eignet sich vor allem ein City-Bike oder Trekkingrad, während Sportler eher an einem Rennrad oder Mountainbike interessiert sein dürften. Eine Erläuterung der gängigsten Fahrradtypen finden Sie weiter unten in diesem Ratgeber.

Welches Fahrrad eignet sich sowohl für die Straße als auch fürs Gelände?

Wollen Sie ein Fahrrad für Stadt und Gelände, sind Sie mit einem Trekkingrad oder Crossbike am besten beraten.

Eignen sich alle Fahrradtypen für die Benutzung im Straßenverkehr?

Nein. Bestimmte Fahrradtypen entsprechen nicht den Vorschriften der StVZO und dürfen ohne entsprechende Umbauten nicht am Straßenverkehr teilnehmen. So verfügt ein Rennrad z. B. nicht über die vorgeschriebene Beleuchtung. Andere Fahrradtypen sind wiederum gar nicht für das Fahren auf der Straße ausgelegt. Dazu gehört z. B. das Dirt-Bike, welches hauptsächlich für Tricks und nicht zur Fortbewegung gedacht ist.

Fahrrad: Unterschiedliche Typen für unterschiedliche Zwecke

Unterschiedliche Fahrradtypen eignen sich für unterschiedliche Zwecke.
Unterschiedliche Fahrradtypen eignen sich für unterschiedliche Zwecke.

Ein Fahrrad kann mehr, als Sie einfach nur von A nach B zu bringen. Es kann für die Beförderung von Personen oder Gegenständen herhalten, zum Ausführen von Kunststücken benutzt werden und selbstverständlich auch als Sportgerät dienen, um Ihre Fitness zu verbessern. Bei so unterschiedlichen Verwendungszwecken ist es nicht verwunderlich, dass es auch jede Menge verschiedene Fahrradtypen gibt.

Angesichts einer so großen Auswahl kann es gar nicht so einfach sein, das passende Fahrrad zu kaufen. Wir stellen Ihnen deshalb im Folgenden die gängigsten Fahrradarten vor und erläutern Ihnen, welche Räder sich für welche Zwecke eignen. Wollen Sie mehr über Fahrräder mit elektronischer Unterstützung wissen, empfehlen wir Ihnen unseren Ratgeber zum Thema „E-Bike”.

Mit dem Rennrad sind Sie schnell unterwegs

Mit dem Rennrad erreichen Sie von allen Fahrradtypen die höchste Geschwindigkeit.
Mit dem Rennrad erreichen Sie von allen Fahrradtypen die höchste Geschwindigkeit.

Ihnen geht es beim Radfahren rein um den sportlichen Aspekt und schnell darf es auch noch sein? Dann ist das Rennrad eine gute Wahl für Sie. Wie der Name vermuten lässt, lassen sich damit von allen Fahrradtypen die höchsten Geschwindigkeiten erreichen. Möglich wird das durch ein geringes Gewicht, eine geringe Reibung der Reifen und einen geringen Luftwiderstand. Um dies zu erreichen, ist das Rennrad aus einem extrem leichten Material gebaut, wie z. B. Alu oder Carbon, und hat sehr schmale Räder. Außerdem verzichtet es auf jegliche Bauteile, die nicht dem Fahren selbst dienen, wie etwa eine Klingel oder Beleuchtung.

Dadurch wird das Rennrad zwar schnell, entspricht allerdings nicht der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Ohne entsprechende Umbauten dürfen Sie damit also nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Zudem eignen sich die schmalen Reifen nur für Asphaltstraßen. Somit ist das Rennrad ausschließlich für Radwettkämpfe oder lange Ausfahrten auf der Landstraße geeignet. Möchten Sie hingegen alltägliche Fahrten in der Stadt oder Touren im Gelände unternehmen, sollten Sie sich nach einem anderen Fahrradtyp umsehen.

Sie wollen wissen, wann ein Fahrrad gemäß StVZO zugelassen ist? Erfahren Sie es hier in unserem Ratgeber „verkehrssicheres Fahrrad”!

City-Bike: Der Städter unter den Fahrrädern

Vollkommen anders sieht es beim City-Bike aus. Dieses ist vor allem auf Sicherheit, Komfort und Einfachheit ausgelegt. So entspricht ein City-Bike nicht nur voll und ganz der StVZO, sondern kann dank seines stabilen Rahmens auch einiges aushalten. Der Einstieg erfolgt oft tief, was es auch körperlich eingeschränkten Menschen leicht macht, aufs Rad zu steigen. Die Sitzhaltung beim Fahren ist aufrecht und ermöglicht einen guten Überblick, welcher im Stadtverkehr nie schaden kann. Bei der Gangschaltung handelt es sich oft um eine Nabenschaltung, was weniger wartungsintensiv ist als eine Kettenschaltung.

Insgesamt ist das City-Bike für ein sicheres und bequemes Fahren in der Stadt gedacht. Da es häufig über keine Federung verfügt, ist es nicht fürs Gelände geeignet, aber selbst innerorts kann dies suboptimal sein. Führt Ihr Weg Sie einmal nicht über gut asphaltierte Straßen, sondern zum Beispiel über Kopfsteinpflaster, werden Sie die fehlende Federung schnell merken. Auch hohe Geschwindigkeiten lassen sich mit einem City-Bike nicht erreichen. Das ist aber auch gut so, weil dieser Fahrradtyp in der Regel über eine Rücktrittbremse verfügt. Deren Bremskraft ist meist nicht so effektiv wie eine Hinterradbremse und daher wirklich nur für geringe Geschwindigkeiten geeignet.

Das Multitalent heißt Trekkingrad

Das Trekkingrad ist der Allrounder unter der Fahrradtypen.
Das Trekkingrad ist der Allrounder unter der Fahrradtypen.

Suchen Sie nach dem Allrounder unter den Fahrradtypen, geht nichts über das Trekkingrad: Es entspricht der StVZO, ist stabil, verfügt über Felgen- oder Scheibenbremsen und eignet sich sowohl für die Straße als auch im leichten Gelände.

Die Gangschaltung ist in der Regel eine Kettenschaltung, welche eine regelmäßige Wartung erfordert. Die Sitzposition ist etwas geneigter als beim City-Bike, wodurch sich der Luftwiderstand verringert. Dadurch können Sie unter den richtigen Bedingungen durchaus ein ansehnliches Tempo erreichen. Da ein Trekkingrad aber sehr stabil ist, ist es ebenso zum Transportieren von Lasten geeignet. Es ist somit kein Problem, das Bike mit Packtaschen zu beladen.

Ein Nachteil des Trekkingsrads ist häufig die fehlende Federung. Für Wald-, Feld- und Berg-Touren ist es deshalb nur bedingt geeignet.

Mountainbike und Dirt-Bike: Mit dem Rad über Stock und Stein

Sie möchten Spaß im Gelände haben? Dann sind für Sie vor allem zwei Fahrradtypen interessant: das Mountainbike und das Dirt-Bike. Beide sind als reines Freizeit- bzw. Sportgerät ausgelegt, was bedeutet, dass sie nicht der StVZO entsprechen. Überhaupt sind sie für Fahrten auf ebenen Straßen nicht geeignet. Dafür aber sind beide leicht, stabil, gut gefedert und sehr wartungsarm.

Ein Mountainbike ist für Touren über Stock und Stein ausgelegt und verfügt daher über eine gute Gangschaltung. Das Dirt-Bike hingegen ist nicht zur Fortbewegung konstruiert, sondern für Tricks. Der Schwerpunkt dieses Fahrrads liegt weit hinten und niedrig, was das Springen vereinfacht. Ein Dirt-Bike hat üblicherweise keine Gänge.

Klapprad: Nicht sportlich, aber praktisch

Viele Fahrradtypen kommen auch als Klapprad daher.
Viele Fahrradtypen kommen auch als Klapprad daher.

Wenn Sie nach einem Fahrrad suchen, dass wenig Platz einnimmt und sogar in den Kofferraum Ihres Autos passt, dürfte das Klapp- bzw. Faltrad für Sie interessant sein. Es handelt sich dabei in der Regel um ein recht einfaches Fahrrad mit Scheibenbremsen und ohne Federgabel. Aufgrund der kleinen Laufräder lässt sich meist nur auf Asphaltstraßen bequem damit fahren.

Das Fahren mit einem Faltrad ist weder besonders schnell noch besonders sportlich und große Lasten hält es auch nicht aus. Dafür erhöht sich jedoch Ihre Mobilität, da Sie ein solches Fahrrad eben sehr leicht transportieren können.

Das Crossbike eignet sich für (fast) alle Gelegenheiten

Sie wollen die Vielseitigkeit des Trekkingrads kombiniert mit der Geländetauglichkeit eines Mountainbikes? Dann sollten Sie sich nach einem Crossbike umsehen. Auch dieses gehört zu den Fahrradtypen, mit denen sich sowohl Stadt als auch Gelände meistern lassen.

Ein Crossbike ist weitaus besser gefedert als ein Trekkingrad und gleichzeitig windschnittiger als ein Mountainbike. Die vorhandene Kettenschaltung erfordert einen gewissen Wartungsaufwand, doch davon abgesehen hat ein Crossbike kaum Nachteile und eignet sich für viele verschiedene Fahrsituationen.

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