Wann ist der Führerschein weg? – welche Delikte zum Führerscheinentzug führen

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Ab wann muss man den Führerschein abgeben?

Wann wird der Führerschein entzogen, sodass Sie zu Fuß gehen müssen?

Wann wird der Führerschein entzogen, sodass Sie zu Fuß gehen müssen?

Um den Straßenverkehr sicher zu gestalten, gibt es zahlreiche Regeln, die ein Autofahrer beachten muss. All diese Vorschriften sind in der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) festgehalten. Verstoßen Sie gegen eine dieser Vorschriften, gefährden Sie nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. Aus diesem Grund müssen Verkehrssünder in einigen Fällen den Führerschein für mehrere Monate, vielleicht sogar Jahre abgeben.

Wann der Führerschein weg ist und für wie lange, das hängt von der Schwere des Vergehens ab. In unserem Beitrag klären wir Sie umfassend zu den gängigsten Verstoßen, die zum Führerscheinentzug bzw. Fahrverbot führen, auf. Ab wann Sie den Führerschein abgeben müssen, wenn sich die Punkte auf Ihrem Flensburger Konto häufen, wenn Sie alkoholisiert hinter dem Steuer saßen oder wenn Sie zu schnell fuhren, das sind Themen dieses Beitrags.

Fahrverbot oder Führerscheinentzug – das ist hier die Frage!

Bevor wir die Thematik vertiefen, sollte noch kurz der Unterschied zwischen einem Fahrverbot und einem Führerscheinentzug geklärt werden, Begriffe, die häufig irrtümlicherweise synonym verwendet werden. Beide Sanktionen sollen als verkehrserzieherische Maßnahme den Betroffenen dazu bewegen, künftig die Regeln der StVO zu beachten. Der Verkehrssünder muss in beiden Fällen zumindest für eine Zeit auf seinen fahrbaren Untersatz verzichten. Aber nur in einem Fall bekommt er diesen nach kurzer Zeit auch wieder anstandslos ausgehändigt:

  1. Wenn beim Fahrverbot der Führerschein wegist: Ab wann Sie diesen beim Fahrverbot verlieren, sagt Ihnen der Bußgeldkatalog. In der Regel begehen Sie vorher ein schweres Verkehrsdelikt, bspw. wenn Sie bei Rot über die Ampel fahren. Das bedeutet ein einmonatiges Fahrverbot. Nach diesem einen Monat können Sie anschließend Ihren Führerschein einfach wieder bei der entsprechenden Behörde abgeben und können direkt wieder ein Kfz führen.
  2. Wenn der Führerschein entzogen wird: Das bedeutet den Verlust der Fahrerlaubnis. Angeordnet wird der Führerscheinentzug bspw. von einem Gericht oder von der Fahrerlaubnisbehörde, wenn diese starke Zweifel an der Fahreignung des Betroffenen haben, bspw. nach ständigem Übertreten der Vorschriften. Um die Fahrerlaubnis zurückzuerlangen, muss nach einer Sperrfrist von mindestens sechs Monaten (vielleicht sogar erst Jahre später) der Führerschein neu beantragt werden. Hierfür muss die Fahreignung bewiesen werden etwa durch das Bestehen der MPU.
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Ab wie viel Punkten ist der Führerschein weg?

Ab wie viel Punkten ist der Führerschein weg? Der Punktetacho gibt Auskunft.

Ab wie viel Punkten ist der Führerschein weg? Der Punktetacho gibt Auskunft.

Für bestimmte Verstöße werden Punkte in Flensburg verteilt. Wann dabei der Führerschein weg ist, entscheidet sich mit der Punktzahl. Auskunft gibt das Punktetacho, dass die bestimmten Punktzahlen mit Signalfarben versieht, wie Sie an der Seite sehen können. Sie können sich demnach merken: Sind auf Ihrem Flensburger Konto acht Punkte, ist der Führerschein weg.

Bekommen Sie auf der gelben Stufe eine Ermahnung oder auf der roten Stufe eine Verwarnung, ist diese in beiden Fällen für Sie kostenpflichtig. Beide sollen dafür sorgen, dass Sie sich Ihrer Verstöße bewusst sind und über den anstehenden Führerscheinentzug im Bilde sind, damit Sie sich nicht fragen müssen: „Mit wie viel Punkten ist eigentlich der Führerschein weg?“

Weil Sie entsprechend informiert werden, ist es anschließend kaum erfolgsversprechend, Einspruch einzulegen. Die Aussage, dass Sie Ihren Führerschein benötigen, weil davon Ihre berufliche Existenz abhängt, kann in Einzelfällen ein Fahrverbot abwenden (ein Anwalt für Verkehrsrecht berät Sie näher). Da der Verlust der Fahrerlaubnis hier aber nicht überraschend kommt, wird dieser Umstand das Gericht nur selten gnädig stimmen.

Ab wie viel Promille ist der Führerschein weg?

Bei wie viel Punkten ist der Führerschein weg?

Bei wie viel Punkten ist der Führerschein weg?

Sie waren mit Alkohol am Steuer unterwegs und fragen sich nun, wann der Führerschein weg ist, wenn Sie dabei erwischt wurden? Hierbei kommt es, je nachdem, wie viel Promille Sie hatten, auch – aber nicht immer – darauf an, wie Sie sich verhalten:

  • ab 0,3 Promille: Hier gilt die relative Fahruntüchtigkeit. Sie machen sich strafbar, wenn Sie Schlangenlinien fahren, die Gegenfahrbahn nutzen oder sich auf andere Weise auffällig verhalten. Wann und ob hier der Führerschein weg ist, hängt von den Umständen und ist definitiv im Bereich des Möglichen.
  • ab 0,5 Promille: Hier begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit. Beim ersten Verstoß müssen Sie ein Bußgeld von 500 Euro zahlen, bekommen zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Der zweite Verstoß zieht 1000 Euro Bußgeld, ebenfalls zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot nach sich. Beim dritten Verstoß ist es dasselbe, nur dass Sie hier 1500 Euro abgeben müssen. Bei all diesen Verstößen müssen Sie damit rechnen, eine MPU absolvieren zu müssen.
  • ab 1,1 Promille: Wann der Führerschein bei Alkohol weg ist, auf diese Frage können wir an dieser Stelle bestimmt antworten: ab 1,1 Promille. Hier wird die absolute Fahruntüchtigkeit unwiderlegbar angenommen. Selbst wenn Sie sich an die Verkehrsregeln halten, bekommen Sie drei Punkte in Flensburg und der Führerschein wird für mindestens sechs Monate entzogen.
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Übrigens: Befinden Sie sich in der Probezeit, dürfen Sie gar kein Alkohol trinken. Wann hier der Führerschein weg ist? Der erste Verstoß gegen die Null-Promille-Grenze zieht die Verlängerung der Probezeit sowie die verpflichtende Teilnahme an einem Aufbauseminar nach sich. Beim zweiten Verstoß droht der Verlust der Fahrerlaubnis.

Ab wie viel Km/h ist der Führerschein weg?

Ab wie viel km/h zu schnell ist der Führerschein weg?

Ab wie viel km/h zu schnell ist der Führerschein weg?

Wurden Sie mit zu hoher Geschwindigkeit geblitzt und fragen sich nun: „Bei wie viel km/h ist der Führerschein weg?“ Zunächst einmal ist bei einem Tempoverstoß gemäß Bußgeldkatalog „nur“ ein Fahrverbot vorgesehen. Sie bekommen demnach Ihren Führerschein, wenn Sie ihn denn abgeben müssen, nach spätestens drei Monaten wieder ausgehändigt. Die Fahrerlaubnisbehörde kann aber bei auffälligen Autofahrern auch die Fahrerlaubnis entziehen und bspw. das Bestehen einer MPU verlangen, um die Fahreignung als bewiesen anzusehen.

Das erste reguläre Fahrverbot wird verhängt, wenn der Betroffene mindestens 31 km/h zu schnell unterwegs war. Dies entspricht einem Monat Fahrverbot. Je höher die Geschwindigkeit, desto länger dauert das Fahrverbot an.

Wann der Führerschein weg ist, hängt aber nicht allein von der Tachoanzeige ab. So kann den Verkehrssünder bereits ein einmonatiges Fahrverbot ereilen, wenn er innerhalb von 12 Monaten zweimal schneller als 25 km/h fuhr und dabei geblitzt wurde. Daneben gibt es, unabhängig davon, wie oft der Betroffene geblitzt wurde, einen Punkt in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro.

Achtung: Der Bußgeldkatalog verhängt noch bei zahlreichen anderen schweren Vergehen ein Fahrverbot gegen den Verkehrssünder. Die hier genannten Fälle sind nicht die einzigen Delikte, die auf diese Weise sanktioniert werden.
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