Unfallkosten absetzen - Kosten nach einem Autounfall 2018

Unfallkosten steuerlich absetzen: So gehen Sie vor!

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Sind Unfallkosten grundsätzlich steuerlich absetzbar?

Unter Umständen können Sie die entstandenen Kosten von einem Unfall steuerlich absetzen.

Unter Umständen können Sie die entstandenen Kosten von einem Unfall steuerlich absetzen.

Aus einer schlechten Situation das Beste machen: Optimisten versuchen, diesem Motto so oft wie möglich zu folgen. Im Fall eines Autounfalls müssen sie allerdings genau hinsehen, um der Sachlage etwas Gutes abzugewinnen. Doch halt! Wenigstens steuerlich sollte sich ein Unfall bezahlt machen, oder nicht?

Wann sind die Kosten von einem Unfall steuerlich absetzbar? Was gilt, wenn die Versicherung eingesprungen ist?

Erfahren Sie hier, unter welchen Umständen sich der Optimismus gelohnt hat und Sie entstandene Unfallkosten von der Steuer absetzen können und wann Sie die Beträge nicht in der Steuererklärung geltend machen können.

Dann können Sie Unfallkosten als Werbungskosten absetzen

Sie können die Kosten, die durch einen Unfall entstanden sind, nur dann absetzen, wenn Sie diese auch selbst bezahlt haben. Wurden Sie unverschuldet in einen Autounfall verwickelt, begleicht nämlich die Versicherung des Unfallgegners die Ihnen entstehenden Kosten.

Auch, wenn Sie kaskoversichert sind, kommen Sie nicht selbst für die Reparatur- und Ersatzkosten auf, sondern Ihr Versicherer.

In diesen Situationen müssen Sie die Unfallkosten teilweise oder ganz selbst zahlen:

  • Sie haben den Unfall (teilweise) verursacht und sind nicht kaskoversichert
  • Der Unfallverursacher ist nicht versichert und kann die Kosten nicht begleichen

Trifft einer dieser Punkte auf Sie zu, erfüllen Sie eines von zwei Kriterien, um die Unfallkosten als Werbungskosten steuerlich abzusetzen.

An der zweiten Voraussetzung scheitern die meisten Unfallbeteiligten: Der Unfall muss auf dem Arbeitsweg erfolgt sein. Dies schließt Fahrten ein, welche

  • zwischen Arbeitsplatz und Wohnung
  • zur Besorgung von Arbeitsmitteln
  • zu Vorstellungsgesprächen
  • aufgrund einer doppelten Haushaltsführung
  • aufgrund eines beruflich notwendigen Umzugs
  • zu Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen

erfolgen.

Auch kleinere Umwege, welche etwa zum Auftanken oder durch eine Mitfahrgemeinschaft mehrerer Kollegen entstehen, gelten als Arbeitsweg.

Erst, wenn beide Bedingungen zutreffen, sind Unfallkosten als Werbungskosten in der Steuererklärung anzugeben.

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Sie können Unfallkosten absetzen? Diese Bedingungen müssen Sie dazu erfüllen

Sind die Kosten von einem Autounfall steuerlich absetzbar, müssen Bedingungen eingehalten werden.

Sind die Kosten von einem Autounfall steuerlich absetzbar, müssen Bedingungen eingehalten werden.

Möchten Sie Unfallkosten als Werbungskosten absetzen, verlangt das Finanzamt exakte Nachweise über die Höhe der von Ihnen gezahlten Beträge. Legen Sie Ihrer Steuererklärung daher unbedingt sämtliche Rechnungen bei.

Weiterhin sind der polizeiliche Unfallbericht, eventuelle Zeugenaussagen und ggf. geleistete Versicherungsleistungen beizulegen.

Nahezu sämtliche Kosten, welche Ihnen direkt oder indirekt durch den Unfall entstanden sind, sind absetzbar – sofern Sie entsprechende Nachweise vorlegen.

Dies betrifft neben den Reparatur- und Mietwagenkosten ebenfalls Anwalts- und Abschleppgebühren.

Eine Ausnahme besteht bei der dem Unfall folgenden Höherstufung durch die Versicherung. Diese Zusatzkosten können Sie nicht in der Steuererklärung absetzen.

Sie erhalten nur Teilbeträge von Dritten?

Nicht immer sind die Fälle klar geregelt: Mitunter erhalten Unfallbeteiligte nur einen Teil der Kosten von Versicherung, Unfallgegner und Co. zurück. In dieser Situation können diese Zahlungen auf zwei Wegen in Ihrer Steuererklärung auftauchen:

  • Sie erhalten den Betrag innerhalb eines Jahres nachdem Sie die Unfallkosten bezahlt haben. In diesem Fall verringert sich die absetzbare Summe – welche als Werbungskosten deklariert wird – um den erhaltenen Betrag.
  • Die Beträge werden erst nach über einem Jahr an Sie gezahlt: Dann müssen Sie diese als Einkünfte in der Steuererklärung angeben und entsprechend versteuern.

Ausnahmefälle: Unfallkosten als Sonderausgaben absetzen

In sehr wenigen spezifischen Fällen können Betroffene die Kosten von einem Autounfall steuerlich absetzen, wenn dieser nicht auf der Fahrt zur Arbeit passierte.

Verunfallten Sie beispielsweise während Sie im Zuge Ihrer Scheidung zum Anwalt fuhren, können Sie die Unfallkosten als Sonderausgaben bzw. als außergewöhnliche Belastung absetzen. Selbiges ist richtig, wenn Sie zum Unfallzeitpunkt eine behinderte Person zu notwendigen Terminen fuhren.

Auch in diesen Fällen gilt: Sie dürfen nur jene Beträge, die Sie auch selbst bezahlt haben, absetzen.
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