Traktor-Versicherung-Vergleich 2020: Online Policen vergleichen

Von bussgeldkatalog.org, letzte Aktualisierung am: 5. Mai 2020

Auch für den Traktor ist die Versicherung Pflicht!

Auch Ihr Trecker benötigt eine Versicherung. Im Vergleich zur Kfz-Versicherung für Pkw gibt es kaum Unterschiede.
Auch Ihr Trecker benötigt eine Versicherung. Im Vergleich zur Kfz-Versicherung für Pkw gibt es kaum Unterschiede.

Sobald Sie mit Ihrem Traktor nicht nur auf Ihrem Privatgrund, sondern im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs sind, müssen Sie ihn versichern. Für Traktoren gilt diesbezüglich dasselbe wie für andere Kfz: Gemäß Pflichtversicherungsgesetz muss mindestens eine Haftpflichtversicherung vorhanden sein.

Rechtlich macht es also zunächst keinen Unterschied, ob Sie eine landwirtschaftliche Zugmaschine oder einen Pkw fahren. Außerdem haben Sie wie gewohnt die Wahl zwischen einem Haftpflicht- und einem Kaskoschutz.

Hier sollten Sie etwas genauer hinsehen und Tarife vergleichen, denn für die Versicherung und die Höhe der Beiträge spielt es sehr wohl eine Rolle, was für ein landwirtschaftliches Nutzfahrzeug Sie versichern möchten. Welche Faktoren sind bei der Traktor-Versicherung relevant? Im Vergleich sollten Sie auf einige Aspekte achten. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Nutzen Sie jetzt den Traktor-Versicherungsvergleich online!

FAQ: Traktor-Versicherung im Vergleich

Ich möchte für meinen Traktor einen Versicherungsvergleich anstellen – was muss ich tun?

Eine Traktor-Versicherung unterscheidet sich kaum von einer normalen Kfz-Versicherung. Hilfe beim Vergleich finden Sie mit einem Klick hier.

Welche Versicherung benötige ich für meinen Traktor?

Auch für Ihren Traktor ist eine Versicherung notwendig und zwar mindestens eine Haftpflicht.

Was macht eine gute Traktor-Versicherung aus?

Nach einem Traktorunfall hat meist auch der eigene Traktor Schaden genommen und nicht nur der des Unfallgegners. Idealerweise deckt die Versicherung auch diese Schäden ab.

Wichtig für den Preis- und Versicherungsvergleich: Welcher Traktor soll versichert werden?

Die normale Haftpflichtversicherung ist beim Traktor besonders günstig. Sie können sich aber auch für eine Kaskoversicherung entscheiden.
Die normale Haftpflichtversicherung ist beim Traktor besonders günstig. Sie können sich aber auch für eine Kaskoversicherung entscheiden.

Wie jede andere Kfz-Versicherung sind Beitragshöhe und Leistungsumfang des Schutzes unter anderem vom Fahrzeug abhängig. Bei einem Traktor berücksichtigt die Versicherung im Vergleich zu anderen Modellen unter anderem folgende Aspekte:

  • Leistung in Kilowatt (kW): Gerade für die Höhe der Versicherungsbeiträge ist die Leistung des Traktors entscheidend. Bei Traktoren mit weniger als 44 kW zahlen Sie zwischen 20 und 170 Euro im Jahr. Leistungsstärkere Traktoren mit über 45 kW fallen mit bis zu 600 Euro im Jahr etwas mehr ins Gewicht.
  • Regional- und Typklasse: In diesem Punkt unterscheidet sich die Traktor-Versicherung nicht von der normalen Autoversicherung. Je nachdem, wo Sie wohnen und welchem Fahrzeugtyp Ihr Traktor angehört (auch die Marke ist wichtig), wirkt sich dies auf die Beiträge aus.
  • Wagniskennziffer (WKZ): Wie wir nachfolgend noch etwas genauer erläutern werden, hilft die WKZ den Versicherungsgebern Fahrzeuge einer Risikoklasse zuzuordnen. Je höher das Risiko eines Schadens, desto mehr kostet in der Regel auch die Traktor-Versicherung.
Bei zulassungsfreien Traktoren ist im Übrigen keine Versicherung nötig, dazu gehören z. B. Rasentraktoren und Aufsitzmäher.

Risikobewertung mit der Wagniskennziffer

Wie anfällig Fahrzeuge für Schäden sind, hängt unter anderem vom Fahrzeugtyp ab. Je risikoreicher, desto teurer sind die Versicherungen in der Regel. Um diese Risikobewertung besser umsetzen zu können, gibt es die sog. Wagniskennziffer (auch: Wagnisstufe).

Verschiedene Faktoren fließen in die Bewertung ein. Bei Lkw wird beispielsweise auch nach Gewicht und Treibstoffart unterschieden. Aber auch der Standort und Einsatzbereich sowie im Falle eines Saisonkennzeichens der Nutzungszeitraum spielen dabei eine Rolle. Landwirtschaftliche Zugmaschinen bzw. Traktoren werden wie folgt eingestuft:

  • WKZ 401: Zugmaschinen im Werkverkehr
  • WKZ 411: Zugmaschinen im gewerblichen Güterverkehr
  • WKZ 451: Landwirtschaftliche Zugmaschinen und Schlepper mit grünem Kennzeichen (steuerbefreit)
  • WKZ 452: Landwirtschaftliche Zugmaschinen und Schlepper mit schwarzem Kennzeichen
  • WKZ 801: Sonstige landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen (z. B. Pflug, Schneefräse)

Aus diesem Grund sollten Sie erst festlegen, wo und wie Sie den Traktor einsetzen. Jede Versicherung stellt den Vergleich an und ordnet Ihren Traktor entsprechend der Risikostufe ein.

Beachten Sie, dass die Bewertung anders ausfällt, wenn Sie eine solche landwirtschaftliche Arbeits- oder Zugmaschine gar nicht in der Landwirtschaft einsetzen, sondern diese z. B. für den Sport nutzen (Traktorpulling) oder als Oldtimer pflegen.

Sondertarife in der Traktor-Versicherung

Wichtig beim Versicherungsvergleich: Traktor und Schlepper werden entsprechend der Wagniskennziffer bewertet.
Wichtig beim Versicherungsvergleich: Traktor und Schlepper werden entsprechend der Wagniskennziffer bewertet.

Wie unterscheidet sich die Traktor-Versicherung im Vergleich zur normalen Haftpflichtversicherung? Tatsächlich können Sie je nach Anbieter eine gewöhnliche Haftpflicht für Ihren Traktor abschließen. Einige Versicherungsgeber bieten jedoch spezielle Tarife für Landwirte (z. B. der Agrartarif) an.

Anders als eine normale Haftpflicht, die üblicherweise nur die Schäden am Kfz des Unfallgegners übernimmt, springen spezielle Traktor-Versicherungen auch ein, wenn am eigenen Trecker mal aufwendige Reparaturen notwendig werden.

Ein weiterer Vorteil einer Traktor-Versicherung im Vergleich zu anderen Haftpflichtversicherungen: Versicherungsgeber bieten oft einen Flottentarif an. Haben Sie einen landwirtschaftlichen Betrieb, in dem mehrere Traktoren eingesetzt werden, können Sie diese zusammen versichern. Auch der Schadenfreiheitsrabatt ist in der Regel eine Option.

Doch selbst wenn Sie sich für einen etwas teureren Kaskoschutz entscheiden sollten, besteht die Möglichkeit, die Beiträge durch eine Selbstbeteiligungsvereinbarung zu senken.
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