Roller-Versicherung 2017: So finden Sie die beste Versicherung für Ihren Motorroller

Allgemeine Informationen zu Motorrollern

Eine Motorrollerversicherung ist gerade für Fahranfänger besonders wichtig.

Eine Motorrollerversicherung ist gerade für Fahranfänger besonders wichtig.

Viele Menschen verbinden mit Motorollern die Freiheit und Flexibilität beim Fahren. Andere denken dabei an Italien, dem Land, welches gerade für die vielen Rollerfahrer bekannt ist und wo es üblich ist mehr solcher Fahrzeuge zu besitzen, um die engen Gassen besser passieren zu können.

Motoroller sind motorisierte Zweiräder, die den Vorteil haben, dass durch die Karosserie ein guter Wetterschutz geboten wird. Zudem bieten Sie meist einen recht großen Stauraum, durch ein gesondertes Helmfach. Heute werden eher Viertakter gefahren, welche die früheren Zweitakter fast gänzlich ersetzt haben.

Für Fahrer eines Motorrollers gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnung (StVO), wie auch für jeden anderen Verkehrsteilnehmer. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass auch wenn innerhalb von Gassen und Nebenstraßen gefahren wird, die Fußgänger geschützt werden.

Die Sicherheit geht hier immer vor. Dennoch kann es vorkommen, dass der geschätzte Motoroller durch einen Unfall Schäden abbekommt. Ebenfalls ist der Diebstahl des Fahrzeugs möglich. Aus diesem Grund sollten Besitzer eines Motorollers eine Rollerversicherung abschließen.

Wie Sie einen Roller versichern und worauf bei einem Vergleich zu achten ist, erfahren Sie in dem folgenden Ratgeber.

Informationen zur Motorroller-Versicherung

Bei einem Motoroller ist der Durchstieg charakteristisch und unterscheidet sich von einem Motorrad. Außerdem ist ein Motorroller gerade bei jungen Menschen sehr beliebt, da sie so schneller ans Ziel kommen, ohne einen „großen“ Führerschein, wie den der B-Klasse zu benötigen.

Der klassische Roller besitzt in der Regel einen Verbrennungsmotor und Fahrzeuge die aus einem jüngeren Baujahr stammen, besitzen häufig ein Variomatikgetriebe. Dabei werden die Gänge vollautomatisch und stufenlos eingelegt.

Einige Kleinkraftroller besitzen auch ein Schaltgetriebe, bei denen der Fahrer am Lenker mit der linken Hand schaltet.

Da gerade junge Erwachsene gern Roller fahren und sich erst die Fahrpraxis aneignen müssen, hat diese Personengruppe ein höheres Risiko, dass ihr wertvoller Besitz einen Kratzer oder leichten Blechschaden erhält bzw. in einen Verkehrsunfall verwickelt wird. Im Vergleich zu schon erfahrenen Fahrern, muss sich die Fahrerfahrung erst mit der Zeit angeeignet werden.

Diesbezüglich ist ein Roller-Versicherungsvergleich durchaus empfehlenswert, da einige Versicherungsgesellschaften einen höheren Beitrag für jüngere Fahrer verlangen. Es ist möglich, dass Sie eine günstige Roller-Versicherung erhalten, wenn Sie genau die Angebote einsehen und sich Informationen über die verschiedenen Konditionen geben lassen.

Rollerversicherung bei 50ccm Hubraum

Es gibt Begrenzungen für die Geschwindigkeit, welche ein Motorroller fahren darf.

Es gibt Begrenzungen für die Geschwindigkeit, welche ein Motorroller fahren darf.

Bei einem Kleinkraftroller bzw. 50ccm-Roller, ist die Versicherung über ein Versicherungskennzeichen zu bewerkstelligen. Diese Motorroller dürfen schon mit 16 Jahren gefahren werden und sollten nicht schneller als 45 km/h sein. Der hierfür benötigte Führerschein ist der kleinste Motorradführerschein und nennt sich AM. Wenn ein Fahrer eine höhere Klasse besitzt, kann dieser ebenfalls einen Roller fahren, sofern es sich um eine A-Klasse (Motorradführerscheine) handelt.

Ein weiterer Vorteil von den kleinen Motorrollern ist, dass diese in der Haltung recht günstig sind. Die Kfz-Steuer und die Hauptuntersuchung (HU) entfallen bei den Rollern gänzlich.

Anders als bei einem 50er Roller muss die Versicherung für einen Leichtkraftroller bis 125ccm mit einer passenden, etwas umfangreicheren Motorradversicherung ausgestattet sein. Zudem muss hier ein amtliches Kfz-Kennzeichen zugelassen werden.

Ältere Roller dürfen schneller unterwegs sein

Wenn Sie den Führerschein der Klasse B vor dem 1. Januar 1980 gemacht haben, dann ist es möglich einen kleinen Roller zu fahren ohne extra eine Prüfung dazu nochmal ablegen zu müssen. Dennoch sollte auch dann, bei einem Motorroller mit 50ccm, die Versicherung eingeplant werden.

Bei älteren Rollern, welche eine Erstzulassung vor dem 1. März 1992 vorweisen können, gilt eine Ausnahmeregelung. Diese dürfen auch über die vorgegebene 45 km/h-Geschwindigkeitsgrenze fahren. Bei den alten Motorollern ist eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h erlaubt.

Anschaffung und Unterhalt eines Rollers sind erschwinglich

Ein Motoroller ist im Vergleich zu einem Motorrad um einiges erschwinglicher. Da die Kfz-Steuer und der TÜV entfallen, können insbesondere jüngere Leute hier schon etwas Geld sparen – so auch im Vergleich zur Motorrad-Versicherung.

Zudem ist die günstigste Rollerversicherung meist für einen jährlichen Betrag von ca. 30 Euro zu bekommen. Das Versicherungskennzeichen ist dabei inklusive und wird zu der passenden Saison dem Versicherungsnehmer zugeschickt.

Beliebte Motorrollermarken

Das Unternehmen Krupp gilt als einer der ersten deutschen Motorrollerhersteller, welche für die breite Masse produzierten. In dem Jahr 1919 wurde die Produktion dafür in Gang gesetzt und stieg stetig.

Andere Hersteller aus Deutschland, welche bekannte Rollermarken produzieren sind:

  • Zündapp
  • Dürkopp
  • Simson

Viele internationale Hersteller kommen auch aus dem asiatischen Raum. Gerade in diesen Regionen ist die Nachfrage nach den kleinen Rollern besonders hoch und dementsprechend haben viele Firmen sich für die Produktion dieser entschieden.

Beliebte Hersteller sind daher:

  • Yamaha
  • Suzuki
  • Honda

Rollerversicherung: Bei einem Vergleich sollten Sie auf diese Aspekte achten

Da es einige Versicherungsgesellschaften gibt, egal ob diese online zu finden sind oder persönlich besucht werden können, ist eine enorme Auswahl für einen Versicherungsnehmer gegeben. Aus diesem Grund ist es für eine Versicherung wichtig, den Wettbewerb mit anderen Unternehmen dieser Art aufzunehmen. Nur durch Besonderheiten, gute Angebote und spezielle Zusatzleistungen, können diese viele neue Kunden für sich gewinnen. Zudem locken einige Anbieter mit außergewöhnlichen Preisen.

Die Versicherung für einen Roller kann bei Diebstahl und Unfällen absichern.

Die Versicherung für einen Roller kann bei Diebstahl und Unfällen absichern.

Ein Verbraucher verliert dadurch schnell die Übersicht. Daher gibt es einige Punkte die Sie bei der Suche für eine passende Roller-Versicherung beachten sollten.

Wichtig für die Wahl der richtigen Versicherung bei einem Roller mit 50ccm ist der Vergleich. Sie sollten nicht gleich das erste Angebot annehmen, sondern sich im Voraus Gedanken machen, was genau Sie für Leistungen benötigen.

Eine Haftpflichtversicherung muss in jedem Fall vorhanden sein und ist für einen Motorroller durchaus bezahlbar, ohne dass schon junge Leute enorm viel Geld ausgeben müssen. In der Regel wird ein Jahresvertrag angeboten und über das Versicherungskennzeichen eingehender informiert. Das Nummernschild wechselt saisonabhängig und je nach neuer Gültigkeit gibt es ein Kennzeichen in einer anderen Farbe.

Generell sollten Sie wissen, dass die Versicherungspakete aus mehreren Modulen bestehen können. Diese können durch den Kunden entschieden werden, welche für ihn besonders vonnöten sind.

Häufig haben ältere Personen beim Abschluss eines Versicherungsvertrages bezüglich der Kosten einige Vorteile, da diese gegenüber jüngeren Fahrern praxiserfahrener sind. Bei Unsicherheit, die Fahranfänger am Beginn meist mit sich bringen, entstehen schneller Fehler.

Nicht selten lassen sich schon nach kurzer Zeit an dem Erstfahrzeug, beispielsweise ein Motoroller, erste Mängel feststellen. Diese müssen nicht allzu offensichtlich sein oder durch einen verschuldeten Verkehrsunfall entstehen. Kleine Schäden, wie geringe Blechschäden und Kratzer, können auch auf dem eigenen privaten Grundstück, zum Beispiel beim Ausparken, entstehen.

Auf jeden Fall sollte eine Notfallhotline bei der ausgewählten Versicherung aktiv sein. Diese gilt schon als eine Selbstverständlichkeit, da dieser Notservice, welcher rund um die Uhr erreichbar sein sollte, im Ernstfall einiges an Zeit erspart und schnell notwendige Fragen klären kann.

Wer seinen Besitz besser schützen möchte und Zusatzleistungen benötigt, sollte sich über Sonderausstattungen innerhalb eines Versicherungspakets informieren. Ob noch eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung abgeschlossen wird und was diese beinhaltet, können Sie sich telefonisch und im Internet Informationen geben lassen.

Folgende Sonderleistungen sind dabei üblich noch zusätzlich zu buchen:

  • Unfall-Plus
  • Verkehrs-Rechtsschutz
  • Auslandsschaden-Schutz
  • Mobilitäts-Schutz
  • Premium-Schutz

Insbesondere wenn Sie viel mit Ihrem Fahrzeug unterwegs sind oder mit dem Motorroller eine Reise planen, sollte über eine Zusatzleistung nachgedacht werden.

Die Suche nach einer richtigen Versicherung auf Onlineportalen

Bei einem Roller ist die Versicherung durch ein farbiges Nummernschild gekennzeichnet.

Bei einem Roller ist die Versicherung durch ein farbiges Nummernschild gekennzeichnet.

Es gibt im Internet zahlreiche Onlineportale von Versicherungen und von Vergleichsportalen, bei denen die Beiträge und Konditionen einfach und tabellarisch gelistet werden. Dies eignet sich für eine schnelle Übersicht und einen ersten Blick für den Kunden, um erst einmal zu erkennen, was für Optionen für eine Roller-Versicherung zur Verfügung stehen.

Manche Onlinetarife sind allerdings erst  auf eine schriftliche oder telefonische Anfrage genau ersichtlich. Auch ein persönliches Beratungsgespräch bietet sich an und hat seine Vorteile, wenn beispielsweise junge Fahrer eher unsicher sind, wozu bestimmte Leistungen dienen und welche besonders benötigt werden.

Bei Versicherungen kommt es meist auf den speziellen Fahrer an. Dabei stellen sich die Fragen, wie oft das Fahrzeug genutzt wird und wie weit der tägliche Weg entfernt ist. In einigen Fällen sind die Rollerfahrer dringend auf ihr Fortbewegungsmittel angewiesen, wenn z.B. der Arbeits- oder Schulweg in einer enormen Entfernung ist.

Es gibt Versicherungsmakler, welche sich auf den Bereich von Kleinkraftroller spezialisiert haben und die detaillierte Auskünfte geben können.

Ein Schutzbrief bietet zusätzlichen Schutz

Schutzbriefe sind dazu da, dass sie eine vorhandene Versicherung ergänzen. Diese bieten Hilfe bei Verkehrsunfällen und Pannen. Sollte beispielsweise Ihr Fahrzeug auf der Autobahn oder im fließenden Verkehr liegen geblieben sein, brauchen Sie möglichst schnell eine Unterstützung.

Für den Motorroller ist eine Versicherung verhältnismäßig günstig.

Für den Motorroller ist eine Versicherung verhältnismäßig günstig.

Damit Ihr Motoroller zügig geborgen oder abgeschleppt wird, ist die Serviceleistung eines Schutzbriefes durchaus empfehlenswert. In der Regel sind diese günstiger als eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub.

Wenn Sie schon eine Mitgliedschaft besitzen, sollte nochmal über die Notwendigkeit nachgedacht werden und gegebenenfalls die Leistungen verglichen werden. Manchmal können Sie durch einen Schutzbrief bares Geld sparen.

Verminderung der Prämienleistung

Durch Selbstbehalte kann sich die Versicherungsprämie reduzieren. Insbesondere bei kleinen Summen und geringen Schäden ist es nicht immer von Vorteil die Versicherung in Anspruch zu nehmen. So könnten Sie dadurch höher gestuft werden und müssen dann mehr Beiträge bezahlen.

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