Aufwandsentschädigung nach einem Unfall – Kosten für den Schriftverkehr

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Die Aufwandspauschale bei einem Unfall im Straßenverkehr

Nach der herrschenden Rechtsprechung steht einem Geschädigten eine Aufwandsentschädigung nach einem Unfall zu.

Nach der herrschenden Rechtsprechung steht einem Geschädigten eine Aufwandsentschädigung nach einem Unfall zu.

Verkehrsunfälle ereignen sich in der Regel plötzlich, unerwartet und passen den Betroffenen zumeist so überhaupt nicht in den Kram. Kaum ist der erste Schock überwunden, setzt sich nicht selten ein mühseliges Prozedere in Gang, denn in den meisten Fällen ist eine gütliche und außergerichtliche Einigung unter den Unfallparteien nicht möglich.

Hier ein Telefonat mit der Versicherung, da ein Schriftwechsel mit dem Rechtsanwalt – es gilt wahrlich eine Menge zu regeln und bei all den verschiedenen Schadenspositionen blickt zudem auch kaum noch jemand richtig durch. Oft muss das Kfz in Reparatur und die Frage, welche Ansprüche wem nun zustehen, steht im Raum.

Wir bringen ein wenig Licht ins Dunkle. In diesem Ratgeber widmen wir uns dem Thema „Aufwandsentschädigung nach einem Unfall“. Was hierunter zu verstehen ist, in welcher Höhe sie im Regelfall anzusetzen ist und weshalb nach einem Unfall die Aufwandsentschädigung überhaupt ins Spiel kommt, erfahren Sie im Folgenden.

Was ist die Aufwandsentschädigung nach einem Unfall?

Unter einer Aufwandsentschädigung bzw. Aufwandspauschale nach einem Unfall ist eine Schadensposition zu verstehen, die neben möglichen Ansprüchen auf Schadensersatz und/oder Schmerzensgeld dem Unfallgegner gegenüber geltend gemacht werden kann.

Die Aufwandsentschädigung wird teilweise auch als Kostenpauschale oder Unkostenpauschale bezeichnet.

Durch die Aufwandsentschädigung beim Unfall soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass dem oder den Unfallgeschädigten zwecks Regulierung der Ansprüche im Anschluss an das Schadensereignis ein gewisser Kostenaufwand entsteht.

Immerhin müssen Telefonate geführt und/oder Schriftsätze verschickt werden, sei es an die gegnerische Versicherung, den begutachtenden Sachverständigen, an das Gericht, bei dem der Zivilprozess anhängig ist oder aber an den beauftragten Rechtsanwalt. Muss ein Schreiben auf dem postalischen Weg übersandt werden, fallen Kosten an und auch ein Telefonat gibt es bekanntermaßen nicht umsonst.

Durch die Aufwandsentschädigung sind mithin folgende Positionen abgedeckt:

  • Kosten für sämtliche zu führende Telefonate nach dem Unfall
  • Kosten für den gesamten Briefverkehr
  • Faxkosten
  • Fahrtkosten für die Wahrnehmung von Terminen
Der Zeitaufwand, der mit dem Führen von Telefonaten, dem Ausfüllen von Formularen und dem Aufsetzen von Schreiben einhergeht, ist durch die Aufwandsentschädigung beim Unfall im Übrigen nicht abgegolten. Er ist laut der geltenden Rechtsprechung nicht erstattungsfähig und kann somit nicht gerichtlich geltend gemacht werden.
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Warum wird eine Aufwandspauschale beim Verkehrsunfall angesetzt?

Die Aufwandsentschädigung nach einem Unfall beläuft sich zumeist auf einen Betrag zwischen 15 und 25 Euro.

Die Aufwandsentschädigung nach einem Unfall beläuft sich zumeist auf einen Betrag zwischen 15 und 25 Euro.

Da es sich bei der Schadensposition der Aufwandsentschädigung nach einem Unfall um Beträge im unteren Bereich handelt, bei denen darauf verzichtet werden soll, diese im Einzelnen zusammenzuzählen, hat es sich in der herrschenden Rechtsprechung der Gerichte etabliert, hierfür einen sogenannten Pauschbetrag anzusetzen. Insbesondere bei Telefonaten erscheint dies andernfallsaufwendig und undurchsichtig

Bei einem Pauschbetrag (eigentlich: Pauschalbetrag) handelt es sich um einen Mindestbetrag, der zuvor festgelegt und im jeweiligen Einzelfall angesetzt wird.

Einzelbeträge sollen hierbei nicht nachgewiesen werden müssen. Sinn und Zweck eines Pauschalbetrages ist die Vereinfachung, da für die Parteien bzw. Gerichte eine mühselige Überprüfung von Belegen, Rechnungen und Quittungen aufwendig und zeitintensiv ist und demnach umgangen werden soll. Im Regelfall kann hierfür ein Betrag angesetzt werden, der sich in etwa zwischen 15 und 25 Euro beläuft. In welcher die Kosten dann im Einzelnen tatsächlich angefallen sind, ist nicht von Relevanz.

Aufwandsentschädigung nach einem Unfall: Rechtsprechung in Deutschland

An deutschen Gerichten hat sich, wie bereits erwähnt, ein Betrag zwischen 15 und 25 Euro als gängige Aufwandsentschädigung nach einem Unfall im Straßenverkehr etabliert. Das Amtsgericht Hamm hat diesbezüglich betont, dass diese Spannweite trotz der in den letzten Jahren drastisch gesunkenen Telefonkosten weiterhin gilt.

Der folgenden Tabelle lässt sich entnehmen, wie hoch die jeweiligen Gerichte eineAufwandsentschädigung nach einem Unfall angesetzt haben. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass nicht alle Gerichtsbezirke aufgelistet sind und sich die Rechtsprechung auch ändern kann. Die genannten Beträge sind mithin nicht verbindlich.

GerichtsbezirkAufwandsentschädigung nach einem Unfall (in Euro)
Berlin20
Frankfurt (Oder)25
Hamm25
München25
Stuttgart25

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