Ist ein Verkehrsrechtsschutz steuerlich absetzbar?

Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz: Was ist steuerlich absetzbar?

Wann ist ein Verkehrsrechtsschutz steuerlich absetzbar?

Wann ist ein Verkehrsrechtsschutz steuerlich absetzbar?

Einer Auswertung der Allianz zufolge sind Großstädter häufiger in einem Rechtsstreit verwickelt als Kleinstädter. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen ziehen die Leute am häufigsten vor Gericht.

Des Weiteren haben Familien häufiger Rechtsstreitigkeiten als Alleinstehende.

Bei einem Rechtsstreit ist es immer hilfreich, eine Rechtsschutzversicherung zu haben.

Mit dieser haben Sie nicht nur finanzielle Vorteile, sondern können auch Zeit und Aufwand sparen.

Doch ist ein solcher Rechtsschutz, insbesondere ein Verkehrsrechtsschutz steuerlich absetzbar?

In der Regel ist ein privater Verkehrsrechtsschutz nicht steuerlich absetzbar

Grundsätzlich ist ein privater Verkehrsrechtsschutz nicht steuerlich absetzbar, denn als Sachversicherung ist sie zur Vorsorge angedacht. Doch es gibt eine Ausnahme, mit der ein Verkehrsrechtschutz steuerlich absetzbar ist. Die Voraussetzung dafür ist, dass ein beruflicher Schutz mit in die Versicherung eingeschlossen ist.

Früher konnte der Versicherte für die Kombination aus Privats- Berufs- und Verkehrsrechtsschutz pauschal ein Drittel absetzen. Heute muss auf Anordnung des Bundesfinanzministeriums stets der genaue Anteil berechnet werden.

Ihr Verkehrsrechtsschutz ist dann steuerlich absetzbar, wenn Sie diesen für Ihren Beruf abgeschlossen haben. Beispielsweise kann ein Berufskraftfahrer die Prämien für seinen Verkehrsrechtsschutz teilweise oder komplett in die Steuererklärung einbringen.

Wie kann ein Verkehrsrechtsschutz steuerlich abgesetzt werden?

Ein Verkehrsrechtsschutz ist steuerlich absetzbar, wenn der Schutz beruflich relevant ist.

Ein Verkehrsrechtsschutz ist steuerlich absetzbar, wenn der Schutz beruflich relevant ist.

Als Unternehmer, Freiberufler oder Selbstständiger ist es besonders sinnvoll, eine Rechtsschutzversicherung zu haben, um sein Recht ohne finanzielles Kostenrisiko fordern zu können. In diesem Fall kann der komplette Beitrag steuerlich geltend gemacht werden.

Wenn Sie einen Verkehrsrechtsschutz als Teil einer Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, können Sie ihn von der Steuer absetzen, sobald der Schutz beruflich relevant ist.

Hierfür können Sie Ihre Versicherung um eine separate Bestätigung über die Beiträge bitten. Es gibt jedoch Unternehmen, die den beruflichen Anteil bei einer Kombination mit einem privaten Rechtsschutz explizit auf ihrer Rechnung ausweisen.

Die Versicherung zieht in der Regel für die Berechnung Ihre gesamte Schadenstatistik zu Rate und ermittelt so einen Anteil für den für die Arbeit relevanten Rechtsschutz. Je nach Leistungsumfang sind ein Drittel bis teilweise über 50 Prozent der Kosten für den Verkehrsrechtsschutz.

Die ermittelte Zahl kann in die Steuererklärung als Werbungskosten zur Sicherung der Einkünfte geltend gemacht werden.

Es ist jedoch nur sinnvoll, die Kosten für den Verkehrsrechtsschutz in die Steuererklärung einzutragen, wenn Sie bei den Werbungskosten mit Ihren Ausgaben und Aufwendungen für die Arbeit die Grenze von 1.000 Euro überschreiten. Schließlich zahlt das Finanzamt ohnehin einen pauschalen Betrag von 1.000 Euro für Ihre Werbungskosten. Lieben diese bei Ihnen unter 1.000 Euro, wäre die Aufwand umsonst.

Die Kosten für Ihren Verkehrsrechtsschutz zählen zu den Werbungskosten und sind als solche in der Anlage N, Zeile 48 (Sonstiges) einzutragen. Des Weiteren müssen Sie den Nachweis des Rechtsschutzversicherers der Steuererklärung beilegen.

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