Rückenschmerzen nach einem Autounfall – Schmerzensgeld für einen steifen Rücken

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Schmerzen im Rücken: Von Verspannungen bis hin zu Bandscheibenverletzungen

Grundlage für das Schmerzensgeld bei Rückenschmerzen nach einem Autounfall bildet §<nbsp;>253<nbsp;> BGB.

Grundlage für das Schmerzensgeld bei Rückenschmerzen nach einem Autounfall bildet §253 BGB.

Wenn nach langem Sitzen das Aufstehen Schmerzen verursacht oder schwere Gegenstände nicht mehr problemlos angehoben werden können, sind oft Nacken- oder Rückenschmerzen die Ursache. Bei einer deutschen Rückenschmerzstudie, auf die sich das Robert-Koch-Institut in einer Publikation zu Rückenschmerzen bezieht, wurde festgestellt, dass nur 20 Prozent der Befragten noch nie unter derartigen Beschwerden gelitten haben.

Es bestätigt sich so faktisch, was spekulativ viele Menschen subjektiv wahrnehmen: Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule sind ein Massenphänomen. Die Ursachen dafür sind vielfältig und können auf Haltungsprobleme ebenso zurückgeführt werden wie auf Verschleißprozesse oder eine Verletzung der Halswirbelsäule. Ebenso sind Rückenschmerzen nach einem Autounfall ein übliches Symptom.

Löst ein solches fremdverschuldetes Schadensereignis ein Leiden im Rücken aus, kann unter Umständen eine Entschädigung, in Form des sogenannten Schmerzensgeldes, dafür gefordert werden. Der folgende Ratgeber klärt unter anderem, wann sich Rückenschmerzen nach einem Unfall anspruchsbegründend auswirken und wie viel Schmerzensgeld dann in Frage kommt.

Schmerzensgeld: Entschädigung für körperliches oder psychisches Leid

Egal ob nach einem Autounfall Rückenschmerzen zutage treten oder der Verunfallte in anderer Weise verletzt wurde – sobald durch Fremdverschulden eine Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit erfolgt, kommt § 253 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zum Tragen. Dieser Paragraph des Zivilrechts regelt die immaterielle Entschädigung, welche eine Ergänzung zum materiellen Schadensersatz darstellt und sich auf die subjektive Seite von Schadensereignissen bezieht, nämlich auf empfundene Schmerzen.

Gemäß § 253 BGB besteht Anspruch auf eine billige Entschädigung in Geld, wenn Körper, Gesundheit, Freiheit oder sexuelle Selbstbestimmtheit durch das Verschulden eines anderen verletzt werden und so Beschwerden entstehen und die Gesundheit negativ beeinflussen.

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Rückenschmerzen nach einem Autounfall sollten immer ärztlich untersucht werden.

Rückenschmerzen nach einem Autounfall sollten immer ärztlich untersucht werden.

Demzufolge sind auch Rückenschmerzen nach einem Auffahrunfall schmerzensgeldbegründend, da sie eine körperliche Beeinträchtigung und zudem eine Einbuße an Lebensqualität darstellen.

Neben rein physischen Wunden oder Knochenbrüchen werden auch psychische Symtpome, zum Beispiel Depressionen oder Ängste, erfasst, die durch einen Unfall oder eine Körperverletzung ausgelöst werden können und der Hilfe durch einen Arzt bedürfen. Die Höhe des Schmerzensgeldes wird individuell bestimmt und bemisst sich unter anderem nach Art und Intensität der Verletzung sowie anhand der Dauer des Heilprozesses sowie der Behandlung durch den Arzt.

Orientierungshilfe bieten Schmerzensgeldtabellen, die vergangene Urteile mit zugesprochener Entschädigung auflisten. Wichtig bei der Benutzung ist jedoch, dass es sich nicht um verbindliche, sondern um Richtwerte handelt.

Schmerzensgeld nach einem Autounfall: Rückenschmerzen als Anspruchsgrundlage

Rückenschmerzen nach einem Unfall sollten aus zweierlei Gründen stets ärztlich untersucht werden. Erstens können schmerzhafte Symptome verschieden schwerwiegende Ursachen haben, die von Verspannungen, bis hin zu Verletzungen der Wirbelsäule, Wirbelbrüchen oder Bandscheibenvorfällen reichen können. Es ist also unerlässlich, einen Fachmann Rücken und Wirbelsäule begutachten zu lassen, wenn Rückenschmerzen nach einem Unfall schwere Beschwerden auslösen, damit die entsprechende Behandlung angeordnet werden kann.

Zweitens ist ein Arztgutachten erforderlich, um beim Unfallgegner bzw. dessen Versicherung erfolgreich Schmerzensgeld zu beantragen, denn der Geschädigte ist stets in der Beweispflicht. Während offene Wunden, Narben oder Knochenbrüche recht offensichtlich sind, stellen sich Rückenschmerzen nach einem Unfall weniger augenscheinlich dar. Manch eine Versicherung stellt sich daher ohne fundierten Bericht von einem Arzt quer, wenn der Verunfallte den Anspruch für seine Schmerzen geltend macht.

Gut zu wissen: Sie können Schmerzensgeld wegen Rückenschmerzen nach einem Autounfall mit und ohne Anwalt, außergerichtlich oder im Rahmen eines Prozesses einfordern. Gerade bei einer schwierigen Beweislage oder nicht deutlich nachweisbaren Schmerzen durch einen Arzt empfiehlt es sich jedoch, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.
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Beispiele für Entschädigungssummen bei Rückenschmerzen nach einem Autounfall

Sehen Sie hier ein Beispiel für eine Schmerzensgeldtabelle, die Urteile zur Entschädigung bei Rückenschmerzen nach einem Autounfall enthält. Da Rückenschmerzen nach einem Autounfall häufig in Zusammenhang mit einem Schleudertrauma (auch Halswirbelsäulen/HWS-Syndrom) auftreten, sind hier entsprechende Entscheidungen aufgeführt.

VerletzungBetragGericht/Entscheidung
schweres HWS-Syndrom150.000 EuroBundesgerichtshof (BGH) Karlsruhe, 2003, Az. VI ZR 139/02
Wirbelsäulenverletzung und Brustkorbprellung5.100 EuroLandgericht (LG) Kempten 1997, Az. 2 O 2773/96
Wirbelsäulen- und Knieverletzung sowie Schulter- und Brustkorbprellung2.000 EuroOberlandesgericht (OLG) Frankfurt, 1981, Az. 17 U 91/81
HWS-Syndrom und Rückenverletzung150 Euro Amtsgericht (AG) Frankfurt am Main, 1995, Az. 3 C 5078/95

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6 Kommentare

  1. N. O. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich hatte gestern Abend einen Autounfall, mir ist einer reingefahren. Ich habe heute starke Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen.
    Sollte ich in diesem Fall lieber mal zum Arzt gehen?
    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    O.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      wann Sie einen Arzt aufsuchen, ist Ihre Entscheidung. Falls es um das Thema „Schmerzensgeld nach einen Autounfall“ geht, können Sie sich von einem Anwalt über das Vorgehen beraten lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Teichmann sagt:

    Hatten einen schweren Verkehrsunfall, Quetschungen im Bauchraum sowie Prellungen, Freundin hat schwere Thorax Prellung. Sind nun die 4 Woche krankgeschrieben. Mit was können wir rechnen an Schmerzensgeld, läuft alles im Moment über den Anwalt.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Teichmann,

      hier eine verlässliche Prognose zu geben ist unrealistisch. Es kommt letztlich doch sehr auf den Einzelfall an. Sie können sich aber an einer Schmerzensgeldtabelle orientieren. Gegebenenfalls finden Sie dort einen passenden Eintrag. Auch die Rücksprache mit Ihrem Anwalt könnte in dieser Hinsicht für mehr Klarheit sorgen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Weltenbummler sagt:

    Hey ich hab mal eine Frage. Und zwar bin ich derzeit beruflich im Ausland (Indien). Hatte hier einen Autounfall und zwar ist ein LKW in unser Auto gefahren, besser gesagt in die Beifahrerseite an der ich gesessen bin. Da sowohl der medizinische Standard also auch die Hygiene hier nicht gegeben sind, habe ich meine KH besuch abgebrochen und nehme anstatt Schmerzmittel, da meine Hüfte blau geschwollen (geprellt) ist und ich auch unter Rücken-, Schulter- und Kreuzschmerzen leide. So der Unfall ist knapp 2 Wochen her und ich werde meine Heimreise morgen antreten. Haftbar ist aber dafür niemand oder?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Weltenbummler,

      grundsätzlich ist natürlich die Person haftbar, welche in Ihr Auto gefahren ist. So wie Sie die Lage beschreiben, kann nach all dieser Zeit wohl nicht mehr nachgewiesen werden, um wen es sich gehandelt hat.

      Das Team von bussgeldkatalog.org

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