Dank GPS-Ortung das Auto nach einem Diebstahl wiederfinden

Kommt es zum Autodiebstahl, ist die GPS-Ortung viel wert

Die GPS-Ortung vom Auto verhindert keinen Diebstahl, kann ihn aber aufklären.

Die GPS-Ortung vom Auto verhindert keinen Diebstahl, kann ihn aber aufklären.

Das Auto ist plötzlich weg? Dank GPS-Ortung kann der Pkw nach einem Diebstahl schnell und einfach wiedergefunden werden – zumindest in der Theorie.

Autohersteller verbauen GPS-Module in kostspieligen Modellen und versuchen auf diesem Weg, die Gefahr eines Autodiebstahls für ihre Kunden zu verringern.

Doch wie gut funktioniert die GPS-Ortung von einem Auto nach einem Diebstahl? Für wen lohnt sich der Einbau eines entsprechenden Senders? Wie teuer ist die Nachrüstung?

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wann ein GPS-Gerät zur Ortung nach einem Diebstahl sinnvoll ist, welche Alternativen bestehen und unter welchen Umständen eine GPS-Überwachung keinen Schutz bietet.

Das Auto mittels GPS-Ortung nach einem Diebstahl finden: Satelliten machen es möglich

Ein eingebautes GPS-Modul empfängt regelmäßig ausgesandte Signale von Satelliten, welche ihre eigenen Positionen wiedergeben. Aus den Signalen von mindestens vier verschiedenen Satelliten kann das Gerät seinen Standort festlegen. Diesen sendet er wiederum an eine Kontrolleinheit – etwa Ihrem Handy bzw. der Einheit des GPS-Überwachungsanbieters.

Diese Punkte sind beim Kauf und Einbau des Gerätes zu beachten, damit Sie mittels GPS-Ortung Ihr Auto nach einem Diebstahl sicher wiederfinden:

  • Das Gerät muss unauffällig angebracht werden.
  • Dennoch darf der Sender nicht allzu verdeckt werden – sonst funktioniert die Übertragung nicht korrekt.
  • Auch wenn das Gerät üblicherweise über die Autobatterie gespeist wird, muss es über eine unabhängige Stromquelle verfügen.
  • Der Anbieter sollte mit deutschen Behörden zusammenarbeiten – so werden die Daten aus der Überwachung möglichst schnell weitergegeben.

Grenzen der GPS-Ortung von einem Auto: Nach einem Diebstahl muss es schnell gehen

Meist lohnt sich die GPS-Ortung bei einem Motorrad nicht - ein Diebstahl ist aber anderweitig verhinderbar.

Meist lohnt sich die GPS-Ortung bei einem Motorrad nicht – ein Diebstahl ist aber anderweitig verhinderbar.

Die Phrase „Pfiffige Diebe sind immer einen Schritt voraus“ stimmt auch im Falle der GPS-Ortung. Sowohl der Empfang der Satellitendaten als auch die Aussendung der Position an die Kontrollgeräte können gestört oder geblockt werden.

Signalstörer oder mit Blei ausgekleidete Kfz-Transporter verhindern die GPS-Ortung vom gestohlenen Auto nach dem Diebstahl.

Selbst, wenn die Lokalisierung des Pkw gelingt, müssen die Behörden schnell agieren. Nach einem Autodiebstahl wird das Fahrzeug meist in Windeseile zerlegt und die Teile verkauft.

Lohnt sich das System zur GPS-Ortung von einem Auto im Diebstahl-Fall?

So attraktiv die GPS-Ortung nach einem Autodiebstahl erscheint: Diese Methode ist mit einigen Kosten für die Autobesitzer verbunden.

Der Einbau des Moduls kostet in der Regel rund 1.000 Euro. Zusätzlich müssen Sie mit monatlichen Gebühren für die Überwachung rechnen – diese betragen meist ca. 10 bis 20 Euro im Monat.

Für ein älteres oder preiswertes Fahrzeug lohnt sich diese Maßnahme daher kaum. Preiswerte Alternativen in Sachen Diebstahlschutz bieten:

Lohnt sich die GPS-Ortung von einem Fahrrad? Der Diebstahl Ihres Zweirads ist ohne Zweifel ärgerlich. Dennoch stehen die Kosten der GPS-Überwachung meist in keinem Verhältnis zum Wert des Rads. Es lohnt sich allerdings, Ihr Fahrrad von der örtlichen Polizei codieren zu lassen.

Mittels Handy eine GPS-Ortung nach einem Kfz-Diebstahl durchführen?

Es ist möglich, mit dem Handy eine GPS-Ortung nach dem Diebstahl vorzunehmen.

Es ist möglich, mit dem Handy eine GPS-Ortung nach dem Diebstahl vorzunehmen.

Da viele Handys ebenfalls geortet werden können, improvisiert manch ein Autofahrer damit eine GPS-Überwachung. Hierfür platziert er ein Zweithandy diskret im Fahrzeug.

Im Falle eines Diebstahls kann er das Handy – und somit auch das Auto – verfolgen. Allerdings ist diese Methode weitaus ungenauer als die Ortung mittels GPS-Modul. Zudem muss eine ständige Stromversorgung des Handys gewährleistet werden.

Schließlich ist die Überwachung meist nur dann möglich, wenn ein Handynetz vorhanden ist. Allerdings verfügen viele Smartphones ebenfalls über einen GPS-Sender. Eine Ortung nach einem Diebstahl ist dann zuverlässiger.

Je nach Handytypus erfolgt die Ortung unterschiedlich. Aus diesem Grund variiert die Genauigkeit des ermittelten Standorts.

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