Die Auflage für ein Fahrtenbuch zu umgehen, ist nur sehr selten möglich

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Fahrtenbuch umgehen: Wann besteht die Möglichkeit?

Die Auflage für ein Fahrtenbuch zu umgehen, ist schwierig.

Die Auflage für ein Fahrtenbuch zu umgehen, ist schwierig.

Wird eine Fahrtenbuchauflage angeordnet, geschieht dies mit dem Ziel, bei zukünftigen Vorkommnissen oder generell den Fahrer des betreffenden Fahrzeugs oder von einem Motorrad ermitteln zu können.

Die Auflage für ein Fahrtenbuch zu umgehen, kann in Einzelfällen erreicht werden. Jedoch ist das in der Regel nicht möglich.

Der Fahrzeughalter ist, wenn der Fahrer von einem Auto nicht ermittelt werden kann, verpflichtet , bei der Ermittlung mitzuhelfen. Tut er dies nicht oder macht keine Angaben zum Fahrer, kann dies oft eine Fahrtenbuchauflage nach sich ziehen.

Kann eine solche Auflage überhaupt umgangen werden? Welche Konsequenzen und Nachteilen eventuell daraus entstehen? Im nachfolgenden Ratgeber soll auf dieses Thema näher eingegangen werden.

Auflage für ein Fahrtenbuch: Wer muss es führen?

Grundsätzlich richtet sich die Anordnung Fahrtenbücher zu führen an den Fahrzeughalter. Dieser ist dann verpflichtet, über alle Fahrten mit dem betroffenen Fahrzeug Buch zu führen. Dies kann alle, auf den Halter zugelassenen, Fahrzeuge betreffen, so auch alle Dienstwagen einer Firma.

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Aus diesem Grund ist es meist nicht möglich, ein Fahrtenbuch zu umgehen. Gilt die Auflage jedoch nur für ein bestimmtes Fahrzeug, muss auch nur für dieses ein Fahrtenbuch geführt werden. Auch wenn der Fahrzeughalter dieses Fahrzeug selbst nicht nutz, muss er alle Fahrten erfassen und auf Verlangen der Behörde vorzeigen können.

Kann ein Fahrzeughalter dies nicht, drohen, aufgrund einer Ordnungswidrigkeit, Bußgelder bis zu 100 Euro und/oder ein Punkt.

Andere Möglichkeiten das Fahrtenbuch zu umgehen

Auflage Fahrtenbuch: Umgehen ist oft nur mit einem Anwalt möglich.

Auflage Fahrtenbuch: Umgehen ist oft nur mit einem Anwalt möglich.

Oftmals erhalten Fahrzeughalter im Internet den Tipp das betroffene Fahrzeug auf eine andere Person umzumelden, da die Fahrtenbuchauflage für den Fahrzeughalter zum Zeitpunkt der Tat gilt. Jedoch sollten Halter bei diesem Vorgehen vorsichtig sein.

Die Behörde kann bei zukünftigen Verstößen erneut eine Fahrtenbuchauflage für das Fahrzeug erlassen. Diese betrifft dann den neuen Fahrzeughalter. Darüber hinaus sollten Halter hier beachten, dass eine Ummeldung nicht die kostenpflichtige Anordnung zum Führen eines Fahrtenbuchs umgeht. Nur das Führen des Buches entfällt.

Da die Behörde die Auflage zu einem Zeitpunkt erlassen hat, wo das Fahrzeug noch auf den ursprünglichen Halter angemeldet war, fallen für diesen auch die Gebühren an.

Fahrtenbuch umgehen: Es kann Widerspruch eingelegt werden

Die Straßenverkehrsbehörde erteilt die Anordnung ein Fahrtenbuch zu führen mittels eines Verwaltungsaktes. Gegen diesen kann innerhalb eines Monats nach Zustellung Widerspruch eingelegt werden.

Ob dies erfolgversprechend ist, kann ein Anwalt gemeinsam mit dem betroffenen Fahrzeughalter klären. Liegt ein Härtefall vor, kann in Ausnahmefällen, die Auflage ausgesetzt werden.
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