Im Sturm Auto fahren: 5 Tipps, um sicher an Ihr Ziel zu kommen

News vom 11.03.2019 um 12:34 Uhr

Im Sturm Auto zu fahren, bringt einige Risiken mit sich.

Im Sturm Auto zu fahren, bringt einige Risiken mit sich.

Sturmtief „Eberhard“ zog am Sonntag über Deutschland hinweg und wütete dabei teilweise mit Orkanböen bis Windstärke 12. Dies legte nicht nur große Teile des Bahnverkehrs in Deutschland lahm, auch zahlreiche Fahrzeugführer auf den Straßen hatten mit dem Unwetter und seinen Auswirkungen zu kämpfen. Und laut Wettervorhersage steht das nächste schon in den Startlöchern. Damit Sie allzeit heil ankommen, geben wir Ihnen deshalb Tipps, wie Sie im Sturm am sichersten Auto fahren.

Diese Gefahren drohen Autofahrern bei Sturm

Die effektivste Methode, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten, ist natürlich, gar nicht erst bei Sturm mit dem Auto zu fahren. Doch dies ist nicht immer möglich, weshalb jeder Fahrzeugführer wissen sollte, womit er bei extremem Unwetter zu rechnen hat, wenn er sich hinters Steuer setzt.

Die größte Schwierigkeit bereiten die starken Windböen. Denn diese können zum einen ein Fahrzeug während der Fahrt aus dem Gleichgewicht bringen und zum anderen auch Hindernisse auf die Fahrbahn wehen, wie z. B. Äste oder Dachziegel. Bei Orkanstärke besteht sogar die Gefahr, dass ganze Bäume auf dem Auto landen und die Insassen gefährden. Deswegen ist in baumreichen Gegenden verstärkt mit Hindernissen zu rechnen.

Aber auch auf freien Flächen sollten Sie als Autofahrer erhöhte Vorsicht walten lassen, denn der Wind kann hier oft ungebremst wehen und deshalb sehr hohe Geschwindigkeiten annehmen. Dies gilt vor allem auf Brücken oder freiem Feld.

Nicht zuletzt stellen auch die Niederschläge, die häufig einen Sturm begleiten, ein Risiko dar, denn Schnee, Regen und Hagel beeinträchtigen nicht nur die Sicht des Fahrers, sondern können auch die Fahrbahn glatt und uneben machen.

Mit diesen Tipps erhöhen Sie Ihre Sicherheit!

Im Sturm Auto fahren: Versuchen Sie, Waldgebiete zu meiden!

Im Sturm Auto fahren: Versuchen Sie, Waldgebiete zu meiden!

Lässt es sich nicht vermeiden, im Sturm mit dem Auto zu fahren, sollten Sie zumindest versuchen, das Risiko für sich und Ihre Insassen so gering wie möglich zu halten. Dies funktioniert mit ein paar einfachen Tipps:

  1. Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit. Je höher das Tempo ist, mit dem Sie fahren, umso größer ist die Gefahr, bei starkem Wind die Kontrolle über Ihr Fahrzeug zu verlieren.
  2. Halten Sie einen erhöhten Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen ein. Es besteht die Möglichkeit, dass Ihr Vordermann aufgrund eines plötzlich auftretenden Hindernisses, z. B. eines umgestürzten Baumes, abrupt bremsen muss.
  3. Vermeiden Sie das Überholen von Bussen und Lkws. Sobald Sie aus dem Windschatten des größeren Fahrzeugs heraustreten, besteht die Gefahr, dass Ihr Auto von einer sehr starken Windböe erfasst wird. Dieses Risiko wird von vielen Pkw-Fahrern unterschätzt.
  4. Je mehr Angriffsfläche Ihr Fahrzeug bietet, desto größere Probleme bereitet Ihnen der Wind. Haben Sie also die Wahl, sollten Sie möglichst mit einem kleinen und flachen Pkw fahren. Auch Anhänger, Dachgepäckträger oder Fahrradhalterungen erhöhen die Anfälligkeit für Seitenwind.
  5. Wählen Sie Alternativstrecken, um z. B. Waldgebiete oder Brücken zu meiden.
Haben Sie sich entschieden, nicht im Sturm mit dem Auto zu fahren, sollten Sie es nach Möglichkeit nicht unter Bäumen parken, da die Gefahr besteht, dass es durch herabfallende Äste beschädigt wird. Beachten Sie hierbei, dass bei einem Sturmschaden die Versicherung in der Regel erst ab Windstärke 8 die Kosten übernimmt.

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