Bußgeldbescheid per Einschreiben – Zustellung eines Bußgeldbescheides

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Kommt das Bußgeld per Einschreiben in den heimischen Briefkasten?

Bußgeldbescheid: Die Zustellung erfolgt nicht per Einschreiben, sondern durch eine Zustellungsurkunde.

Bußgeldbescheid: Die Zustellung erfolgt nicht per Einschreiben, sondern durch eine Zustellungsurkunde.

Sie waren einen Moment unaufmerksam und wurden geblitzt oder haben am Steuer telefoniert?

Dann erwartet Sie wohl ein Bußgeldverfahren. Nun stellt sich die Frage, auf welchem Wege die Betroffenen den Bußgeldbescheid bekommen.

Dem Bescheid können Sie dann entnehmen, wie schnell Sie tatsächlich waren und ob Ihnen ein Punkt oder gar ein Fahrverbot droht.

Der Bescheid wird Ihnen als Brief per Post zugestellt. Doch kommt der Bußgeldbescheid per Einschreiben? Auf diese Frage werden wir im Folgenden Ratgeber eingehen.

Der Bußgeldbescheid: Erfolgt eine Zustellung per Einschreiben?

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Der Bescheid wird Ihnen von der zuständigen Behörde per Post zugestellt. In den meisten Fällen erfolgt die Zustellung mit einer Zustellungsurkunde. Dies ist allerdings nicht mit einem Einschreiben zu verwechseln.

Eine Zustellung per Zustellungsurkunde ist ein förmlich zugestellter Brief in einem gelben Umschlag. Auf diesem Umschlag vermerkt der Postzusteller das Datum, an dem er den Brief in Ihren Briefkasten geworfen hat. Die Zustellungsurkunde füllt er ebenfalls mit dem Datum und sendet diesen an die Behörde zurück.

So wird die Behörde unterrichtet, wann der Bußgeldbescheid zugestellt wurde. Der Unterschied zum Einschreiben besteht darin, dass der Brief nicht persönlich entgegen genommen werden muss. Mit Zustellung beginnt die vierzehntägige Frist zu laufen, während der Sie gegen den Bußgeldbescheid Einspruch erheben können bzw. diesen bezahlen müssen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Bußgeldbescheid meist nicht per Einschreiben zugestellt wird, sondern durch eine Zustellungsurkunde, auf der das Einwurfdatum vermerkt wird.

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid: So geht’s

Möchten Sie gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen, so haben Sie nach Erhalt vierzehn Tage Zeit. Senden Sie diesen ebenfalls per Zustellungsurkunde oder Einschreiben, dass Sie über den fristgerechten Eingang des Einspruch informiert werden. In manchen Fällen kann es ratsam sein, einen Anwalt hinzuzuziehen.

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10 Kommentare

  1. Lars sagt:

    Ich bin mir überhaupt nicht sicher mit den ganzen Ausführungen hier! Zum Fall: Gestern erreichte meine Frau ein normaler Brief (kein gelber, auch nicht als Einschreiben o.ä.). Im Brief befand sich ein Bußgeldbescheid der Bußgeldstelle xoxox. Der Bescheid war am 28.11. ausgestellt und betrifft eine Sache vom 29.08.. Also fristgerecht am letzten Tag der 3 Monate ausgestellt und nach der Verjährung zugestellt! Da müsste eigentlich also die 14 Tage Frist zählen? Oder?
    Würde es mir in diesem Fall irgendetwas bringen die Sache auszusitzen und zu warten bis die Frist abgelaufen ist und dann zu behaupten, dass der Brief z.B. erst am 24.12. in der Weihnachtspost war! Muss ich dann beweisen, dass der Brief verspätet angekommmen ist?
    Hat es Relevanz, dass ich dazu zwischenzeitlich einen Anhörungsbogen erhalten hatte, auf welchem ich von meinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht hatte (zwecks der Verjährung).

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lars,
      da Sie zwischenzeitlich einen Anhörungsbogen erhalten haben, wurde die Verjährungsfrist unterbrochen. Die Behörde hatte ab diesem Zeitpunkt erneut drei Monate Zeit, um einen Bußgeldbescheid an Sie zu versenden. Selbst wenn der Bescheid außerhalb der Verjährungsfrist zugestellt wurde, macht dies keinen Unterschied, da das Ausstellungsdatum relevant ist. Es macht demzufolge keinen Sinn, das Ganze aussitzen zu wollen. Nachdem der Bescheid zugestellt wurde, haben Sie 14 Tage lang Zeit, um Einspruch dagegen einzulegen. Warten Sie, bis diese Frist abgelaufen ist, können Sie lediglich keinen Einspruch mehr dagegen einlegen, der Bescheid wird damit rechtskräftig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. Dana sagt:

    Hallo, ich wurde am 29.7.16 geblitzt.
    Habe daraufhin ein Schreiben (datiert auf den 29.08.16 ) anfang september Verkehrsordnungswidrigkeit in Höhe von 25€.
    Am 30.9.16 wurde die Summe überwiesen. Am 1.10.16 kam ein Schreiben, das dies nun als Bussgeldverfahren umgewandelt worden ist und ein neuer Betrag von 53€ soll überwiesen werden. Das Schreiben ist zwar auf den 26.9.16 datiert aber auf der urstellerurkunde steht 1.10 und ich habe am 30.9 das Geld überwiesen. Nun kam ein Schreiben wo noch mehr ansonsten hinzukommen. Am Telefon wurde nur gesagt ich müsse die Differenz bezahlen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dana,

      auf dem ersten Schreiben muss eine Frist notiert sein, bis wann Sie das Verwarnungsgeld zu zahlen haben. Haben Sie das Geld erst später überwiesen, ist das Vorgehen der Behörde durchaus gerechtfertigt und Sie müssen die zusätzlichen Kosten begleichen. Haben Sie allerdings in der Frist überwiesen, sollten Sie Einspruch einlegen und einen Beleg Ihrer Überweisung anhängen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Re gi sagt:

    Hallo, ich habe da auch mal eine Frage.

    Und zwar hat mich am 15.5 die Polizei angehalten, wegen Handy im Steuer. Ich hatte das Handy lediglich aus der Hosentasche in die mittelkonsole gelegt und nicht benutzt.
    -> ich dachte ich darf es nur nicht benutzten??

    Jetzt wurde der Strafzettel am 17.8.17 zugestellt (im gelben Umschlag – der Brief ist datiert mit 14.8.17)
    -> zählt hier auch die 3 Monatsgehalt Verjährungsfrist? Wenn ja zählt in dem Fall das Datum auf den brief Brief oder das Datum der Zustellung?

    Herzliche Grüße und Danke schon mal 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Re gi,

      es zählt das Datum, das auf dem Bußgeldbescheid steht – also der 14.08.2017. Im Anschluss daran, haben Sie 14 Tage Zeit Einspruch einzulegen, andernfalls wird der Bescheid rechtskräftig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Frank sagt:

    Ich habe einen Bussgeldbescheid per Email bekommen, da ich im Ausland lebe. Die Email Adresse wurde sich erschlischen,
    da man meine Tochter unter Druck setzte und sagte, sonst muesse Sie bezahlen ( oder so in etwa).
    Frage ist eine Zustellung per Email gueltig? Danke fuer eine Nachricht.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frank,

      leider ist uns an dieser Stelle nicht bekannt, ob im Ausnahmefall auch eine Zustellung per E-Mail zulässig wäre. Bitte wenden Sie sich für die Klärung dieser Frage an einen Anwalt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Nicole sagt:

    Hallo eine Frage: kommt das Bußgeld mit dem zusteller von Dpd ?

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