Ermittlungsverfahren gegen Müller: VW-Chef unter Verdacht

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News vom 18.05.2017 um 11:24 Uhr

Staatsanwaltschaft Stuttgart führt Ermittlungsverfahren gegen Müller.

Staatsanwaltschaft Stuttgart führt Ermittlungsverfahren gegen Müller.

Stuttgart. Wer dachte, das Thema Abgas-Skandal sei bei der Firma VW vom Tisch, der irrt. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat nunmehr ein Ermittlungsverfahren gegen den derzeitigen VW-Konzernchef Matthias Müller eingeleitet. Im Raum steht der Vorwurf der Marktmanipulation.

Ermittlungen bestätigt

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat am vergangenen Mittwoch bestätigt, bereits seit Februar diesen Jahres ein Ermittlungsverfahren gegen Müller eingeleitet zu haben. Geklärt werden soll die Frage, ob an dem Anfangsverdacht, gerichtet auf die Straftat „Marktmanipulation“, etwas dran ist.

Vorgeworfen wird dem VW-Konzernchef und ehemaligen Porsche-Chef, seine Anleger, die Aktionäre der Porsche SE, nicht rechtzeitig über die Folgen der Abgasaffäre informiert zu haben. Als Hauptaktionärin der Volkswagen AG ist diese indes von bedeutsamer Tragweite für die Kursentwicklung der Porsche SE. Unter Verdacht stehen neben Müller außerdem Aufsichtsratschef Hans-Dieter Pötsch sowie der ehemalige VW-Chef Martin Winterkorn. In der bevorstehenden Hauptversammlung der Porsche SE am 30. Mai diesen Jahres wird die Angelegenheit voraussichtlich für einigen Wirbel sorgen.

Weitere Beschuldigte gibt es in dem Ermittlungsverfahren neben Müller, Pötsch und Winterkorn nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht. Anlass zu den aktuellen Ermittlungen gab eine Strafanzeige aus dem Jahr 2016 der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (kurz: Bafin). In Rede steht der Vorwurf, einer bewusst verspäteten Mitteilung insbesondere der finanziellen Konsequenzen des VW-Abgasskandals für die Porsche SE.

Im folgenden Video wird Ihnen der Inhalt und Ablauf des dem Ermittlungsverfahren gegen Müller zugrunde liegenden VW-Abgasskandals vereinfacht dargestellt.

Porsche SE weist Vorwürfe zurück

Von Seiten der Porsche SE werden die Vorwürfe gegen die Beschuldigten zurückgewiesen. Sämtliche Offenbarungspflichten seien ordnungsgemäß erfüllt worden, so das Unternehmen. Nähere Details bezüglich der laufenden Ermittlungen sind nicht bekannt.

Wie geht es weiter im Ermittlungsverfahren gegen Müller? Erhärtet sich ein Anfangsverdacht im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens zu einem hinreichenden Tatverdacht, erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Beschuldigten. Erweisen sich die Vorwürfe hingegen als nicht gerechtfertigt, wird ein Verfahren eingestellt.
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