EU-Kommission plant pflichtmäßige Messgeräte für Spritverbrauch

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News vom 23.11.2017 um 14:07 Uhr
Der tatsächliche Spritverbrauch soll laut EU-Kommission durch verpflichtende Messgeräte ermittelt werden

Der tatsächliche Spritverbrauch soll laut EU-Kommission durch verpflichtende Messgeräte ermittelt werden

Brüssel – Ein Gremium der Europäischen Union hat eine neue Auflage bezüglich des Autobaus vorgeschlagen: Künftig sollen alle Wagen pflichtmäßig mit einer Technik versehen werden, welche eine direkte Messung des Spritverbrauches möglich macht. Die von der EU-Kommission geplanten Messgeräte sollen Betrügereien hinsichtlich der Abgaswerte einen Riegel vorschieben.

Schadstoffaustoß soll realistisch ermittelt werden können

Neben dieser Neuerung wurde in diesem Jahr bereits ein neues Testverfahren eingeführt: Seit dem 01. September müssen nämlich alle neuzugelassenen Kfz das „Worldwide harmonized Light-duty Test Procedure“, kurz WLTP, durchlaufen. Das einheitliche Prozedere soll realitätsgetreue Fahrweisen simulieren. Noch benutzen Autohersteller in der Regel eigene Teststrecken, welche jedoch der tatsächlichen Fahrweise häufig nicht entsprechen.

Geplant soll das von der EU-Kommission vorgeschlagene Messegerät für den Spritverbrauch ab 2020 verpflichtend sein. Es orientiert sich an einem ähnlichen, in Kalifornien geplanten Standard und wird laut Angaben nur einen Euro mehr pro Auto kosten.

Mehrere Mitgliedstaaten hätten sich bereits bejahend zu dem Vorschlag geäußert. Autoherstellern soll durch diese und ähnliche Methoden ein Verfälschen der Abgaswerte erschwert werden. Neben den tatsächlichen Spritwerten sollen die Vorrichtungen auch die Kohlendioxid-Emissionen kontrolliert werden können. Auch diese sollen bis 2030 um 30% sinken.

Eklatante Unterschiede zwischen angegebenen und tatsächlichen Messwerten

Nicht nur plant die EU-Kommission neue Messgeräte, auch die CO2-Emmissionen sollen zurückgehen

Nicht nur plant die EU-Kommission neue Messgeräte, auch die CO2-Emmissionen sollen zurückgehen

Seit der Diesel-Skandal publik wurde, überschlagen sich die Enthüllungen. Die Details, welche nach und nach bekannt werden, rückt die komplette Automobilbranche zunehmend in ein schlechtes Licht. Offensichtlich wurden über Jahre massivst und in großem Stil Abgaswerte frisiert. Erst kürzlich kam eine Studie des ICCT zu dem Schluss: Autos stoßen bis zu 42 % mehr Schadstoffe aus, als dies durch die Hersteller angegeben wird.

Fragen, wie mit den manipulierten Autos verfahren werden soll, sind nach wie vor nicht vollständig geklärt. Fahrverbote, Software-Updates, Umrüstungen: Keine der bisherigen Lösungsansätze ist wirklich zufriedenstellend. Die Entscheidung der EU-Komission bezüglich dieser Messgeräte ist eine direkte Antwort auf diese Krise.

Viel ist also geplant; die Änderungen sollen die Schadstoffbelastungen durch Autos nachweislich senken und den Verbraucherschutz stärken. Gleichzeitig ist die Automobilbranche ein wichtiges wirtschaftliches Standbein, Lobbyarbeit spielt ebenfalls eine große Rolle.

Wie konsequent die Vorsätze umgesetzt werden, bleibt demnach abzuwarten. Wenn Sie sich über den Abgas-Skandal informieren möchten, finden Sie hier weiterführende Artikel:

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