Führerschein: Die Wiedererteilung und Neuerteilung der Fahrerlaubnis

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 12. September 2019

Die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis: So erhalten Sie den Führerschein zurück

Hier erfahren Sie alles rund um die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach einem Entzug des Führerscheins.
Hier erfahren Sie alles rund um die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nach einem Entzug des Führerscheins.

Mit einer Trunkenheitsfahrt gefährden Verkehrsteilnehmer nicht nur sich selbst und andere, sondern nehmen auch in Kauf, dass ihnen der Führerschein entzogen wird. Auch wer sich beispielsweise mit Drogen hinters Steuer setzt, riskiert seinen „Lappen“.

Grundsätzlich ist zwischen einem Fahrverbot und einem Entzug der Fahrerlaubnis zu unterscheiden. Wer ein Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten erhält, bekommt nicht den Führerschein entzogen.

Erwischt die Polizei aber einen Autofahrer, der Drogen konsumierte, kann der Führerschein sofort einkassiert werden. In diesem Fall wird von „Gefahr in Verzug“ gesprochen. Der Führerschein gilt dann als entzogen. Aber auch wer acht Punkte in Flensburg hat, dem kann ein Führerscheinentzug drohen.

In diesem Ratgeber gehen wir auf die rechtliche Lage zum Führerschein und der Wiedererteilung ein und erklären, ob es möglich ist, den Führerschein ohne MPU nach 10 Jahren zu bekommen.

Um nun den diesen wieder zu bekommen, muss der Führerschein durch eine Neuerteilung ausgehängt werden. In diesem Zusammenhang wird auch synonym von einer Wiedererteilung vom Führerschein gesprochen. Gesetzlich gesehen gibt es allerdings keinen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis, sondern es heißt grundsätzlich Neuerteilung vom Führerschein.

FAQ: Führerschein-Wiedererteilung

Wann muss die Führerschein-Wiedererteilung beantragt werden?

Die Neuerteilung der Fahrerlaubnis muss nur dann beantragt werden, wenn der Führerschein entzogen wurde. Bei einem Fahrverbot ist dies hingegen nicht nötig.

Wann kann die Führerschein-Wiedererteilung beantragt werden?

Die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann erst nach Ablauf der Sperrfrist bzw. drei Monate vor Ablauf dieser beantragt werden. Möglicherweise sind für die Wiedererteilung der Nachweis über eine erfolgreich absolvierte MPU und ein Abstinenznachweis nötig.

Kann die Führerschein-Wiedererteilung auch ohne MPU erfolgen?

Kommt es in den ersten fünf Jahren nach dem Führerscheinentzug zu keinen Auffälligkeiten im Straßenverkehr, beginnt die zehnjährige Verjährungsfrist der Eintragung zur Anordnung einer MPU. Nach spätestens 15 Jahren kann die Führerschein-Wiedererteilung ohne MPU erfolgen.

Die rechtlichen Grundlagen zum Führerschein und der Wiedererteilung

Ein Entzug der Fahrerlaubnis kann rechtlich gesehen auf zwei Grundlagen stattfinden. Zum einen kann der Führerschein aus verwaltungsrechtlichen Gründen entzogen werden, zum anderen als strafrechtliche Maßregelung.

Aus verwaltungsrechtlicher Sicht kann der Führerschein weggenommen werden, wenn körperliche, geistige oder charakteristische Probleme auftreten (§ 3 StVG). Aus strafrechtlicher Sicht ist ein Entzug gerechtfertigt, wenn eine Straftat im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs begangen wurde. Regelungen hierzu finden sich in § 69 Strafgesetzbuch (StGB).

Um die Fahrerlaubnis durch eine Wiedererteilung zu bekommen, muss ein Antrag des Betroffenen gestellt werden.
Um die Fahrerlaubnis durch eine Wiedererteilung zu bekommen, muss ein Antrag des Betroffenen gestellt werden.

In folgenden Fällen wird strafrechtlich gesehen der Führerschein entzogen, eine Neuerteilung nach dem Entzug wird damit nötig (§ 69 Abs. 2 StGB):

  • Trunkenheit im Verkehr
  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
  • Vollrausch, wenn die Rauschtat eine der vorherigen Straftaten ist

Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis

Der Führerscheinentzug wird entweder durch die Fahrerlaubnisbehörde ohne im Rahmen eines Gerichtsverfahrens bestimmt. Spätestens ab diesem Termin gilt die sogenannte Sperrfrist.

Im Durchschnitt beträgt diese neun bis 11 Monate. Ist die Frist abgelaufen, bekommen Sie den Führerschein aber nicht automatisch wieder ausgehändigt.

Betroffene müssen eine Neuerteilung vom Führerschein beantragen. Um den Führerschein durch eine Wiedererteilung zu bekommen, prüft die Behörde im Vorfeld verschiedene Faktoren.

Denkbar ist es auch, den Antrag erst sehr viel später einzureichen und den Führerschein durch eine Neuerteilung erst nach 15 Jahren zu erhalten. In jedem Fall muss der Betroffenen selbst tätig werden.

Nimmt die Fahrerlaubnisbehörde an, dass der Betroffene nicht mehr die erforderlichen Kenntnisse für eine Fahrerlaubnis besitzt, muss eine erneute Fahrerlaubnisprüfung abgelegt werden (§ 20 Abs 2. FeV).

Erstreckte sich die Sperrfrist früher über zwei Jahre, mussten die theoretische und praktische Prüfung in jedem Fall erneut abgelegt werden. Der Betroffene musste den Führerschein neu machen. Diese Regelung wurde jedoch im Jahre 2008 aufgehoben. Seither ist die erneute Führerscheinprüfung nur noch dann erforderlich, wenn besondere Umstände im Einzelfall die begründen.

Um den Führerschein durch eine Wiedererteilung zu bekommen, gelten die gleichen Anforderungen wie bei der Ersterteilung.

Eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ohne eine MPU absolvieren zu müssen, ist nach spätestens 15 Jahren möglich.
Eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ohne eine MPU absolvieren zu müssen, ist nach spätestens 15 Jahren möglich.

Der Antrag auf den Führerschein durch eine Wiedererteilung kann drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. In jedem Fall sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • ein aktueller Sehtest
  • eventuell eine ärztliche Untersuchungsbescheinigung
  • ein biometrisches Passfoto
  • der Strafbefehl oder das Gerichtsurteil mit Rechtskraftvermerk
  • der Personalausweis oder Reisepass

Unter Umständen muss der Betroffene eine MPU nachweisen. Wurde die Fahrerlaubnis wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen, sollte Rücksprache mit der Behörde gehalten werden. Möglicherweise muss eine Rehabilitationsmaßnahme besucht werden.

Führerschein durch Wiederherstellung nach 15 Jahren zurückbekommen

Grundsätzlich muss der Führerschein nicht sofort nach Ende der Sperrfrist durch eine Wiedererteilung beantragt werden, so kann der Führerschein auch nach 15 Jahren erbeten werden.

Interessant wird diese Zeitspanne aber aus einem bestimmten Grund: Eine Wiedererteilung vom Führerschein ist nach 15 Jahren ohne MPU möglich – spätestens. Hier kommt es auf die Tilgungsfristen nach § 29 StVG an.

Wie kommt es zu den 15 Jahren? Kommt es in den ersten fünf Jahren nach dem Führerscheinentzug zu keinen Auffälligkeiten im Straßenverkehr, beginnt im sechsten Jahr die zehnjährige Verjährungsfrist der MPU.

Juristisch gesprochen handelt es sich allerdings um keine Verjährung, sondern einfach um eine Austragung in der Akte. Die Anordnung zur MPU kann nicht verjähren, sondern die Eintragung, weswegen eine MPU angeordnet wurde, verjährt.

In jedem Fall ist davon auszugehen, dass nach einer solch langen Zeit die Fahrprüfung erneut abgelegt werden muss.

Sie möchten den Führerschein zurück ohne eine MPU zu machen? Die Tilgungsfristen

Dass eine Neuerteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU möglich ist, konnten wir bereits klären. Allerdings ist eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach 15 Jahren der späteste Augenblick. In manchen Fällen ist es möglich, den Führerschein nach 10 Jahren zurück zu erhalten ohne eine MPU zu absolvieren.

Den Führerschein zurück bekommen: Nach 10 Jahren ist dies je nach Tilgungsfrist ohne MPU möglich.
Den Führerschein zurück bekommen: Nach 10 Jahren ist dies je nach Tilgungsfrist ohne MPU möglich.

Bei einer Wiederteilung der Fahrerlaubnis ohne MPU kommt es nämlich auf die Tilgungsfristen an, auf welche wir nun im Folgen eingehen werden. Diese beginnen nämlich je nach Situation zu unterschiedlichen Momenten:

  • bei Entziehung, Verzicht oder Versagung der Fahrerlaubnis sowie Anordnung einer Sperrfrist: Tilgungsfrist beginnt mit der (Wieder-)Erteilung der Fahrberechtigung
  • bei verwaltungsbehördlichen und gerichtlichen Bußgeldentscheidungen wegen einer Ordnungswidrigkeit: Tilgung beginnt mit dem Tag, an dem das Urteil rechtskräftig wird
  • bei strafrechtlichen Verurteilungen: Tilgungsfrist beginnt am Tag des ersten Urteils
  • bei verkehrspsychologischen Beratungen sowie Aufbauseminaren: Tilgung beginnt am Tag der Ausstellung der Bescheinigung; bei Verzicht auf die Fahrberechtigung beginnt die Tilgungsfrist am Tag, an dem die Verzichtserklärung der Behörde zugeht

Eine Wiedererteilung der Fahrerlaubnis nach 10 Jahren ist also auch möglich. Haben Sie Fragen zu Ihrer Tilgungsfrist, so wenden Sie sich an einen Anwalt für Verkehrsrecht. Dieser kann Ihnen genau sagen, wann Sie einen Antrag stellen sollten.

Konnten wir Ihnen weiterhelfen? Dann bewerten Sie uns bitte:
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (157 Bewertungen, Durchschnitt: 4,30 von 5)
Loading...
Diese Themen könnten Sie auch interessieren:

620 Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

  1. Rosa-Sophie sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Mein Führerschein würde im August 2009 entzogen. Ich habe ihn nicht wieder beantragt seitdem.
    Besteht die Möglichkeit für mich ihn nun, 7 Jahre nach Entzug wieder zu beantragen?
    Mein Geburtsdatum :20.03.1985

    Vielen Dank im Voraus,
    Rosa

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rosa,

      dies hängt davon ab, was Ihnen damals angeordnet wurde. Wie lange und aufgrund welchem Verkehrsvergehen der Entzug erfolgte. Wenn eine MPU gemacht werden sollte, müssen Sie diese auch absolvieren. Dann ist eine Neuerteilung möglich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Weichsel C. sagt:

      Hallo, meinem Mann wurde 1996 der Führerschein wegen Alkohol in Berlin genommen. Nun haben wir einen Antrag auf Neuerteilung gestellt ( mit Führungszeugnis 236.- ) und das wurde genehmigt… er hat nun 1 jahr Zeit die Prüfungen zu machen die Theorie beim TÜV in Berlin und die andere bei einer anerkannten Fahrschule… nun haben wir gehört das in anderen Bundesländern keine Prüfungen gemacht werden müssen … stimmt das Lg Carmen

  2. Harmen T. K. sagt:

    Hallo,
    am 15 Mai 2016 bin ich von der Polizei mit meinem Auto angehalten worden.
    Da ich Alkohol konsumiert hatte erfolgte eine Blutabnahme,daraus ergab sich
    ein Wert von 1,8 Promille.Meinen EU Führerschein musste ich sofort abgeben
    (aus Tschechien)
    Heute habe ich vom Amtsgericht einen Strafbefehl erhalten.
    Außerdem eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen a 30.€.Die Sperrzeit beträgt 10 Monate.
    Fahrerlaubnis u.Führerschein wurden entzogen.
    Der Führerschein wird an die zuständige Behörde in Tschechien zurückgeschickt.
    Ich bin Niederländer ….verstehe dieses Amtsdeutsch leider nicht….
    Wie erhalte ich den Führerschein aus Tschechien zurück?
    Was bedeutet Strafbefehl?Wenn ich die Geldstrafe zahle ,ist der Strafbefehl dann hinfällig,
    Oder zählt beides u. Ich mus ins Gefängnis?Ich bin 65 Jahre alt,bin sehr dankbar für
    Ihre Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen
    Theo Kort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Harmen T. K.

      ein Strafbefehl in diesem Fall bedeutet, dass, wenn Sie die Geldbuße nicht bezahlen, dieser mit anderen Mitteln vollstreck werden kann. Die Strafe wurde auf eine Geldbuße festgelegt. Für eine rechtliche Beratung diesbezüglich bitten wir Sie, sich an einen Anwalt zu wenden. Dieser kann Ihnen den Sachverhalt genau erläutern.

      Da der Führerschein an die tschechischen Behörden gesandt wurde, müssen Sie sich an diese wenden, um zu erfahren, wie Sie Ihren Führerschein zurückerlangen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Manu 47 sagt:

    Versagung wegen Trunkenheitsfahrt am 25.03.2012 mit Nachtrunk von 1,68 Promille
    In der Nacht zur Tatzeit mit Unfall (Abkommen von der Straße wegen geplatzten Reifen = Auto Totalschaden durch Böschung) 0,84 Promille, wurde durch Gutachter bei Gerichtsverhandlung festgestellt.
    MPU Negativ wegen keinen Abstinenznachweis.
    Bis wann kann ich den Führerschein neu beim LRA beantragen ? ohne nochmalige MPU ??
    Danke im voraus.
    Grüße Manu 47

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manu,

      ohne bestandene MPU bekommen Sie den Führerschein nicht zurück. Die Alternative dazu ist 15 Jahre lang nicht mit weiteren Ordnungswidrigkeiten aufzufallen. Dann können die Akteneinträge nicht mehr gegen Sie verwendet und der Führerschein ohne MPU neu beantragt werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Kai sagt:

        Wieso hört man in diesem Zusammenhang immer wieder von 10 Jahren die vergehen müssen?

        Grüße
        Kai

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Kai,

          die Punkte, welche das Vergehen mit sich ziehen, verjähren nach 10 Jahren. Eine Anordnung zur MPU hingegen erst nach 15 Jahren.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

          • Kevin sagt:

            Habe 2002 fs verloren …. 2006 mpu gemacht , negativ. Seit dem keinen antrag mehr gestellt. Gilt bei mir die 10 Jahres Frist. ? Oder erneut 15 Jahre ab 2006 …. also bis 2021?

          • bussgeldkatalog.org sagt:

            Hallo Kevin,

            in der Tat gilt die Frist ab dem letzten Verwaltungsakt – in Ihrem Fall also ab 2006.

            Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  4. Elfe Z. sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich habe im März 2013 meinen Führerschein erworben. Im September 2014 wurde ich an einer roten Ampel geblitzt (restprobezeit 6 Monate). Zwei Monate darauf (Oktober) kam der Bescheid – Anordnung zum Asf Seminar. ich bin dieser Frist nicht nachgekommen und habe im Januar 2015 (restprobezeit 2 Monate) schließlich freiwillig bei der Polizei meinen Führerschein abgegeben (da keine Zeit -> Prüfungen). März 2015 habe ich das Asf Seminar erfolgreich absolviert. Im Januar 2016 wurde mir nach langem hin und her (Umzug inkl Orts- bzw Regionswechsel) der FS neu erteilt.
    Greift nun hier das Gesetz des Paragraphen 2a (1) Satz 7, dass die Probezeit nach Neuerteilung höchstens nur bis zur Restprobezeit verlängert werden darf?

    Vielen Dank im Voraus.

    MfG

    Elfe Z.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elfe,

      das ist korrekt, allerdings sollten Sie beachten, dass mit Annordnung des Asf-Seminars Ihre Probezeit auf vier Jahre verlängert worden ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Elfe Z. sagt:

        Ok danke erstmal für die Antwort. Stimmt es nun auch, dass bei einem weiteren A-Verstoß, der FS gleich entzogen wird, da ich damals der Frist nicht nachgekommen bin? Oder bekomme ich erstmal eine Verwarnung?

        LG

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Elfe,
          nach dem zweiten A-Verstoß kommt eine Verwarnung auf Sie zu sowie die Empfehlung, an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen. Der Führerschein wird normalerweise erst nach dem dritten A-Verstoß entzogen.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Jörg sagt:

    Hallo Herr/Frau RA-innen,
    hatte mich provozieren lassen, kam zum Blechschaden Richterlich entzogen danach 2 mal Fahren ohne Führerschein alles mit PKW, bin damals Berufskraftfahrer (Personen und Güter mit Gefahrengutschein international mehrer 100000 KM gefahren) gewesen in Selbständigkeit. Sperrfrist von 6 Monaten auf 18 Monate erhöht dessenwegen,
    Alle Führerscheine wurden mir entzogen kann man dagegen noch etwas erwirken oder was muss ich tun? alles geschah im Jahre 2010

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      in diesem Fall sollten Sie mit einem Rechtsanwalt sprechen. Dieser kann Ihnen genau sagen, ob sich etwaige Einsprüche noch lohnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. michael sagt:

    sehr geehrte Damen und Herren,

    gegen mich wurde 2015 im feb ein Fahrverbot verhängt wegen zu schnellen fahren. dazu wurde noch btmg fest gestellt. mir wurde das urteil zu gesand ein 1 monatiges Fahrverbot, durch den btmg verstoss wurde das sofort rechtskräftig ich wurde allerdings im März 2015 ohne Führerschein beim fahren erwischt. das urteil Entzug der Fahrerlaubnis. welche schritte muss ich einleiten um meinen Führerschein zurück zubekommen und welche fristen muss ich einhalten.

    vielen dank im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      im Durchschnitt beträgt die Sperrfrist 9 bis 11 Monate. Danach bekommen Sie aber den Führerschein nicht automatische wieder zurück. Betroffene müssen dann eine Neuerteilung des Führerscheines beantragen, woraufhin die Behörde dann verschieden Faktoren überprüft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Burghard sagt:

    Hallo zusammen, habe meinen FS 1969 gemacht. Kaufte mir im Febr. 2016 ein Leichtkraftrad mit 125 cm. Hatte 2004 einen FS entzug, wegen 1,00 Promille. Hatte im Juli 2016 einen unverschuldeten Unfall.( Ölspur im Kreisel) mit meinem Motorrad. Die Polizei sagt jetzt, ich fahre ohne gültige Fahrerlaubnis. Ich weis nur das man 125 cm fahren kann, wer den FS vor 1980 gemacht hat. Muß ich einen Rechtsanwalt einschalten?
    Gruß Burghard

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Burghard,

      das kommt darauf an, welche Führerscheinklasse Sie damals erworben haben. Wer die Führerscheinprüfung für den alten Führerschein Klasse 3 noch vor dem 1. April 1980 absolviert hat, ist berechtigt, Kleinkrafträder bis zu einer Hubraumgröße von 125 Kubikzentimeter zu fahren. Das entspricht der heutigen Klasse A1.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. peter sagt:

    Habe meinen Führerschein wegen einen kleinen Unfall ( Blechschaden )unter Alkohol abgenommen bekommen. Ich hatte 1,5 Promille. Nun habe ich bescheid bekommen, und 12 Monate Führerschein Entzug. Muss ich dann den Führerschein neu machen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      nach einem Führerscheinentzug muss die Neuerteilung des Führerscheins beantragt werden. Geht die zuständige Behörde davon aus, dass nach dem Zeitraum für den der Führerschein entzogen wurde, keine geeignete Fahrpraxis mehr vorliegt, kann diese eine erneute Praxis- und Theorieprüfung anordnen.
      Den Führerschein neu beantragen müssen Sie auf jeden Fall. Den Antragen können Sie drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist stellen. Wurde eine MPU angeordnet, muss diese erfolgreich absolviert sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Sandra sagt:

    Ich habe im April 1987 meinen Führerschein alte Klasse 3 gemacht. Im Jahr 2000 wurde mir Dieser wegen fahren unter Alkohol entzogen. Ich habe erfolgreich eine MPU gemacht und sollte nun alle Führerscheinklassen neu machen.
    Eine Fahrschule sagte mir dann im Jahr 2008 das ich mich doch einfach mal bei der Führerscheinstelle melden sollt.
    Ich habe dann im November 2008 den Führerschein ohne erneute Fahrprüfung zurück erhalten.
    Mir wurde allerdings nur die neue Führerscheinklasse B erteilt. Die alte Klasse 3 entspricht allerdings der neuen Führerscheinklasse BE.
    Inzwischen habe ich sogar den Personenbeförderungsschein gemacht und fahre nebenbei Mietwagen und befinde mich in den Vorbereitungen zum Taxischein. Ich hätte allerdings mehr Möglichkeiten mit meine alten Führerscheinklasse.
    Welche Möglichkeiten bestehen das mir meine alte Führerscheinklasse erteilt wird bzw. was sollte ich dafür tun?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      hier würden wir Sie bitten, sich direkt an die zuständige Führerscheinstelle zu wenden, denn diese kann Ihnen genau mitteilen, was Sie eventuell tun können oder welche Unterlagen vorgelegt werden müssen. Die von Ihnen abgelegten Prüfungen zum Führerschein sollten der Behörde vorliegen und können durch diese geprüft werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Franzi sagt:

    Ich habe 2008 meinen Führerschein entzogen bekommen.
    Jetzt lebe ich in der Schweiz.
    Das Strassenverkehrsamt welches den Entzug erteilt hat, sagte mir sie seien für mich nicht zuständig.
    Entspricht das der Wahrheit, wenn ja wie kann ich meinen Führerschein jetzt neu beantragen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franzi,
      wir würden Ihnen empfehlen, sich an die für Sie zuständige Behörde in der Schweiz zu wenden und dort nachzufragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Matthias sagt:

    Hallo.
    Mir wurde der Führerschein wegen Trunkenheit und fahren ohne Führerschein im Weiderholungsfall entzogen. Habe nach der Sperrfrist zwei Mal eine MPU gemacht und bin durchgefallen. Dies ist nun über 20 Jahre her.
    Nun meine Frage. Muß ich bei Neuerteilung eines Führerscheins den Erste Hilfe Kurs neu machen?
    Danke im voraus. Matthias

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matthias,

      bei der Neubeantragung des Führerscheines müssen Sie ein Teilnahmebescheinigung für einen „Erste-Hilfe-Kurs“ vorweisen. Ob hier die ursprüngliche Bescheinigung ausreicht oder der Kurs nochmals neu gemacht werden muss, können Sie bei der zuständigen Führerscheinstelle erfragen. Diese kann Ihnen genau mitteilen, welche Voraussetzungen für die Wiedererteilung des Führerscheins erfüllt sein müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Manja sagt:

    Guten Abend,

    Ich hätte da eine Frage!!
    Mein Freund ist vor zehn Jahren mit dem Fahrrad alkoholisiert gefahren und wurde promt von der Polizei angehalten er hat damals keinen Führerschein das ganze ging vor Gericht er hat eine Geldstrafe bekommen und führerschein verboten bekommen.seine tilgungszeit endet am 31.12.2016.
    Nun meine Frage kann er nach der Frist seinen führerschein dann beantragen ohne eine mpu machen zu müssen???

    LG Manja

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manja,
      in der Regel sollte Ihr Freund 2017 einen Führerschein beantragen können, ohne mit einer MPU rechnen zu müssen. Um wirklich sicherzugehen, würden wir ihm jedoch empfehlen, sich entweder bei der Polizei oder der dafür zuständigen Führerscheinstelle genau über das weitere Vorgehen zu informieren, um eine MPU gänzlich ausschließen zu können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Fabi sagt:

    Hallo ich habe meinen Führerschein März 2012 zwegs Schlägerei und Verurteilung wegbekommen jetzt würde ich gerne meinen Führerschein wider beantragen was muss ich tun um ihn schnellst möglich wider zu bekommen ich denke zuerst mpu bin mir nicht sicher .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fabi,

      sehr wahrscheinlich wurde Ihnen eine MPU verordnet. diesbezüglich sollten Sie nochmal genau bei den Behörden nachfragen. Eine MPU für einen Neuantrag wird jedoch sehr wahrscheinlich auf Sie zukommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. erich sagt:

    Hallo,
    Ich habe vor 5 jahren mein fs wegen btm verloren..
    Habe jetzt eine Haar Probe abgegeben und in 1 1/2 monaten habe ich den nächsten Test..
    Muss ich den fs neu beantragen?..
    Oder auf wieder Erteilung?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Erich,

      nach einem Fahrerlaubnisentzug müssen Sie Ihren Führerschein neu beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Mustafa sagt:

    Hallo ich habe einen Führerschein Entzug und 3 Monate Sperre gehabt habe ihn letzten Monat wieder bekommen. Leider habe ich gestern einen kleinen Unfall gehabt mit einem Pkw der ne Panne auf einer 2 spurigen vorfahrts Straße zu Hälfte auf der rechten Spur zu Hälfte auf dem Bordstein stand sein Akku war leer heißt er hat vorher da geparkt es Var dunkel so gegen 19 Uhr und nicht abgesichert wie auch immer wollte ich vor im in ein Parkplatz und hab ihn dir die Spiegel nicht gesehen und leicht angestubst jetzt ist meine Frage was kommt auf mich zu weil ich hatte schon ein Entzug es heißt nach neuerteilung ein A oder 2 B verstöße dan ist mpu angesagt aber ich weiß nicht was für ein Verstoß das wäre bitte um Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mustafa,

      ein Unfall muss nicht zwingend ein B-Verstoß sein. Hier ist aufgelistet, welche Konstellationen als B-Verstöße gelten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Mustafa sagt:

    Ich hoffe ein auffahr Unfall gehört zu einem b Verstoß so das ich noch eine letzte Chance bekomme weil ich vom Beruf Fahrer bin sonst verliere ich auch gleichzeitig mein arbeitsplatz ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mustafa,

      ein Auffahrunfall alleine ist kein B-Verstoß. Hier können Sie nachlesen, was alles als B-Verstoß qualifiziert wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Elly sagt:

    Hallo,
    mein Mann hat 2009 seinen Führerschein wegen THC verloren. 2010 hat er das Letzte mal etwas von der Führerscheinstelle oder Gericht gehört. Seitdem hat er sich nichts zu Schulden kommen lassen und auch keinen Antrag auf Neuerteilung gestellt.
    Wie lange muss er jetzt noch warten, bis er seinen Führerschein zurück bekommt, ohne MPU machen zu müssen?
    Und muss er dann nochmal Fahrschule machen? Ihn haben sie erwischt 2 Wochen vor Probeende.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Elly,

      sicher ist die Neuerteilung ohne MPU erst möglich, wenn ein Zeitraum von 15 Jahren ohne Auffälligkeiten und tilgungshemmenden Verwaltungsakten (z. B. Antrag auf Neuerteilung) vergangen ist. Nach dieser Zeitspanne muss die restliche Probezeit absolviert werden. Außerdem können die Behörden verlangen, dass der Führerschein neu gemacht wird, da davon auszugehen ist, dass nach einer solch langen Zeitspanne die Kenntnisse nicht mehr ausreichend sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Silke sagt:

    Hallo,ich habe 2014 meinen Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer für 11 Monate verloren.
    Habe ihn noch nicht neu beantragt und bin trotzdem einmal gefahren und wurde erwischt.
    Was passiert jetzt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Silke,

      in diesem Fall handelt es sich um Fahren ohne Fahrerlaubnis, was eine Straftat ist. Es kann gegen Sie Anklage erhoben werden. Der Tatbestand wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet. Bei der Neuerteilung der Fahrerlaubnis wird eine MPU vermutlich nicht zu umgehen sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  19. Christian sagt:

    Hallo,

    ich hätte folgende Frage: Führerscheinentzug im 02/2016 mit 1,8 Promille,es besand keine Probezeit mehr, Sperrzeit 01/2017, MPU bereits erfolgreich gemacht, jetzt Sperrzeitverkürzung beantragt bei Gericht.
    Dame von der Führerscheinstelle sagte mir bei Beantragung ich bekomme Probezeit !?
    Ist das so?

    Vielen Dank für die Antworten.

    VG. Christian.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,
      wenn Ihre Probezeit zum Zeitpunkt des Verstoßes, der eine Entziehung der Fahrerlaubnis nach sich zog, bereits beendet war, kann Ihnen normalerweise bei der Neuerteilung der Fahrerlaubnis nicht erneut eine Probezeit auferlegt werden. Um sicherzugehen, würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Anwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Nadine sagt:

    Hallo, habe eine Frage zu den Tilgungsfristen. Mir wurde 2005 wegen Trunkenheit im Verkehr der Führerschein entzogen. Habe nach Ablauf der Sperrzeit eine MPU gemacht, die negativ ausfiel und zur Versagung der Führerscheins führte. Letzte dokumentierte Entscheidung Februar 2007. An welcher Stelle beginnt jetzt diese 10-Jahresfrist? FAER gibt als Tilgungsdatum Februar 2022 an. Habe von einem ziemlich ähnlichen Fall in einem Forum gelesen, wo FAER 2019 als Tilgungsdatum angab und 2014 der Führerschein schon ohne MPU wieder erteilt wurde. Auch in diesem Fall gab es eine negative MPU.
    Im voraus vielen Dank für ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nadine,
      normalerweise startet die 10-jährige Tilgungsfrist am Tag der Rechtskraft oder am Tag des ersten Urteils. Die Aufforderung, an einer MPU teilzunehmen, verjährt in der Regel jedoch erst nach maximal 15 Jahren. Da im FAER Februar 2022 vermerkt ist, sollte diese Angabe auch maßgeblich sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Gregor sagt:

    Guten Morgen,
    mein Führerschein wurde mir vor 11 Jahren entzogen. 2011 habe ich die MPU gemacht, leider negativ. Gestern habe ich jedoch positiv bestanden ?
    Nun sagt die Führerscheinstelle, da ich nun 11 Jahre nicht mehr gefahren bin, muss ich die theoretische und die praktische Prüfung erneut ablegen.
    Mit wurde aber von meinem MPU Therapeuten gesagt, das seit ca 4 Wochen ein Gesetz in Kraft getreten ist das dieses aushebelt. Also müsste nur die Bescheinigung der positiven MPU ausreichen. Ich recherchiere schon wie verrückt, ist euch was bekannt?

    Mit besten Grüßen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gregor,
      in § 20 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) heißt es: “Die Fahrerlaubnisbehörde ordnet eine Fahrerlaubnisprüfung an, wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass der Bewerber die nach § 16 Absatz 1 und § 17 Absatz 1 erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr besitzt.” Ein neues Gesetz ist uns nicht bekannt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Spaxxer sagt:

    Hallo,

    mir wurde für 25 Monate die Fahrerlaubniss entzogen nach Eingriff in den Strassenverkehr (500€ Schaden, keine Verletzten).
    Nach der Wiedererteilung erhielt ich die Klassen: 1,2,3,4,5 (alt) zurück, die LKW KLasse nur nach Ärztl. Gutachten (5-Jahres-Frist), die Klasse 3 wurde aber wiedererteilt nach der neuen Regelung, das heisst nur bis 3,5 to ohne Anhänger !
    Klasse 3 wurde 1986 absolviert, gilt hier nicht der Bestandsschutz ? Sollte ich meinen LKW Schein nicht verlängern, darf ich nur noch bis 3,5 to ohne Anhänger fahren ???

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Spaxxer,

      erkundigen Sie sich bei der zuständigen Führerscheinstelle, warum der Bestandsschutz hier nicht konkret angewendet wurde. Verlängern Sie ihren LKW-Schein nicht, dürfen Sie die darunter fallenden Fahrzeugklassen natürlich nicht mehr fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Fußgänger sagt:

    Also mir wurde der Führerschein am 10.08.2000 Entzogen. Bei mir sind auch alle Fristen vorbei 10 Jahre Sperrfrist, 5 Jahre Anlaufzeit und die 1 jährige Überliegefrist.
    Also meine Frage sollte Ich jetzt eine Neu oder Wiedererteilung beabtragen ?
    Und rein theoretisch liegt das mit der MPU auch jetzt nach 16 Jahren immernoch rein im ermessen des Landratsamtes ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fußgänger,
      nach maximal 15 Jahren ist die Aufforderung, nach dem Führerscheinentzug an einer MPU teilzunehmen, in der Regel verjährt. Sie können dementsprechend einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen, ohne erneut eine MPU auferlegt zu bekommen. Es liegt jedoch im Ermessen der zuständigen Behörde, eine erneute Führerscheinprüfung von Ihnen zu verlangen, wenn Sie der Meinung ist, dass Sie nach dieser langen Zeit nicht mehr über die nötigen Kenntnisse verfügen, ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • David sagt:

        Ich finde Ihre Seite sehr informativ und prima, jedoch habe ich einige Fragen. Wie kann es sein, dass es anscheinend gesetzeskonform ist, die Führerscheine anderer Länder anzuerkennen, deren Prüfung nachweislich aus dem Starten des Motors und 5m vor und zurück fahren besteht, während einheimische u. U. nach längerem Entzug erneut eine Prüfung vorweisen müssen? Weiterhin ist es fraglich, warum Verkehrssünder ihre Fahrqualifikationen erneut nachweisen müssen, während andere Verkehrsteilnehmer ihren Führerschein für 30 Jahre und mehr in die Schublade legen dürfen, ohne jemals gefahren zu sein. Warum müssen Schul-, Berufs- und Studiumsabschlüsse nicht wiederholt werden, auch wenn man jahrelang nicht in dem Beruf tätig war? Man müsste also jedem Verkehrsteilnehmer einen jährlichen, fahrzeugabhängigen Kilometernachweis auferlegen, um rechtfertigen zu können, warum Verkehrssünder eine erneute Prüfung ablegen müssen.

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo David,

          unsere Ratgeber-Plattform stellt die Gesetzeslage lediglich für Interessierte dar. In Bewertung nehmen wir nicht vor.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Reptor sagt:

    Mein fs wurde mir 2001 wegen Trunkenheit entzogen kann ich den fs jetzt nochmal neu machen ohne einen Antrag auf WiederErteilung zu stellen ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Report,

      wenn Sie den Führerschein erneut erhalten möchten, müssen Sie einen Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde stellen. Diese prüft, ob es sich um eine Erstausstellung oder eine Wiedererteilung handelt und teilt Ihnen mit, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, um eine Fahrerlaubnis zu erhalten.
      Sie können sich diesbezüglich bei der zuständigen Behörde informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. emo sagt:

    hallo, mir wurde mein führerschein 2010 entzogen worden wegen cannabis.. und seit dem
    habe ich mich nicht darum gekümmert neuen antrag zu stellen was muss ich denn jetzt am besten
    machen damit ich mein führerschein wieder bekomme?

    würde mich auf ein antwort freuen.. danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo emo,

      sofern Sie eine Anordnung zur MPU bekommen haben, müssen Sie diese absolvieren. Ansonsten müssen Sie die Fahrerlaubnis beantragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Eric sagt:

    Guten Tag , hätte mal folgende Frage ; ich bin in der Probezeit zuschnell innerorts gefahren und hätte einen Punkt bekommen . Konnte aus Geld gründen das aufbauseminar nicht absolvieren . Wurde dann angeschrieben Und musste den Führerschein abgeben das war vor 1,5 Jahren . Habe diesen heute auf wiedererteilung neu beantragt welche Auflagen würde ich voraussichtlich bekommen oder müsste ich den komplett neu machen ? Über eine Antwort würde ich mich freuen vielen Dank im Vorraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Eric,

      eine neue Fahrerlaubnis wird erst erteilt, wenn die Teilnahme am Aufbauseminar erfolgt ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Thomas sagt:

    Hallo.

    ich habe meinen Führerschein am 7.04.2002 nach einem unfall mit 2,21 promille abgeben müssen. führerschein wurde per gerichtsurteil am 8.05. 2002 entgültig entzogen. am 24.03.2005 wurde mir infolge von Fahren ohne führerschein und 1.46 promille eine erneute sperre (isoliert) bis 23.12. 2006 verhängt. wann wäre denn jetzt die eintragung im VZR gelöscht? wäre schön wenn man mir weiterhelfen könnte.

    m.f.g
    Thomas

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      die Frist beträgt 10 Jahre bei gerichtlichen Entscheidungen wegen Straftaten, die mit Entziehung der Fahrerlaubnis oder mit einer isolierten Sperrfrist für die Erteilung einer Fahrerlaubnis sanktioniert wurden. Die Tilgungsfrist beginnt bei allen Entscheidungen mit dem Rechtskraftdatum.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Aljoscha sagt:

    Hallöchen ich wurde Mitte des Jahres mit meinem Auto von der Polizei angehalten. Ich wurde mit auf die wache genommen und mir wurde Blut abgenommen. Mein wert lag bei 7,2 ng/ml.
    Ich musste meinen Führerschein abgeben habe aber keine sperrfrist oder ähnliches bekommen.
    Muss ich meinen Führerschein erst neu beantragen bevor ich zur mpu aufgefordert werde? Ich habe nichts schriftliches vorliegen über einen abstinenznachweis oder eine mpu und finde auch im Internet keine befriedigende antwort. Wie soll ich weiter vorgehen?
    Mfg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Aljoscha,

      ohne Bußgeldbescheid bzw. ohne gerichtliches Verfahren darf Ihr Führerschein eigentlich nicht so lange entzogen bzw. beschlagnahmt werden. Sie sollten bei der Polizei bzw. bei der Führerscheinstelle nachfragen, was mit Ihrem Führerschein ist. Möglicherweise ist auch der Gang zum Anwalt sinnvoll.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Petrr G. sagt:

    Hallo

    Ich bin dabei den Führerschein nach 20 Jahren wieder zu erlangen.Ich muss die Theorie und praktische Prüfung ablegen.Wie oft darf ich die theoretische Prüfung wiederholen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Petrr,

      es gibt keine Obergrenze an Versuchen bei der theoretischen Führerscheinprüfung. Allerdings müssen Sie für jeden Versuch die entsprechenden Gebühren entrichten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Matthias sagt:

    Hallo, habe meinen Führerschein gestern nach elf Monaten (ohne MPU) wiederbekommen. Hab dabei eine förmliche Belehrung von der Führerscheinstelle bekommen die mich etwas verwirrt. Meine Frage ist worauf habe ich jetzt zu achten? Da mir die gute Frau etwas von 15 Jahren Probezeit erzählt hat…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matthias,

      nach Neuerteilung der Fahrerlaubnis sollte eigentlich alles so sein, als hätten Sie die Fahrerlaubnis frisch bestanden – nur ohne Probezeit. Sollte die Fahrerlaubnis aber wieder entzogen werden müssen, wird die Neuerteilung vermutlich schwieriger. Wurde die Fahrerlaubnis wegen Alkohol entzogen, kann eine erneute Alkoholfahrt dazu führen, dass die Behörde Zweifel an Ihrer Fahreignung hat und einen Alkoholismus vermutet. Dies kann sie dann z. B. per MPU überprüfen lassen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. tino sagt:

    Hallo,
    bin auf der suche nach “aktuellen Infos” zu diesem Thema auf dieses Forum gestoßen,

    Kurze vorab Geschichte :

    Mai 1992 Entzug der Fahrerlaubnis und Anordnung zur MPU wegen Drogen, 1996 Selbstanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Mai 2002 Neuantrag zur Erteilung der Fahrerlaubnis mit folgender Ablehnung wegen ausstehender MPU, nun ist der Fall folgender das am 17 Mai 2017 ein Zeitraum von 15 Jahre seit der damaligen Beantragung zur Fahrerlaubnis vergangen sind. Ich habe das Internet nach durchforstet um dedizierte Infos zu diesem Thema zu erhalten.. leider immer ohne Erfolg.

    Meine Frage :
    1) wie verhält es sich nun mit den Verjährungen und was muss ich beachten?
    2) aus meinen Nachforschungen konnte ich ersehen das es sogar nach Bundesland verschiedene Auffassungen gibt dazu.
    Mein Bundesland ist Baden Württemberg
    3) kann ich einfach zu Führerscheinstelle und einen Neuantrag stellen ?
    4) auf was muss ich genau achten
    Danke ;)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tino,

      entscheidend ist die Tilgungsfrist. Diese beträgt regelmäßig zehn Jahre. Wichtig ist, das diese Tilgungsfrist nicht durch weitere Eintragung in Flensburg oder verfrühte Anträge auf Neuerteilung unterbrochen wird. Schwierig zu sagen ist, wann die Tilgungsfrist beginnt – spätestens aber nach 5 Jahren sollte sie zu laufen beginnen. Das heißt, dass nach 15 Jahren alle Eintragungen gelöscht sein sollten und somit keine MPU auf Basis dieser Verstöße mehr angeordnet werden kann – es gibt sozusagen keine Grundlage mehr dafür. Nach Ablauf der 15 Jahre kann dann ein Antrag auf Neuerteilung gestellt werden. Die MPU sollte dann eigentlich vom Tisch sein – die Behörden können aber nach dieser langen Zeit eine erneute Führerscheinprüfung fordern. Weitere Informationen können Sie unserem Ratgeber zum Thema “Führerschein ohne MPU” entnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Ronny sagt:

    Hallo. Ich habe den Führerschein auf Probe. 2014 habe ich meinen ersten Punkt erhalten. Habe ASF gemacht. 2015 im Juli wurde ich wegen 0,3 sec rot Phase geblickt mit dem LKW. 1 Punkt. 2016 vor 3 Monaten bin ich rückwärts gerollt mit dem LKW und hab ein Unfall gehabt . Nun droht mir der Führerschein abgenommen zu werden.
    1 Frage. Ab wann verfällt der erste Punkt? Tatzeit oder rechtskräftigen . Was ist da der Ausgangspunkt?
    2 Frage Gerichtsverhandlung wurde auf Mai 2017 verschoben. Kann es passieren das der erste Punkt noch mit angerechnet wird?
    Bin berufskraftfahrer und brauche den für mein Job.
    3 frage. Wenn dieser mir abgenommen wird, wenn für wie lange wird ggf. Sperrliste sein und wie kann ich den wieder erlangen. Muss ich den Führerschein neu machen komplett?
    Danke für eure Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ronny,

      in Ihrem Fall kommt es weniger auf die Frage an, wann die Punkte verjähren, da Ihnen die Fahrerlaubnis nicht aufgrund von zu vielen Punkten entzogen wird. Sie befinden sich in der Probezeit, was bedeutet, dass Sie unter besonderer Beobachtung stehen. In der Probezeit dürfen Sie maximal zwei A-Verstöße erhalten. Mit dem ersten Verstoß wird Ihre Probezeit auf vier Jahre verlängert. Beim zweiten Verstoß müssten Sie eine Verwarnung erhalten haben und eine Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Der dritte A-Verstoß bedeutet den Entzug der Fahrerlaubnis.
      Wird die Fahrerlaubnis entzogen, besteht eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten bis maximal 5 Jahren – die Dauer ist abhängig von den Verstößen und wird nach Einzelfall bemessen. Frühsten drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist können Sie dann einen Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis stellen. Die Behörden entscheiden dann, ob Sie den Führerschein wiederbekommen oder ob ggf. Maßnahmen wie ein MPU erforderlich sind. Eine erneute Fahrprüfung erscheint aber unwahrscheinlich. Nach Wiedererteilung der Fahrerlaubnis müssen Sie die restliche Probezeit absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Heidi sagt:

    Ich habe eine konkrete Frage .Mir wurde der Führerschein 2004 aufgrund einer Alkoholfahrt entzogen. Sie schreiben, dass spätestens nach 15 Jahren der Führerschein wieder neu erteilt werden kann, aber wahrscheinlich nur mit erneuter theoretischer und praktischer Prüfung. Ich besitze aber seit 2012 einen gültigen tschechischen Führerschein, mit dem ich sogar ein Dienstkraftfahrzeug führe. Damit ist doch dann wohl eindeutig bewiesen, dass die Fahrpraxis vorhanden ist, oder sehe ich das falsch?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Heidi,
      ob Sie nach 15 Jahren eine erneute Führerscheinprüfung ablegen müssen, liegt allein im Ermessen der zuständigen Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Manuel sagt:

    Hallo, bitte um dringende Hilfe!
    Kurz zu meinem Fall:
    Verschiedenste Vorstrafen wie z.b Diebstahl, Bedrohung, Körperverletzungen, unerlaubter Erwerb von BTM (Gras/Speed),Hehlerei usw… aber alles vor dem Entzug der Fahrerlaubnis!!! 2010 dann JVA für 2 Jahre wegen Körperverletzung mit Bewährungswiderruf.

    24.11.2006 hatten Sie mir die Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit (1,24 Promille) entzogen. 4 Monate Führerschein Entzug und ein Jahr Bewährung
    Gerichtsurteil vom 07.05.2007

    Dann 2013, fahren ohne Fahrerlaubnis (der Richter schrieb im Urteil Kurzstrecke, Probefahrt) war ja auch so, rechtskräftig seit 16.10.2013
    Habe dann nie eine MPU gemacht!
    Die Frau der FSS meinte ich komm an einer MPU nicht vorbei! Ich habe leider die finanziellen Mittel nicht für Vorbereitung, Alkohol/Drogentests und MPU!

    Jetzt meine Frage,
    muss ich eine MPU machen? Der Entzug der Fahrerlaubnis liegt jetzt über 10 Jahre zurück!
    Ich brauche meinen Führerschein bis Februar 2017 ganz dringend für die neue Arbeit.
    Kein Führerschein keine neue Arbeit. Ein Teufelskreis!
    Vielleicht kann mir jemand helfen.

    Vielen Dank schon mal

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manuel,

      in der Regel besteht die Anordnung zu einer MPU zehn Jahre. Hinzu kommt hier auch einen Tilgungsfrist, so dass mitunter die Neuerteilung erst nach 15 Jahren erfolgen kann. Sie können auch nochmals bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde erfragen welche Voraussetzungen Sie nun erfüllen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Manuel sagt:

        Danke für die schnelle Antwort.
        Muss ich dann auch einen Abstinenzprogramm durchlaufen oder nur die MPU?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Manuel,

          ggf. empfielt es sich bei der Begutachtungsstelle für Fahreignung nachzufragen, ob in Ihrem Fall ein Abstinenznachweis notwendig ist. Dies ist in der Regel dann notwendig, wenn eine schwerwiegende Alkoholproblematik vermutet wird.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Dagmar sagt:

    Ich habe meinen FS 2005 abgeben müssen. Habe jetzt 2016 eine Mpu absolviert und bestanden. Die Führerscheinstelle fordert mich jetzt aber auf die Fahrprüfung neu zu machen. Komme ich da irgendwie drumherum oder gibt es ein Gesetz was dagegen spricht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dagmar,
      § 20 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) besagt, dass es im Ermessen der zuständigen Führerscheinbehörde liegt, eine erneute Fahrprüfung zu verlangen, wenn sie der Meinung ist, dass die zum Führen von Kraftfahrzeugen nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten nicht mehr vorhanden sind.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Maria sagt:

    Hallo,
    meine Frage. Habe 2005 den FS abgegeben, da ASF (Fahren ohne ausreichenden Versicherungschutz) angeordnet war und ich das nicht machen konnte. Finanzielle Gründe.
    Jetzt Antrag auf Neuregelung gestellt.
    Nun heisst es, Theorie und Praxis neu ablegen. Verstehe ich auch,
    aber ich muss dennoch das ASF auch machen. Das Verstehe ich nicht… ist doch doppelt gemoppelt, oder sehe ich das falsch?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maria,

      hierbei handel es sich um zwei Sachverhalte. Mit dem A-Verstoß sind gewisse Maßnahmen verbunden. Das sind die Verlängerung der Probezeit auf 4 Jahre sowie die verpflichtende Teilnahme an einem ASF. Dies wurde verbindlich angeordnet. Der andere Sachverhalt ist die Neuerteilung. Aufgrund der großen Zeitspanne zwischen Führerscheinentzug und Ihrem Antrag geht die Behörde davon aus, dass Sie nicht mehr die notwendigen Kenntnisse besitzen, um ein Fahrzeug zu führen. Daher wird dies als Bedingung für die Erteilung der Fahrerlaubnis gemacht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Danny0105 sagt:

    Hallo,

    habe nach 15Jahren Führerschein neu beantragt(nach Entzug von 1,7Jahr). Ich wurde zur Abgabe der theoret.+prakt. Prüfung aufgefordert.
    Ich hatte damals FS Klasse 3 und wollte wissen ob ich die Klassen allewieder bekomme?Denn laut Führerscheinstelle gibt es nur noch die Klasse B wenn ich keine weiteren Erweiterungen beantragt habe. Stimmt das?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Danny0105,

      die zuständige Führerscheinstelle teilt Ihnen in der Regel alle wichtigen Information bezüglich der Neuerteilung mit, so auch welche Klasse Sie erhalten und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. Sie sollten sich hier nochmals erkundigen, warum Ihnen die Klasse B erteilt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. Sandra G. sagt:

    Hallo,

    mir wurde einmal 2001 der Führerschein wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen.Ich beantragte ihn neu und musste ihn dann 2005 komplett neu machen bei einer Fahrschule.
    2007 wurde er mir dann leider wieder wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen.
    Beide Male waren es 1,3 Promille.
    Ist jetzt die erste Trunkenheitsfahrt aus dem Register gelöscht oder bleibt sie bestehen,weil eine erneute Trunkenheitsfahrt stattgefunden hat?
    LG,
    Sandra

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,
      ab einem Wert von 1,1 Promille handelt es sich bei einer Trunkenheitsfahrt um eine Straftat. Straftaten mit anschließendem Führerscheinentzug gehen gemäß § 29 StVG mit einer Tilgungsfrist von zehn Jahren einher. Die erste Trunkenheitsfahrt von 2001 sollte demnach bereits verjährt sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Savas G. sagt:

    Hallo Liebe Gemeinde
    Ich hatte 17 Punkte und wurde dann mit Grass im blut erwischt dann habe ich 21 punkte gehabt und musste mein FS abgeben im jahre 2016 6 monat halben jahr später habe ich eine mpu versucht und durch gefallen .Seid da habe ich nichts mehr beantragt und mit drogen(cannabis) alles auf gehört.so meine frage
    jetzt haben wir ende 2016 und wollte nächstes jahr auf wiedererteilung beantragen muss ich mit der MPU rechen oder nicht?
    bin niergent wo aufgefallen ,Arbeite seid 2009 beider stadt und seid 2006 sauber
    mann wahr jung dumm naiv ,Jetzt sieht alles anderes aus
    Was würden sie mir emfehlen mit Freundlichen Grüssen Savas
    ich meinnte 6.2006 und nicht 2016 🙂

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Savas G.,

      in der Regel verjährt eine Anordnung zu einer MPU nach 15 Jahren. Ob Sie diese weiterhin absolvieren müssen, kann Ihnen die zuständige Fahrerlaubnisbehörde mitteilen. Diese kann Sie darüber hinaus auch alle notwendigen Schritte in Bezug auf die Wiedererteilung informieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. joe sagt:

    Guten Tag zusammen.

    Ich wurde im Mai während einer Kontrolle positiv auf Cannabis getestet und mir wurde darauf hin Anfang August 2016 der Führerschein entzogen.
    Von einer Sperrzeit war nichts vermerkt, lediglich das ich zum wieder erlangen eine positive MPU vorweisen müsse. Habe dann Anfang August mit den Abstinenznachweisen begonnen und wäre am 15.02.17 damit fertig.(halbes Jahr)

    Wie ist jetzt die Vorgehensweise?

    Wollte mich gleich am 02.01.17 bei der MPU Vorbereitung anmelden.
    Muss dann auch zur Führerscheinstelle zwecks Neuerteilung?
    Und ist das alles noch zu schaffen? Da ich 15.02.17 bereits mit der Abstinenz fertig bin.
    Danke für die Hilfe und allen einen guten Rutsch

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joe,

      es empfiehlt sich, Rücksprache mit der Führerscheinstelle zu halten. Der Führerscheinentzug ist stets mit einer Sperrfrist verbunden. Drei Monate vor Ablauf dieser können Sie eine neue Fahrerlaubnis beantragen. Der Führerscheinstelle sind anschließend die Daten Ihrer MPU-Stelle mitzuteilen, sodass sie von dem Ergebnis informiert wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Joe sagt:

    Habe meinen Führerschein das erste Mal 1983 gemacht, alte Klasse 1 und 3. Der wurde mir 1991 entzogen und nach MPU, Fahrschule und Prüfung wurden mir 1995 die Klassen A und B wiedererteilt. Damals gab es angeblich keine Möglichkeit, die alten Klasseninhalte zurückzubekommen. Diese Fahrerlaubnis wurde mir 1997 wieder entzogen. 2003 wurde ein Antrag auf Wiedererteilung gestellt, nach MPU negativ (nicht vorgelegt!) aber wieder zurückgezogen. 2004 wurden mir die Klassen A und B in Polen wiedererteilt. 2006 ist mir jemand hinten drauf gefahren, seitdem ist der Führerschein in Deutschland bekannt und auch voll akzeptiert, da alle Regeln bei der Erteilung eingehalten wurden.
    Nun ist es so, daß sich die Interessen in der Zwischenzeit geändert haben, Hauptwohnsitz seit 2005 ist wieder Deutschland, und mir eine Fahrerlaubnis im Umfang der alten Klasse 3 fehlt. 2012 hatte ich einen Unfall verschuldet mit Geldbuße, 4 Punkten und 1 Monat Fahrverbot. Kann ich heute bzw. im Laufe des Jahres und 20 Jahre nach dem letzten deutschen Entzug sowie 34 Jahre nach Ersterteilung der Klasse 3 die Wiedererteilung des Umfanges der alten Klasse 3 und Umschreibung des polnischen Führerscheins beantragen und hat das Aussicht auf Erfolg ? Nach Möglichkeit prüfungsfrei oder mit möglichst wenig Aufwand natürlich …

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Joe,

      dieses Vorhaben erscheint unrealistisch. Zumal Sie offenbar eine neue Fahrerlaubnis in Polen erworben haben. Entsprechend liegt mit Ihrem jetzigen Führerschein keine Kontinuität vor.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. bf sagt:

    Werte Damen und Herren!
    Mir ist der FS am 22.01.2002 per Gerichtsbeschluss entzogen worden,finde aber nicht mehr das Urteilsschreiben.
    Ich habe aber die damalige Vorladung noch.Ich habe vor geraumer Zeit einen Ihrer Mitarbeiter (am Tag der offenen Tür in der Littenstrasse) gesprochen.Selbiger stellt auch Autos im “rbb” vor.Er erklärte mir zwar gefühlsmässig widerwillig,dass man den FS nach 15 Jahren wieder ausgehändigt bekommen kann.Sofern nichts vorliegt.Es sollte bei mir der Fall sein.
    Ich hatte im Laufe der Zeit auch mal mit zwei Rechtsanwälten darüber gesprochen,die mir das Gleiche sagten.
    Meine Frage nun:Macht es Sinn für mich einen Antrag zustellen?
    Ich bin EU-Rentner mit Grundsicherung;mit anderen Worten,ich kann es mir nicht leisten ein paar hundert Euro in den Sand zu setzten.Bitte geben Sie mir einen Rat wie ich vorgehen soll,oder kann.

    bf

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo bf,

      es ist tatsächlich möglich, nach 15 Jahren den Führerschein auch ohne MPU wiederzuerlangen. Voraussetzung ist, dass die Tilgungsfrist nicht durch einen Neuantrag oder anderweitige Verstöße unterbrochen worden ist. Ob dies bei Ihnen gegeben ist, müssen Sie für sich prüfen, denn ein verfrühter Antrag kann dieses Vorhaben zum Scheitern bringen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Henrik M. sagt:

    Ich bin am 23.03.2007 mein schein losgeworden habe dann 2015 eine MPU Negetiv erhalten kann ich nach 10 Jahren nun mein
    Führerschein wieder bekommen ohne MPU

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Henrik,

      die Eintragung zur Anordnung einer MPU wird erst nach 15 Jahren gelöscht, nicht nach 10 Jahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. carsten sagt:

    hallo. habe 2006 meinen führerschein durch alkohol verloren..1,1prom. wurde 20008 beim schwarzfahren erwischt und 2009 bei mpu durchgefallen. was muss ich tun,um wenigstens mit dem moped,ohne mpu,fahren zu dürfen? jetzt ist 2017…muss ich erneut eine mpu machen,und den erste-hilfe kurs? ich brauche nur den mopedführerschein,da ich alles andere mit bus und bahn mache. schön wäre es,wenn ich ihn schnellstens ohne mpu machen könnte.
    mfg carsten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Carsten,

      nach Ablauf der Sperrfrist können Sie einen Mofa-Führerschein bei einer Fahrschule erwerben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. LeonG sagt:

    Hallo,

    ich hatte vor 3 Jahren und 4 Monaten einen Unfall, der durch eine den Straßenverhältnissen nicht angepasste Geschwindigkeit begründet wurde. Daraufhin wurde die Teilnahme an einem ASF angeordnet, welches ich nicht in der angegebenen Frist absolviert habe, sondern den Führerschein freiwillig abgegeben habe mit der Begründung, dass ich zur Zeit keine finanziellen Mittel für ein ASF habe.
    Nun würde ich gerne das ASF nachholen und will mich erkundigen, ob ich jetzt trotz der langen Zeit ohne Führerschein nur das ASF machen muss und dann die Fahrerlaubnis nach Antragstellung auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis zurückbekomme.

    Mit freundlichem Gruß
    Leon

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leon,
      in § 2a des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) heißt es, dass einer Neuerteilung der Fahrerlaubnis nur dann zugestimmt werden kann, wenn ein Aufbauseminar nachweislich besucht wurde. So lange Sie dies nicht getan haben, werden Sie Ihre Fahrerlaubnis wohl nicht wiederbekommen. Ob der Zeitraum dabei eine Rolle spielt, in dem der Führerschein entzogen war, sollten Sie direkt bei der zuständigen Behörde erfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Marc sagt:

    Ich hatte noch NIE einen führerschein. Auch keine Straftaten im Straßenverkehr. Jedoch strafrechtliche Verurteilungen wegen Drogen, mehrere.zufem wurde mehrmals eine Unterbringung in einer Entziehungsanstalt Paragraph 64stgb angeordnet. In der Vergangenheit habe Ich Schon mal einen Antrag gestellt da hieß es Ich muss einen mpu machen, da sich aus dem fuhrungszeignis eine massive drogenabhangigkeit rausliest. Seit neuestem habe Ich Aber gehört ist in so einen Fall keine mpu mehr nötig bzw wann wäre eine neuerteilung ohne mpu hier der Fall, da es Ja nie einen führerschein gab usw.?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,
      ergibt sich aus dem Führungszeugnis eine massive Drogenabhängigkeit, so hat die zuständige Behörde das Recht dazu, eine MPU von Ihnen zu verlangen, bevor Sie dem Antrag auf die Erteilung einer Fahrerlaubnis zustimmt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. carsten sagt:

    hallo…ich hatte vor kurzem wegen eines mopedführerscheins nach gefragt. darf ich auch den 45km/h führerschein ohne mpu machen?
    mfg carsten

  48. Oli sagt:

    Guten Tag,
    Am 23.03.1999 Führerschein entzug wegen Btm,
    Am 08.11.2000 MPU Durchgefallen,
    Am 25.08.2008 Fahren ohne Führerschein,
    Habe gerade den Antrag auf Erteilung nach Entzug/Versagung gestellt , was kommt auf mich zu. MfG Oli

  49. Dirk sagt:

    Hallo, habe vor mehr als 25 Jahren den FS abgeben müssen wegen Punkte. Kann ich den FS nun wieder erteilt bekommen, ohne FS neu zu machen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,

      nach 25 Jahren wird die Behörde davon ausgehen, dass Ihre Fahrkenntnisse nicht mehr auf dem aktuellen Stand sind. Vermutlich wird die Führerscheinstelle von Ihnen die Fahrprüfung verlangen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Thomas sagt:

    Hallo,
    ich habe meinen FS 1987 wg. Trunkenheit abgeben müssen. 1991 bin ich bei der MPU durchgefallen. Wie bekomme ich am besten meinen FS wieder, bzw. an wen kann ich mich wenden? Mein Wohnort ist 48429 Rheine. Für Info´s Danke im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,
      wir würden Ihnen empfehlen, sich an die zuständige Führerscheinstelle zu wenden. Dort erhalten Sie normalerweise alle Informationen, die Sie benötigen. Ist die Behörde der Meinung, dass sie nach all den Jahren nicht mehr über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um ein Kfz im Straßenverkehr zu führen, so kann sie gemäß § 20 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) eine erneute Fahrerlaubnisprüfung als Auflage für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis anordnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. David L. sagt:

    Hallo, mir wurde mit Beschluss im November 2007 die Fahrerlaubnis wegen Gefährdung des Straßenverkehrs vorläufig entzogen und der Führerschein beschlagnahmt Paragraph 111 a StPO. Die Sperre für die Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis endet in meinem Fall am 27.02.2009steht im schreiben. Es steht nichts von einer MPU. Ich habe seit dem Urteil nichts unternommen um die Fahrerlaubnis wieder zu bekommen. Was muss ich machen warten oder neu beantragen. Vielleicht könnt ihr mir helfen. Vielen Dank schon mal im Voraus. Ich hab noch was vergessen . Ich wollte jetzt zur Führerscheinstelle und mich erkundigen. Nicht das es mir schadet wegen dem warten . Damit ich ihn nach 15 Jahren machen kann . Dankeschön.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo David L.,
      solange Sie sich lediglich bei der zuständigen Behörde informieren und keine Anträge oder ähnliches stellen, sollten sich dadurch im Regelfall keine negativen Folgen für Sie ergeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Raymund sagt:

    Guten Tag,

    die vom Gericht auferlegte Sperrfrist ist seit August abgelaufen. Jetzt wollte ich die Wiedererteilung beantragen, aber demnächst steht noch ein Gerichtstermin wegen Fahren Ohne an. Kann ich trotzdem beantragen, oder macht das keinen Sinn, weil ja evtl. noch ein Urteil mit erneuter Sperrfrist kommen könnte?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Raymund,

      das liegt in Ihrem Ermessen. Beim Fahren ohne Fahrerlaubnis (Straftat) wird regelmäßig die Fahrerlaubnis entzogen. Solange Sie aber nicht rechtskräftig verurteilt worden sind, darf es aber nicht gegen Sie verwendet werden. Das Risiko den Führerschein wieder zu verlieren, ist aber durchaus gegeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  53. ronny.s sagt:

    hallo mir wurde der fs am 30.10.2006 abgenommen.eine Mpu wurde angeordnet.jetzt habe ich beim KBA eine selbstauskunft beantragt die auch vorliegt.oben rechts steht Tilgungs-Datum 20.10.2021 muß ich jetzt warten bis das datum ran ist um ihn wider zu bekommen ohne MPU.Mfg Ronny

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo ronny.s,

      in der Regel verjährt eine Anordnungen für eine MPU nach 15 Jahren. In diesem Zeitraum ist die MPU erfolgreich zu absolvieren, wenn der Führerschein wiedererlangt werden soll. Nach dieser Frist teilt Ihnen zuständige Behörde bei der Antragstellung mit, welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen, damit eine Wiedererteilung erfolgen kann.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Kevin sagt:

    Hallo ,
    Ich bin 2008 betrunken gefahren und haben einen unfall gebaut mit 1,61 promill führerschein habe ich vorort abgeben wurde verurteilt 1500euro geldstrafe 1 jahr sperrfrist und natürlich mpu seit dem nichts mehr gemacht und nicht im straßen verkehr auffällig geworde meine frage nun da 2018 die 10 jahre voll sind es ist rs möglich den fs wieder zu bekommen oder muss ich 15 jahre warten?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kevin,

      in der Regel verjährt die Anordnung für eine MPU nach 15 Jahren. Innerhalb dieser Frist muss eine MPU erfolgreich absolviert sein, wenn der Führerschein wiedererlangt werden soll. Stellen Sie den Antrag nach Ablauf der Frist, teilt Ihnen die zuständige Fahrerlaubnisbehörde mit, welche Voraussetzungen Sie für die Wiedererteilung erfüllen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Couco sagt:

    Hallo, ich wurde vor ein paar tagen während der probezeit unter drogenkonsum von der Polizei angehalten und ich musste Blutabnahme machen. Ich hatte 3 Stunden davor 1 Joint geraucht. Es ist mein 1 vorgehen was kommt auf mich zu? Danke im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Couco,

      Drogenkosum in der Probezeit wird als A-Verstoß gewertet. Neben dem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem eventuellen Fahrverbot von einem Monat müssen Sie mit der Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und der Anordnung eines Aufbauseminars rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Sebastian sagt:

    Hallo,
    Ich habe vor etwa 2 1/2 Jahren aufgrund eines Drogendeliktes ohne Bezug zum Straßenverkehr eine Anordnung zum ärztlichen Gutachten erhalten um meinen Führerschein zu behalten, leider befand ich mich zu dieser Zeit in schulischer Ausbildung und konnte mir diese nicht leisten also entschloss ich mich leider dazu diesen freiwillig abzugeben da ich den Führerschein zu dieser Zeit nicht dringend benötigt habe. Da ich nun wieder Arbeite wäre es mir wichtig diesen wiederzuerlangen dabei stellt sich mir die Frage welche Hürden zuvor zu überwinden sind. Reicht ein Neuantrag des Führerscheins in diesem besonderem Fall und muss immer noch ein ärztliches Gutachten gemacht werden? Bzw. Muss Eine erneute Fahrprüfung abgeleistet werden?

  57. Nicole P. sagt:

    Hallo!

    Ich musste meinen Führerschein am 16.09.2014 abgeben wegen Drogen! In der Behörde sagte man mir, in 3 monaten würde ich ihn mir wiederabholen kommen können! Als ich 3 Monate später zur Abholung meines Führerscheines da antrat, wurde mir offenbart, dass mit so einem Delikt der Führerschein entzogen wird!

    Ich möchte ich ihn nun endlich zurück haben, da ich von diesem zeitpunkt des entzuges des Führerscheins mein leben komplett geändert und auf den kopf gestellt habe!
    Mittlerweile bon ich glückliche mama eines kleinen Jungen und in einer glücklichen gesunden Partnerschaft!

    Was muss ich denn jetzt tun… Bzw. Wo muss ich mich jetzt melden um die neuerteilung zu beantragen? Mein Führerschein wurde mir in sachsen erteilt und entzogen, ich wohne nun aber in Brandenburg?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole P.,

      in der Regel ist die Fahrerlaubnisbehörde am Wohnort für eine Neuerteilung zuständig. Die Behörde teilt Ihnen dann mit, welche Voraussetzungen Si erfüllen müssen, um den Führerschein wieder zu erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. OliverR sagt:

    Hallo, ich habe 1995 meinen Führerschein wegen Mariuhanabesitzes und eines nicht gemachten Drogentests verloren. Da ich jedoch keinerlei Belege mehr davon habe, frage ich jetzt einfach mal, wie ich mich für eine Führerscheinwiedererlangung verhalten soll.
    Mfg Oliver

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo OliverR,

      in der Regel sind alle Informationen bezüglich der Fahrerlaubnis bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde hinterlegt. Stellen Sie dort einen Antrag auf Wiedererteilung des Führerscheins, wird Ihnen mitgeteilt welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen. Bestand eine Anordnung für eine MPU, ist diese in der Regel nach 15 Jahren verjährt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. Melanie sagt:

    Hallo,
    mir wurde 2007 der Führerschein wegen Amphetamin entzogen. Habe ich eine Chance das ich meine Fahrerlaubnis jetzt schon irgendwie ohne MPU zurück bekomme. Oder zumindest ohne das Jahr abstinenznachweiß, ist alles so teuer.
    Im voraus Danke
    Liebe Grüße
    Melanie

  60. Claudia sagt:

    Hallo
    Kann ich meinen FS auf Neuerteilung zurück bekommen ?

    Abgabe 2002
    MPU positiv 2002

    Was ist dabei zu tun oder erforderlich ?
    Dankeschön für die Antwort
    Claudia

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Claudia,

      das Sie die MPU bestanden haben, können Sie bei der Fahrerlaubnisbehörde einen Antrag auf Neuerteilung stellen. Aufgrund des langen Zeitraumes ohne Führerschein können Theorie- Und Praxiprüfungen anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Markus sagt:

    Hallo mir wurde am 5.6.2016 der Fuhrerschein entzogen wegen Alkohol entzogen. Mit Anwalt bekam ich 8 Monate ohne MPU. Hatte den jetzt nächte Woche holen können. Wurde leider aber aber 20.11. Fahren ohne wieder angehalten. Heute bekam ich Brief von der Zulassung, das die den Fuhrerschein einbehalten solange das strafrechtliche Verfahren noch läuft und wie der Ausgang ist.
    1. Darf die Zulassungstelle das einfach. Der Ausgang des Verfahrens ist gar nicht geklärt!
    2. Ich ging davon aus das ich denn bekomme und dann wieder neu abgebe nach der Gerichtsverhandlung, falls ich muss
    3. Welche Strafe erwartet mich, hörte auf jeden Fall MPU und minimum halbes bis 2 Jahre drauf.
    4. Wollte jetzt eine Schichtdienstarbeit aufnehmen und brauche den Lappen. Meine Existenz ist damit ruiniert

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Markus,

      grundsätzlich ist es möglich, dass die Behörden den Führerschein in Gewahrsam nehmen, sollte es Hinweise darauf geben, dass Sie zum Führen eines Fahrzeugs ungeeignet sind. Diese Zeit muss allerdings später auf die Sperrfrist angerechnet werden. Grundsätzlich handelt es sich beim Fahren ohne Fahrerlaubnis um eine Straftat, bei der drei Punkte vergeben werden und der Führerschein entzogen werden kann. Außerdem ist eine Geldstrafe und eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr möglich. Die Anordnung einer MPU wäre ebenfalls denkbar. Am besten besprechen Sie den Fall mit Ihrem Rechtsanwalt, dieser kann Sie individuell beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Marcel sagt:

    Hallo. Mir wurde der Führerschein weg genommen wegen Alkohol am Steuer dabei ist von mir ein klein Unfall gebaut worden. Ich bin 20 jahre alt und noch in der Probezeit.

    Im Blut waren 1,3 Promille

    Lg Marcel
    Was kommt auf mich zu ??????

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marcel,

      Ihnen drohen die Entziehung der Fahrerlaubnis, 3 Punkte in Flensburg sowie eine Haftstrafe von bis zu 5 Jahren oder eine entsprechend hohe Geldstrafe.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  63. romy sagt:

    hallo,ich habe am 3.3.2010 eine aufforderung zur vorlage eines mpu nachweises erhalten,da ich mit 1,56 promille den führeschein für 11monate entzogen bekommen habe.ich musste 2000 schon mal eine mpu machen ebenfalls wegen alkohol….
    nun habe ich im november 2014 erfolgreich abstinenz nachweis erhalten…hatte aber danach einige rückfälle und habe mich am 19.7.2015 in therapeutische hilfe begeben mi langteittherapie bin seit dem trocken und gehe regelmässig und einzelgespräche was ich auch nachweisen kann……nun meine frage…muss ich trozdem nochmal einen abstinenznachweis erbringen und einen vorbereitungskurs belegen??? da ich nur ein geringes einkommen habe,und die mpu allein schon eine menge kostet…wie stehen meine chancen???..vielen dank für eine schnelle antwort..l.g romy

    regelmässig zur suchtgruppe und einzelgespräche in die suchtberatung

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Romy,

      der Vorbereitungskurs ist nicht vorgeschrieben, sondern es obliegt Ihnen zu entscheiden, ob Sie diesen benötigen. Ein Abstinenznachweis wird angesichts Ihrer Vorgeschichte vermutlich notwendig sein. Empfehlenswert wäre es, wenn Sie eine MPU-Beratung besuchen und dort Ihren Fall erörtern. Dort können Ihnen zum weiteren Vorgehen einige Tipps gegeben werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  64. Meike sagt:

    Hallo liebe Redakteure vom Bußgeldkatalog,

    ich hätte bezüglich Alkohol am Steuer eine Frage.
    Vorgeschichte:
    Bestandene MPU mit Abstinenzcheck im Jahr 2012
    Polizeiliche Kontrolle im Februar 2017 mit Restalkohol von 0,61 Promille.

    Was wäre dies für eine Strafe? Erneute MPU oder Fahrverbot?

    Ich freue mich auf eure Antwort.
    Liebe grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Meike,

      nach einer erfolgreichen MPU haben Sie quasi eine weiße Weste. Sie sollten die übliche Strafe (zwei Punkte, 1 Monat Fahrverbot und 500 Euro Bußgeld) erhalten. Nur wenn die Fahrerlaubnisbehörde zum Schluss kommt, dass bei Ihnen eine Alkoholproblematik vorliegt, kann in diesem Fall die MPU angeordnet werden. Da Sie seit 5 Jahren nicht auffällig waren und der Wert noch im Bereich der Ordnungswidrigkeit liegt, ist dies aber nicht unbedingt wahrscheinlich.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  65. Ali i. sagt:

    Guten Tag,
    Ich schreibe im namen eines freundes dessen führerschein schon vor 11monaten entzogen wurde aufgrund fahrerfluchts. Er hat sich jedoch bürgerlich verhalten und hat alles befolgt und sämtliche beträge bezahlt die im von der polizei zugeteilt wurden. Seine neuerteilung hat er auch schon nach der sperre beantragt, wo beide seiten die labo plus amt meinten, dass es 6 bis 8 wochen dauern würde. Nebenbei hat ihn die labo zu diesem Schritt geführt, sie meinten zu ihm beantragen sie ihren führerschein neu und bezahlen sie den und den betrag dann kriegen sie ihren führerschein in 6 bis 8 wochen wieder. Nun sind mittlerweile über 6 wochen vergangen und mein freund hatte die labo angerufen um sich zu erkundigen die antwort auf die frage wie es mit seinem führerschein aussieht: 3 monate ungefähr für die berarbeitungszeit und allgemein ist man erst am überlegen ob er überhaupt seinen führerschein wiederbekommen würde.
    Auf die gegenfrage wieso das aufeinmal sie haben mir doch gesagt dass ich die neuerteilung machen und meinen führerschein in 6 bis 8 wochen kriegen würde kam nur eine freche antwort können wir ihnen nicht sagen. Darauf meinte mein freund das er seinen anwalt einschalten würde worüber nur behämend ein ja machen sie doch kam. Ist es denn moralisch vertretbar was für ein, ich will es mal vorsichtig ausdrücken, “spielchen” mit den Bürgern gespielt wird und ist es richtig den Anwalt jetzt einzuschalten ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ali,

      grundsätzlich haben Sie das Recht dazu, einen Anwalt einzuschalten. Dieser kann Sie ausführlich beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. Robin sagt:

    Hallo,

    Ich bin deutscher mit Wohnsitz in der Schweiz sowie einem Schweizer Führerschein. Wurde vor 4 Monaten mit ca. 1.2 Promille in Deutschland erwischt. Habe ca. 4000. € Strafe und 7 Monate Fahrverbot für Deutschland bekommen. Nun, 3 Monate bevor die 7 Monate rum sind wollte ich die Fahrerlaubnis für Deutschland neu beantragen. Kann ich das bei jeder Führerscheinstelle machen oder wo muss ich das tun ? Ist eine MPU zu erwarten ?

    Besten Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robin,

      wurde Ihnen ein Fahrverbot auferlegt, müssen Sie in der Regel keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Dies ist nur nötig, wenn Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Robin sagt:

        Hallo,

        Vielen Dank schonmal für die schnelle Antwort. Im Brief stand das ich erst wieder in Deutschland fahren darf wenn die zuständige Verwaltungsbehörde mir nach Ablauf der Sperrfrist das Recht zum fahren erteilt hat, sonst mache ich mich wieder strafbar.

        Besten Dank

        Robin

  67. Klaus K. sagt:

    Hallo hätte da mal eine frage mir habe sie am 23.3 2003 den Füherschein abgenommen wegen alkohol und habe noch post vom gericht der Brief ist vom 24 4 2003 da seht drin das ich meinen Füherschein nicht vor 8 Monaten wieder bekommen soll.Habe danach auch noch eine mpu gemacht negativ fahre seit 30 Jahren mit dem Mofa rum die Polizei hat mich schon so oft angehalten war aber immer nüchtern war nie was gewesen wann kann ich meinen Führerschein beantragen ohne mpu.
    Mfg Krämer

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Klaus,

      die Anordnung zur MPU wird nach 15 Jahren aus den Akten gelöscht – also in Ihrem Fall also frühestens 2018.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Kahraman sagt:

    Guten Tag habe mein Führerschein 2000 zum zweitenmal wegen Fahrerflucht abgeben müssen musste zum mpu aber nicht geschaft.leztte Woche habe ich an kba ein selbst Info verlangt da steht 23.11 2016 Frist Ende. Jetzt will ich neuantrag machen was meinen Sie Mus ich mpu machen? Danke für Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      die Anordnung zur MPU wird erst nach 15 Jahren aus den Akten gelöscht – nach Ablauf dieses Zeitraumes können Sie den Führerschein ohne MPU zurück erlangen. Allerdings müssen Sie damit rechnen, Theorie- und Praxisprüfungen ablegen zu müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  69. Nico sagt:

    Habe absichtlich einen PKW mit meinem PKW beschädigt und habe jetzt folgenden Brief vom Gericht erhalten:
    Durch sein Verhalten hat sich der Angeschuldigte als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erwiesen. In der Hauptverhandlung ist mit dem Entzug der Fahrerlaubnis, der Entziehug seines Führerscheines und der Anordnung einer Sperrfrist für die Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis zu rechnen.
    Führerschein wurde bereits eingezogen mit einem Beschluss vom Gericht. In nächster Zeit wird eine Verhandlung folgen.

    Da ich alle Klassen (A,BE,CE,DE) hatte, ist meine Frage ob ich diese nach Abschluss der Verhandlung und der evtl. Sperrfrist wieder alle bekomme, wenn ich wieder einen Führerschein beantrage oder ob ich bei “Null” anfangen muss, also bei Klasse B?
    Ich habe bei der IHK eine Prüfung zur Grundqualifikation für den Berufskraftfahrer abgelegt, verfällt diese dann auch bzw. muss diese auch neu gemacht werden?

    Freue mich auf eine Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico,

      nach der Sperrfrist und, falls angeordnet, einer MPU bekommen Sie Ihre Fahrerlaubnis im vollen Umfang wieder. Auf die MGrundqualifikation hat der Entzug keinen Einfluss.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  70. Ronny A. sagt:

    Hallo,

    Mir wurde ende 2009 der Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer, mit 1,5 im Blut, entzogen, ohne Unfall und ohne Personenschaden. Möchte meinen Führerschein neu beantragen, was kommt im Normalfall auf mich zu?

    Danke schon mal im voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ronny,

      einen “Normalfall” gibt es nicht. Die Führerscheinbehörde entscheidet stets nach Einzelfall. Es könnte sein, dass Sie den Führerschein ohne weiteres wieder bekommen, es könnte aber auch sein, dass Sie zur MPU müssen. Das ist abhängig von Ihrer Vorgeschichte und wird auch von Bundesland zu Bundesland anders gehandhabt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Ronny A. sagt:

        Verkehrsrechtlich davor und danach nicht in Erscheinung getreten und seit 2010 kam nichts mehr im Führungszeugnis neu dazu. Das wären über 6 Jahre straffrei.

  71. Melli sagt:

    Hallo,
    Ich brauche Hilfe, am 06.09.2016 fuhr ich aufs Parkgelände des Einkaufszentrums Marktkauf, ich parkte vorwärts rechts ein auf erster Parkebene und stellte fest, dass ich meine Autotür nicht öffnen konnte, da der Einkaufswagenstellplatz zu nah an meinem Auto stand.
    Also parkte ich wieder rücklings aus, auf das zweite Oberparkdeck zu fahren. Beim rücklings ausparken kollierte ich unbemerkt mit dem mir gegenüber rückwärts ausparken den Auto. Da ich dies nicht merkte, fuhr ich, wie erwähnt, aufs 2. Oberparkdeck des Einkaufszentrums. Der benannte Mann, mit dem ich kollierte, folgte mir und bezichte mich der Fahrerflucht. Ich stieg verwirrt aus und sah seinen Fahrzeuschaden, es waren Kratzer zu erkennen. Ich schaute mein Auto an und sah, bedeutend weniger Kratzer. Die Polizei wurde gerufen. Als diese ankam, musste ich mich einen Alkoholtest und Drogentest unterziehen, welche beide negativ waren. Die Polizei nahm mich zur Urin und Blutabnahme mit ins Krankenhaus. Hier auch negativ
    Dennoch beschuldigte man mich der Fahrerflucht.
    Am 11.11.2016 bekam ich dann die Vorladung der Polizei, welche ich selbstverständlich war nahm.
    Ich wurde anhört zur Ermittlungssache ” unerlaubtes Entfernen vom Unfallort”
    Am 09.01. erhielt ich dann den ersten Brief der Staatsanwaltschaft, in der die beantragte, mir die Fahrerlaubnis vorläufig zu entziehen nach Paragraph 142. Zu diesem Antrag nahm ich Stellung.
    Am 03.02. 1017 erhielt ich den nächsten Brief der Staatsanwaltschaft mit dem Beschluss meine Fahrerlaubnis sofort nach Paragraph 69a vorläufig zu entziehen. Man unterstellt mir, aufgrund des Schadens 2300€ vom Unfallbeteiligten Fahrzeug, der Lüge als Schutzbehauptung, die Kollision nicht bemerkt zu haben. Des weiteren sei ich zum führen eines Kfz ungeeignet, so die Staatsanwaltschaft. Am 06.02.2017 erhielt ich den Anruf der Polizei, meinen Führerschein vorläufig abzugeben.
    Ich nahm mir einen Anwalt, dem ich sämtliche Unterlagen im Original bezüglich meiner
    angeblichen Straftat übergab. Seither habe ich nichts mehr von diesem Anwalt gehört und meine originalen Unterlagen sind weg.
    Was kommt jetzt auf mich zu?, wann bekomme ich meine Fahrerlaubnis zurück?. Was kostet mich dass alles? Ich bin ALG II Empfängerin. Habe übrigens meinen Teilzeitjob aufgrund der nicht mehr Mobilität verloren.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Melli,

      Sie sollten den Anwalt noch einmal kontaktieren, vielleicht ist dann eine Klärung der Sachlage möglich. Was genau auf Sie zukommen wird, lässt sich von dieser Stelle aus leider schwer beurteilen. Wie hoch die Sanktionen ausfallen, wird vom Gericht je nach Einzelfall festgelegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. Haydar.B sagt:

    Hallo, meine 15 Jahre Führerscheinentzug endet jetzt im März, was und wie muss ich machen das ich ihn wieder bekomme oder neu machen kann.

    Danke im Voraus.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Haydar,

      wie Sie dem obigen Text entnehmen können ist es nötig, dass Sie einen Antrag auf Neuerteilung des Führerscheins stellen. Wahrscheinlich müssen Sie dann eine erneute Fahrerlaubnisprüfung ablegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. KadeTTHH sagt:

    Guten Tag,

    habe den FS im Dez.’98 in Hamburg erteilt bekommen und bin öfter wegen zu schnellen Fahrens und Ordnungswiedrigkeiten aufgefallen. Hatte auch ein Fahreignungsseminar, später kamen unerlaubt vom Unfallort entfernt, fahren ohne Versicherung, Urkundenfälschung(andere Schilder) hinzu. Hatte dann 2004 eine Gerichtsverhandlung bei der mir unter anderem wegen Mutwilligkeit eine Geldstrafe und 4 Wochen FS Entzug(zum 2. Mal) erteilt wurden, inkl. Punkte. Dann 2005, nach den 4 Wochen wurde mir mitgeteilt, ich hätte noch ein halbes Jahr Sperre bekommen, der FS wäre entgültig eingezogen und eine Auflage zur MPU, da inzwischen 27 Punkte aufgelaufen wären. Teils, teils in Schleswig Holstein und Hamburg gesammelt, Punkte wurden in 2 verschiedenen Stellen registriert und später zusammen gefügt, sonst wäre der FS schon eher entzogen worden. Hatte mich mal später bei der FS Stelle gemeldet, wo mir mitgeteilt wurde das alle Punkte auf Null wären, Aufgrund des FS Entzuges.
    Meine Frage, muß ich bis Ablauf der 15 Jahre warten, oder geht es bereits jetzt und muß ich die Prüfungen erneut machen?
    Mir wurden vor Jahren in der FS Stelle mitgeteilt ich müsse Wiedererteilung beantragen für Kl.3, da ich bei Neuerteilung nur den neuen Pkw Schein bis 2,8t bekommen würde. ?

    MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo KadeTTHH,

      die Tilgungfrist ist sicher erst nach 15 Jahren abgelaufen. Sollten Sie vorher einen Antrag stellen, besteht das Risiko, dass dennoch eine MPU angeordnet wird. Eine Führerscheinprüfung ist möglich. Einen PKW-Schein bis 2,8 Tonnen ist uns nicht bekannt. Der aktuelle B-Führerschein erlaubt ein Führen von PKW bis 3,5 Tonnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  74. Jörg L. sagt:

    Hallo, warum ist die Gebühr bei einer Neubeantragung des FS nach freiwilliger Abgabe (Fahren unter Alkoholeinfluss mit dem Fahrrad ohne Unfall bei 1,87%) mit 279 € so hoch??? Für Neubeantragung eines neuen FS betragen die Gebühren nur 40€.
    Strafe kann es ja nicht sein weil die ich ja schon bei Gericht bezahlt habe.
    Vielen Dank
    Jörg L.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jörg,

      diese Frage können wir so leider nicht beantworten. Sie sollten sich bei Fragen an die zuständige Behörde wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  75. Marc sagt:

    Hallo liebes Redaktionsteam,

    Ich habe Mitte 2012 meine Fahrerlaubnis wegen Trunkenheit am Steuer mit einem Blutalkoholwert von 1,37 Promille verloren. Die dumme Aktion ist nur aufgefallen weil ich einen Polizeiwagen geschnitten habe. Also zusätzlich noch auffällig gefahren.
    Mit Hilfe eines Anwaltes bekam ich nur ein Bußgeld von 700€ und 9 Monate Führerschein Entzug. Keine MPU. Außerhalb der Probezeit. Keine Vorstrafen.

    Aus finanziellen Gründen (Studium beendet und jetzt unter den Geldverdienern) kann ich mir erst nächsten Monat die Neuerteilung des Führerscheins leisten. Man sagte mir damals am Telefon das kostet ~200€.

    Jetzt zu meiner Frage:
    Ich fahre nächstes Wochenende mit Kumpels nach Amsterdam und frage mich ob ich den Coffeeshops lieber fernbleiben sollte? Muss ich noch mit irgendwelchen Tests rechnen? Die Frage würde ich ungern direkt dem Straßenverkehrsamt stellen.

    Vielen Dank im voraus,
    Marc

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Marc,

      das Fahren unter Drogen und anderen berauschenden Mitteln ist in Deutschland streng verboten und wird bestraft. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: https://www.bussgeldkatalog.org/alkohol-drogen/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Marc sagt:

        Danke für die Antwort,

        Wir werden die Fahrt mit den Zug antreten. Es ging mir lediglich darum ob ich noch Tests zu erwarten habe wenn ich mir den Führerschein zurück werde . Man kann den Konsum ja über Wochen zurück verfolgen.

        Beste Grüße
        Marc

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Marc,

          wenn Sie sicher gehen wollen, sollten Sie auf Coffee-Shops verzichten, wobei bei Ihnen das Problem ja nicht im Drogenkonsum bestand.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  76. Nicole sagt:

    Hallo!

    Am 01.01.17 wurde ich mit Alkohol am Steuer erwischt (1,40 Promille). Samstag 04.03.17 kam der Strafbefehl (Sperrfrist 9 Monate). Kann ich die Wiedererteilung und Neuerteilung der Fahrerlaubnis auch schon im Juni beantragen? Bis 12.03.17 hätte ich noch Probezeit gehabt. Im Urteil steht ausser der Geldstrafe und der Sperrfrist keine weitere Strafe. Oder kann das AsF Seminar von dem Verkehrsamt angeordnet werden?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Nicole

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      der Antrag auf den Führerschein durch eine Wiedererteilung kann drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist gestellt werden. Alkohol in der Probezeit gilt als A-Verstoß. Ein A-Verstoß führt in der Regel dazu, dass die Probezeit von zwei auf vier Jahre verlängert wird. Zusätzlich wird ein Aufbauseminar angeordnet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  77. Sabine sagt:

    Führerschein wurde nach Unfall ohne weiteren Verkehrsteilnehmer mit 1,12 Promille entzogen. Im Baden-Württemberg ist seit 2014 eine MPU schon ab 1,1 fällig. Ist das jetzt eventuell eine Glücksache bei 1,12 den Führerschein ohne MPU zu erhalten? Oder ist mit der MPU zu rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sabine,

      es ist stets eine Einzelfallentscheidung, aber Sie sollten mit einer MPU rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  78. Günter sagt:

    Hallo, habe am 07.03.1995 den Führerschein mit Recht (Alkohol) abgeben müssen.
    Verurteilt, 3000.-DM 9 Monate Führerscheinentzug.
    1996 2 x MPU negativ.
    Bis zum Ende letzten Jahres nicht’s mehr unternommen.
    Im Januar 2017 den Antrag zur Wiedererteilung gestellt.
    Muss den Führerschein theoretisch und praktisch neu machen.

    Meine Frage an das Portal?
    Ist es möglich, das in verschiedenen Landkreisen Baden-Württembergs die Verfahren unterschiedlich gehandhabt werden?
    Ein Landratsamt verlangt nur die praktische das andere die praktische und die theoretische. Bei einen wurde bis 2014
    überhaupt keine Prüfung verlangt, allerdings muss man heute auch beide Prüfungen vorweisen.
    Erbitte eine kurze Rückantwort.
    Besten Dank im voraus.
    MfG. Günter

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Günter,

      in der Regel wird das in allen Landkreisen eines Bundeslandes gleich gehandhabt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  79. Leo sagt:

    Hallo zusammen,

    mir wurde am 4.2.2004 die Fahrerlaubnis entzogen, da gegen mich zu diesem Zeitpunkt wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt wurde. Dieses Verfahren wurde am 10.2.2004 eingestellt. Im Jahr 2000 wurde mir bereits schon einmal die Fahrerlaubnis für 7 Monate wegen Trunkenheit am Steuer entzogen (1,0 Promille).
    Welche Möglichkeiten gibt es, meine Fahrerlaubnis wieder zu erlangen und welche Fristen muss ich hierbei beachten?
    Vielen Dank vorab!
    MfG
    Leo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leo,

      die zuständige Führerscheinbehörde kann Ihnen die erforderlichen Informationen geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  80. mario b. sagt:

    Führerscheinentzug wegen Trunkenheitsfahrt mit 0,95 promille.Am 7.03.2017 Urteil: Vor Ablauf von 7 Monaten darf mir kein Fs neu erteilt werden. Was heist das für mich? Muss ich etwa eine mpu machen oder gar einen neuen Führerschein? Lg und schonmal danke fürs antworten…

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mario,

      bei den 7 Monaten handelt es sich um die sogenannte Sperrfrist. In dieser Zeit dürfen Sie keine neue Fahrerlaubnis beantragen. Nach Ablauf der Sperrfrist muss der Führerschein neu beantragt werden. Eine neue Prüfung ist in der Regel nicht abzulegen. Jedoch können noch zusätzliche Maßnahmen bzw. Voraussetzungen anfallen, welche der Fahrer erfüllen muss. Unter Umständen kann dies eine MPU sein. Dies wird je nach Einzelfall festgelegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  81. Tom sagt:

    Hallo. Ich hatte 1997 98 eine Verurteilung wegen btmg. Habe noch nie einen Führerschein gemacht und jetzt möchte ich ihn aber aus beruflichen Gründen machen. Meine Frage ist, was kann auf mich zukommen? Ich war vor ein paar Tagen bei der Führerschein stelle und die haben in ihrem computer geschaut und mir gesagt, das ich mit dem Antrag kommen kann. Da wußten sie aber noch nicht das es wegen btmg ist. Habe der netten Frau gesagt, das ich vor 20 Jahren Blödsinn gemacht habe und ob ich den Führerschein machen dürfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      unter Umständen kann im Vorhinein eine MPU angeordnet werden. Alles Weitere wird Ihnen die zuständige Behörde mitteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  82. Tobias sagt:

    hallo,
    ich hatte im 12/2006 einen Autounfall unter trunkenheit bei 1,65 promille. Führerschein wudre gleich eingezogen durch die Polizei und mit einem Strafbefehl vom 8.3.2007 auch die fahrerlaubnis entzogen. Die Sperrfrist lief am 7.3.2008 ab. Habe eine Auflage bekommen für eine MPU, diese ich aber nie gemacht habe und auch kein Antrag auf erteilung einer neuen Fahrerlaubnis gestellt hatte. Dies ist jetzt über 10 Jahre her, möchte meinen Führerschein neu beantragen, was kommt im Normalfall auf mich zu?
    Lg und schonmal danke fürs antworten

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tobias,

      in der Regel können Sie nach 10 bis maximal 15 Jahren einen Antrag auf Wiedererteilung des Führerscheins stellen, ohne eine MPU absolvieren zu müssen. Die Führerscheinstelle kann jedoch unter anderem eine erneute Fahrprüfung anordnen, wenn Sie lange nicht mehr im Straßenverkehr unterwegs waren. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Seite: https://www.bussgeldkatalog.org/fuehrerschein-ohne-mpu/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  83. Sonja Notter sagt:

    Hallo,
    Am 6.3.11 Entzug der Fahrerlaubnis mit 1, 37 Promille :/ Am 9.3.11 Fahren ohne Fahrerlaubnis…. Strafbefehl bekommen! Die Verwaltungsbehörde wird angewiesem, Ihnen vor Ablauf von noch einem Jahr keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen.

    Jetzt war ich bei der Führerschein Stelle, die haben meine Akte angefordert und nun sagt der gute Herr dadurch das ich 2 Eintragungen im Register habe, muss ich zur MPU :/
    Nun stellt sich mir die frage und auch einer Beratungsstelle,….muss ich zur MPU wegen der Alkoholfahrt oder nicht?
    Wohne NDS, und entzogen wurde er auch in NDS!
    Liebe grüße
    Sonja

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sonja,

      wenn eine entsprechende Eintragung in Ihrer Akte vorliegt, müssen Sie die MPU absolvieren um einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen zu können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  84. Sonja sagt:

    Hallo,
    Am 6.3.2011 Fahrerlaubnis entzogen durch Trunkenheit am Steuer mit 1, 37 . Am 9.03.2011 nochmal Fahren ohne Fahrerlaubnis :/ ( man war ich doof)
    Strafbefehl bekommen 1000 € Und Verwaltungsbehörden darf mir vor Ablauf eines Jahres keine Neuerteilung erteilen.
    Das is jetzt alles fast genau 6 Jahre her, nun war ich bei der Führerschein stelle und wollte einen Antrag stellen, der gute Herr hat die Akte angefordert und mir dann mündlich erklärt das ich durch die 2 Eintragungen eine MPU machen muss. Jetzt stell ich mir die frage, muss ich zur MPU wegen der Alkoholfahrt oder weil 2 Eintragung bestehen?
    Muss ich wirklich zur MPU?
    Wohne in NDS und entzogen auch NDS
    Liebe grüße
    Sonja

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sonja,

      grundsätzlich berechtigen beide Verstöße zur Anordnung einer MPU. Sollte die Führerscheinstelle von Ihnen ein positives Gutachten verlangen, müssen Sie dieses erbringen, wenn Sie die Fahrerlaubnis zurück haben wollen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  85. Papa98032x1113 sagt:

    Hallo ich habe 2002 den fs abgeben müssen wegen besitz von 0,3 gr. Thc. Es wurde kein Bluttest gemacht und am 22.3.17 läuft die tilgungsfrist ab. Auf dem Auszug vom Register steht.
    Unanfechtbarer Entzug der Fahrerlaubnis
    Paragraph 3stvg
    Maßnahme zur Fahrerlaubnis 699
    Was bedeutet das für mich und meine Hoffnung auf eine Wiedererteilung meines Fs.
    Vielen Dank für die Mühe !

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Papa,

      wenn die Behörde einen unanfechtbaren Entzug der Fahrerlaubnis angeordnet hat, so kommt eine Wiedererteilung nicht in Frage.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  86. Uwe sagt:

    Guten Tag, wegen einer Trunkenheitsfahrt wurde mir der Führerschein 1989 Endzogen. Nun bin ich seit dem 06.09.1999 “Trocken. Besteht für mich die Möglichkeit, meinen Führerschein wieder zu bekommen?. Da meine Frau zu 100% SchwerGehbehindert ist, sind wir auf ein Auto Angewiesen.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,

      wenn Sie in den letzten 15 Jahren keinen Antrag auf Wiedererteilung gestellt haben bzw. verkehersrechtlich nicht negativ aufgefallen sind, sollte das sogar ohne MPU möglich sein. Unter Umständen müssen Sie aber eine neue Fahrprüfung ablegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  87. Günther sagt:

    Guten Tag,

    ich konnte auf Ihrer Webseite leider nichts über folgende Frage finden:

    Wenn der FS nach Ende der Probezeit entzogen wurde und dann nach Ende der Sperrfrist und positiver Absolviereung einer möglichen MPU wieder beantragt wird und auch ausgestellt wird. Beginnt dann eine neue Probezeit?

    Viele Grüße
    Günther

  88. Maik sagt:

    Hallo,
    ich habe 1989 den Busschein erworben (DDR-Führerschein). Bin seit 1995 nicht mehr Bus und LKW gefahren. 2013 habe ich meinen Führerschein in den EU-Führerschein umgetauscht. Ich war 48 Jahre alt. Auf der Behörde wurde mir empfohlen, die Klasse D DE wegen der 50Jahre-Regel nicht zu übernehmen. So wurden nur C + CE übernommen.
    Nun möchte ich die D + DE wiedererteilt bekommen. Die Gesundheitsprüfung für D ist erledigt (positiv). Im Moment erwerbe ich EU-Kraftfahrer Weiterbildung LKW Module 1-5. Die Klassen C + CE werden mir so wiedererteilt.
    Nun meine Fragen:
    1. für die Klassen D + DE soll ich die terethische und praktische Prüfung erneut ablegen. Ist dies Richtig? Für C CE brauch ich dies nicht.
    2. mein Dozent bei der DEKRA meinte, ich müsse die EU-Kraftfahrer Weiterbildung Bus – und nicht LKW – Module 1-5 belegen.
    3. Die Führerscheinstelle hat nichts vom Erste Hilfe Lehrgang erwähnt. Auch die Fahrschule, wo ich die Prüfungen abgelegen werden, nicht. Muss ich diesen Lehrgang vorweisen?

    Vielen Dank für eure Antwort.
    Maik

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Maik,

      zu Ihren Fragen:

      1) Da die Klassen C und CE übertragen wurden, müssen keine erneuten Prüfungen abgelegt werden. Die Klassen D und DE wurden im Zuge des EU-Führerscheins jedoch nicht umgewandelt. Daher gelten Sie dahingehend vermutlich als Fahranfänger und müssen die Prüfungen ablegen.

      2) Fragen Sie noch mal bei Ihrem Dozenten nach. Eigentlich können Sie nur die Weiterbildung für die LKW-Module absolvieren, da Sie aktuell keinen Busführerschein besitzen.

      3) Ein Erste-Hilfe-Kurs ist bei Ihnen mit dem B-Führerschein abgegolten. Ein solcher muss immer nur beim Ersterwerb einer Führerscheinklasse (bei Ihnen also vermutlich der Klasse B) absolviert werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  89. Sandra sagt:

    Hallo,

    hab jetzt die MPU mit Empfehlung eines Kurses nach § 70 FeV. Der Gutachter meinte danach bekomme ich meinen Führerschein wieder. Meine Sperrfrist läuft aber bis 17.07., heißt dies nun, dass ich den Führerschein vorzeitig zurückbekomme, sobald der Kurs beendet ist. Wenn nicht, besteht nach diesem Kurs noch die Möglichkeit eine
    Kurs zur Sperrfristverkürzung zu belegen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Sandra

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sandra,

      üblicherweise gilt die Sperrfrist auch nach bestandener MPU. Erst nach deren Ablauf kann in der Regel der Führerschein zurückerlangt werden.
      Haben Sie die MPU bestanden, können Sie einen Antrag auf Sperrfristverkürzung stellen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  90. Cringer sagt:

    Guten Tag

    Mein Problem ist; Ich habe ca. im Jahre 2004/05 meinen Füherschein nach einer Polizei Kontrolle abgeben dürfen (laut Gerichts Urteil) 1 Monat Fahrverbot und ne Geldstrafe (bezahlt) und 1 Monat bekommen, da ich in der Stadt wohn, hab ich mir gedacht, ohne Auto brauch ich au kein FS. Deshalb hab ich mich bis heute nicht darum gekümmert und hatte immer die MPU im hinter Kopf wofür ich kein Geld hab und auch nicht wusste/weiß ob ich sie machen muss. Paar Jahre (2-3) später bin ich noch Geblitzt worden ohne FS (auch bezahlt). Nun die eigendliche frage; Was könnte auf mich zukommen bzw: mit was dürfte/muss ich rechnen um wieder den Fs zu bekommen?.

    Mfg Cringer

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Cringer,

      könnte es sein, dass Sie den Führerschein schlicht und einfach nicht abgeholt haben? Ein einmonatiges Fahrverbot bedeutet nicht, dass Ihnen die Fahrerlaubnis komplett entzogen wurde, sondern lediglich, dass Sie einen Monat nicht mehr fahren dürfen. Danach können Sie sich Ihren Führerschein wieder aushändigen lassen und wie gewohnt mit dem Fahrzeug verkehren. Eine MPU ist dann ebenfalls nicht zu erbringen. Am besten fragen Sie bei der zuständigen Behörde nach, ob da noch ein Führerschein für Sie liegt. Vielleicht wäre es dann aber keine gute Idee, zu sagen, dass Sie zwölf Jahre ohne Führerschein (das Dokument) gefahren sind – auch wenn diesem nur ein Verwarnungsgeld folgt, könnte bei einem so langem Zeitraum doch umfangreichere Konsequenzen haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  91. Mansour sagt:

    Hallo am 05:10:16 , hab ich ein Straftat gemacht ” fahren ohne Fahrerlaubnis ” weil ich musste aufbauseminar machen und bis dahin dürfte ich normalerweise nicht fahren aber trz bin ich gefahren . Und meine Frage war jz ob ich MPU machen muss oder nicht , hab schon Brief vom Gericht auch bekommen , da stand nur ” die. Verwaltungsbehörde wird ihnen angewiesen vor Ablauf 6 Monate keine Erlaubnis zum führen Kraftzeugen zu erteilen ” bitte ich möchte gerne wiessen ob ich mpu machen muss oder nicht , ich hätte nie mit Drogen oder Alkohol was zu zuhn , aber ich bin auf Bewährung nicht wegen Verkehr.. aber meine Akte ist sonst sauber . Und ich hoffe sie werden sich melden so schnell wie möglich

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mansour,

      wir können Ihnen leider nicht mit Bestimmtheit sagen, ob eine MPU angeordnet wird oder nicht. Allerdings wird eine solche Untersuchung hauptsächlich wegen Alkohol und Drogen verordnet. Es besteht also die Chance, dass Sie den Führerschein nach dem halben Jahr ohne MPU zurückbekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  92. Birgit B. sagt:

    Hallo,
    hatte 1994 einen Unfall unter Alkohol (1,6 Promille), Führerschein für 2 Jahre weg , 1996 fahren ohne Führerschein – Geldstrafe – fristgerecht bezahlt. 2015 Mofa-Prüfbescheinigung gemacht, seit 1996 keine Vorkommnisse mehr, möchte jetzt wieder den Führerschein machen. Mitarbeiter der Führerscheinstelle, sagt ich muss erst zur MPU , kann doch nicht sein oder?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Birgit,

      bestehen Zweifel an Ihrer Fahreignung, kann die Behörde nach eigenem Ermessen entscheiden, ob eine MPU angeordnet wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  93. MICHAEL sagt:

    Hallo, habe 1999 wegen trunkenheit im Straßenverkehr meinen Führerschein entzogen bekommen. 2001 hab ich ihn wieder bekommen aber darf nicht mehr alle klassen fahren. Was kann ich tun damit ich meinen alten Führerschein wieder bekomme bzw. Auch wieder 7.5 tonnen fahren darf? Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Michael,

      dies sollten Sie am besten mit der zuständigen Führerscheinstelle besprechen. Diese kann Ihnen alle nötigen Informationen geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  94. ToTo sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe 1998 meinen Führerschein nach einer Sperrfrist von 11 Monaten verloren. Danach die MpU bestanden und musste aber den Führerschein neu machen. Nun darf ich leider kein Motorrad mehr fahren. Zwischenzeitlich hatte ich keine Verkehrsverstösse. Besteht die Möglichkeit dass ich meinen alten Führerschein mit LKW und Motorrad wieder beantragen kann?

    Vielen Dank für Ihre Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo ToTo,

      Ihre Frage richten Sie besser an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde. Diese kann Sie individuell beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  95. Sabrina sagt:

    Guten Tag.

    Mein freund wurde vor 20 Jahren der Führerschein entzogen da er alkoholisiert Auto gefahren ist . Er war damals noch in der Probezeit. Wäre es für ihn möglich den Führerschein wieder zu beantragen ohne nochmal eine Prüfung abzulegen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sabrina,

      möglich ist es, aber es genauso möglich, dass ihm nach so einer langen Zeit ohne zu fahren, eine Prüfung zur Auflage gemacht wird. Nach Wiedererteilung der Fahrerlaubnis ist zudem die restliche Probezeit zu absolvieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  96. Nohei sagt:

    1991 habe ich wegen 1,71% meinen alten Klasse 1 + 3 Führerschein verloren. Nach mehreren MPUs habe ich dann im Jahr 2000, die Klassen A,B,Be gemacht. Gibt es eine Möglichkeit die anderen Klassen( die zur alten Klasse 3 gehören) noch ohne zusätzliche Prüfung zu bekommen ??

    MFG und vielen Dank für eine Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nohei,

      mit dieser Frage sollten Sie sich besser an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde wenden. Diese kann Ihre individuelle Situation berücksichtigen und diesbezüglich eine Aussage geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  97. Simon sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe vor 20 Jahren meinen Führerschein gemacht und bin dann ca.5 Jahre gefaren. Wegen einer Trunkenheitsfahrt musste ich ihn abgeben.

    Jetzt 15 jahre später habe ich durch eine Wiedererteilung inkl. neuer Prüfung meinen Führerschein wieder.

    Wie ist es jetzt mit der 2 jährige Probezeit bin ich daraus oder beginnt sie erneut?
    Und was soll ich bei der Versicherung als ausstellungs Datum des Führerscheins angeben?

    Mfg
    Simon

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Simon,

      wenn Ihre Probezeit zum Zeitpunkt des Verstoßes, der eine Entziehung der Fahrerlaubnis nach sich zog, bereits beendet war, kann Ihnen normalerweise bei der Neuerteilung der Fahrerlaubnis nicht erneut eine Probezeit auferlegt werden. Auf dem Führerschein wird das Datum der Wiedererteilung vermerkt. Ob die Versicherung die Jahre davor anerkennt, müssen Sie mit der Versicherung absprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  98. Bob sagt:

    Hallo,

    mir wurde 2001 die Fahrerlaubnis wegen Führen eines KFZ unter Cannabis Einfluss entzogen.
    Wenn ich jetzt einen Antrag auf Neuerteilung stelle, darf dann eine MPU oder ähnliche ärztliche Untersuchung angeordnet werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bob,

      eine MPU sollte nicht anfallen, da die entsprechenden Punkte nach 10 bzw. 11 Jahren (ein Jahr Überliegefrist) aus dem Register gelöscht werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  99. Susanne sagt:

    Guten Tag,
    ich bin aus der Schweiz zurück nach Deutschland gezogen und habe einen deutschen Führerschein beantragt, ich besaß 20 Jahre lang einen Schweizer Führerschein.

    Es wird drei Wochen dauern, bis der deutsche Führerschein ausgestellt wird, so lange habe ich keine gültige Fahrerlaubnis. Die 6-Monatsfrist zur Umwandlung habe ich bereits überschritten.

    Was passiert mir, wenn ich in diesen drei Wochen ohne Führerschein Auto fahre und erwischt werde?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Susanne,

      dabei begehen Sie den Verstoß “Fahren ohne Fahrerlaubnis”. Dabei handelt es sich um eine Verkehrsstraftat, welche mit drei Punkten in Flensburg und einer Freiheits- bzw. Geldstrafe geahndet wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  100. hans im pech :-) sagt:

    hallo liebes team vom bußgeldkatalog.org,,
    ich bin 2016 im sebtember,von der polizei bei einer routine kontrolle angehalten worden,, das übliche wie immer ,,fahrzeugpappiere,,fs,verbandsksten und soweiter,war auch alles i,O. bis dahin,,dann kam aber die frage ob ich denn schon einmal mit drogen zu tun hatte !! und da es in meiner vergangenheit auch konsum gegeben hatt,,habe ich zugegeben,,das ich vor ein paar tagen auch drogen kunsumiert habe..worauf hin ich dann freiwillig mit zur blutentnahme bin,,, dann habe ich bis zum januar 2017 nichts mehr gehört von keiner behörde,,und am 27 1,17 kam der bescheid 900 euro geldstrafe,2punkte,1 monat fahrverbot,,, aber jezt vor einer woche so anfang april kommt ein schreiben von der fs stelle führerschein sofrt entzug,,was kann ich jezt tun um meinen fs wieder zu bekommen,,den ich lebe auf dem dorf und bin darauf angewiesen,,ausserdem habe ich wegen dem entzug meine arbeitsstelle verloren,,wo ich im märz erst angefangen habe mit einem unbefristeten arbeitsvertrag als lkw fahrer,,was die führerscheinstelle aber nicht intterressiert hatt,, wissen sie ich möchte hier nichts schön reden schreiben,,,aber ich habe echt angst das sich durch diese geschichte ,,mein ganzes leben aus der bahn werfen wird,,was emfehlen sie mir zu tun ??? glg hans im pech :-(

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo hans im pech :-),
      welche Maßnahmen Sie noch ergreifen können, sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt abwägen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

Verfasse einen neuen Kommentar

Zur Wahrung der Übersichtlichkeit und besseren Moderation haben wir die Kommentarfunktion für diesen Beitrag deaktiviert.

Bitte benutzen Sie stattdessen unser Forum. Hier erhalten Sie schnell eine kompetente Antwort! Hier gelangen Sie zum Forum...


Bußgeldkatalog als PDF
Der aktualisierte Newsletter 2019 vom VFR Verlag zum Download und Ausdrucken.
Jetzt kostenlos per E-Mail anfordern:
Mit dem Absenden akzeptieren Sie unsere Datenschutzerklärung.