Fahrverbot – Wann es verhängt wird und wie es umgangen werden kann

Von Sandra, letzte Aktualisierung am: 13. Juni 2019

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Der Ratgeber zum Fahrverbot wegen Ordnungswidrigkeiten, Straftaten oder Krankheiten

Das Fahrverbot ist eine der höchsten Maßnahmen, die im Bußgeldkatalog verzeichnet sind. Je nach Schwere eines Delikts kann auch eine Freiheits- oder Geldstrafe verhängt werden. Jedoch ist das in der Regel nur bei besonders schweren Vergehen der Fall, welche die Sicherheit des Straßenverkehrs stark beeinflussen.

Geblitzt! Wann droht ein Fahrverbot?

Wann Fahrverbote erfolgen ist je nach Vergehen unterschiedlich. Wenn Sie geblitzt wurden und Näheres über die einzelnen Blitzer-Strafen wissen wollen, wählen Sie bitte hier die passende Kategorie aus:

Spezifische Ratgeber zum Thema Fahrverbot

Das Verbot ist immer dann besonders ärgerlich, wenn der Betroffene beruflich auf das Auto angewiesen ist. Dann empfiehlt es sich, einen Anwalt zurate zu ziehen, der Fahrverbote abwenden kann. Um das Fahrverbot aber erst gar nicht zu begehen, sollen zuerst die Begrenzungen genannt werden, ab dem dieses erworben werden kann.

Ein Fahrverbot kann entweder durch ein Urteil des Strafgerichts aufgrund einer Straftat im Straßenverkehr erfolgen oder wegen einem Bußgeldbescheid festgesetzt werden. Damit werden Fahrverbote erst mit der Rechtskraft des Urteils oder dem Eintreffen des Bußgeldbescheids wirksam. Sollte der Fall bis zum Amtsgericht weitergeleitet und hier kein Rechtsmittel eingelegt werden, wird das Fahrverbot eine Woche nach der Zustellung des Urteils wirksam. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn der Fahrer nicht an der Verhandlung teilgenommen hat. Sollte der Betroffenen an der Verhandlung teilgenommen haben, gilt das Fahrverbot eine Woche nach der Verkündung des Urteils.

Die Frist des Fahrverbots beginnt erst nach der amtlichen Verwahrung des Führerscheins bei der zuständigen Behörde oder Institution. Ein Fahrverbot ist auf maximal 3 Monate beschränkt. Ein 6-Monate-Fahrverbot beispielsweise gibt es nicht.

Fahrverbot und Fahrerlaubnisentzug

Im Gegenteil zum Fahrverbot kann bei besonders schweren Vergehen die Entziehung der Fahrerlaubnis drohen. Um beide Begrifflichkeiten voneinander zu unterscheiden, müssen erst einmal die Definitionen von Fahrerlaubnis und Führerschein geklärt werden:

  • Fahrerlaubnis: Das ist die Berechtigung ein Fahrzeug zu führen.
  • Führerschein: Das ist das amtliche Dokument, welches die Erlaubnis des Fahrens eines Kfz bescheinigt. Außerdem sind auf ihm die Führerscheinklassen vermerkt, welche der Besitzer führen darf.
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Wie bereits erwähnt, kann das Fahrverbot maximal 3 Monate andauern. Befindet das Gericht oder die Fahrerlaubnisbehörde, dass der Fahrer nicht zum Führen von Fahrzeugen geeignet ist, kann der Fahrerlaubnisentzug die Folge sein. Bei dieser Maßnahme wird die Erlaubnis des Fahrens entzogen, sodass der Betroffene erst einmal eine Sperrfrist abwarten muss. Kurz nach Ablauf dieser darf er eine neue Fahrerlaubnis beantragen und muss aufzeigen, dass er verschiedene Maßnahmen wie etwa eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) durchlaufen hat, um sein Verhalten im Verkehr zu bessern. Fährt er während der Sperrfrist Auto, liegt der Tatbestand des Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Das hat schwere Strafen zu Folge!

Ab wie viel Punkten droht ein Fahrverbot?

Ab wie viel Punkten droht ein Fahrverbot? Auch beim  Handy am Steuer?

Ab wie viel Punkten droht ein Fahrverbot? Auch beim Handy am Steuer?

Der aktuelle bzw. offizielle Bußgeldkatalog ist in Bezug auf Vergehen im Straßenverkehr folgendermaßen gestaffelt:

  1. zwischen 5 und 55 Euro: Verwarnungsgeld
  2. über 55 Euro: Bußgeld
  3. 1 Punkt: Ordnungswidrigkeit (in der Regel ab einem Bußgeld von über 60 Euro)
  4. 2 Punkte: grobe Ordnungswidrigkeit mit Fahrverbot und Straftat
  5. 3 Punkte: Straftat mit Entziehung der Fahrerlaubnis

Es gibt keine grundsätzlichen Regelungen, ab welchem Bußgeld ein Fahrverbot und Punkte erwartet werden können. Allgemein kann man sagen, dass Bußgelder über 60 Euro mit einem Punkt geahndet werden. Jedoch gilt dies nicht für alle Vergehen ab diesem Wert. Punkte in Flensburg gibt es nur bei Ordnungswidrigkeiten über 60 Euro, wenn die Tat unmittelbar die Sicherheit des Verkehrs gefährdet. So müssen Fahrer zwar ein Bußgeld von 80 Euro für das Fahren in einer Umweltzone ohne eine gültige Umweltplakette zahlen, aber keinen Punkt erwarten. Der Verstoß Handy am Steuer, der nachweislich die Konzentration des Fahrers reduziert, kostet 60 Euro und einen Punkt.

Ein Vergehen, welches 2 Punkte verursacht, zieht ein Fahrverbot nach sich.

Die Höchstzahl ist 8 Punkte in Flensburg, bevor ein Fahrverbot droht. Jedoch wird hier dann nicht mehr von einem Fahrverbot als solches gesprochen, sondern vom Fahrerlaubnisentzug. Die Länge des Fahrverbots kann nicht anhand der Punkte pauschal gesagt werden. Dies ist dann jedoch im aktuellen Bußgeldkatalog ersichtlich.

Fahrverbot: Alkohol- und Drogendelikte werden hart bestraft

Alkohol und Drogen am Steuer sind schwerwiegende Vergehen im Straßenverkehr, die die Sicherheit auf öffentlichen Straßen massiv stören. Aus diesem Grund sind im Bußgeldkatalog auch harte Strafen für diese Delikte vorgesehen. In Deutschland gilt eine gesetzliche Promillegrenze von 0,5. Wer über diesen Wert kommt und ein Fahrzeug fährt, muss mit einem Fahrverbot rechnen. Alkohol-Delikte werden in der Regel mit einem hohen Bußgeld, Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot geahndet:

  • Mit 0,5 Promille oder mehr ein Fahrzeug bedient: 500 Euro und 1 Monat Fahrverbot
  • …beim zweiten Mal: 1.000 Euro und 3 Monate Fahrverbot
  • …beim dritten Mal: 1.500 Euro und 3 Monate Fahrverbot

Wer den Verkehr unter Alkoholeinfluss gefährdet, kann bereits ab 0,3 Promille Schwierigkeiten bekommen. Hierbei kann es mit der Entziehung des Führerscheins, einer Freiheits- oder Geldstrafe enden. Bei einem Alkoholgehalt von über 1,1 Promille im Blut wird auch kein Fahrverbot mehr verhängt, sondern gleich die Fahrerlaubnis entzogen.

Die gleiche Staffelung wie beim Fahrverbot bei Alkohol findet auch bei Drogen im Straßenverkehr Anwendung. Bereits ab dem ersten Verstoß wird ein Fahrverbot von 1 Monat verhängt.

Fahrverbot: Geschwindigkeit nicht eingehalten

Die Geschwindigkeitsüberschreitung ist auch ein gefährliches Vergehen, welches nicht nur den Fahrer, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden kann. Aus diesem Grund wird bei der Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot verhängt. Doch ab wie viel km/h gibt es ein Fahrverbot bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung?

Wer die Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften (auch auf der Autobahn) um mindestens 41 km/h überschreitet, muss mit einem Fahrverbot bei Geschwindigkeit rechnen. Die Grenze innerhalb geschlossener Ortschaften liegt bei 31 km/h.

Außerorts wird ein Fahrverbot von 1 Monat bei einer Überschreitung von 41 bis 60 km/h verhängt. Ein 2-monatiges Fahrverbot gibt es bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 61 bis 70 km/h. 3 Monate Fahrverbot werden bei mehr als 71 km/h fällig. Ein Fahrverbot bei hoher Geschwindigkeit tritt innerorts immer 10 km/h eher ein als außerorts. Das bedeutet, wenn Sie innerorts 55 km/h zu schnell unterwegs sind, gibt es bereits ein Fahrverbot mit einer Dauer von 2 Monaten (zum Vergleich: bei 55 km/h außerorts zu viel, ist es nur ein Monat).

Neben dem Fahrverbot bei hoher Geschwindigkeit kann diese Maßnahme auch bei der Teilnahme an illegalen Autorennen drohen. 3 Monate Fahrverbot und 400 Euro Bußgeld werden bei diesem Vergehen fällig.

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Fahrverbot: Rote Ampel überfahren

Bereits 1 Monat Fahrverbot kann beim Überfahren einer roten Ampel drohen

Bereits 1 Monat Fahrverbot kann beim Überfahren einer roten Ampel drohen

Fahrverbote werden auch beim Überfahren einer roten Ampel fällig, selbst, wenn die Ampel weniger als eine Sekunde rot aufleuchtete. Sobald Sie eine rote Ampel überfahren und eine Gefährdung oder Sachbeschädigung verursachen, gibt es ein Fahrverbot von einem Monat. Leuchtet die Ampel länger als eine Sekunde rot, läuft es in der Regel auch auf 1 Monat Fahrverbot hinaus. Liegt eine besondere Schwere in der Tat, kann die Fahrerlaubnis gänzlich entzogen werden oder eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe drohen.

Gibt es bei Fahrerflucht Fahrverbot?

Fahrer- oder Unfallflucht wird vom Gesetzgeber “unerlaubtes Entfernen vom Unfallort” genannt und ist eine Straftat. Je nach Schwere des Vergehens kann Fahrerflucht ein Fahrverbot, die Entziehung der Fahrerlaubnis oder sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Dabei entscheidet das Gericht, was auf den Betroffenen zukommt.

Fahrverbote gelten als Nebenstrafe im deutschen Rechtssystem. Sie werden nicht selbstständig verhängt, sondern nur neben einer Hauptstrafe.

Bekommt der Fahrer also eine Geld- oder Freiheitsstrafe zugesprochen, kommt in der Regel noch ein Fahrverbot hinzu. Dieses darf sich auf 6 Monate ausweiten, da hier das Strafrecht gilt.

Ablauf und Umfang des Fahrverbots

Im Straßenverkehrsgesetz wird zwischen einem groben und einem beharrlichen Fahrverbot gesprochen. Beides unterscheidet sich folgendermaßen:

  • Grobe Pflichtverletzung: Vergehen, welches objektiv die Ursache eines schweren Unfalls sein kann und subjektiv grobe Nachlässigkeit, großen Leichtsinn und Gleichgültigkeit zeigt
  • Beharrliche Pflichtverletzung: Vergehen, die wiederholt begangen werden und keine Einsicht in früheres Handeln zeigen

So kann es auch vorkommen, dass Wiederholungstäter eher ein Fahrverbot in Kauf nehmen müssen. Sofern ein Zusammenhang zu den Maßnahmen besteht, kann ein Fahrverbot verhängt werden. Beispielsweise kann ein Verbot auf einen Fahrer zukommen, wenn er zum wiederholten Mal falsch parkte. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt es besonders harte Regelungen.

Kfz-Fahrer, die zweimal im Zeitraum von einem Jahr mit mehr als 26 km/h geblitzt oder angehalten werden, müssen ihren Führerschein für einen Monat abgeben. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die übliche Strafe ein Fahrverbot vorsieht oder nicht. Sollte es aber bei einer oder beiden Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb des Jahres regulär zu einem Fahrverbot laut Bußgeldkatalog kommen, verlängert sich dieses um einen Monat.

Wie läuft das Fahrverbot ab?

Das Fahrverbot umgehen und wieder ein Auto fahren können

Das Fahrverbot umgehen und wieder ein Auto fahren können

In der Regel kommt zuerst der Bußgeldbescheid, der Ihnen verrät, welches Bußgeld auf Sie zukommt und ob Sie mit einem Fahrverbot rechnen können. Sie haben danach 2 Wochen Zeit, um den Bußgeldbescheid anzunehmen oder Einspruch einzulegen. Es empfiehlt sich in der Regel Einspruch einzulegen, wenn der Job durch das Fahrverbot gefährdet ist.

Sollte der Betroffene in den 2 Wochen keinen Einspruch einlegen, gilt das Fahrverbot als rechtskräftig. Ab diesem Schritt unterteilt sich der Werdegang in

Ersttäter sind Fahrer, die in den letzten zwei Jahren kein Fahrverbot erworben haben. Diese haben die Möglichkeit einer 4-Monats-Frist. Das bedeutet, dass die Kfz-Fahrer einen Monat der nächsten 4 Monate nach der Wirksamkeit des Fahrverbots wählen können. Das Eintrittsdatum vom Fahrverbot, also wann sie es antreten, kann eigenständig ausgewählt werden. Dabei zählt die Frist, wenn der Führerschein in der zuständigen Behörde angekommen ist. Wenn Sie innerhalb der letzten 2 Jahre bereits ein Fahrverbot in Kauf nehmen mussten, können Sie nicht von dieser Regel Gebrauch machen. Für Sie gilt dann der Tag, an dem der Bußgeldbescheid rechtskräftig geworden ist. Dies kann nach einem Gerichtsurteil oder bei Erscheinen des Bußgeldbescheides sein.

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Wer das Fahrverbot verschieben will, darf seit 2 Jahren kein weiteres Fahrverbot verursacht haben. Die Frist des Verbots gilt an dem Tag, an dem Sie Ihre Fahrerlaubnis abgegeben haben. Sollte dies beispielsweise der 3. März sein, können Sie Ihren Führerschein am 2. April abholen.

Der Führerschein kann entweder per Post abgeschickt oder persönlich abgegeben werden. Im Bußgeldbescheid finden Sie die Behörde oder Institution, bei der dies geschehen muss. Dies kann die Polizei, Fahrerlaubnisbehörde etc. sein. Nach der verhängten Zeit kann der Führerschein wieder zugeschickt werden, was mit zusätzlichen Kosten für den Versand versehen ist. Sie können ihn natürlich auch selbst abholen. Es sind auch Fälle bekannt, bei denen der Betroffene seinen Führerschein bereits vor Ablauf der Frist per Post erhielt. In diesem Fall muss er dennoch die Frist abwarten, bis er fahren kann. Sollte er dies nicht beachten, macht er sich strafbar.

Gilt das Fahrverbot für alle Fahrzeuge?

Wenn Ihnen ein Fahrverbot erteilt wird, dürfen Sie keinerlei Fahrzeuge mehr fahren. Auch fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge sind nicht erlaubt. Es kann vorkommen, dass die zuständige Fahrerlaubnisbehörde eine Einschränkung im Bußgeldbescheid angibt. Sollte dies der Fall sein, gelten die dort beschriebenen Bestimmungen. Wird darauf kein Bezug genommen, sind alle Fahrzeuge tabu, auch wenn Sie eine Prüfbescheinigung für Mofas besitzen.

Kann ich das Fahrverbot umgehen?

Das Fahrverbot zu umgehen, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Bei manchen Situationen ist es möglich, das Fahrverbot umwandeln zu können. Hierbei wird oftmals das Bußgeld verdoppelt und das Fahrverbot gestrichen. Um das Fahrverbot abwenden zu können, muss jedoch ein versierter Anwalt zurate gezogen werden, der die Chancen objektiv abwägen kann. Oft wird hierbei davon gesprochen, sich aus dem Fahrverbot “freikaufen” zu können. Dies ist jedoch nur in einzelnen Fällen möglich. Zum Beispiel können Sie das Fahrverbot umgehen, wenn dies Ihr erstes Fahrverbot ist. Bei folgenden Fällen hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Chancen auf eine Geldstrafe statt Fahrverbot sinken:

  • Verstoß mit Alkohol und Drogen am Steuer
  • wiederholte Verstöße
  • Betroffener besitzt Punkte in Flensburg

Um ein Fahrverbot umgehen zu können, muss der Anwalt dem Gericht klarmachen, dass der Betroffene wegen des Fahrverbots seinen Arbeitsplatz oder seine wirtschaftliche Existenz verlieren könnte. Hier wird von einer “unzumutbaren Härte” gesprochen, die der Betroffene glaubhaft darstellen muss.

Oft wird davon gesprochen, das Fahrverbot aufteilen zu können. Dies ist jedoch ein weitverbreiteter Irrtum. Das Fahrverbot kann nicht geteilt werden. Das Fahrverbot muss in einem Stück abgewartet werden.

Eine weitere Möglichkeit, um das Fahrerverbot umgehen zu können, ist die Argumentation des “Augenblickversagens“. Beispiele hierfür sind Wahrnehmungsfehler der Verkehrsschilder oder ein Fahrer, der keine Ortskenntnis besitzt. Aber auch dieses Argument hängt vom individuellen Fall ab und wird nicht von jedem Gericht anerkannt. Deshalb ist es auch hier empfohlen, einen Anwalt zurate zu ziehen.

Fahren trotz Fahrverbot?

Fahren trotz Fahrverbot ist teuer

Fahren trotz Fahrverbot ist teuer

Fahren trotz Fahrverbot wird laut § 21 der StVG mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit einer hohen Geldstrafe geahndet. Bei Ersttätern wird von einer milderen Strafe ausgegangen. Es kann aber dennoch zu einem weiteren Fahrverbot kommen, welches dann an das bisherige angehängt wird. So können also Fahrverbote auch schnell zum Führerscheinentzug werden.

In äußerst seltenen Fällen kann auch das Fahrzeug entzogen werden. Dies ist möglich, wenn der Halter des Fahrzeugs angeordnet oder zugelassen hat, dass eine Person das Auto fuhr, obwohl der Halter davon wusste, dass der Fahrer ein Fahrverbot verhängt bekommen hat. Der zweite Fall für diese drastische Maßnahme ist, sobald der Fahrer innerhalb der vergangenen 3 Jahre bereits die Straftat Fahren trotz Fahrverbot begangen hat.

Ein ärztliches Fahrverbot bei Epilepsie etc.

Fahrverbote können nicht nur ausgesprochen werden, weil der Fahrzeugfahrer verhaltensauffällig im Straßenverkehr war und die Sicherheit auf öffentlichen Straßen gefährdete. Letzteres kann auch eintreten, wenn Fahrer bestimmte Krankheiten besitzen, die für das Bedienen eines Fahrzeugs ungeeignet sind.

Ein Beispiel hierfür ist Epilepsie. Diese Krankheit verursacht Krampfanfälle, die unregelmäßig auftreten und dadurch das Führen eines Fahrzeugs erschweren. Aus diesem Grund kann ein ärztliches Fahrverbot verhängt werden. Ein Fahrverbot kann bei Epilepsie ausgesprochen werden, wenn Ärzte der Fahrerlaubnisbehörde mittels Gutachten bescheinigen, dass die betroffene Person nicht zum Fahren geeignet ist.

Personen mit Epilepsie droht ein Fahrverbot, wenn ein großes Risiko besteht, dass auch Anfälle während der Fahrt auftreten können. Der Gesetzgeber unterscheidet in erstmalig auftretende Anfälle und dem Vorliegen einer Epilepsie.

In der Regel wird das Fahrverbot bei einem erstmaligen Anfall auf die Dauer von 3 bis 6 Monate festgesetzt.

Die Fahrtauglichkeit kann wieder erlangt werden, wenn

  • seit mindestens einem Jahr keine Anfälle mehr auftraten,
  • wenn nur noch Anfälle auftreten, die das Fahren nicht beeinflussen (dies wird mindestens ein Jahr beobachtet) sowie
  • wenn die Anfälle seit mindestens 3 Jahren nur noch im Schlaf auftreten.

Diese Punkte treffen jedoch nur auf Fahrer der Klassen A, A1, A2, AM, B, BE, L und T zu. Bei der sogenannten Gruppe 2 bestehend aus C, CE, C1, C1E, D, DE, D1 und D1E darf bei der Feststellung einer Epilepsie nicht mehr gefahren werden.

Das Fahrverbot nach einem Schlaganfall kann nur verhängt werden, wenn der Betroffene selbst zur Fahrerlaubnisbehörde oder einem Arzt geht. In der Regel ergreift die Behörde keine Maßnahmen, wenn sie keinerlei Kenntnis über die Erkrankung besitzt. Wenn Sie jedoch selbst weiterfahren, obwohl Sie eingeschränkt sind, kann nicht nur die Versicherung nicht mehr für Unfälle haften, sondern auch ein langes Fahrverbot ausgesprochen werden.

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338 Kommentare

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  1. pool sagt:

    hallo, habe mal eine frage,ich habe ein fahrverbot von 4wochen bekommen.ich würde gern mal wissen ob man das auch teilen kann d.h 2wochen diesen monat und 2wochen nächsten monat ginge das? oder das man das ganz umgehen kann? würde mich über hilfe freuen.lg

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      dies ist nicht möglich, es würde für die Behörden zu viel Aufwand bedeuten. Sie müssen das Fahrverbot in einer einzelnen Etappe hinter sich bringen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Sandy sagt:

        Hallo ich habe mal eine Frage:

        Leider war heute nicht mein Tag und ich wurde 2 mal geblitzt.

        Die Höchstgeschwindigkeit bei beiden Fällen war 80 km/h.

        Einmal war ich ca. 20 km/h zu schnell
        und einmal leider ca 37-40 km/h.

        Muss ich mit einem Fahrverbot rechnen?

        Vielen Dank für eine hoffentlich positive Rückmeldung.

        Grüße

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Sandy,
          in der Regel müssen Sie nicht mit einem Fahrverbot rechnen. Das erste Vergehen wird normalerweise mit einem Bußgeld von 30 Euro und das zweite mit 120 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Sunny sagt:

        Hallo .ich habe heute eine rote ampel überfahren bzw wetterbedingt “überrutscht “- mir war es nicht mehr möglich zu bremsen ,bzw hab ich gebemst bin aber nicht rechtzeitig zum stehen gekommen und um die kreuzung gerutscht … kann ich da anwaltlich vorgehen ?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Sunny,

          ob sich ein Einspruch lohnt, kann nur ein Anwalt einschätzen. Allgemein gilt jedoch, dass Sie Ihre Fahrweise den Wetterbedingungen anpassen müssen: Bei Eis und Glätte gilt die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht mehr allein. Sie müssen Ihre Geschwindigkeit so anpassen, dass Sie jederzeit rechtzeitig bremsen können.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

    • Jochen F. sagt:

      Ich wurde gemessen Überschreitung zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaft um 26km/h. Zulässige Geschwindigkeit:120km/h
      Festgestellte Geschwindigkeit:146km/h
      Messtoleranz von 5 Km/h wurde berücksichtigt.

      Droht mir ein Fahrverbot?

      Mfg

      • bussgeldkatalog.org sagt:

        Hallo Jochen,

        bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung um 26 km/h außerorts erwartet Sie zunächst nur ein Bußgeld von 80 Euro sowie 1 Punkt. Nur wenn Sie innerhalb von 12 Monaten zweimal mindestens 26 km/h (außerorts) zu schnell waren, kann ein Fahrverbot verhängt werden, weil Sie dann als Wiederholungstäter gelten.

        Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  2. leonie sagt:

    Hallo,

    ich habe vor knapp 3 Monaten einen Brief bekommen , dass ich spätestens nach 4 Monaten mein Farhverbot antreten muss. Nun kann ich aber meinen Führerschein nicht einschicken, da mir der komplette Geldbeutel geklaut worden ist. wohin kann ich mich wenden um herauszufinden ab wann automatisch mein Fahrverbot beginnt, damit ich weiß ab wann ich nicht mehr fahren darf ?

    Lg Leonie

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Leonie,

      wenden Sie sich an Ihre örtliche Führerscheinzulassungsstelle. Dort müssen Sie den Verlust Ihres Führerscheins ohnehin melden!

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  3. Chris sagt:

    “außerorts wird ein Fahrverbot von 1 Monat bei einer Überschreitung von 41 bis 60 km/h verhängt. Ein 2-monatiges Fahrverbot gibt es bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 61 bis 70 km/h. 3 Monate Fahrverbot werden bei mehr als 61 km/h fällig. ”

    Hallo, ich glaube bei den 3 Monaten Fahrverbot müsste es 71 km/h heißen…

  4. Elmo1710 sagt:

    Hey. Ich würde heute mit dem Auto und mindestens 35 km/h. Also droht mit ein Fahrverbot.

    Ich bin derzeit bei dem Erwerb des motorradführerscheins und habe in 20 Tagen meine praktische Prüfung. Inwiefern kann die Sperre mich vom Erwerb abhalten und welche Möglichkeit habe ich dies zu umgehen?

    Mit freundlichen Grüßen elmo

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo,

      in diesem Fall ist der Fahrzeugführer der Fahrlehrer, weshalb lediglich er einen Führerschein nachweisen muss. Sie können also die Prüfung absolvieren, jedoch dürfen Sie nach der bestandenen Prüfung für die Dauer des Fahrverbotes auch kein Motorrad fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  5. Bernhard sagt:

    Hallo, ich bin neulich in eine Kontrolle geraten und hatte leider 0,66 Promille Restalkohol. Wie stehen meine Chancen, das mir der Führerschein nicht entzogen wird. Ich fahre seit 24 Jahren unfallfrei und war nie betrunken…

    LG Bernhard

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Bernhard,

      dies liegt im Ermessen der zuständigen Führerscheinbehörde. In der Regel müssen Sie nur mit einem Fahrverbot rechnen, wenn Sie den Verkehr dadurch nicht gefährdet haben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  6. Sabina sagt:

    Hallo zusammen,

    Mein Freund macht momentan sein Lkw Führerschein. Er muss in den nächsten Wochen sein Pkw Führerschein abgeben, da er zu schnell gefahren ist. Kann er sein Lkw Führerschein (theoretisch und praktisch) trotzdem vollständig beenden obwohl er sein Pkw Führerschein abgeben muss?

    Vielen Dank für die Antwort!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sabina,

      ja, das geht. Da der Fahrlehrer mit dabei ist, darf er die Ausbildung beenden und auch beide Prüfungen absolvieren. Jedoch sollte er mit dem Fahrlehrer sprechen, da sich dieser in der Regel um die Eintragung der Klassen auf dem Führerschein kümmern. Und da Ihr Freund derzeit keinen Führerschein besitzt, kann dies auch nicht vonstatten gehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  7. Rainer sagt:

    Hallo,
    darf ich bei einem Fahrverbot , das in Deutschland ausgesprochen wurde, im Ausland Fahren?
    Gruß
    Rainer

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rainer,

      ja, das ist theoretisch möglich. Halten Sie jedoch die ausländischen Behörden an und Sie können keinen Führerschein nachweisen, ist ein ausländisches Bußgeld fällig.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  8. Peter sagt:

    Hallo ich hätte eine frage,

    Ich hatte meinen Führerschein 7 Jahre beschränkt . Musste die ersten 2 Jahre alle 3 Monate Blutwerte abgeben und zum Psychologen gehen. Und die restlichen 5 Jahre alle 6 Monate. Jetzt habe ich meinen Führerschein seit 2 Monaten unbefristet wieder bekommen. Jetzt haben sie mich leider wieder erwischt mit 1,17 Promille. Meine frage wäre jetzt wie lange ist mein schein wieder weg? Und wie lange? Mein letzter Führerschein enzug ist 12 Jahre her. Oder geht man von dem aus das ich ihn erst wieder seit 2 Monaten unbeschränkt habe?
    Danke
    Peter

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      ab 1,1 Promille handelt es sich um eine Straftat. Das heißt, Sie müssen auf das gerichtliche Urteil warten. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit wird Ihnen die Fahrerlaubnis wieder entzogen, da Sie in der Vergangenheit schon mit Alkohol am Steuer zu tun hatten. Zudem können Sie auch mit einer MPU rechnen. Die Führerscheinstelle wird diese Maßnahmen jedoch individuell beurteilen, weshalb wir nichts Konkretes dazu sagen können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  9. Jenny sagt:

    Hallo zusammen!

    Ich muss meinen Führerschein bald für einen Monat abgeben. Den Führerschein möchte ich am 1. September 2015 einschicken, sodass das Fahrverbot ab dem 2. September gilt.

    Wie definiere ich einen Monat? Sind das genau vier Wochen? Wann wird mein Fahrverbot wieder aufgehoben wenn es ab dem 2. September zählt?

    LG
    Jenny

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenny,

      geben Sie das Dokument am 2. September an, können Sie es am 1. Oktober abholen. Ein Beispiel und eine ausführliche Beschreibung dazu finden Sie in diesem Text.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  10. Nadine sagt:

    Hallo,
    Ich habe wegen zweimaliger Geschwindigkeitsüberschreitung ein 1 monatiges Fahrverbot bekommen. Das Problem ist das ich alleinerziehend bin und ein behindertes Kind zu Hause hab. Es hat GdB von 80% und die Vermerke B, G und H. Ich muss halt deswegen oft mit ihm zum Arzt Kann ich deswegen irgendwie das Fahrverbot umgehen.
    LG Nadine

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nadine,

      die Aufhebung eines Fahrverbotes ist eine Einzelfallentscheidung. Da es uns nicht erlaubt ist, Rechtsberatung zu erteilen, sollten Sie in dieser Frage einen Anwalt zu Rate ziehen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  11. Florian sagt:

    Hallo,

    Wie ist es denn mit Abstandsmessungen? Ich wurde im März diesen Jahres mit weniger als 3/10 halber tachowert gemessen, habe im Mai meinen Lappen für 1 Monat abgegeben und bin heute wieder gemessen worden (grob geschätzt bei 100km/h ca 30m Abstand). Wird hierfür “nur” ein Bußgeld fällig oder muss ich mit einem weiteren Fahrverbot rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Florian,

      https://www.bussgeldkatalog.org/abstand/ hier finden Sie mehr Informationen zu Abstandsvergehen. In manchen Fällen kann die Führerscheinstelle ein Fahrverbot verhängen, wenn Sie beispielsweise ein Wiederholungstäter sind oder ersichtlich ist, dass Sie beharrlich gehandelt haben. Dies prüft die zuständige Behörde jedoch individuell nach Fall.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  12. Victor sagt:

    Sehr geehrte Damen/Herren,

    Was passiert jetzt wenn ich einen rumänischen Führerschein besitze und wegen einer Abstandsmessung 1 Monat Fahrverbot in Deutschland erhalten werde. Bleibt der Führerschein in meinem Besitz während dem Fahrverbot in Deutschland, so dass ich in meinem Heimatland fahren kann? Es gibt in Rumänien keine Abstandsmessungen, somit hat ein Fahrverbot auf dieser Basis keine rechtliche Grundlage in Rumänien laut den rumänischen Verkehrsgesetz und ist somit dort nicht übertragbar für diese Tat.

    Vielen Dank im Voraus für die Infos.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Victor

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Victor,

      die deutschen Behörden können das Fahrverbot nur in ihrem Einzugsbereich, also innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, durchsetzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  13. Armin sagt:

    Ich musste letztes Jahr den Führerschein wegen geringer menge mariuhanna für 1 Monat abgeben. Nach Ablauf habe ich keinen bescheid bekommen und man sagte mir ich müsse ihn neu beantragen. Stimmt das? Muss ich ihn neu beantragen und MPU zwangsweise machen oder kann ich schon längst wieder abholen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Armin,

      das kommt darauf an, was Ihnen gesagt wurde. Handelt es sich lediglich um ein Fahrverbot, dann können Sie den Führerschein bei der zuständigen Führerscheinstelle abholen. Handelt es sich jedoch um einen Fahrerlaubnisentzug, müssen Sie eine Sperrfrist abwarten und dann die Fahrerlaubnis neu beantragen. In dem Falle prüft die Führerscheinstelle, ob eine MPU nötig ist.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  14. Mark sagt:

    Hallo,

    ich habe im Mai, nachdem innerhalb von 3 Jahren 5 meiner engsten Familienmitglieder hintereinander verstorben sind meinen Führerschein durch eine Trunkenheitsfahrt mit 1,16 % verloren. Anfang Oktober sollte ich theoretisch die Möglichkeit bekommen den FS wieder zu bekommen nachdem ich die Sperrfrist abgegolten und ca 1600 € Strafe gezahlt habe. Ich bin Selbstständig mit einem Sicherheitsunternehmen, seit Mai konnte ich keinen Auftrag mehr annehmen der wirklich Geldbringend war. Jetzt musste ich aber weil meine Reserven weitgehend aufgebraucht sind und meine Existenz in Gefahr ist. Ich hab mich nach München fahren lassen um hier seit Montag für zwei Wochen zu arbeiten. Fahre morgens und Abends mit einem Kollegen zum Objekt. Heute morgen hab ich die Parkhäuser die zum Objekt gehören aufgeschlossen. Denke im Stress nicht dran, setze mich ins Auto und fahr aus der Tiefgarage raus um an der Vorderseite des Objekts Wegegitter auf zu stellen. Und da wars dann soweit, Streifenwagen hält mich direkt an der Ecke vor dem Gelände an. Tata fahren ohne Fahrerlaubnis in der Sperrzeit. Wenn das durch geht bin ich meine Firma quit und ruiniert. Ich hab alles dafür getan das ich nicht fahren muss und dann sowas. Was passiert mit jetzt?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mark,

      Fahren ohne Fahrerlaubnis ist eine Straftat, die entweder mit einer Geldstrafe (berechnet nach Ihrer sozialen Lage, also Einkommen etc.) oder einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr geahndet wird. Bei dem Urteil werden auch eventuelle Vorstrafen berücksichtigt, wie bspw. die Trunkenheitsfahrt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  15. Frank sagt:

    Hallo, habe einen Anhörungsbogen erhalten. 27 km außerhalb geschlossener Ortschaft zu schnell und Handy am Ohr. Beides für sich ein Punkt. Bin unbelastet. Droht Fahrverbot?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frank,

      in Ihrem Fall droht kein Fahrverbot, da die Punkte sich auf zwei unterschiedliche Delikte verteilen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  16. Ingrid sagt:

    Habe wegen 31 km geschwindigkeitsüberschreitung in der 30-er Zone 4 Wochen keinen Führerschein. Meine Frage: Meine Zwillinge haben mit 17 Den Führerschein gemacht und begleitetes Fahren beantragt, bei dem ich als Begleitperson eingetragen bin. Darf ich, in der Zeit, in der ich den Führerschein abgeben muß trotzdem Begleitperson sein oder Düren die beiden in dieser Zeit dann auch icht fahren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ingrid,

      als Begleitperson müssen Sie Ihren Führerschein stets mitführen und ggf vorzeigen. Deshalb dürfen Sie, solange Sie ein Fahrverbot haben, nicht als Begleitperson agieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  17. Horst sagt:

    Hallo, ich habe meine Fahrerlaubnis vor 11/4 Jahren schon mal für überhöhte Geschwindigkeit für einen Monat abgegeben. Jetzt habe ich einen Punkt bekommen für zu schnelles Fahren. Außerdem einen weiteren Bußgeldbescheid für zu schnelles Fahren außerhalb geschlossener Ortschaft von 43 Km/h zu schnell. Muß ich jetzt mit acht Wochen Fahrverbot rechnen?

    Gruss Horst

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Horst,

      Sie müssen mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen – als Wiederholungstäter gelten Sie erst, wenn Sie innerhalb eines Jahres mehr als einmal mit mehr als 26 km/h geblitzt wurden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  18. Alex sagt:

    Ich muste dieses Jahr bereits 2 mahl meinen Führerschein für je einen Monat abgeben jetzt wurde ich wieder geblitzt und frage mich ob ich jetzt bei einer Überschreitung von 26 kmh der Führerschein wieder 1 monat oder länger weg ist?

    mit freundlichen Grüßen

    Alex

  19. Lukas sagt:

    Hallo. Mein Fahrverbot wurde durch doppeltes Bußgeld aufgehoben. Qualifizierter Rotlichtverstoß. Wie lange beträgt dann die PunkeTilgung, auch 5 Jahre? Zweitens gilt man in der Zukunft beim drohenden Fahrverbot auch als Wiederholungstäter? Oder kann man von der 4-Monatsregel Gebrauch machen? MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lukas,

      hier gilt eine Tilgungsfrist von fünf Jahren, da Sie in der Regel zwei Punkte hierfür erhalten. Sie gelten nun als Wiederholungstäter, da diese Tat – unabhängig vom geänderten Strafmaß – in Ihrer “Akte” in Flensburg und bei den zuständigen Behörden vermerkt wird.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  20. Uwe sagt:

    Ich muss meinen Führerschein für einen Monat abgeben und möchte ihn am Morgen des 01.10.15 abschicken damit er am 02.10.15 ankommt und mein Fahrverbot wirksam wird. Darf ich mit einer Führerscheinkopie und dem Bußgeldbescheid in der Tasche noch bis zum Abend des 01.10.15 fahren ? Vielen Dank im Voraus .

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,

      ja, das ist möglich, da das Fahrverbot an dem Tag beginnt, an dem der Führerschein bei der Behörde angekommen ist. Jedoch ist die Kopie des Führerscheins nicht gültig; sie wird nicht anerkannt. Haben Sie den Führerschein nicht parat, müssen Sie mit einem Bußgeld rechnen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  21. Ralph B. sagt:

    Ich habe ein 2 monatiges Fahrverbot. Gilt dies auch im Ausland ?
    Kann ich also im Urlaub in Spanien oder USA trotzdem fahren ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ralph,

      grundsätzlich gilt das Fahrverbot auf deutschem Hoheitsgebiet. Allerdings müssen Sie beim Fahrverbot Ihren Führerschein an die Behörden abgeben. Das Fahren ohne Führerschein wird im Ausland unterschiedlich stark geahndet – in manchen Fällen sind Geldstrafen bis über 1000 Euro, bzw. Freiheitsstrafen zu erwarten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  22. Mike H. sagt:

    Wenige Tage vor Ende der Probezeit beging ich eine Geschwindigkeitsübertretung (22 km/h außerhalb). Ab wann zählen die Punkte. Muß ich zum Aufbauseminar, wenn die Starfe nach meiner Probezeit rechtskräftig wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mike,

      die Punkte zählen ab Tatzeitpunkt. Das bedeutet, dass Sie zum Aufbauseminar müssen, auch wenn die Punkte erst nach Ablauf der Probezeit rechtswirksam werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  23. Melli sagt:

    Hallo

    Meine Freundin wurde in den letzten Monat zwei mal geblitzt einmal mit 28 km/h zu viel und das andere mal mit 24km/h sie ist noch in der Probezeit. Könnt ihr mir sagen was sie erwarten wird ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Melli,

      bei Geschwindigkeitsverstößen von über 21 km/h handelt es sich um sogenannte A-Verstöße. Der erste A-Verstoß führt zur Verlängerung der Probezeit um zwei Jahre und zur Anordnung zur Teilnahme an einem Aufbauseminar. Ein weiterer A-Verstoß während der verlängerten Probezeit führt zu einer Verwarnung und zur Empfehlung zur Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung. Hinzu kommen für beide Delikte die üblichen Bußgelder und Punkte in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  24. Alexander sagt:

    Hallo,

    die Definition eines Monats ist mir immer noch nicht ganz klar: wenn ich wählen kann, macht es dann Sinn den Führerschein im Februar (29 Kalendertage) abzugeben, weil ich mir im Gegensatz zum Januar (31 Kalendertage) 3 Tage spare?

    Danke für eine Antwort
    Alex

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,

      die Frist richtet sich nach Kalendermonaten. Das bedeutet, dass Sie die Frist in der Tat um ein paar Tage verkürzen können, wenn Sie diese im Februar ansetzen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • Alexander sagt:

        Wenn ich meinen Führerschein am 04.12. am Abend persönlich bei der Polizei abgebe. Wann kann ich ihn dann wieder abholen? (ich habe 1 Monat Fahrverbot aufgrund Geschwindigkeit). Am 03.01. (Sonntag)?

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Alexander,

          Sie können den Führerschein am 3. Januar wieder abholen. Sprechen Sie einfach mit der Fahrerlaubnisbehörde, ob Sie den Führerschein bereits am Freitag davor abholen dürfen. In diesem Fall dürfen Sie aber auch dann erst wieder ab Sonntag fahren.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  25. Ralf B. sagt:

    Hallo , Ich muss meinen Führerschein für 1 Monat abgeben,habe leider schon 2 Punkte,brauche aber den Führerschein,da ich sonst meinen Job verliere.Wie kann ich die Führerscheinabgabe verhindern ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Ralf,

      in bestimmten Fällen können Sie das Fahrverbot umgehen und in eine höhere Geldstrafe umwandeln. Dies ist unter Umständen möglich, wenn Ihr berufliche Zukunft davon abhängt. Den Antrag können Sie jedoch nur mit Hilfe eines Rechtsanwaltes beantragen. Dieser wird Sie auch weiter beraten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  26. Chriss sagt:

    Hallo. ..
    Ich habe vor 8 Monaten meinen Führerschein entzogen bekommen
    Grund:
    Alkohol am Steuer (Straftat mit 1,6 Promille)

    Ich wollte nur Umparken

    Bis jetzt ist noch kein schreiben von der Staatsanwaltschaft oder Gericht gekommen!

    Ist es schon verjährt , oder kann ich noch belangt werden???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Chriss,

      Straftaten in Folge von Alkohol besitzen eine längere Verjährung; in der Regel sind es drei Jahre.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  27. Johann sagt:

    Hallo,
    ich werde demnächst ein Fahrverbot wegen wiederholtem Alkohol 0,7 Promille für 3 Monate erhalten.
    Zusätzlich droht eine MPU. In welchem ermessen liegt die MPU und kann man diese in irgend einer weise umgehen?
    Vielen Dank für eine Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Johann,

      bei wiederholten Alkohol- oder Drogendelikten fällt in der Regel eine MPU an. Die MPU können Sie meist nur umgehen, in dem Sie die 15 jährige Verjährungsfrist abwarten. Eine weitere Beratung kann Ihnen ein Rechtsanwalt geben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  28. Jenni sagt:

    Hallo liebe Redaktion,
    ich bin innerhalb von zwei Wochen zwei mal geblitzt worden. Einmal mit 24 km/h und einmal mit 30 km/h zu viel. Je ein Punkt. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich meinen Führerschein noch behalten darf? Bisher kein Punkt in Flensburg… Fahre seit 2009.

    Vielen Dank vorweg :)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jenni,

      in der Regel dürfte Sie kein Fahrverbot erwarten, da Sie erst nach zwei Überschreitungen von mehr als 26 km/h zu viel als Wiederholungstäter gelten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  29. Tom sagt:

    Hallo liebe Redaktion,

    ich wurde in dem letzten halben Jahr leider 5 mal geblitzt. Ich war hierbei 2 mal 12km/h zu schnell und 3 mal unter 10km/h zu schnell. Droht mir hier ein Fahrverbot, da ich zu oft geblitzt wurde? Wie oft kann man im Jahr geblitzt werden, wenn man unter 20 km/h zu schnell ist ?

    Vielen Dank für eure Hilfe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Tom,

      hierfür gibt es keine feste Regelung. Die Bußgeldstelle kann die Maßnahmen individuell erhöhen, wenn sie der Meinung ist, dass Sie ein individuelles Strafmaß benötigen, um aus den begangenen Fehlern zu lernen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  30. Mert a sagt:

    Hallo, ich wurde mit 154 kmh auf einer 100 zone geblitzt (mit Toleranz 49kmh zu schnell). Auf dem bild kann mich recht ok erkennen, was kann ich tun da ich auf mein Führerschein angewiesen bin ( das wird dann das zweite mal sein in einem jahr). Ich bin noch in der probezeit und habe 4 punkte bereits! Kann ich nichts dagegen tun, dass ich den Führerschein behalten kann?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Merta,

      in Einzelfällen können die Behörden das Fahrverbot in ein höheres Bußgeld umwandeln – allerdings empfiehlt sich, einen Anwalt zur Beratung hinzu zu ziehen: Diese Regelung greift in der Regel nur für Ersttäter.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  31. Günter sagt:

    Ich habe eine Anhörung wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit bekommen, da ich außerhalb geschlossener Ortschaft die zulässige Höchstgeschwindigkeit genau um 41 km/h überschritten habe. 160,00 EUR und 1 Monat Fahrverbot. Ich habe seit über 30 Jahren weder Bußgeld noch Punkte bekommen. Besteht hier irgendwie die Möglichkeit, dass von einem Fahrverbot abgesehen wird, da ich den Führerschein zu meiner Arbeitsstelle jeden Tag benötige.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Günter,

      in bestimmten Fällen kann das Fahrverbot gegen ein höheres Bußgeld einzutauschen. Hier empfiehlt sich aber, die Hilfe Eines Anwalts in Anspruch zu nehmen. Zudem können Sie als Ersttäter das Fahrverbot verschieben: Ab Rechtskraft des Bußgeldbescheids haben Sie eine Frist von 4 Monaten, innerhalb welcher Sie das Fahrverbot antreten können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  32. Claudia sagt:

    Ich bin innerorts mit 86 kmh geblitzt worden. Laut Bußgeldrechner muß ich mit 2 Punkten und 1 Monat Fahrverbot rechnen.
    Meine Tochter wird in 4 Jahren 17 Jahre alt. Kann ich mich dann als Begleitperson für “Begleitendes Fahren mit 17” eintragen lassen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Claudia,

      nein, können Sie nicht. Sie müssen zur Antragstellung Ihrer Tochter nur maximal einen Punkt besitzen. Die beiden Punkte verjähren aber erst nach fünf Jahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  33. Fritz sagt:

    Ich bin dieses Jahr als Ersttäter mit einer Geschwindigkeitsübertretung von 41km/h geahndet worden und bin das Fahrverbot bereits angetreten. Nun wurde ich erneut geblitzt, habe allerdings noch keinen Bescheid (vermutlich ca. 20-30 km/h zu schnell). Wenn ich nun den deutschen Führerschein auf einen ausländischen Führerschein (EU) umschreibe bevor die Zustellung des Verkehrsvergehen erfolgt, erlischt dann die Ersttat bzw. kann dann kein zweites Fahrverbot wegen Wiederholungstat mehr ausgesprochen werden?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Fritz,

      durch die Umschreibung werden die Eintragungen nicht gelöscht – es würde also auch in diesem Fall ein erneutes Fahrverbot anfallen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  34. Uwe sagt:

    1. Bin heute mit 58km abzgl, 3km i n der 30 er Zone geblitzt worden. Wenn ich nun ein zweites mal mit 25 km zu viel z.B in der 30er Zone geblitzt werde und wieder einen Punkt bekomme, muss ich dann mit dem Führerschein abgeben.
    2. Was wenn ich das nächste mal mit 26km zu viel in der 30er Zone geblitzt werde?
    3. Wann wird oder werden die Punkte gelöscht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,
      die Abgabe des Führerscheins erwartet Sie bei insgesamt 8 Punkten im Fahreignungsregister beim KBA in Flensburg. Kommt es innerhalb eines Jahres zweimal zu Geschwindigkeitsübertretungen von 26 km/h und mehr droht in der Regel ein Fahrverbot.
      Seit der Punktereform verjähren Punkte einzeln. Das bedeutet:
      – eine Ordnungswidrigkeit (1 Punkt) verjährt nach 2,5 Jahren
      – schwere Ordnungswirdrigkeit/Straftaten verjähren nach 5 Jahren
      – Straftat mit Entziehung der Fahrerlaubnis verjähren nach 10 Jahren.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  35. Uwe sagt:

    Bin ich bei einem weiteren Vergehen bei oder mit einem vorhandnen Punkt in Flensburg noch Ersttäter?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Uwe,
      als Ersttäter gelten Sie in der Regel, wenn Sie das erste Mal einen Verstoß aus einem bestimmten Bereich geleistet haben. Sind Sie bereits wegen überhöhter Geschwindigkeit auffällig geworden und wurden jetzt mit Alkohol am Steuer erwischt, gelten Sie vermutlich noch als Ersttäter.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  36. Sven S. sagt:

    Mir ist da etwas passiert, 2008 in einer ähm 30er oder 50er Zone zu schnell gefahren, ich glaube 78 oder 82 Km/H, so stand es auf dem Papier, was ich nicht mehr besitze und mehr als 10 Monate nach dem es passierte, mir zu Händen kam, da ich ins Ausland gezogen bin und zu dem Zeitpunkt im Urlaub in Deutschland war. Ich konnte also eh nicht viel machten, dachte ich damals.
    Mal angenommen, es hätte dafür normalerweise 1 Monat Fahrverbot in Deutschland gegeben, wann würde es verjähren? Im Zettel damals stand nichts von Fahrverbot oder Punkte, nur Stellungsnahm bis Datum (Monate überschritten bei mir eingangen).

    Den Zweitwohnsitz 2008 meldete ich zu Ende 2008 ab. Das alles ist nun fast 8 Jahre her, verjährt so etwas oder könnte es theoretisch passieren, dass ich einen Monat mal den Führerschein abgeben müsste oder ist es egal,. weil ich sowieso jetzt spätestens Anfang nächsten Jahres den Führerschein in den Führerschein des Wohnsitz-Landes wechseln muss, wegen EU-Recht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sven,
      in der Regel dürften Sie jetzt nicht mehr mit einer Ahndung rechnen. Ein Fahrverbot können Sie häufig nicht umgehen. In einigen Fällen ist die Umwandlung in ein erhöhtes Bußgeld möglich, wenn der eingelegte Einspruch nicht erfolgreich war.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  37. Willi sagt:

    Ich habe eine Verkehrordnungswidrigkeit begangen in dem ich den Abstand auf der Autobahn nicht eingehalten habe.Fuhr 112km und habe den abstand von 56m nicht eingehalten sondern nur 12m.Jetzt habe ich ein Busgeld von 160€ – Kosten(i.d.R.) – 2 Punkte – Und 1 Monat Fahrverbot bekommen.Ich bin momentan Arbeitssuchend und sobald ich eine Arbeit gefunden habe wo ich ein Führerschein brauche kann ich kein Fahrverbot angehen.Kann ich da irgend was machen ohne Anwalt ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Willi,

      in bestimmten Fällen kann das Fahrverbot umgangen werden. Dazu ist jedoch ein Anwalt notwendig. Es handelt sich zudem um Einzelfallentscheidungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  38. alina1980 sagt:

    Hallo,
    bin innerhalb geschlossener Ortschaften 31km/h zu schnell gefahren (81 statt 50 km/h). Geldbuße 160 € und 1 Monat Fahrverbot.
    Bin zum ersten mal geblitzt worden, fahre schon seit 20 Jahren Auto.
    Meine Fragen:
    1. Von Punkten ist in dem Schreiben gar nicht die Rede! Hab ich trotzdem 2 Punkte?
    2. Kann ich die Frist von 4 Monaten irgendwie verlängern? Würde den Führerschein gern erst im Juli abgeben.
    3. Wenn ich den Führerschein am Freitag verschicke, kommt er am Samstag an. Ist da jemand in der Behörde oder beginnt erst am Montag darauf die Frist?
    Danke für die Antwort.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alina,

      Punktesanktionen müssen nicht im Bußgeldbescheid stehen, Sie haben also aller Wahrscheinlichkeit dennoch zwei Punkte bekommen. In Einzelfällen lässt sich das Fahrverbot verschieben oder sogar gegen ein höheres Bußgeld eintauschen. Allerdings ist dazu meist ein Rechtsanwalt vonnöten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  39. Thomas sagt:

    Hallo,

    ich habe einen Bußgeldbescheid erhalten und muss meinen Führerschein für einen Monat abgeben. Zuständige Behörde ist die zentrale Bußgeldstelle Speyer.

    a) kann ich meinen Führerschein bei einer Polizeidienststelle abgeben und auch wieder abholen?
    b) falls a) nicht zutrifft und ich meinen Führerschein freitags per Einschreiben wegschicke, ab welchem Tag gilt das Fahrverbot? Samstag oder Montag?

    Vielen Dank im Voraus!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      der Führerschein muss an die zuständige Führerscheinstelle gesandt werden. Die Frist beginnt, wenn der Führerschein eintrifft – in dem beschriebenen Fall also wahrscheinlich am Montag.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  40. Björn sagt:

    Ich bin deutscher Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland (sondern in DK). Ich besitze natürlich einen deutschen Führerschein, aber wird für mich noch ein Punktekonte beim VZR geführt? Ich erwarte auf Grund einer Geschwindigkeitsüberschreitung auf einer deutschen Autobahn einen Punkt und frage mich, wie dieser handtiert wird?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Björn,

      auch wenn Sie nicht mehr in Deutschland wohnen, haben Sie nach wie vor ein Punktekonto in Flensburg. Auf diesem Konto wird der Punkt dann eingetragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  41. Dieter sagt:

    Sie schreiben in einem Absatz: Gilt das Fahrverbot für alle Fahrzeuge?

    Wenn Ihnen ein Fahrverbot erteilt wird, dürfen Sie keinerlei Fahrzeuge mehr fahren. Auch fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge sind nicht erlaubt. Es kann vorkommen, dass die zuständige Fahrerlaubnisbehörde eine Einschränkung im Bußgeldbescheid angibt. Sollte dies der Fall sein, gelten die dort beschriebenen Bestimmungen. Wird darauf kein Bezug genommen, sind alle Fahrzeuge tabu, auch wenn Sie eine Prüfbescheinigung für Mofas besitzen.

    Gilt das auch für eine Motorjacht, wenn ich dafür einen separaten Führerschein besitze?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dieter,

      ein Fahrverbot sollte nicht für den Bootsführerschein gelten – da dieser nicht für den Straßenverkehr gilt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  42. Caro sagt:

    Hallo, ich hab vor ein paar Monaten ein Bußgeld bekommen mit Fahrverbot weil ich ausserorts zu schnell war. Da das aber alles Zeitlich nicht so optimal war wollte ich den jetzt irgendwann abgeben da man ja 4 Monate Zeit hat. Dummerweise wurde ich aber in der Zeit auch wieder angehalten und auch wieder außerorts und hab heute wieder einen Bußgeldbescheid bekommen wo auch wieder was von Fahrverbot drin steht. Heißt das das ich den dann direkt 2 Monate abgeben muss?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Caro,

      in der Tat kommen nun zwei Monate Fahrverbot auf Sie zu – sollten Sie beide Male mehr als 26 km/h zu schnell gefahren sein, kann sogar ein zusätzlicher Monat Fahrverbot verordnet werden. Unter Umständen können Sie den Zeitpunkt der Abgabe des Führerscheins nicht mehr selbst bestimmen – dies liegt im Ermessen der zuständigen Behörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  43. Monja P. sagt:

    Hallo,

    ich habe heute zum ersten Mal eine rote Ampel überfahren und die Polizei war dabei leider direkt hinter mir. Der Polizist sagte was von 400 Euro Geldstrafe und einen Monat Fahrverbot. Gibt es dir Möglichkeit, die Geldstrafe in ein verlängertes Fahrverbot umzuwandeln? Ich bin Geringverdienerin und mir würde das Bußgeld eher zu schaffen machen,als das Fahrverbot. Behindert, oder gefährdet habe ich niemanden,es war 4 Uhr morgens.

    LG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Monja,

      dies sollte in der Regel nicht möglich sein. Allerdings bieten die Bußgeldbehörden meist eine Ratenzahlung an, wenn Sie Ihre wirtschaftliche Situation darlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  44. Josef sagt:

    Ich muss den Führerschein für 4 Wochen abgeben und ihn dazu demnächst per Post an die Bussgeldstelle einschicken. Welche Versandart empfiehlt sich dabei – normaler Brief, Einschreiben oder Einschreiben Einwurf ?
    Danke und Gruss.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Josef,

      dies bleibt Ihnen überlassen. Bei einem Einschreiben mit Rückschein sollten Sie auf der sicheren Seite sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  45. HighD sagt:

    Hallo,
    ich bin bei meiner 17-jährigen Tochter als Begleitperson eingetragen.
    Ich muss nun für 1 Monat meinen Führerschein abgeben. Darf ich in dieser Zeit immer noch als Begleitperson fungieren oder nicht?
    Vielen Dank und Grüsse
    HighD

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo HighD,
      Sie als Begleitperson müssen als Begleitperson Ihren Führerschein mitführen. Mussten Sie diesen abgeben, können Sie dieser Auflage nicht nachkommen, müssen aber selbst mit keinen Sanktionen rechnen. Allerdings können Ihre Tochter Strafen erwarten, da Sie einer vollziehbaren Auflage nach § 48a Abs. 2 Satz 1 FeV zuwiderhandelt (Ordnungswidrigkeit nach § 75 Nr. 9 FeV). Während des 1-monatigen Fahrverbots ruht deshalb auch ihre Fahrerlaubnis.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  46. Nicole sagt:

    Hallo…Bin im dieses Jahr zum zweiten mal geblitz worden das erste mal mit 29kmh…Und beim zweiten Mal mit 26kmh…Habe ich mit 1 Monat fahrverbot zu rechnen?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nicole,

      in der Tat können Sie als Wiederholungstäter eingestuft werden. In diesem Fall kann ein Fahrverbot angeordnet werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  47. Harun sagt:

    Hallo, ich hatte vor ca. 1 Monat Verkehrsunfall keine Verletzte. Ich bin ins Feld gefahren ins graben rein und wieder raus, dann bin ich Irgendwann stehen geblieben.
    Beweismittel; Unfallaufnahme von Polizei
    Jetzt meine Frage mir wird Vorgeworfen das;
    Sie fuhren in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßen – oder Verkehrsverhältnisse mit nicht angepasster Geschwindigkeit. Es kam zum Unfall.
    Ist mein Führerschein damit weg für ein paar Monaten oder nicht.?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Harun,
      das kommt auf den Einzelfall an. Wenn im Brief der Behörden nichts über ein Fahrverbot steht, wird vermutlich auch keins verhängt.
      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  48. helmut sagt:

    Habe eine Fahrverbot bekommen und meinen Führerschein abgeben ich habe Ihn per Einschreiben zu der zuständigen Behörde geschickt nun ist der Brief erst 5 Tage später dort eingetroffen ab wann gilt das Fahrverbot?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Helmut,
      in der Regel sollte das Fahrverbot ab dem Moment gelten, in dem der Führerschein bei der zuständigen Behörde eintrifft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  49. Andre sagt:

    Hallo,

    ich hatte 15 minuten einen Aussetzer auf der Autobahn. Ich habe einen verwirrenden Anruf von meiner Freundin bekommen die Zuckerkrank ist ( Muss Sprizen ! ), dort brabbelte Sie ganz komisch, so dass ich in der Annahme war, sie ist wieder stark unterzuckert und fällt ( wieder ! ) ins Koma. Da sie meine Frau fürs Leben ist, habe ich Gaß gegeben, mehr als erlaubt ist, um schneller bei ihr zu sein..

    Mir wird vorgeworfen: ( Zivil Streife hinter mir, alles auf Video )

    140 KM/H gefahren wo erlaubt 120 KM/H sind = 20 KM/H zu schnell
    136 KM/H gefahren wo erlaubt 100 KM/H sind = 36 KM/H zu schnell
    129 KM/H gefahren wo erlaubt 80 KM/H sind = 49 KM/H zu schnell
    Ausserdem bin ich zu dicht aufgefahren auf dem Vordermann und habe rechts überholt..

    Zudem bin ich in der Probezeit, habe gerade mal 1 Monat den Führerschein. Ich nehme weder Drogen noch trinke ich Alkohol.. ich hatte nur so wahnsinnig Angst um Sie und nun bin ich wohl mein Lappen los?!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Andre,

      es ist schwierig, das genaue Strafmaß hier abschätzen zu können. Vermutlich wird Ihre Probezeit auf 4 Jahre verlängert und eine Nachschulung angeordnet. Es könnte sein, dass jedes Delikt einzeln bewertet wird. Dann müssen Sie mindestens mit einem Monat Fahrverbot rechnen. Punkte und hohe Bußgelder werden vermutlich auch auf Sie zukommen. In der Tabelle unseres Artikels zum Thema Geschwindigkeitsueberschreitung können Sie das genaue Strafmaß nachlesen. Gewissheit erhalten Sie allerdings nur mit dem Bußgeldbescheid.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  50. Jos sagt:

    Hallo!
    Ich bin Luxemburger mit Wohnsitz in Lu.
    Auto hat Luxemburger Kennzeichen!
    Jetzt wurde mir in Deutschland der F.S. bei einer Trunkenheitsfahrt abgenommen und der wird nun nach Luxemburg geschickt!
    Was kann mir jetzt in Lux. passieren?

    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jos,

      in Luxemburg wird Ihnen nichts weiter passieren. Die zuständige deutsche Behörde wird sich bei Ihnen bezüglich weiterer Konsequenzen wie einer Bußgeldzahlung melden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  51. Rosa sagt:

    Hallo. Ein gutes neues Jahr. Gestern bekam ich nach über einem Monat per Förmliche Zustellung vom Amtsgericht München Staatsanwaltschaft zur Kenntnisnahme ein Schreiben Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefärdung. Beschluss : Die Fahrerlaubnis wird mir vorläufig entzogen. Ein schuldloser Auffahrunfall um ein Kind nicht zu gefährden brachte die Erstzugriffsbeamten auf den Plan. Da ich zugab einen Piccolo getrunken zu haben und wegen Luftmangel wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Als Notärztin habe ich einen anstrengenden Beruf. Fazit :
    Blutalkoholkonzentation von 1,51 Promille im Mittelwert. Erklären kann ich mir das nur so, da ich auch Hustensaft und Klosterfrau Melissengeist wegen einer Erkältung getrunken habe. §§69 Abs.1 und 2, 316StGB. Zur Sicherung sei es erforderlich die Fahrerlaubnis vorläufig zu entziehen. Frage : Soll ich ohne weiteres meinen Führerschein abgeben oder doch besser erst einmal Rücksprache mit meinem RA nehmen !?
    Ich bin Italienerin mit Hauptwohnsitz in Itaien.
    Ich besitze einen internationalen Führerschein mit Wohnsitz Ceska Republika.
    Eine positive MPU habe ich im Jahre 2007 abgelegt, da ich 9 Jahre ohne Führerschein
    aus persönlichen Gründen ( mein Sohn wurde im Ausland ermordet ) war. MfG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Rosa,

      leider können wir zu individuellen Fällen keine Ratschläge erteilen, da wir keine Rechtsberatung bieten dürfen. Ihr Rechtsanwalt kann Ihnen in dieser Frage sicher weiterhelfen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  52. Peter sagt:

    Hallo,
    ich muss den Führeschein für einen Monat abgeben, 41km/h ausserhalb zu schnell. Hab auch akzeptiert. Wenn ich diesen per Einschreiben/Rückschein sende, ist er Schein ja auch nicht mehr in meinem Besitz, sondern schon in “Behördlicher Verwahrung”. Gilt dann der Einsendetag, Datum Poststempel/Urkunde? Oder erst wenn in der Führerscheinstelle die Post eingeht und dort den Schein jemand in Verwahrung nimmt und auf den Kalender schaut. Wir leben Hier auf dem Land und zur nächsten Führerscheinstelle ist das mal locker fast ne Tagesreise. Ich darüber mal ne positive Richterentscheidung gelesen. Wann und wie lange das her ist weiss ich allerdings nicht mehr.

  53. Anni sagt:

    Hallo,
    Im Mai 2015 bin ich innerorts mit 47km\h zu viel geblitzt worden. Bußgeld, Punkte und ein Monat Fahrverbot liegen nun hinter mir. Im Dezember 2015 bin ich auf der Autobahn in einer 100ter Zone mit knapp 170 km\h geblitzt worden. Als Wiederholungstäter werde ich zwangsläufig würdet ein Fahrverbot bekommen. Kann ich dieses jedoch noch abwenden? Ich arbeite in einem ambulanten Pflegedienst und bin beruflich daher auf den Führerschein angewiesen.
    Lieber Grüße und danke im voraus,
    Anni

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Anni,
      in Einzelfällen kann ein Fahrverbot umgangen werden. Bei wiederholten Verstößen ist es jedoch in der Regel unwahrscheinlich. Wenn Sie beruflich auf Ihren Führerschein angewiesen sind, sollten Sie einen Anwalt konsultieren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  54. Hagen sagt:

    Hallo,

    icH habe gerade einen Zeugenfragebogen erhalten ( Diesen werde ich jetzt Ausgefüllt an die Zuständige Stelle zurücksenden)
    ich habe laut schreiben am 8.12.2015 eine Rotlicht missachtet. ( Rotphase länger als 1 Sekunde)
    Es wird mir eine Verkehrsordnungswidriegkeiten zu Grunde gelegt
    Von offizieller Seite her (200€ und 1 Monat Fahrverbot+2pkt)
    Hatte noch Nie Punkte in Flensburg und musste auch noch nie den FS abgeben ( seit Führerschein besitzt) in ca. 12 Jahren also ohne Delikt.

    Meine Frage : Ist es möglich das Fahrverbot in ein doppeltes Bußgeld umzuwandel?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hagen,

      in einigen Ausnahmefällen ist dies durchaus möglich. Das kommt allerdings auf den Einzelfall drauf an und muss von der Behörde überprüft werden. Demnach müssen Sie sich mit dieser genau besprechen, ob der Fall bei Ihnen zutrifft.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  55. Matthias sagt:

    Ich muss meinen Führerschein wegen zweimaliger Geschwindigkeitsüberschreitungen innerhalb eines Jahres , am 25.2.16 abgeben.
    Was kann ich tun , damit ich den Führerschein erst am 1.4.16 abgeben muss, damit ich beruflich keine Schwierigkeiten bekomme?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Matthias,

      als “Ersttäter” wird Ihnen meist die 4-Monatsregel gewährt. Dann können Sie das Fahrverbot innerhalb von vier Monaten antreten und den Termin frei wählen. Für Wiederholungstäter gilt das Fahrverbot ab Rechtskraft des Bußgeldbescheides. Rechtskraft hat der Bescheid, wenn die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Durch einen Einspruch kann der Bescheid nicht rechtskräftig werden. Der Einspruch muss erst geprüft werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  56. Vitaliy sagt:

    Ich muss meinen Führerschein abgeben, da bei mir bei einer Kontrolle erhöhte Alkoholwerte festgestellt wurden.
    Ich kann aber das Ergebnis der Messung irgendwie nicht so ganz nachvollziehen. Die festgestellte Atemalkoholkonzentration betrug 0,38mg/l. Mündlich wurde mir gesagt, dass die Werte der Messung verdoppelt werden müssen. Was bedeutet das?
    Ich bin in eine Polizei/Routinekontrolle “geraten” (mit PKW) also kein auffäliges Fahren oder gar ein Unfall.
    Ich werde jetzt meinen Führerschein für 4 Wochen abgeben. Da ich aber beruflich meinen LKW Führerschein brauche, besteht die Möglichkeit, dass ich während der Arbeitszeit LKW fahren darf?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Vitaliy,

      es empfiehlt sich, erst einmal abzuwarten, ob und auf welcher Grundlage Sie einen Bußgeldbescheid bekommen. Ein Anwalt kann diesen gegebenenfalls überprüfen. Beim Fahrverbot können bestimmte Fahrzeugklassen ausgenommen werden – allerdings liegt dies im Ermessen der Behörden. Auch hier ist die Hilfe eines Anwalts ratsam.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  57. Brondini sagt:

    Als Ausländer, nicht mit ordentlichen Wohnsitz in Deutchland, habe ich einen Bussgeldbescheid bekommen wegen missachten des Rotlicht der Lichtzeichenanlage.*)

    Dazu habe ich auch einen Fahrverbots auf die dauer von 1 Monat bekommen.
    Meine Frage ist jetzt , muss ich als nicht Deutchen inhaber und nicht wohnhaft in Deutchland mein Fuhrershein in Verwahrung geben/schicken oder geht dat anders ?
    Im Brief steht das “..bei ausländischen Fahrausweisen das Fahrverbot eintragen zu lassen. ” anderfalls muss er beschlagnahmt werden? Was bedeutet das ich ein Fahrverbot eintragen muss? Wie funktioniert das?
    Das Verfahren war in Düsseldorf.

    *) Eine Ampel hatte Grun, de folgende AMpel hatte Rot aber um anzuhalten musste ich auf die Schienen des Strassenbahnes anhalten. Und das schien mir Gefährlich und ist in die Niederlände Verkehrordungswidrig.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Brondini,

      es empfiehlt sich, bei der entsprechenden Behörde nach den Informationen zu fragen und den Eintrag direkt vor Ort einschreiben zu lassen. Der entsprechende Eintrag erfolgt in Ihren Führerschein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  58. Micha sagt:

    Hallo!

    Mich würde ein Fahrverbot weniger stören als über 100€ Strafe. Ist auch ein Tausch Fahrverbot gegen Geldstrafe möglich? Eher selten der Fall, nur ich fahre selten und 100€ tun da mehr weh.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Micha,

      nach unserem Wissen ist das nicht möglich. Sie können aber bei Ihrer Bußgeldstelle nachfragen und uns auf dem Laufenden halten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  59. Paul sagt:

    Hallo,
    ich bin im Juli 2015 mit knapp 40 km/h zu viel innerorts geblitzt worden. Am 05.01.2016 habe ich daher meinen Führerschein für einen Monat abgegeben. Jedoch bin ich am 31.12.2015 erneut geblitzt worden. Diesmal in einer 100er Zone auf der Autobahn und das mit 30 km/h zu viel. Daher meine frage, ob ein erneutes Fahrverbot auf mich zu kommt bzw., ob schlimmeres auf mich zu kommen kann?!

    MfG Paul

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Paul,
      Ihren Angaben zufolge gelten Sie normalerweise als Wiederholungstäter, da die erste Geschwindigkeitsüberschreitung weniger als ein Jahr zurückliegt. Es ist möglich, dass sich das Fahrverbot verlängert oder Sie ein erneutes Verbot auferlegt bekommen, je nachdem wann der Bußgeldbescheid Sie erreicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  60. Thomas sagt:

    Hallo,
    habe gerade ein 2-monatiges Fahrverbot hinter mir und mich strikt an die behördlichen Auflagen gehalten. Ein Freund erzählte mir jetzt, dass er trotz Fahrverbot gefahren ist, da es zentral nirgends hinterlegt ist. Ist das wirklich so, oder wird das Fahrverbot in Flensburg registriert und ist so im Falle einer Kontrolle durch die Polizei abrufbar?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Thomas,

      das Fahrverbot wird registriert und dies kann auch bei einer Kontrolle negativ bewertet werden. Bei einem Fahrverbot sollte also nicht gefahren werden. Sonst gilt dies als weiterer grober Verstoß gemäß der Regelungen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  61. Kaddi sagt:

    Hallo.
    Mein Freund ist Rumäne und hat einen rumänischen FS, der vor 2 Jahren eingezogen wurde aufgrund falscher Kennzeichen in Rumänien und er ist in der Zeit nochmal gefahren uns hat dadurch eine GefängnisStrafe bekomm und möchte jetzt gerne wissen da er hier eine feste Adresse hat wie er dort verfahren kann…Muss er neu machen oder einfach zur Behörde den zuschicken lassen denn hier ist das ja anders vom gesetz…Er ist nicht anulliert und in rumänien müsste er einen Auffrischungskurs machen um ihn zu bekommen. Wie ist das hier da er jetuz hier lebt und gerne wieder fahren möchte.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Kaddi,

      je nach der Fahrvergangenheit können das die deutschen Behörden genauer bewerten und Ihnen diesbezüglich Auskunft geben. Bitte informieren Sie sich darüber, wie es in Rumänien grundsätzlich ist, bei der Ausländerbehörde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  62. Lieber nicht sagt:

    Seit 14 Jahren Führerschein, bisher nichts zu Schulden kommen lassen. Jetzt muß den Führerschein höchst wahrscheinlich selbst verschuldet wegen viel zu dichtem Auffahren abgeben. Das riesen Problem was ich nun habe: Ich fahre in 3 Wochen für 2 Jahre auf Weltreise mit dem eigenen Fahrzeug. Ich gehe davon aus, daß in spätestens 2 Wochen der Anhörungsbogen kommt. Wenn der dazugehörige Bußgeldbescheid kommt, werde ich Deutschland aber wahrscheinlich bereits verlassen haben (geht an den in Deutschland gemeldeten Wohnsitz, Briefkasten wird von Bekannten geleert). Keinen Führerschein für 3 Monate im Ausland zu haben geht nicht, da ich mich in keinem Land länger als einen Monat aufhalten kann. Ein Grenzübertritt ohne Führerschein mit Fahrzeug ist logischer Weise nicht möglich, ohne Fahrzeug aufgrund von Zollbestimmungen aber auch nicht. Was zur Hölle kommt jetzt auf mich zu?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Lieber nicht,

      solange es noch keinen rechtskräftigen Bußgeldbescheid gibt, dürfen Sie ohne weiteres mit Ihrem Fahrzeug fahren. Ein Fahrverbot gilt dann auch nur in Deutschland. Als Ersttäter haben Sie auch eine Vier-Monats-Frist, in der Sie selbst entscheiden können, wann Sie das Fahrverbot antreten. Nun sind Sie aber zwei Jahre außer Landes. Mit Erhalt des Bußgeldbescheides sollten Sie sich dann an die Behörden wenden und fragen, wie Sie das regeln können. Möglicherweise können Sie das Fahrverbot in Deutschland hinter sich bringen, ohne in Deutschland zu sein.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.

  63. Paul sagt:

    Hallo ich wohne in D und hab ein Ausländische Fs bin vor 2 Jahr in D mit Alkohol erwischt. die strafe hab ich bezahlt und mein Fs würde am meine Heimat zugeschickt. Ihn mein Heimat hab ich wieder den Fs bekommen darf ich jetzt wieder in D Fahren ohne Probleme???

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Paul,

      wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie einfach bei den Behörden nach, ob eine Sperre existiert bzw. ob das Fahrverbot bereits vollzogen wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.

  64. Christina sagt:

    Ich habe einen Bussgeldbescheid wegen Geschwindigkeit mit 1-monatigem Fahrverbot erhalten. Ich bin jedoch aus beruflichen Gründen auf meinen Führerschein angewiesen. Für die ausübung meines Berufs ist der Führerschein Besitz Voraussetzung. Was muss ich konkret tun um bspw. eineUmwandlung in eine Geldbuße zu erwirken?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christina,

      es wird notwendig sein, einen Anwalt zur Hilfe zu nehmen. Dieser kann Ihnen die erforderlichen Schritte genau erklären.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  65. Niko m. sagt:

    Hallo,

    Mein Cousin aus Griechenland war vor einem Monat hier (in Deutschland) zu Besuch bei uns (2 Wochen lang), während seines Besuches nutzte er ab und zu mein Auto.

    Letzte Woche kam ein Brief von der Bußgeldstelle. Mein Cousin hat die zulässige Geschwindigkeit um 43 km/h überschritten. (Ausserhalb geschlossener Ortschaften).
    Mir ist bewusst, dass er jetzt 1 Monat fahrverbot bekommen wird.

    Aber er lebt ja dauerhaft in Griechenland, was passiert jetzt mit dem Fahrverbot?
    Kann mir kaum vorstellen dass er ein Fahrverbot bekommen wird, da er ja in Griechenland lebt.

    Was passiert in solchen Fällen? Wird einfach das Bußgeld erhöht? Was ist mit dem Fahrverbot?

    Vielen Dank

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Niko,

      in der Regel wird das Fahrverbot durchgesetzt – jedoch nur auf deutschen Boden. Dazu wird meist ein entsprechender Vermerk im Führerschein vorgenommen. Ihr Cousin kann also nach wie vor in Griechenland fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  66. bilent sagt:

    1.7 promill erstemall was wartet mich ich habe führeschein 14 jahre

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo bilent,

      mit einem geprüften Alkoholgehalt über 1,09 Promille erwartet Sie sehr wahrscheinlich eine Entziehung des Führerscheins, eine Geldstrafe und 3 Punkte in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  67. Sebastian L. sagt:

    Hallo,

    ich musste im April 2014 meinen Führerschein für 4 Wochen wegen zu schnellem Fahren , außerorts/Autobahn von ca. 40kmH abgeben ( inkl. 2 Punktein Flensburg / nach neuer Regelung).

    Nun bin ich Ende Januar geblitzt worden beim verlassen der Ortschaft mit 11kmH zu schnell. Der Bußgeldbescheid beläuft sich auf 25 €. Da meine “Probezeit” noch läuft , gelte ich nun als Wiederholunngstäter / muss ich meinen Führerschein wiederholt abgeben ? Danke für eure Auskunft, VG Sebastian

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Sebastian,
      erst ab zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 km/h oder mehr innerhalb von 12 Monaten gelten Sie als Wiederholungstäter. Dementsprechend müssen Sie Ihren Führerschein nicht erneut abgeben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  68. Christina sagt:

    Nachdem meine frage bisher nicht sichtbar ist, stelle ich sie noch einmal: Ich habe einen Bussgeldbescheid wegen Geschwindigkeit mit 1-monatigem Fahrverbot erhalten. Ich bin jedoch aus beruflichen Gründen auf meinen Führerschein angewiesen. Für die ausübung meines Berufs ist der Führerschein Besitz Voraussetzung. Was muss ich konkret tun um bspw. eineUmwandlung in eine Geldbuße zu erwirken?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christina,
      in dieser Situation würden wir Ihnen empfehlen, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  69. Unbekannt sagt:

    Hallo,

    im Bußgeldbescheid wurde ein Fahrverbot von 1 Monat beschieden und angegeben, dass er an der bei der im Absender genannten oder einer anderen Bußgeldstelle abzugeben ist. Absender ist eine Stelle in Sachsen, wir wohnen jedoch in einem anderen Bundesland, kann der Führerschein auch im Heimatbundesland abgegeben werden? Und ist es auch möglich, dass ein Dritter meinen Führerschein bei der entsprechen Behörde abgibt, z.B. mit einer Vollmacht?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Unbekannt,

      wie in dem Schreiben erwähnt, kann auch in einer anderen Bußgeldstelle ihr Führerschein abgegeben werden. dies kann selbstverständlich eine in Ihrem Bundesland sein. Erkundigen Sie sich bitte bei der Behörde, ob eine Vollmacht für eine dritte Person ausreicht.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  70. Unbekannt sagt:

    Wie ist die Definition von einem Monat? Zum 25.3.-24.4. oder immer 01.bis 30/31. des Folgemonats?

  71. Peter sagt:

    Hallo, im August 2014 musste ich wegen außerorts 41 Kmh zu schnell 1 Monat meinen Führerschein abgeben. Jetzt im Januar bin innerorts mit 28 kmh zu schnell geblitzt worden. Muss ich nun den Schein wieder abgeben. Ich dachte immer innerhalb 2 Jahren gilt man als Wiederholungstäter??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Peter,

      als Wiederhoungstäter sollten Sie nicht gelten, da die letzte Überschreitung älter als ein Jahr ist. Ihnen drohen somit ein Bußgeld von 100 Euro und ein Punkt in Flensburg.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  72. Robert sagt:

    Hallo
    Ich wurde gestern mit 0.66 promille angehalten.
    Ab wann gilt nun genau das Fahrverbot?
    Darf ich jetzt noch fahren und wenn ja wie lange?
    Eine Vorbelastung wegen Alkohol liegt meines Wissens nicht nach.

    Danke im Voraus für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Robert,

      ab 0,5 Promille gibt es zwei Punkte, 500 Euro Bußgeld und einen Monat Fahrverbot. Wenn Sie bereits ein Fahrverbot in den letzten beiden Jahren hatten, gilt das Fahrverbot nach Rechtskraft des Bußgeldbescheids (zwei Wochen nach Erhalt). Sind Sie Ersttäter, müssen Sie innerhalb von vier Monaten das Fahrverbot anzutreten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  73. Dirk sagt:

    Hallo,

    ich bin vor wenigen Tagen bezüglich einer Abstandsmessung “erwischt” worden und habe bereits einen Zeugenfragebogen erhalten. von einem Monat Fahrverbot ist auszugehen. Hier nun meine Frage als Ersttäter: würde gerne, da ich aus beruflichen Gründen auf meinen Füherschein angewiesen bin, die Abgabe meines FS dann in meinem Urlaub Mitte Juli bis Mitte August verlegen wollen….. ist das möglich wegen der 4 monatigen Frist ??? Lieben Dank im Voraus für die Antwort

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Dirk,

      wenn Sie zwingend auf Ihren Führerschein angewiesen sind, kann dies als eine Option gelten. Jedoch sollten Sie dies auch nachweisen können und müssten sich diesbezüglich mit der Behörde absprechen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  74. Melli sagt:

    Hallo!
    Mein Freund hatte leider vor gut zwei Jahren bereits ein Fahrverbot. Nun hat es ihn wieder erwischt.
    Wir wissen nun nicht, ob der Tattag oder der Bußgeldbescheid oder die Abgabe seines Führerscheines damals als Berechnung für diese zwei Jahre-Frist gilt. Wir hoffen, es ist der Tattag! Dann wäre die Frist von zwei Jahren rum.

    Wir sitzen nun ziemlich ratlos da und danken Ihnen im Voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Melli,

      in der Regel ist es immer der Tag der Rechtskraft, also zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  75. Alex sagt:

    hallo…

    habe ein schreiben bekommen… wegen ordnungswidrigkeit…etc.. 860 € bußgeld, 1 monat fahrverbot… habe noch 4 monate zeit dafür – die ich auch nutzen möchte. Aber habe gestern nach dem einkaufen mein geldbörse verloren :(.

    wenn ich jetzt einen FS beantrage (habe ja noch 4 monate zeit bis zur abgabe) wird er direkt als eingesendet betrachtet?? denn ich habe mit der firma schon alles geklärt das ich 4 wochen im sommer nehmen kann um die zeit zu überbrücken.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alex,

      sie sollten eine Verlustmeldung bei der Führerscheinstelle beantragen. Dort kann Ihnen auch die weitere Vorgehensweise erklärt werden. Vermutlich können Sie aber an Ihrem Plan festhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  76. Alexander sagt:

    Schönen Guten Tag,

    hätte da eine Frage, musste meinen FS wegen Rotlichtverstosses 4 Wochen abgeben.

    Die 4 Wochen sind nächste Woche um. Gestern meinte ein Freund zu mir ob ich meinen FS schon zurückbeantragt hätte.

    Nun zu meiner Frage: Wird mir mein Führerschein automatisch zurückgesandt oder muss ich diesen schriftlich/telefonisch zurückbeantragen?

    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Alexander,
      in der Regel wird der Führerschein per Einschreiben an Sie zurückgesendet.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  77. Arthur.S sagt:

    Hallo! Ich habe einmal in der PROBEZEIT Kannabis konsumiert (wert 1,4 ng)
    Es war eine Ordnungswidrigkeit ..Bußgeld 705 Euro 2 Punkte und 1 Monat Fahrverbot + Ich musste das Besondere Aufbauseminar für alkohol-/drogenauffällige Fahranfänger besuchen.
    Zur MPU musste ich nicht.

    Ich habe jetzt vor den Lkw-Führerschein zu machen (C1)… Darf ich den machen oder ist es Problematisch?

    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Arthur.S,

      da sollte es keine Probleme geben, solange Sie die anderen Voraussetzungen erfüllen. Außer dem Aufbauseminar und dem verlängerten Probezeit haben Sie keine weiteren Auflagen erhalten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  78. JB sagt:

    Hallo,
    Ich habe meinen Führerschein jetzt seit 12 jahren und hatte bis jetzt noch nie punkte und bin auch noch nie zu schnell gefahren. Jetzt wurde ich auf der autobahn bei erlaubten 120km/h mit 162km/h gelasert da ich das schild 120 in der nacht nicht gesehen habe. Gibt es eine möglichkeit um das fahrverbot herum zu kommen da ich arbeitstechnisch auf den Führerschein angewiesen bin?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo JB,

      das Bußgeld für den Geschwindigkeitsverstoß sollte bezahlt werden, da hier ein Verkehrsdelikt vorlegen. unabhängig davon, ob bisher ordnungsgemäß gefahren wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  79. Frauke sagt:

    Hallo.
    Ich bin vor wenigen Tagen einer Dame im Stadtverkehr “hinten drauf” gefahren. Nur Blechschaden. Atemalkohol bei mir o,8.
    Vor zehn Jahren wurden bei einer Verkehrskontrolle 0,51 gemessen.
    Wann gilt das als verjährt? Oder gilt das als Wiederholungstat?
    Womit habe ich zu rechen?
    Dazu: ich bin in Besitz einer Jagdscheines und einer Waffenbesitzkarte. Sind diese unter diesen Umständen gefährdet?
    Danke!
    Frauke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Frauke,

      je nachdem, wann genau Sie den ersten Verstoß begangen haben, ist er bereits verjährt oder nicht. Es ist durchaus möglich, dass Sie aufgrund des jetzigen Verstoßes Ihre Waffenbesitzerkarte abgeben müssen. Der Jagdschein sollte aber vorerst erhalten bleiben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  80. Silvi sagt:

    Hallo liebes Bußgeld Team,
    Ich musste wegen Alkohol 1.26 meinen Fs am 4.1.2016 bei der Polizei abgeben und habe für 6 Monate eine sperrfrist. Nun habe ich den Bescheid bekommen, dass ich erst am 18.8. Den fs frühestens wieder erhalten kann. Die Zustellung des Strafmaß kam am 19.2. Gilt nicht der Tag, an dem der fs abgegeben wurde? Im voraus besten Dank. VG Silvia

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Silvi,
      wenn das Verfahren mit der Rechtskraft eines Strafbefehls beendet wurde, also z. B. kein Einspruch eingelegt wurde, dann gilt das Datum, an dem der Strafbefehl erlassen wurde.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  81. anna sagt:

    ich habe 1 Monat Fahrverbot bekommen-
    kann ich einen ” kurzen” Monat wählen oder sind es immer 28 Tage?… wie läuft das wg der unterschiedlich langen Monate?

  82. Nico sagt:

    Hallo Bußgeld Team,

    ich bin innerhalb eines Jahres einmal 22kmh ausserorts zu schnell gefahren und dann 26kmh zu schnell (beides 100er Zonen). Im zweiten Bescheid wurde jetzt zusätslich 1 Monat Fahrverbot verordnet. Vorher hatte ich nie Punkte. Ich habe so verstanden, dass ein Fahrverbot droht beim zwei mal >= 26kmh. Lohnt sich ein Einspruch? Mit dem Bußgeld bin ich einverstanden, nur das Verbot tut richtig weh, da ich 80km täglich fahre.

    Danke!

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Nico,

      da die Behörden durchaus auch bei einem zweiten hohen Verstoß gegen die Geschwindigkeit dies als Beharrlichkeit werten können, ist ein Fahrverbot durchaus möglich. Da wir Ihnen keine Empfehlung aussprechen können, ob sich ein Einspruch lohnt, sollten Sie sich diesbezüglich eher an einen Rechtsberater wenden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  83. Mich sagt:

    Hallo Bußgeld Team,ich wollte meinen Führerschein an einem Freitagnachmittag bei der zuständigen Polizeibehörde abgeben.Da wurde mir gesagt das das Verbot aber erst ab Montag beginnt,ist das rechtens?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Mich.

      in der Regel ist der Termin für den Beginn des Fahrverbotes im Bescheid der Behörde aufgeführt. Fragen diesbezüglich können Sie an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde richten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  84. Philipp S. sagt:

    Hallo

    Mal eine frage was passiert wenn ich mit 80 in einer 50er zone innerorts geblitzt werde und noch in der Probezeit bin

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Philipp,
      in diesem Fall kommen ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg auf Sie zu. Außerdem wird Ihre Probezeit um zwei Jahre verlängert und Sie müssen an einem Aufbauseminar teilnehmen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  85. Janko sagt:

    Ich muß mpu machen, vas ven ich in andre stadt führerschein mache darf ich in deutschland damit fahren?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo janko,

      um die MPU kommen Sie nicht herum – es sei denn, Sie warten die 15 Jahre der Verjährungsfrist ab und begehen in dieser Zeit keine weiteren Verstöße.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  86. Orhan sagt:

    Hallo ich hab 8 punkte schon und hab mein führerschein abgegeben ist ein monat her wan kann ich einen mpu machen und was ist mit vorbereitung wan kann ich die machen wie laüft es ab??

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Orhan,

      Sie müssen sich selbst um den Termin bei einer MPU-Stelle in Ihrer Umgebung bemühen. Informieren Sie sich bei Ihrer Führerscheinstelle oder Verkehrsbehörde über mögliche Anlaufstellen.

      Zum Ablauf finden Sie hier Informationen: https://www.bussgeldkatalog.org/mpu/

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  87. Stephan sagt:

    Hallo, und einen schönen Tag.
    Ich habe folgendes Problem:
    Wurde außerhalb einer Ortschaft geblitzt, 41km zu schnell.
    Habe deutschen Führerschein, wohne aber in Frankreich.
    Bußgeld in Höhe von 160 Euro wurde auch schon bezahlt.
    Muss ich meinen FS in Deutschland abgeben, wenn ja, bei welcher Behörde?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Stephan,

      bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 41 km/h innerorts gilt ein einmonatiges Fahrverbot. Der Führerschein muss dabei nicht abgegeben werden. Ihnen ist es aber in dieser Zeit nicht gestattet, ein Fahrzeug zu führen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  88. André sagt:

    Hallo,

    ich wurde heute auch geblitzt mit 45 zu schnell und werde meinen Führerschein auch abgeben müssen. Mein Vater besitzt einen Führerschein kann aber gesundheitsbedingt kein Auto mehr fahren. Kann ich das Fahrverbot an ihn übertragen wenn ich ihn als fahrende Person eintrage? :-)

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo André,

      dabei begingen Sie den Tatbestand der falschen Verdächtigung – dies ist eine Straftat gemäß § 164 StGB.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  89. Christian sagt:

    Guten Abend.
    Ich bin Innerorts geblitzt worden. Ich wollte die Spur wechseln, da diese auf eine Spur reduziert wurde. Als ich blinkte und wechseln wollte beschleunigte ein Lkw Fahrer und wollte mich nicht wechseln lassen. Ein anderes Fahrzeug hinter mir. Also beschleunigte ich das ich noch vor dem LKW wechseln konnte und der hinter mir hinter dem LKW. Als ich wechselte blitzte es. Mit. Tollerants 31 km/h. 2 Punkte 190 € und 1 Monat fahr Verbot. Habe keine Punkte gehabt und 2 mal 15 € bezahlt wegen 3 bzw. 6 km/h Überschreitung. Die Punkte und das Bußgeld sehe ich ein, aber das Fahrverbot nicht. Was soll ich machen ich bezahlte vor einer Woche das Bußgeld.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      wenn Sie das Bußgeld zahlen, akzeptieren Sie die Strafe. Da können Sie nicht mehr viel machen. Außerdem sieht der Bußgeldkatalog für Vergehen, die mit zwei Punkten geahndet werden, ein Fahrverbot vor. Das ist also rechtens. Letztlich spielt es auch nur eine untergeordnete Rolle, wieso Sie zu schnell waren. Maximal mit einem Einspruch hätten Sie Ihre Situation den Behörden erklären können. Diese hätte dann ggf. den Fall neu bewerten können. Mit der Zahlung des Bußgeldes ist ihr Bußgeldbescheid allerdings rechtskräftig. Mit einem Einspruch ist also nichts mehr zu erreichen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  90. Hamza sagt:

    hallo undzwar zu meiner frage wurde ausserhalb geschlossener ortschaften ansatt 100 oder 120 weis ich leider nicht ganz genau mit 200 geblitzt 3 Monate Fahrverobt und 600euro bussgeld und nochmal 3punkte erwarten mich aber würde es gehen wenn ich mehr bussgeld zahle und dafür meinen Schein behalten darf da ich auf meinen lappen angewiesen bin wegen meiner beruflichen ausbildung und eventueller übernahme und falls das nicht klappt würde es gehen da ich die deutsche und türkische staatsangehörigkeit habe mit einem türkischen Führerschein trotzdem in deutschland fahren zu können

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Hamza,

      wenn Sie Ihren Führerschein behalten wollen bzw. das Fahrverbot umgehen möchten, sollten Sie mit einem Anwalt den Fall erörtern, denn dies ist in der Regel nur gerichtlich möglich. Dann müssten Sie auf besondere Härte plädieren. Ob dies Erfolgsaussichten hat, muss allerdings ein Fachmann beurteilen. Mit dem türkischen Führerschein dürfen Sie in Deutschland auch nicht fahren.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

      • hamza sagt:

        aber ich habe gedacht das es 6 monate lang möglich ist mit einem türkischen führerschein zu fahren erst dann ist er in deutschland nicht mehr möglich oder nicht

        • bussgeldkatalog.org sagt:

          Hallo Hamza,

          ein türkischer Führerschein ist in Deutschland generell schon zulässig, wenn Sie aber ein Fahrverbot in Deutschland haben, dürfen Sie nicht fahren, egal welchen Führerschein Sie dabei haben.

          Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  91. Jonas sagt:

    Hallo
    Wie kann ich mein Führerschein trotz 8 Punkte behalten?
    Ich brauche mein Führerschein wegen meinen Arbeit!
    Danke

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Jonas,

      Sie müssen leider den Ablauf der Sperrfrist abwarten, um einen neuen Führerschein zu bekommen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  92. Gac 76 sagt:

    Hallo,

    1999 und 2003 mit Alkohol am Steuer. Führerschein entzogen. Flensburg Auskunft vor kurzem 0 Punkte. Auf einer bzw. letzten Seite steht ein Datum, das diese beiden Vorfälle 1999 und 2003 …… Bis Mai 2018 in meiner Akte geführt werden.

    Jetzt meine Frage: ist es richtig das der Vorfall 1999 mit dem von 2003 zusammen gerechnet werden muss und somit eine Tilgungsfrist von 15 Jahren entspricht?

    2013 bzw. 20014 bin mir nicht sicher, ist doch ein Gesetz gekommen wo sagt das jeder Einzelfall mit einem weiteren nicht mehr zusammen gerechnet wird? Ob rückwirkend oder ab dann, möchte ich bitte wissen?

    Angenommen ich muss bis Mai 2018 Tilgungsfrist waten, gibt es da kein Gesetz was sagt ok, ein Jahr oder 2 Jahre oder der gleichen um meinen Führerschein wieder zu bekommen??? JEMAND DER IM GEFÄNGNIS SITZT BEKOMMT BEWÄHRUNG, so etwas in der Richtung meine ich. Abgesehen von MPU.

    Ich hoffe auf gute Neuigkeiten. Danke und Grüße

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Gac 76,
      vor der Punktereform im Jahr 2014 wurde die Tilgungsfrist der alten Punkte durch neu hinzukommende Punkte beeinflusst, sprich die Verjährung begann mit jedem neuen Punkt wieder von vorn. Punkte, die Sie nach der Reform erhalten haben, beeinflussen sich nicht mehr gegenseitig. Punkte vor der Reform verfallen jedoch noch nach den alten Tilgungsfristen. Dies bedeutet, dass der Punkteabbau in Ihrem Fall erst im Jahr 2003 beginnen konnte. Straftaten mit Führerscheinentzug waren in der Regel nach 10 Jahren verjährt, was im Jahr 2013 der Fall gewesen sein muss. Ihren Führerschein können Sie dementsprechend neu beantragen, müssen jedoch damit rechnen, dass die zuständige Führerscheinstelle Bedingungen für die Wiedererteilung stellt, wie beispielsweise die Teilnahme an einer MPU. Ohne die MPU können Sie Ihren Führerschein erst nach 15 Jahren neu beantragen, also im Jahr 2018, weil die Vergehen nach dieser Zeit normalerweise aus Ihrer Akte gelöscht werden.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  93. Franz sagt:

    Hallo zusammen,
    ich bin mit 62 km/h zu schnell außerhalb geschlossener Ortschaft geblitzt worden. Folge ist 440 Euro 2 Punkte Und 2 Monate Fahrverbot. Ich bin erst Täter und besitze keine Punkte. Ich habe bisher erst den anhörungsbogen bekommen und noch nicht den Bußgeldbescheid. Meine Frage ist kann ich sofort den Führerschein abgeben weil ich jetzt noch für Längere Zeit Krank geschrieben bin und so nicht auf das Auto angewiesen bin ?Wenn Ja wo muss ich den abgeben?
    Danke Mfg.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Franz,

      erst, wenn der Bußgeldbescheid rechtskräftig ist, können Sie Ihren Führerschein abgeben. Sobald Sie den Bescheid bekommen, können Sie Ihren Führerschein an der nächsten Polizeidienststelle hinterlegen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  94. Christoph sagt:

    Ich finde leider zu meiner Frage keine Info im Internet. Kann mir kaum vorstellen, dass diese noch nie gestellt wurde.
    Kann man ein 1Monats-Fahrverbot+Bussgeld in ein verlängertes Fahrverbot (zB. 2 Monate) umwandeln und dafür das Bussgeld umgehen?

    Ich fühl mich ordentlich abgezockt, und würde lieber zeitweise auf meinen Lappen verzichten als dass ich dem Staat auch noch mein verdientes Geld zuschiebe.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christoph,
      in der Regel ist es möglich, ein Fahrverbot in eine Geldstrafe umzuwandeln, jedoch nicht andersherum.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  95. Pierre sagt:

    Hallo hab da mal ne frage und zwar habe ich scheiße gebaut, ich habe mit ( gepustet ) 0,78 Promille einen Unfall mit anschließender fahrerflucht begangen es wurden zum Glück keine verletzt aber zwei pöller und zwei Schilder habe ich abgerissen , als mein auto dann nicht mehr weiter wollte Kamm die Polizei zur Autobahn , ich habe den Vorfall direkt zugegeben.
    Meine Frage ist womit muss ich auf jedenfall rechnen ? Habe den lappen erst 1 Jahr und 6 Monate und bin somit noch in der probezeit aber es ist meine erste Straftat und habe mir bis dato nichts zu Schulden kommen lassen

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Pierre,
      verstoßen Sie in der Probezeit gegen die Null-Promille-Grenze, kommt in der Regel ein Bußgeld von 250 Euro sowie ein Punkt in Flensburg auf Sie zu. Alkohol am Steuer sowie Fahrerflucht werden in der Probezeit als A-Delikte angesehen, was eine Verlängerung der Probezeit von zwei auf vier Jahre und die Teilnahme an einem Aufbauseminar mit sich bringt. Hinzu kommt, dass es sich bei Fahrerflucht um eine Straftat handelt, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden kann. Da uns jedoch nicht alle Umstände bekannt sind, können wir nicht sagen, mit welchen Sanktionen Sie genau rechnen müssen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  96. Manfred F. sagt:

    Hallo,
    bin gerade dabei in der Fahrschule meinen Fuhrerschein der FE.-KL. A zu machen.
    Jetzt bekam ich ein Fahrverbot von einem Monat,wegen zu schnellem fahren.
    Kann nun während des Fahrverbots die Fahrausbildung beendet, und die Prüfung abgelegt werden?

    MFG

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Manfred,
      es kommt darauf an, auf welche Klassen sich das Fahrverbot bezieht. Ist lediglich die Klasse B davon betroffen, sollte es kein Problem sein, die Führerscheinprüfung in der Klasse A abzulegen. Handelt es sich jedoch um ein generelles Fahrverbot, so ist es Ihnen nicht erlaubt, jegliche Fahrzeuge im Straßenverkehr zu führen und Sie müssen die Prüfung verschieben.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  97. valon sagt:

    ich wurde mit 54ng/ml THC erwischt es war im Dezember 2014 ich habe seitdem keinen füherschein mehr auf dem brief von Landkreis steht ein Monat Fahrverbot und 500 euro Bußgeld habe auch gelesen das es nach drei bis sechs Monaten verjährt jetzt sagte mir ein kumpel das die mir den lappen wieder zurrück geben müssten aber ich bin mir nicht sicher ob ich zur mpu muss oder ob ich ihn so ganz locker wieder bekommen kann danke im voraus

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Valon,

      sobald Sie bei der Führerscheinstelle die Wiederausgabe des Führerscheins beantragen, wird die Behörde es Ihnen mitteilen, wenn Sie zu einer MPU verpflichtet sein sollten.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  98. Karin sagt:

    Hallo,
    ich muss demnächst wegen zweier Geschwindigkeitsverstösse den FS für vier Wochen abgeben. Ich habe auch einen internationalen FS. Muss ich den auch abgeben oder kann ich damit während meines Urlaubs in den USA fahren? Für den Mietwagen brauche ich den FS.

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Karin,

      ein internationaler Führerschein ist nur in Verbindung mit einem nationalen Führerschein gültig. Es ist möglich, einen Vermerk zum Fahrverbot auf Ihrem Führerschein eintragen zu lassen, sodass Sie ihn behalten können.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  99. O.Koy sagt:

    Hallo,
    ich habe zwei rechtskräftige Fahrverbote von je 1 Monat, brauche aber meinen Führerschein beruflich, weil ich im Aussendienst arbeite. 1 Monat kann ich mit Urlaub überbrücken aber zwei ist nicht möglich. zwei Monate ausfallen wäre wiederum für den Arbeitgeber schlecht, weil er mich in dieser Zeit nicht einsetzen kann.
    Wie muss ein Brief an die Behörde aussehen, dass man beide Fahrverbote zusammen zu einem Monat Fahrverbot zusammenführt. Gibt es da Musterbeispiele im Netz oder bei euch ?
    Danke für die Antwort.
    Grüße O.Koy

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo O.Koy,

      in der Regel ist es eher nicht möglich, dass ein Fahrverbot, wenn dieses erteilt wurde aufgehoben wird oder 1 Monat erlassen wird. Eine Erteilung eines Fahrverbotes wird durchaus eine Begründung haben und von den Behörden daher durchgesetzt werden. Sie können sich dennoch bei der Verwaltungsbehörde erkundigen, ob bei Ihnen ein Härtefall vorliegt.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

  100. Christian sagt:

    Hallo,
    Ich würde heute beim rot fahren geblitzt.
    Ich arbeite bei ein Pflegedienst und musste so schnell wie möglich zu einem Patienten fahren weil der kein Insulin mehr hatte und ich ihn welches besorgen musste. Ihn ging es schon ganz schön schlecht und die im Büro mir gesagt haben ich soll so schnell wie möglich zu ihm fahren dabei hab ich es in Kauf genommen da es um des Wohles des Patienten ging.

    Mein frage hierbei währe gibt es dafür Regelungen die diesen Speziellen Fall klären ?

    • bussgeldkatalog.org sagt:

      Hallo Christian,

      hierbei würde Ihr spezieller Fall als Einzelfall entschieden werden und müsste überprüft werden. diesbezüglich sollten Sie sich nochmal an die jeweilige Bußgeldstelle wenden und nachfragen.

      Die Redaktion von bussgeldkatalog.org

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